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Spielberichte  Bayernliga Nord
DJK Gebenbach - Jahn Forchheim 5:2 (1:1) Die   Gastgeber   mussten   auf   die Abwehrspieler   Biermeier,   Böhm   und   Stubenvoll   sowie   im   Mittelfeld   auf   Szewczyk   und   Kopac   verzichten.   DJK-Trainer   Faruk   Maloku   beorderte   Oli Gorgiev   auf   die   linke Abwehrseite,   auf   der   rechten   Seite   verteidigte   Ralf   Jakob.   Lukas   Libotovsky   rückte   in   die   Innenverteidigung   und   Jonas   Lindner   agierte   als   "Sechser".   Der umformierten   DJK   Gebenbach   gelang   bereits   nach   13   Minuten   der   Führungstreffer:   Nach   einem   langen   Ball   setzte   sich   Nico   Becker   schön   durch   und   sein   Schuss   aus   spitzem Winkel sprang vom Innenpfosten ins Tor. In   der   Folge   zeigten   die   Oberfranken,   dass   sie   zuletzt   gegen   Erlenbach   (3:0)   und   Weiden   (4:1)   nicht   zufällig   so   deutlich   gewonnen   hatten.   Die   Elf   von   Jahn-Trainer   Christian Springer   ließ   gekonnt   den   Ball   laufen   und   kombinierte   sich   immer   wieder   gefährlich   vors   DJK-Gehäuse.   "Mit   der   Offensive   war   ich   sehr   zufrieden,   da   haben   wir   schon   so gespielt,   wie   wir   uns   das   vorstellen. Trotzdem   hat   man   schon   von   Beginn   an   gesehen,   dass   wir   nicht   so   gut   verteidigen",   sagte   Springer.   Seine   Elf   kam   in   der   17.   und   21.   Minute zu zwei Lattentreffern und wenig später durch einen von Steffen Müller verwandelten Foulelfmeter zum Ausgleich. "In   der   ersten   Halbzeit   hat   man   gemerkt,   dass   uns   die   englischen   Wochen   etwas   an   die   Substanz   gegangen   sind.   Die   Spritzigkeit,   die   uns   zuletzt   ausgezeichnet   hat,   fehlte etwas",   analysierte   Maloku.   Seine   Mannschaft   startete   ideal   in   die   zweite   Hälfte.   Pavel   Novotny,   der   im   ersten   Abschnitt   noch   zwei   große   Möglichkeiten   vergeben   hatte,   legte den   Ball   in   der   48.   Minute   per   Kopf   in   den   Lauf   von   Nico   Becker,   der   mit   einem   Flachschuss   zum   2:1   traf.   Nur   sechs   Minuten   später   flankte   Novotny   perfekt   auf   den heranstürmenden   Dominik   Haller,   doch   Gästetorhüter   Tino   Stahl   klärte   den   wuchtigen   Kopfball   aus   acht   Metern   überragend   zur   Ecke.   Die   brachte   Haller   halbhoch   in   die   Nähe des Elfmeterpunkts, Libotovsky nahm den Ball direkt und jagte ihn mit einem Seitfallzieher unhaltbar flach ins rechte Eck zum 3:1. "Wir   haben   mit   dem   Doppelschlag   wieder   Frische   in   den   Körper   gebracht.   Die   Mannschaft   hat   das   dann   clever   und   intelligent   gemacht   und   sehr   gut   gekontert",   lobte   Maloku. Die   Vorentscheidung   dann   in   der   66.   Minute:   Kai   Hempel   eroberte   im   Mittelfeld   den   Ball,   Novotny   passte   in   den   Lauf   von   Timo   Kohler,   der   den   herausstürzenden   Torhüter   Stahl überlief   und   zum   4:1   einschob.   In   der   Folge   tauchte   Nico   Becker   zweimal   alleine   vor   dem   Gästetorhüter   auf,   scheiterte   aber   noch.   In   der   90.   Minute   gelang   dem   stets torgefährlichem   Becker   nach   klasse   Vorarbeit   von   Dominik   Siebert   und   Marco   Seifert   sein   dritter   Treffer.   Zuvor   hatte   Adem   Selmani   in   der   85.   Minute   zwischenzeitlich   auf   2:4 verkürzt. DJK Gebenbach: Nitzbon - Ceesay, Libotovsky, Jakob, Gorgiev - Lindner, Hempel, Kohler, Haller (87. Siebert) - Novotny (68. Seifert), Becker Jahn Forchheim: Stahl - Eisgrub (60. Selmani), Müller, Gumbrecht - Schäferlein, Weiler (55. Jerundow), Mönius, Steiner (70. Friedrich), Mai - Wartenfelser, Güngör Tore:   1:0   (13.)   Nico   Becker,   1:1   (25.,   Foulelfmeter)   Steffen   Müller,   2:1   (48.)   Nico   Becker,   3:1   (54.)   Lukas   Libotovsky,   4:1   (66.) Timo   Kohler,   4:2   (85.) Adem   Selmani,   5:2   (90.)   Nico Becker - SR: Vizenz Pfister ( Oberbergkirchen) - Zuschauer: 386 - Gelb-Rot: (89.) Timo Kohler (DJK), wiederholtes Foul DJK Gebenbach – DJK Ammerthal 3:3 (0:3) Die großartige Moral der DJK Gebenbach wurde in einem interessanten, spannenden und in der Schlussphase hochdramatischen Derby in der Fußball-Bayernliga Nord mit dem 3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit (90.+3) durch den eingewechselten Doppeltorschützen Marco Seifert doch noch belohnt. Dabei lag die Heimelf mit 0:3 zur Halbzeit schon scheinbar aussichtslos zurück. Es drohte ein ähnliches Debakel wie eine Woche zuvor beim 1:6 in Würzburg. Vor 1224 Zuschauern - zugleich Besucherrekord für den Dorfverein - hatten die Gastgeber bereits in der 3. Minute die große Möglichkeit zur Führung. Nach einer Flanke von Timo Kohler wählte Nico Becker frei stehend am Elfmeterpunkt die falsche Variante. Statt den halbhohen Ball anzunehmen, nahm er ihn direkt und vergab. Pavel Novotny (7.) und Julian Ceesay (8.) mit einem Kopfball hatten weitere Chancen. "Bis zur Halbzeit waren wir eigentlich gut im Spiel. Leider nutzen wir unsere Tormöglichkeiten nicht so kaltschnäuzig wie das Mannschaften wie Ammerthal oder zuletzt auch Würzburg gemacht haben", sagte Gebenbachs Trainer Faruk Maloku. Gästecoach Jürgen Press lobte seine Mannschaft für die taktische Cleverness und den Spielwitz vor allem in der ersten Hälfte: "Wir waren eiskalt im Verwerten der Torchancen. So viele hatten wir nicht." Press konnte wieder auf den zuletzt fehlenden Thomas Schneider im zentralen defensiven Mittelfeld zurückgreifen. Damit standen alle entscheidenden Defensivstrategen bei Ammerthal auf dem Feld. Und wie schnell diese von Abwehr auf Angriff umschalten können, zeigten sie im ersten Durchgang einige Male. "Mit zwei, drei Kontakten können sie 40, 50 Meter überbrücken und haben ungemein viel Zug zum Tor", so Maloku über die Qualität des Gegners. Michael Fischer in der 22. Minute und Tom Abadjiew in der 33. Minute brachten mit solch schnellen Gegenstößen die Gäste mit 2:0 in Front. Als dann auch noch Ralph Egeter praktisch mit dem Pausenpfiff (45.) nach einem Freistoß per Kopf das 0:3 gelang, glaubte kaum noch jemand, dass Gebenbach noch einmal zurückkommen würde. "Meine Mannschaft war in der Kabine komplett gekränkt. Wir wollten aber unbedingt die richtige Reaktion zeigen, uns gegenseitig hochziehen", verriet Maloku die Gefühlslage seiner Spieler in der Kabine. Und die Heimmannschaft zeigte gleich nach Wiederbeginn, dass sie sich noch nicht mit der drohenden Niederlage abgefunden hatte. Jonas Lindner riss mit einem klasse Pass die Gästeabwehr auf (55.), der stark spielende Johannes Böhm flankte in die Mitte, doch Pavel Novotny verfehlte knapp. Nach einer Stunde kam Marco Seifert für Novotny und der Druck auf das Gästetor nahm weiter zu. In der 62. Minute brachte Dominik Haller eine Ecke an den kurzen Pfosten - und Kai Hempel besorgte per Kopf den Anschlusstreffer. 20 Minuten vor Schluss hatte Michael Jonczy nach einem Konter die Entscheidung auf dem Fuß. Der Ammerthaler Torjäger schoss aber aus spitzem Winkel über das leere Tor. Drei Minuten später schlug Marco Seifert nach Zuspiel von Nico Becker zu und verkürzte auf 2:3. Damit war richtig Feuer drin für die letzte Viertelstunde. Faruk Maloku setzte jetzt alles auf eine Karte und brachte in der 82. Minute mit Martin Kopac und Dominik Siebert zwei zusätzliche Offensivspieler. Seifert in der Nachspielzeit In der 87. Minute hatten die Gebenbacher Fans schon den Torschrei auf den Lippen, als Oliver Gorgiev aus zehn Metern abzog, aber Torhüter Marcel Schumacher anvisierte. Doch in der Nachspielzeit war es soweit und die Derbyniederlage konnte verhindert werden: Dominik Haller brachte den Ball hoch in den Strafraum und der agile Seifert löste mit seinem Kopfballtor in der 93. Minute einen Jubelsturm bei den Gastgebern aus, der bei einem Siegtreffer nicht hätte größer sein können. "Dass in der zweiten Halbzeit der Druck größer wird, war klar", sagte Ammerthals Jürgen Press. "Wir haben alles reingeschmissen, was wir haben. Den Punkt nehmen wir gerne mit." DJK Gebenbach: Nitzbon - Jonas Lindner (83. Siebert), Ceesay, Biermeier, Gorgiev - Haller, Böhm (83. Kopac), Kohler, Hempel - Novotny (60. Seifert), Becker DJK Ammerthal: Schumacher - Stauber, Zitzmann, Wendl - Schneider (90. Usta), Zischler, Fischer, Burger - Egeter (72. Mandula), Jonczy, Abadjiew (84. Lieder) Tore: 0:1 (22.) Michael Fischer, 0:2 (33.) Tom Abadjiew, 0:3 (45.) Ralph Egeter, 1:3 (62.) Kai Hempel, 2:3/3:3 (73./90.+3) Marco Seifert - SR: Steffen Ehwald (Geldersheim) - Zuschauer: 1224 # Würzburger FV – DJK Gebenbach 6:1 (5:1) Tore: 1:0 (5.) Dennie Michel, 1:1 (11.) Ralf Jakob, 2:1 (18.) Adrian Istrefi, 3:1/ 4:1 ( 25./30) Dennie Michel, 5:1 (36.) Christian Dan, 6:1 (69.) Sebastian Fries Schiedsrichter: Paul Birkmeir ( Dezenacker) Zuschauer: 376 Aufstellung DJK: Nitzbon – Ceesay, Biermeier, Jonas Lindner (79. Böhm), Jakob (67.Libotovsky) Gorgiev, Hempel, Haller (55. Szewczyk), - Siebert, Becker Aufstellung: WFV: Koob – Drösler, Ganzinger, Lorenz – Hofmann, Istrefi, Schömig, Götz (77. Müller), - Fries, Dan ( 73.Engelking), Michel (83. Höchtl)   (lik)   Im   Stadionheft   der   Würzburger   war   zu   lesen   dass   man   sich   auf   ein   spannendes   und   unterhaltsames   Bayernligaspiel   freuen   würde.   Mit   der   Spannung   war   es   zwischen   dem Würzburger   FV   und Aufsteiger   DJK   Gebenbach   spätestens   nach   einer   halben   Stunde   vorbei.   Da   erzielte   Dennie   Michel   bereits   das   4:1   für   den   Tabellenzweiten   und   im   Grunde genommen   war   damit   auch   die   Partie   entschieden   und   der   „Drops   gelutscht“   wie   es   Felix   Magath   einst   formulierte.   Unterhaltsam   blieb   die   Begegnung   zumindest   für   die   WFV Anhänger   weiter   da   sich   ihre   Mannschaft   auch   danach   gnadenlos   effektiv   zeigte   und   vor   der   Halbzeit   noch   das   5:   1   (36.)gegen   eine   zeitweise   sich   völlig   von   der   Rolle präsentierende   DJK   nachlegen   konnte. Am   Ende   der   Lehrstunde   stand   für   den Aufsteiger   eine   6:1   Klatsche   die   man   so   nach   den   bisher   gezeigten   Leistungen   nicht   für   möglich gehalten   hätte.      Einen   weiten   Diagonalball   konnte   Dennie   Michel   schon   in   der   fünften   Minute   zur   Führung   der   Gastgeber   verwerten.   Gebenbach   zeigte   sich   nicht   geschockt   und hatte   sechs   Minuten   später   die Antwort   parat.   Nach   einem   Klasse Angriff   über   die   linke   Seite   brachte   Dominik   Siebert   den   Ball   in   die   Mitte   und   der   aufgerückte   rechte   Verteidiger Ralf   Jakob   drückte   die   Kugel   aus   fünf   Metern   über   die   Linie.   Mit   dem   schönsten   Tor   des   Spiels   brachte   Adrian      Istrefi   aber   bereits   kurz   danach   (18.)   die   Gastgeber   erneut   in Führung.   Technisch   ganz   fein   lupfte   er   den   Ball   an   seinem   Gegenspieler   vorbei   und   versenkte   ihn   mit   einem   Volleyschuss   im   langen   Eck.   In   der   25   Minute   war   der   Spielmacher der   Mainfranken   Passgeber   für   den   schnellen   Dennie   Michel.   Der   umspielte   noch   Torhüter   Michael   Nitzbon   und   schob   zum   3:1   ein.   Fünf   Minuten   (30.)   später   war   es   wieder Michel   der   einen   Konter   zum   4:1   abschließen   konnte.   Damit   gelang   dem   besten   Mann   auf   dem   Platz   ein   lupenreiner   Hattrick.   Nach   guter   Vorarbeit   von   Martin   Kopac   hatte Oliver   Gorgiev   in   der   35.Minute   eine   der   wenigen   guten   Tormöglichkeiten   um   zu   verkürzen.   Aber   statt   2:4   stand   es   eine   Minute   später   (36.)   1:5.   Einen   weiten   Ball   gegen   eine indisponierte   DJK   Deckung   konnte   WFV   Kapitän   und   Neuzugang   Sebastian   Fries   nutzen.   Nach   dem   Seitenwechsel   ging   es   für   die   verunsicherten   Gebenbacher   -die   in   den vergangenen   vier   Spielen   weniger   Treffer   hinnehmen   mussten   (bisher   5   Gegentore)   wie   an   diesem   rabenschwarzen   Tag-   ein   noch   größeres   Debakel   zu   verhindern   und     Schadensbegrenzung   zu   betreiben.   Die   DJK   bemühte   sich   weiter   hatte   gegen   die   einen   Gang   zurückschalteten   Gastgeber   auch   mehr   Ballbesitz   aber   letztlich   fehlte   natürlich   die innere Überzeugung hier noch großartig was am Ergebnis ändern zu können.  DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:2 ( 1:2) Tore: 1:0 ( 22.) Marco Seifert, 1:1 (32.) Bastian Herzner, 1:2 (40.) Manuel Stark Schiedsrichter: Michael Hofbauer (Halfing) Zuschauer: 428 Kader DJK: Nitzbon, Biermeier, Ceesay, Stubenvoll, Becker (59. Kohler), Gorgiev, Seifert, Hempel, Böhm (65.Jakob), Jonas Lindner, Siebert (59. Kopac) Kader SCE: Akbakla, Lindner, Kind, Bastian Herzner, Göbhardt, Stark, Tobias Herzner, Köhler (46. Janz), Schwesinger ( 87.Grinjuks) (ako)Auch   Liganeuling   Gebenbach   kann   den   SC   Eltersdorf   nicht   stoppen.   Knapp   mit   2:1   aber   nicht   unverdient   sicherten   sich   die   „Quecken“   im   vierten   Saisonspiel   den   vierten Sieg   und   sind   nun   mit   12   Punkten   alleiniger   Tabellenführer   der   Bayernliga   Nord.   DJK   Trainer   Faruk   Maloku   hatte   seine   Mannschaft   gegenüber   dem   Spiel   unter   der   Woche   beim 1.FC   Sand   (1:3)   gleich   auf   fünf   Positionen   verändert.   „Wir   wollten   zum   Ende   der   kräftezehrenden   englischen   Woche   nochmals   frische   Leute   bringen   die   bisher   noch   nicht   so zum   Zug   gekommen   sind“   begründete   Faruk   Maloku   die   Personalrotation.   Timo   Kohler,   Dominik   Haller,   Martin   Kopac   und   Ralf   Jakob   blieben   zunächst   auf   der   Bank.   Niko Becker   und   Dominik   Siebert   für   die   Offensive   sowie   Johannes   Böhm   und   Tobias   Stubenvoll   für   die   Defensive   rückten   in   die   Mannschaft.   Zudem   wechselte   Jonas   Lindner   von seiner   bisherigen Außenverteidiger   Position   ins   defensive   Mittelfeld   und   unterstützte   Kai   Hempel   als   zusätzlicher   „Sechser“.   Die   neuformierte   Heimelf   hatte   gleich   in   der   ersten Minute   Glück   das   Tobias   Herzner   eine   Flanke   seines   Zwillingsbruders   Bastian   nicht   verwerten   konnte.   „Nach   dieser   ersten   Möglichkeit   hat   die   Heimmannschaft   das   Zepter immer   mehr   übernommen   und   sich   auch   viele   Freistöße   und   Ecken   herausgearbeitet.   Da   hat   man   schon   irgendwie   die   Uhr   danach   stellen   können   wann   es   klappert   „   kam   die Gebenbacher   Führung   für   SCE   Trainer   Bernd   Eigner   nicht   überraschend.   Oliver   Gorgiev   -dessen   Schuss   in   der   21   Minute   gerade   noch   abgeblockt   wurde   -brachte   die anschließende   Ecke   scharf   nach   innen   und   Marco   Seifert   lief   mit   viel   Dynamik   in   den   Ball   und   wuchtete   die   Kugel   mit   dem   Kopf   unter   die   Latte.   „Eine   Bombe“   und   nicht   zu verteidigen“   kommentierte   SCE Trainer   Eigner   den   sehenswerten Treffer.   Die   Mittelfranken   zeigten   sich   nicht   beeindruckt   und   zogen   das Tempo   noch   mal   an.   Innerhalb   von   acht Minuten   drehten   sie   das   Spiel   durch   zwei   schöne   Einzelaktionen   von   Bastian   Herzner   (32.)   und   Manuel   Stark   (40.)   „   Da   hat   man   die   Qualität   jedes   einzelnen   Spielers   von Eltersdorf   gesehen“   so   DJK   Trainer   Faruk   Maloku   zur   plötzlichen   Gästeführung.   Fast   mit   dem   Pausenpfiff      setzte   sich   DJK   Mittelstürmer   Marco   Seifert   über   halbrechts   durch scheiterte   aber   mit   seinem   Schuss   aus   14Metern   an   Gästetorhüter   Tugay   Akbakla.   Auch   drei   Minuten   nach   dem   Seitenwechsel   eine   weitere   Gelegenheit   zum   Ausgleich. Dominik   Siebert   legte   den   Ball   in   die   Mitte   ein Abwehrspieler   konnte   das   Leder   aber   Zentimeter   vor   der Torlinie   noch   klären.   „In   der   zweiten   Halbzeit   war   klar   der   Gegner   musste noch   mehr   investieren   hat   das   auch   getan   und   wir   versuchten   immer   wieder   Nadelstiche   zu   setzen“   so   SCE   Trainer   Eigner.   Mit   Timo   Kohler   und   Martin   Kopac   brachte   DJK Trainer   Faruk   Maloku   für   die   letzte   halbe   Stunde   zwei   neue   Offensivkräfte.   Die   Begegnung   blieb   bis   in   die   Nachspielzeit   hinein   offen.   Die   Riesengelegenheit   zum Ausgleich   hatte der   stark   spielende   Marco   Seifert   in   der   92.   Minute.   Schön   bedient   von   Oliver   Gorgiev   war   er   zehn   Meter   vor   dem   Tor   frei   statt   selbst   zu   schießen   legte   er   aber   quer   und   die Möglichkeit   doch   noch   einen   Punkt   zu   ergattern   war   dahin.“   Es   war   eine   enge   Kiste.   Die   Frage   verdient   oder   nicht   ist   mir   im   Endeffekt   egal.   Wir   genießen   das   wir   knapp   den vierten Sieg eingefahren haben und wollen die Euphorie auch in die nächsten Spiele mitnehmen so Gästetrainer Eigner abschließend.   1. FC Sand - DJK Gebenbach 3:1 (0:1) FC Sand: Mai, Bechmann, Karmann, Nöthling, Mc Cullough (83. Schlereth),Wagner (49. Röder, 66. Ripp-stein), Krüger, Müller, Leim, Steinmann,Schmitt DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay, Biermeier, Gorgiev, Kohler, Seifert, Hempel, Haller, Lindner, Kopac, Jakob Tore: 0:1 (25.) Ceesay, 1:1 (61.) Karmann, 2:1 (80.) Krüger, 3:1 (83.) Schlereth SR: Sven Laumer (Nürnberg) – Zuschauer: 200 Erste Niederlage für Gebenbach Am   Ende   nicht   unverdient   besiegte   der   FC   Sand   am   Mittwochabend   den   bisher   ungeschlagenen   Aufsteiger   DJK   Gebenbach   mit   3:1.   In   der   ersten   Halbzeit   zeigten   sich   die Gäste   aus   der   Oberpfalz   als   der   erwartet   schwere   Gegner.   Vielleicht   taten   sie   einsatzmäßig   etwas   zu   viel,   so   dass   ihnen   im   zweiten   Durchgang   etwas   die   Kraft   fehlte.   Nach   dem 0:1-Rückstand   zur   Pause   zeigte   die   Mannschaft   des   FC   Sand   in   den   zweiten   45   Minuten   jedoch   eine   großartige   Moral   und   drehte   das   Spiel.   "Wir   hätten   nach   dem   0:1   das zweite   Tor   nachlegen   müssen.   Dann   wäre   Sand   nicht   mehr   hoch   gekommen.   Dass   die   Hausherren   nach   der   Pause   nochmals   Druck   machen,   war   klar.   Dass   sie   mit   so   einer Wucht kommen, war Gift für uns", sagte dazu DJK-Co-Trainer Johannes Hager. Wie   bei   dem   Dauerregen   zu   erwarten,   fand   die   Begegnung   auf   dem   Kunstrasenplatz   statt.   Von   Beginn   an   zeigte   die   DJK   Gebenbach   mit   stürmischen   Angriffen,   dass   sie   ihre Spiele   in   Hof   und   Großbardorf   nicht   umsonst   gewonnen   hat.   Der   FC   Sand   brauchte   etwas,   um   sich   auf   die   aggressive   Spielweise   der   Oberpfälzer   einzustellen.   Mit   einem   18- Meter-Freistoß   prüfte   der   Gästespieler Timo   Kohler   in   der   6.   Spielminute   zum   ersten   Mal   Heimkeeper   Simon   Mai.   Nach   der   heißen Anfangsphase   kam   Sand   besser   ins   Spiel.   In der   25.   Minute   ging   die   DJK   überraschend   mit   0:1   in   Führung:   Ein   18-Meter-Freistoß   von   Julian   Ceesay   wurde   von   irgendeinem   Sander Abwehrbein   unglücklich   abgefälscht   und landete unerreichbar für Simon Mai im Torwinkel. Nach   der   Führung   war   die   körperlich   starke   und   spielstarke   DJK   Gebenbach   die   bessere   Mannschaft.   Die   Begegnung   wurde   insgesamt   etwas   ruppiger.   Unverändert   kamen beide   Mannschaften   nach   der   Pause   auf   das   Feld   zurück.   Nach   einem   Zusammenprall   musste   Sebastian   Wagner   in   der   49.   Minute   jedoch   durch   den   erst   18-jährigen   Fabian Röder   ersetzt   werden,   der   das   Pech   hatte,   wenig   später   wegen   einer   Zerrung   durch   Dominik   Rippstein   ersetzt   zu   werden.   Der   FC   Sand   versuchte   den   Rückstand   aufzuholen, doch   die   clevere   Gebenbacher Abwehr   hielt   bis   zur   61.   Minute   ihren   Strafraum   sauber.   Da   kam   der   FC   Sand   zum   1:1-Ausgleich:   Daniel   Krüger   sah   Manuel   Müller   frei,   der   von der   Mittellinie   noch   vor   dem   Gästetor   flankte. Andre   Klarmann   stieg   hoch   und   sein   Kopfball   schlug   im   langen   Eck   des   DJK-Tores   ein.   Sand   spielte   nun   sehr   mutig   nach   vorne, musste   jedoch   auf   die   gefährlichen   Gästekonter   aufpassen.   Allerdings   kamen   die   Gäste   nun   nicht   mehr   so   oft   vor   das   Heimtor   wie   zuvor,   denn   Sand   war   am   Drücker.   Ein Freistoß   von   Dominik   Rippstein   blieb   noch   in   der   Gästeabwehr   hängen.   Den   Abpraller   nahm   Daniel   Krüger   auf   und   schweißte   ihn   aus   16   Meter   mit   einem   strammen   Schuss halbhoch zum 2:1 ins Gästenetz. Kaum eingewechselt besorgte Thorsten Schlereth nach schönem Zuspiel mit seinen ersten Ballkontakt das 3:1 (83.). FC Sand: Mai, Bechmann, Karmann, Nöthling, Mc Cullough (83. Schlereth), Wagner (49. Röder, 66. Rippstein), Krüger, Müller, Leim, Steinmann, Schmitt DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay, Biermeier, Gorgiev, Kohler, Seifert, Hempel, Haller, Lindner, Kopac, Jakob Tore: 0:1 (25.) Ceesay, 1:1 (61.) Karmann, 2:1 (80.) Krüger, 3:1 (83.) Schlereth - SR: Sven Laumer (Nürnberg) - Zuschauer: 200 DJK Gebenbach - TSVGroßbardorf 2:0 (0:0) DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay. Biermeier, Gorgiev, Kohler, Hempel, Novotny ( 61. Seifert),Haller (93. Libotovsky,Jonas Lindner, Kopac (88.Böhm), Jakob TSV Großbardorf: Dietz, Orf, Hölderle (83. Dinkel), Zang, Illig, Zehe, Schönwiesner, Seufert, Rieß, Rugovaj (59. Floth), Leicht (80. Breunig) Tore: 1:0 (74., Foulelfmeter) Martin Kopac, 2:0 (90.+6) Marco Seifert SR: Thomas Berg (Ergolding) – Zuschauer: 640 Die   Vorfreude   auf   das   erste   Heimspiel   in   der   Bayernliga   ist   in   Gebenbach   ohnehin   schon   groß,   der   überraschende   3:0-Auftaktsieg   bei   Bayern   Hof   steigert   die   Erwartungshaltung beim   DJK-Anhang   zusätzlich.   Nach   der   Partie   gegen   den   TSV   Großbardorf   kennt   der   Jubel   keine   Grenzen.   Gebenbach.   (lik)   Denn   bei   der   Heimpremiere   erkämpfte   sich   der Aufsteiger gegen den letztjährigen Tabellenvierten Großbardorf vor über 600 Zuschauern einen 2:0-Sieg und sorgt damit weiter für Furore in der Bayernliga Nord. Gebenbach   begann   wie   schon   in   Hof   sehr   konzentriert   und   hatte   durch   Martin   Kopac   in   der   Anfangsphase   auch   gleich   zwei   Möglichkeiten.   Nach   einer   Rechtsflanke   war Torhüter   Christian   Dietz   jedoch   einen   Tick   schneller   am   Ball   als   der   DJK   Torjäger   (5.).   In   der   elften   Minute   wurde   Kopac   ideal   im   Strafraum   frei   gespielt,   er   guckte   sich   den Torwart   aus   und   fixierte   das   rechte   untere   Eck   an   –   traf   jedoch   die   Hacke   eines Abwehrspielers.   Die   erste   Halbzeit   in   einem   spannenden   Bayerligaspiel   war   relativ   ausgeglichen. „Mit   zwei,   drei   besseren Aktionen   für   Gebenbach“,   fasste   Großbardorfs   Trainer   Domink   Schönhöfer   die   ersten   45   Minuten   kurz   zusammen.   Seine   Mannschaft   war   in   Hälfte   eins besonders   bei   Standards   brandgefährlich.   In   der   38.   Minute   hatte   die   Heimelf   Glück,   dass   Dominik   Zehe   knapp   im   Abseits   stand.   Kai   Hempel   sorgte   im   defensiven   Mittelfeld immer   wieder   dafür,   dass   die   Ordnung   nach   hinten   beibehalten   wurde.   „Jeder   einzelne   hat   seine Aufgabe   zu   1hundert   Prozent   erfüllt.   Es   galt   heute   keinen   Schönheitspreis   zu gewinnen,   sondern   dagegenzuhalten“,   lobte   Co-Trainer   Johannes   Hager   die   kämpferische   Einstellung   seiner   Mannschaft.   Die   ersten   zehn   Minuten   nach   dem   Seitenwechsel gehörten   den   Unterfranken.   In   der   50.   Minute   hatte   Björn   Schönwiesner   die   große   Gelegenheit,   die   Grabfeld-Gallier   in   Führung   zu   bringen,   als   er   über   halblinks   alleine   auf   DJK- Torhüter   Michael   Nitzbon   zulief,   den   Ball   aber   um   Zentimeter   am   langen   Pfosten   vorbei   schob.   Die   umkämpfte   Begegnung   wurde   jetzt   offener.   Dennoch   zeichnete   sich   immer mehr   ab,   dass   die   Mannschaft,   die   den   Führungstreffer   erzielen   würde,   wohl   auch   die   Partie   für   sich   entscheiden   könnte.   DJK   Stoßstürmer   Pavel   Novotny,   der   sich   intensive und   packende   Zweikämpfe   vor   allem   mit   TSV-Innenverteidiger   Manuel   Orf   lieferte,   musste   nach   einer   Stunde   mit   einer   Knieverletzung   das   Feld   räumen.   Seine   Rolle   übernahm Marco   Seifert.   In   der   64.   Minute   ließ   Dominik   Haller   nach   einem   Zuspiel   von   Timo   Kohler   einen   Gegenspieler   an   der   Strafraumlinie   ins   Leere   laufen   und   war   bereits   im Sechzehner,   als   er   gefoult   wurde.   Der   Schiedsrichter   wollte   das   Foul   aber   außerhalb   gesehen   haben.   Zehn   Minuten   später   zeigte   er   aber   auf   den   Punkt,   als   wieder   Haller   clever den   Ball   per   Kopf   über   den   letzten   Abwehrspieler   hob   und   der   agile   Seifert   zu   Fall   gebracht   wurde.   Martin   Kopac   verwandelte   den   Strafstoß   sicher   zum   ersten   Heimtor   in   der Bayernliga.   „Nach   dem   1:0   war   es   ganz   schwer,   zurückzukommen.   Wir   konnten   uns   kaum   was   Produktives   herausspielen,   weil   einfach   auch   die   individuelle   Klasse   und   auch vom   taktischen   her   es   Gebenbach   einfach   viel   zu   gut   gemacht   hat“,   lobte   Bardorfs   Trainer   Dominik   Schönhöfer   die   Leistung   des   Neulings.   Der   hatte   in   den   letzten   Minuten   die endgültige   Entscheidung   mehrmals   vor   allem   in   Person   des   eingewechselten   Johannes   Böhm   auf   dem   Fuß   (89./93.),   aber   erst   Marco   Seifert   machte   auf   Vorarbeit   des   kurz vorher eingewechselten Lukas Libotovsky in der 96. Minute mit dem 2:0 alles klar Bayern Hof 0:3 (0:1) DJK Gebenbach Bayern Hof: Schulz, Jenne, Schraps, Knoll, Winter (46. Sturm), Komberec, Petracek, Seiter (79. Oxenfart), Dartsch (46. McLemore), Feulner, Strößner. DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay, Biermeier, Becker (82. Böhm), Gorgiev, Hempel, Novotny (65. Kohler), Haller, Lindner, Kopac (90. Libotovsky), Jakob. Tore: 0:1 (6.) Niko Becker, 0:2 (55.) Dominik Haller, 0:3 (68.) Timo Kohler - SR: Alexander Arnold (Langenleiten) - Zuschauer: 690. Selbstbewusst   und   ohne   Nervosität   setzte   sich   der Aufsteiger   gleich   zu   Beginn   in   der   gegnerischen   Hälfte   fest   und   bereits   in   der   6.   Minute   fiel   der   erste   Bayernligatreffer   für   die DJK   Gebenbach:   Pavel   Novotny   gewann   25   Meter   vor   dem   Hofer   Gehäuse   einen   Zweikampf,   Dominik   Haller   erfasste   gedankenschnell   die   Situation,   legte   den   Ball   in   den Strafraum   quer   auf   den   mitgelaufenen   Niko   Becker   -   und   es   stand   0:1.   Die   Oberfranken   brauchten   einige   Zeit,   um   sich   von   diesem   Schock   zu   erholen,   erspielten   sich   gegen   die stabile   und   mit   einer   guten   Raumaufteilung   operierende   DJK   aber   kaum   Torchancen.   Die   beste   und   letztlich   einzige   gute   Gelegenheit   hatte   Tomas   Petracek.   Der   Ex- Gebenbacher   kam   15   Meter   vor   dem   Tor   frei   zum   Schuss,   der   Ball   hätte   genau   in   den   Winkel   gepasst,   aber   DJK-Torhüter   Michael   Nitzbon   verhinderte   mit   einem   starken   Reflex den Ausgleich (28.). Ansonsten ließen die Innenverteidiger Julian Ceesay und Andre Biermeier so gut wie nichts zu. Nach    dem    Seitenwechsel    brachte    Hofs   Trainer    Miloslav    Janovsky    mit   Tomas    Sturm    und    Malik    McLemore    zwei    weitere    Offensivspieler.   Aber    auch    sie    konnten    keine entscheidenden   Impulse   gegen   die   diszipliniert   spielende   DJK   setzen.   Im   Gegenteil:   Die   hoch   stehende Abwehr   der   SpVgg   wurde   jetzt   anfällig   für   Konter.   "Wir   wollen   defensiv kompakt   stehen   und   versuchen,   über   unseren   einzigen   echten   Stürmer   Novotny   schnell   umzuschalten",   hatte   Gebenbachs   Co-Trainer   Johannes   Hager   kurz   vor   dem   Anpfiff gesagt.   Dieses   Vorhaben   griff   zehn   Minuten   nach   der   Pause   zum   zweiten   Mal.   Pavel   Novotny   zog   von   der   Mittellinie   aus   alleine   auf   das   Tor   zu,   Schlussmann   Christopher Schulz   konnte   den   halbhohen   Schuss   zwar   abwehren,   aber   wieder   schnappte   sich   Dominik   Haller   den   zweiten   Ball,   setzte   sich   energisch   gegen   einen Abwehrspieler   durch   und traf   überlegt   zum   0:2   (55.).   Dem   Neuzugang   wäre   mit   einem   Fallrückzieher   aus   sieben   Metern   fast   noch   ein   weiterer   spektakulärer   Treffer   geglückt.   Der   Ball   ging   aber   wenige Zentimeter über das Gehäuse. Gebenbach   setzte   jetzt   gegen   den   verunsicherten   Gastgeber   nach   und   brachte   in   der   65.   Minute   für   den   unermüdlich   rackernden   Novotny   Timo   Kohler.   Er   war   noch   keine   drei Minuten   auf   dem   Feld,   schon   klingelte   es   wieder   im   Kasten   der   Gelb-Schwarzen.   Nach   einem Angriff   über   Kopac   und   Becker   war   Kohler   zentral   frei   und   traf   zum   0:3   (68.).   Die SpVgg   versuchte   weiter   unverdrossen   zum Anschlusstreffer   zu   kommen,   hätte   sich   in   der   71.   Minute   aber   beinahe   den   vierten Treffer   eingefangen.   Doch   Niko   Becker   scheiterte an Torhüter   Schulz.   Kai   Hempel   und   Oliver   Gorgiev   zogen   geschickt   die   Fäden   im   defensiven   Mittelfeld,   die   beiden Außenverteidiger   Ralf   Jakob   und   Jonas   Lindner   bekamen   die Außenbahnen dicht und so spulte der Aufsteiger gegen die Gastgeber auch die letzte Viertelstunde souverän herunter.