© 2015 DJK Gebenbach
DJK Gebenbach besiegt Würzburger Kickers II mit 4:1 Den anstrengenden Teil des Vereinausfluges nach Unterfranken meisterte die Mannschaft am Freitagabend erfolgreich, jetzt dürfen Spieler, Verantwortliche der DJK Gebenbach und Fans zwei Tage lang in Würzburg eine "Wahnsinns-Premieren-Saison" in der Fußball-Bayernliga Nord feiern. Das Team von Trainer Faruk Maloku besiegte am letzten Spieltag die Würzburger Kickers II mit 4:1 und belegt in der Abschlusstabelle mit 64 Punkten und 76:21 Toren Platz 5.Von Beginn an waren die Gebenbacher präsenter, athletischer und dynamischer, die jungen Gastgeber hatten große Probleme mit den DJK-Kanten Marco Seifert und Pavel Novotny. Schon nach zehn Minuten hätte es 3:0 oder 4:0 für die Oberpfälzer stehen können, doch Seifert (2.,), Novotny (3.), noch einmal Seifert (7.) und Niko Becker (10.) vergaben beste Möglichkeiten. Der längst überfällige Führungstreffer fiel dann in der 14. Minute: Nach einem schnellen Angriff aus der Abwehr heraus über Haller und Becker musste in der Mitte Seifert frei vor dem Kickers-Torhüter Marvin Fischer-Vallecilla nur noch einschieben.Die Gastgeber kamen ab der 25. Minute etwas besser in die Partie, doch mit einem Doppelschlag machte Gebenbach schon vor der Pause alles klar. In der 30. Minute kam Novotny an der Strafraumgrenze an den Ball und traf flach zum 0:2. Drei Minuten später stand es 0:3. Seifert bediente Becker, der acht Meter vor dem Tor keine Mühe hatte. Nach der Pause hielten die Gebenbacher noch zehn Minuten lang das Tempo hoch, ehe sie sich etwas zurückzogen und Würzburg optisch mehr vom Spiel und auch ein, zwei gute Chancen hatte. In der 79. Minute dann die Riesenmöglichkeit zum 0:4 für Jonas Lindner, doch ein Abwehrspieler klärte für den bereits geschlagenen Torhüter auf der Linie. Eine Minute später gab es dann Elfmeter für die DJK nach einem Foul an Oliver Gorgiev, Becker trat an und verwandelte zum 0:4. Fünf Minuten später krachte ein Schuss an die Latte des DJK-Gehäuses, Pascal Jeni stand richtig und verwertete den Abpraller zum 1:4. Kurz vor Schluss vergaben Timo Kohler und Nico Lindner jeweils nach einem Alleingang,Würzburger Kickers II: Fischer-Vallecilla, Schmitt, F. Seifert, Hartleb, Beier (46. Breunig), Lotzen, Meisel (72. Kutzop), Häuser (62. Peci), Jeni, Imgrund DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay, Biermeier, Gorgiev, Novotny (85. N. Lindner), Haller, Böhm (77. Jakob), J. Lindner, Kopac, Becker, M. Seifert (77. Kohler) Tore: 0:1 (14.) Marco Seifert, 0:2 (30.) Pavel Novotny, 0:3/0:4 (33./80., Elfmeter) Niko Becker, 1:4 (85.) Pascal Jeni - SR: Hannes Hemrich (Urspringen) - Zuschauer: 100 DJK Ammerthal : DJK Gebenbach 1:3 (0:0) Knackpunkt die Ampelkarte“ Über eine Stunde lang muss die DJK Ammerthal wegen eines Platzverweises für Innenverteidiger Mario Zitzmann in Unterzahl gegen die DJK Gebenbach agieren – das macht sich am Ende des Fußball-BayernligaDerbys bemerkbar. Trainer Press regt sich über eine Schiri-Entscheidung auf. Ammerthal. (rba) Die Kartenverteilung des Unparteiischen bei der 1:3-Niederlage ließ vor allem die Ammerthaler Gemüter hochkochen, die sie als höchst einseitig zugunsten der Gäste aus Gebenbach ausgelegt sahen. Die Niederlage wäre trotz Unterzahl vermeidbar gewesen, denn bei den Gegentoren sah der Abwehrverbund nicht immer glücklich aus. Vom Anstoß weg waren die Gäste aus Gebenbach in der Nachholbegegnung am Dienstag das agilere und spielbestimmende Team auf dem Platz. Vor allem im Zweikampfverhalten hatten die Gäste zunächst klare Vorteile. Schrecksekunde für die Ammerthaler, nachdem der Unparteiische ein klares Handspiel von Marco Seifert übersehen hatte, der danach völlig frei vor Torwart Christopher Sommerer auftauchte, der per Fußabwehr klärte. Im Verlauf entwickelte sich eine zerfahrene Partie, wobei Gebenbach im Spiel nach vorne deutlich zwingender und zielstrebiger wirkte. In der 12. Minute verzog Tom Abadjiew nach Pass von Lieder, und Michael Dietl verfehlte mit einem Distanzschuss knapp (24.). Es lief die 27. Minute, als sich die Ammerthaler einen überflüssigen Rückpass leisteten, Zitzmann damit in die Bredouille brachte und Seifert zu Boden ging. Der Schiri zückte nach dem klaren Foul Gelb- Rot – bei der ersten Gelben Karte aber hatte Zitzmann den Ball gespielt, Kohler war danach zu Boden gegangen. Nach dem Seitenwechsel kam dann echte Derbystimmung unter den rund 600 Zuschauern auf, mit vielen heiklen Situationen und zahlreichen strittigen Aktionen. In der 55. Minute holte Jonczy eine Ecke raus, die Fritz Lieder nach innen brachte und Tom Abadjiew zur überraschenden 1:0-Führung über die Linie drückte. Ammerthal kämpfte, wollte die Führung mit aller Macht verteidigen, was nur bis zur 64. Minute glückte, nachdem Böhm mit einem fulminanten Knaller zum 1:1 in die Maschen hämmerte. Nur wenig später gab es den Doppelschlag durch Böhm, das Tor wurde allerdings auch nicht gut verteidigt, die Abwehr agierte hier viel zu zögerlich. Ammerthal mühte sich, um vielleicht doch noch zum Ausgleich zu kommen. Die Angriffsbemühungen wurden jedoch nicht mehr belohnt, stattdessen machten die Gäste in der 85. Minute den Deckel drauf, nachdem Timo Kohler eine Ecke von Dominik Haller zum 1:3 über die Linie drückte. „Knackpunkt war für mich die Hinausstellung von Zitzmann, dennoch ziehe ich den Hut vor meiner Mannschaft die in kämpferischer Hinsicht ein ordentliches Spiel ablieferte. Wir kommen derzeit am Zahnfleisch daher. Es ist schwer dann so einer Mannschaft Paroli zu bieten“, sagte Ammerthals Trainer Jürgen Press. Sein Kollege Faruk Maloku sah einen verdienten Sieg: „Respekt vor Ammerthal, die mit Verletzungen zu kämpfen hat. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg aus meiner Sicht in Ordnung.“ Mit einem Profi gerade noch zum Ausgleich DJK Gebenbach remis beim FC Schweinfurt 05 II – Marco Fritscher trifft in der 88. Minute zum 1:1 (lik) Nach dem sportlichen Feiertag unter der Woche gegen Ansbach (7:1) wurde die DJK Gebenbach bei den Reservisten des 1. FC Schweinfurt 05 wieder vom harten Alltag in der Bayernliga Nord eingeholt. Am Ende eines temporeichen und intensiv geführten Spiels, bei dem der souverän leitende Schiedsrichter den Gastgebern siebenmal Gelb und einmal Rot zeigte, stand ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden. Die abstiegsbedrohten Gastgeber konnten die guten Kritiken, die sie zu letzt erhielten, jederzeit bestätigen. Schweinfurts Coach Berthold Göbel freute sich auch über eine Verstärkung aus dem Profilager: Marco Fritscher hieß die Leihgabe und belebte den Angriff der Unterfranken. DJKTrainer Faruk Maloku schickte seine Erfolgsformation der letzten Spiele aufs Feld. Und seine Mannschaft sah sich gleich einer jungen Schweinfurter Elf gegenüber, die von Beginn an aus einer gut organisierten Abwehr immer wieder schnell in die Spitze spielte und dabei meist Marco Fritsche im Zentrum suchte. „Marco hat uns richtig gut getan, weil er vorne die Bälle festgemacht hat“, so der Schweinfurter Trainer über die Leihgabe. Die DJK hatte gleich in den ersten Minuten Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Erst nach einer Viertelstunde bekam der Tabellenfünfte etwas mehr Kontrolle in die Begegnung, ohne sich allerdings zunächst selbst große Möglichkeiten herauszuspielen. Mehr als zwei Halbchancen durch den zuletzt noch vierfachen Torschützen Niko Becker in der 35 und 36,Minute waren auf Seiten der DJK nicht zu verzeichnen. Kurz danach konnte DJK-Torhüter Michael Nitzbon und seine Abwehr in höchster Not gerade noch klären. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkten die Aktionen der DJK entschlossener. Marco Seifert wurde in der 48. Minute unmittelbar vor der Strafraumgrenze gefoult. Den Freistoß von Dominik Haller lenkte der in der Abwehrmauer stehende Marco Fritscher mit der Hand ab. Den fälligen Elfmeter verwandelte Haller souverän zur DJK-Führung. In der Folge lief Schweinfurt weiter an und versuchte das Tempo hochzuhalten. Die ganz dicken Möglichkeiten gab’s jedoch nicht. Auf der anderen Seite häuften sich die Kontermöglichkeiten der Gebenbacher. Nach der schönsten DJK Kombination des gesamten Spiels war Torjäger Marco Seifert in der 72. Minute völlig frei vor Torhüter Saballus, schob den Ball jedoch aus kürzester Entfernung am Gehäuse vorbei. Das musste ganz einfach das 2:0 sein. „Wenn wir hier einen Gegentreffer kassieren dann wäre es sicher vorbei gewesen“, erkannte auch Schweinfurts Coach Göbel. So aber gelang Marco Fritscher zwei Minuten vor dem Ende mit einem Schuss aus 17 Metern doch noch der 1:1-Ausgleich. Kurz vor dem Abpfiff sah Schweinfurts Kapitän Steffen Schmidt wegen groben Foulspiels noch die Rote Karte DJK Gebenbach - Don Bosco Bamberg 3:0 (2:0) Nach acht Tabellenplätzen Differenz sieht es in der Bayernligapartie zwischen der DJK Gebenbach und Don Bosco Bamberg nicht aus. Beide Teams liefern sich ein Duell auf Augenhöhe. Einen entscheidenden Unterschied gibt es dann aber doch. "Wir haben zwar 3:0 gewonnen, es waren aber viele Momente im Spiel, in denen wir durchaus Gegentreffer hätten kassieren können", sagte Trainer Faruk Maloku nach dem Heimsieg des Tabellenfünften DJK Gebenbach gegen den Dreizehnten DJK Don Bosco Bamberg. "Wir haben unsere Möglichkeiten genutzt, Bamberg nicht. Das war der Unterschied." Bereits nach 45 Sekunden tauchte der schnelle Bamberger Daniel Schäffler alleine vor Gebenbachs Torhüter Michael Nitzbon auf, der setzte den Angreifer unter Druck, verkürzte den Winkel und Schäffler schob den Ball am Tor vorbei. Im Gegenzug war Marco Seifert über halbrechts frei durch, verzog aber. Seifert mit dem Hinterkopf Kurz danach gelang Seifert mit einem kuriosen Treffer aber doch das 1:0 (6.). Wie schon im Heimspiel zuvor gegen Aschaffenburg, als der Ball noch am Pfosten landete, war er nach einem weiten Einwurf wieder mit dem Hinterkopf zur Stelle und der Ball senkte sich diesmal als Bogenlampe über Torhüter Trunk zum 1:0 ins lange Eck. Vom Anstoß weg hätten die Oberfranken postwendend ausgleichen können. Wieder war es Torhüter Nitzbon, der eine Eins-gegen-Eins-Situation im Duell mit Martin Körner für sich entschied. Dann war wieder Gebenbach an der Reihe: Innenverteidiger Lukas Libotovsky traf den Pfosten, den Nachschuss konnte Gästetorhüter Trunk abwehren. Die Situation schien bereits bereinigt, aber nach einem schnellen Ballgewinn passte Dominik Haller perfekt auf Marco Seifert, der sich die Chance nicht nehmen ließ und in der 14. Minute seinen zweiten Treffer markierte. "Das 2:0 war klasse herausgespielt. Aber dann haben wir den Faden verloren, konnten unser Spiel über die 90 Minuten gesehen nicht durchdrücken", sagte Trainer Faruk Maloku, der sich nach der klaren Führung ein dominantes Auftreten seiner Mannschaft gewünscht hätte. Gebenbach im Glück "Bis zur Halbzeit hat man gemerkt, das Bamberg spürt, dass wir anfällig sind", so Maloku weiter. Glück hatten die Gastgeber kurz vor der Pause, als die DJK Don Bosco nach einer Ecke beinahe das Anschlusstor erzielt hätte. "Wenn wir das machen, wird es vielleicht nocheinmal ein anderes Spiel. So ist es eben, wenn man hinten steht. Letztlich müssen wir aber akzeptieren, dass Gebenbach einfach effektiver war", bilanzierte Bambergs Trainer Mario Bail. Auch nach dem Seitenwechsel prägten viele Unkonzentriertheiten im Aufbau den Spielfluss der Heimelf. So dauerte es bis zur 65. Minute, ehe der erste schöne Angriff über die rechte Seite die endgültige Entscheidung brachte. Wieder war es der äußerst agile Marco Seifert, der alleine aufs Gästetor zulief und im richtigen Moment auf den mitgelaufenen Timo Kohler passte, der nur noch einzuschieben brauchte. Zehn Minuten später durfte der "Mann des Spiels" unter dem Beifall der Zuschauer das Spielfeld verlassen, für Seifert spielte in der letzten Viertelstunde Pavel Novotny. "Nach dem 3:0 war die Luft raus", so Maloku. Die Oberfranken hatten zwar durch den in die Spitze gerückten Daniel Schäffler noch einige Möglichkeiten zur Ergebniskorrektur. Torhüter Michael Nitzbon ließ sich aber auch in den Schlussminuten nicht mehr überwinden und sorgte dafür, dass die DJK nach der Winterpause zu Hause weiter ohne Gegentreffer bleibt. DJK Gebenbach: Nitzbon, Jakob, Ceesay, Libotovsky, Böhm, Haller (62. J. Lindner), Kohler, Hempel, Seifert (76. Novotny), Becker (86. Fischer) DJK Don Bosco Bamberg: Trunk, Strobler, Niersberger, Kettler, Esparza, Sengül, Wunder (61. Möhrlein), Schäffler, Fischer, Körner (67. Schwinn/74. Schmoll), Azizou Zoumbare Tore: 1:0/2:0 (6./15.) Marco Seifert, 3:0 (65.) Timo Kohler - SR: Andreas Weichert (München) - Zuschauer: 305 SpVgg Jahn Forchheim DJK Gebenbach 4:1 (1:0) Die Forchheimer revanchierten sich für die 2:5-Hinspielniederlage bei der DJK Gebenbach mit einem 4:1-Heimsieg, der aber keineswegs so klar war, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Trotzdem freute sich Forchheims Trainer Christian Springer („Die hohe Niederlage hatte uns gewurmt und die wollten wir unbedingt ausmerzen“) über drei wichtige Punkte auf dem Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt in der Fußball-Bayernliga Nord. Gebenbachs Coach Faruk Maloku musste auf den Dreifachschützen aus dem Hinspiel, Nico Becker (Familienfeier), und kurzfristig auch auf Kai Hempel (private Gründe) und Johannes Böhm (Knieprobleme) verzichten. Auf tiefem Boden und bei einem eisig böigen Wind standen bei beiden Mannschaften von Beginn an die kämpferischen Elemente im Vordergrund. Die Gastgeber versuchten meist über ihre rechte Angriffsseite die DJK-Abwehr auszuhebeln. Auf der anderen Seite war Gebenbach meist bei Standards gefährlich. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte drang der Forchheimer Andreas Mönius nach einem Einwurf in den DJKStrafraum ein, wollte einen Elfmeter – und bekam ihn auch. Patrick Hagen verwandelte zur Jahn-Führung. Nach dem Seitenwechsel hatte Gebenbach durch Martin Kopac und Ralf Jakob (50./51.) gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch nach einem Konter wieder über die rechte Angriffsseite der Gastgeber flankte Jahn-Kapitän Sebastian Schäferlein unbehelligt auf den frei stehenden Phillip Nagengast, der zum 2:0 einköpfte (56.). In der 61. Minute brachte DJK-Trainer Maloku Stürmer Marco Seifert, der praktisch mit der ersten Ballberührung eine Hereingabe zum 1:2 an Matthias Götz vorbei ins Tor lenkte. Die Hoffnungen, die Partie noch drehen zu können, dauerten gerade einmal drei Minuten. Nach einem ungeschickten Abwehrverhalten an der Strafraumlinie zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt: Steffen Müller verwandelte zum 3:1. Die letzte Viertelstunde mussten die Oberfranken mit einem Mann weniger auskommen. Jens Wartenfelser trat seinen Gegenspieler um und bekam Rot. Gegen die nun offene DJK-Abwehr setzte Adem Selami in der 79. Minute mit dem 4:1 den Schlusspunkt. „Der Sieg von Forchheim war nicht unverdient. In unserem Abwehrverhalten waren wir nicht konsequent genug. Der Gegner hat das clever ausgenützt“, sagte Faruk Maloku. Im Bayernliga-Vergleich gelingt ein 3:3 bei der DJK Vilzing – Flottes Spiel auf Kunstrasen – Einwechslungen greifen Gebenbach. Der Vergleich zwischen dem Rangdritten der Bayernliga Süd, der DJK Vilzing, und dem Tabellenvierten der Bayernliga Nord, der DJK Gebenbach, endete nach einer 3:0- Halbzeitführung der Gastgeber mit einem leistungsgerechten 3:3. Auf dem hervorragenden Kunstrasenplatz am Huthgarten bestimmte die Mannschaft von Trainer Uli Karmann in der ersten Halbzeit über weite Strecken das Spiel. Dennoch hatte auch Gebenbach durch Pavel Novotny und Cengiz Izmire zwei Riesenmöglichkeiten. Dass Vilzing bereits ein Testspiel (4:0 gegen Hutthurm) absolviert hatte, war dem Spiel anzumerken. Michael Faber brachte die Chamer Vorstädter in Führung (31.), die Fabian Trettenbach auf 2:0 ausbaute (38.). Fast mit dem Pausenpfiff fiel das 3:0 durch Marius Dimmelmeier. Kurz vorher (43.) hatte Schiedsrichter Götz dem Vilzinger Andreas Jünger wegen Beleidigung eines Gegenspielers die Rote Karte gezeigt. Maloku brachte im zweiten Abschnitt sechs neue Spieler: Oliver Gorgiev, Johannes Böhm, Marco Seifert und Torhüter Michael Nitzbon die allesamt vor der Winterpause verletzt fehlten – dazu noch der leicht angeschlagene Timo Kohler sowie ab der 69 Minute Andreas Fischer. Und dem „Neuzugang“ aus der zweiten Mannschaft gelang sieben Minuten nach seiner Einwechselung (76.) mit einem strammen Schuss aus 17 Metern in den Winkel auch der 3:2-Anschlusstreffer. Zuvor hatte ein Vilzinger Verteidiger eine scharfe Hereingabe von Timo Kohler ins eigene Tor zum 3:1 gelenkt (59.). Gebenbach war jetzt besser im Spiel und kam in der 84. Minute durch Torjäger Marco Seifert zum Ausgleich. Torhüter Nitzbon sorgte mit einer Glanztat in der 90. Minute dafür, dass es beim Unentschieden bliebe. DJK Gebenbach: Damiano (46. Nitzbon), Jakob (46. Böhm), Libotovsky, Ceesay, Jonas Lindner (46. Gorgiev), Biermeier, Haller, Cengiz Izmire (46. Kohler), Hempel, Novotny (46. Seifert), Becker (69. Fischer) DJK Gebenbach Würzburger FV 2:1 (2:1) (18.11.2017) Der DJK Gebenbach gelingt mit einem eindrucksvollen und verdienten 2:1-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellenzweiten Würzburger FV die Revanche für die 1:6-Klatsche im Hinspiel – und dies trotz einer weiterhin sehr angespannten Personalsituation. Gebenbach. (lik) „Wir haben gute Einzelspieler, aber mittlerweile funktionieren wir auch als Mannschaft richtig gut und sind ein verschworener Haufen geworden“, nennt DJKTrainer Faruk Maloku den Hauptgrund, warum es beim Aufsteiger so gut läuft. Mit dem Zug Aber auch bei den Gästen aus Würzburg läuft es diese Saison hervorragend, so dass nicht nur Trainer Marc Reitmaier und seine Mannschaft sondern auch die teilweise mit dem Zug angereisten Anhänger zuversichtlich waren, aus der Oberpfalz nicht mit leeren Händen in die unterfränkische Heimat zurückkehren zu müssen. Aber bereits in der Anfangsphase mussten die Mainfranken erkennen, dass es nicht noch einmal so einfach werden würde wie im Hinspiel. Gebenbach war sofort in der Begegnung, und bereits in der dritten Minute spielte Kapitän Timo Kohler seine Schnelligkeit aus, ging zur Grundlinie, passte zurück und der einschussbereite Kai Hempel wurde durch ein Foul gestoppt. Niko Becker scheiterte mit dem Elfmeter aber an Gästetorhüter Andre Koob. Der verschossene Elfer hinterließ jedoch bei Gebenbach keine Spuren. Hempel und Biermeier arbeiteten im zentralen defensiven Mittelfeld sehr konzentriert, so dass WFV-Kapitän Fries nicht zur Geltung kam. Schnell und direkt Nach vorne wurde trotz der nicht einfachen Platzverhältnisse schnell und direkt kombiniert. So wie beim Führungstreffer in der 20 Minute: Einen klasse Spielzug eingeleitet von Haller über Becker schloss Kohler überlegt zum 1:0 ab. Der schnelle Ausgleich der Gäste nur vier Minuten später, bei dem Christian Dan von einem Geschenk der DJK-Abwehr profitierte und aus kurzer Distanz einschob, brachte die Heimelf nicht aus dem Konzept. In der 38 Minute bediente Kohler Becker durch die Schnittstelle der WFV-Abwehr, und der DJK-Stürmer machte das dann ganz abgezockt: 2:1 und die erneute Führung. „Von den Kombinationen her waren es Traumtore“, schwärmte Maloku. Sein Kollege Marc Reitmaier hingegen war mit der ersten Hälfte „in dem schwer umkämpften Spiel“ nicht zufrieden: „Der Rückstand von 1:2 war völlig verdient. Nach dem Seitenwechsel haben wir schon den Siegeswillen gezeigt, aber trotz vieler Möglichkeiten den Ausgleich nicht mehr geschafft“, so der enttäuschte Gästetrainer. Mit der Einwechslung von Engelking wollte er im zweiten Abschnitt den Druck erhöhen, was vor allem in den ersten zehn Minuten gelang. Ab der 55. Minute wurde es ein offener Schlagabtausch – es brannte auf beiden Seiten. Die klareren Möglichkeiten hatte der DJK. „Wir waren drei-, viermal allein vor dem Torwart und hätten hier das 3:1 machen können oder sogar müssen“, sprach Maloku die Riesenchancen an, die Niko Becker (54.) Timo Kohler (61.) und zweimal Martin Kopac (61./94) liegen ließen. So versuchten die Mainfranken die ab der 80. Minute durch die Gelb-Rote Karte von Benjamin Schömig in Unterzahl waren alles, um doch noch den Ausgleich zu erzwingen. In der Nachspielzeit ging auch Torhüter Andre Koob bei Freistößen oder Ecken mit nach vorne. Und in der 92. Minute wäre ihm mit einem Kopfball aus fünf Metern fast noch der Ausgleich geglückt. SC Elterdorf - DJK gebenbach 2:2 (0:2) Eltersdorf bestimmte zunächst die Partie, ehe Gebenbach nach rund zehn Minuten das Kommando übernahm, taktisch hervorragend agierte, den Gastgebern so gut wie keine Chance ließ und nach vorne brandgefährlich war. Der Tabellenzweite war sichtlich beeindruckt vom Gebenbacher Tempo - vor allem von Timo Kohler, Nico Becker und Martin Kopac im Mittelfeld - spielte aus der Not heraus immer wieder lange Bälle, während die Gäste ein immenses Laufpensum an den Tag legten. In der 17. Minute dann die Führung der Gebenbacher. Nach einem Foul an Kapitän Timo Kohler pfiff Schiedsrichter Lothar Ostheimer Elfmeter. Nico Becker trat an und verwandelte sicher zum 0:1. Nur sieben Minuten wurde Dominik Haller in der Vorwärtsbewegung gefoult, der Gebenbacher ließ sich aber nicht fallen, sondern spielte einen starken Pass in die Lücke der Eltersdorfer Abwehrreihe auf Nico Becker, der vor SC-Torhüter Tugay Akbakla die Nerven behielt und zum 0:2 traf. Bis zur Pause hätten die Gäste die Begegnung schon entscheiden können. In der 39. Minute überlief Kohler nach einem Fehlpass der Eltersdorfer die Abwehr, traf aus spitzem Winkel aber nur den Außenpfosten. Wenig später scheiterte Martin Kopac mit einem Schuss aus fünf Metern am Tormann, danach verfehlte Becker bei einem Heber über den Schlussmann das Tor lediglich um wenige Zentimeter. Vergebene Möglichkeiten, die sich letztlich rächen sollten. Mit Beginn der zweiten Hälfte drückte Eltersdorf: Manuel Stark zog aus 20 Metern ab, DJK-Torhüter Davide Damiano lenkte den Ball um den Pfosten (52.), drei Minuten später wehrte Damiano einen 30-Meter-Freistoß von Tommy Kind nach vorne ab, der frei stehende Bastian Herzner traf den Ball nicht richtig und in der 61. Minute versuchte es Kind aus 40 Metern, seinen Schuss klärte der DJK-Schlussmann zur Ecke. 20 Minuten vor Schluss ging Eltersdorf volles Risiko, machte hinten auf und wurde in der 81. Minute mit dem Anschlusstreffer von Manuel Stark belohnt. Wenig später dann die Riesenchance für Timo Kohler, die Partie zu entschieden, doch er verpasste nach einem Alleingang den dritten DJK-Treffer. Eltersdorf erhöhte noch einmal das Tempo und kam kurz vor Schluss doch noch zum Ausgleich. Nach einem Kopfballduell blieb Dominik Haller am Boden liegen, die Gebenbacher warteten darauf, dass der Ball ins Aus gespielt wird - allerdings vergeblich. Maximilian Göbhardt nutzte die Situation und traf zum 2:2. SC Eltersdorf: Akbakla - Köhler (74. Sebastian Lindner), Kind, Fuchs, Tadic - Stark, Röwe (69. Dipanov), Dotterweich, Göbhardt - Schwesinger, Bastian Herzner DJK Gebenbach: Damiano - Ceesay, Biermeier, Jonas Lindner, Jakob, Libotovsky - Kohler (85. Novotny), Hempel, Haller, Kopac - Becker Tore: 0:1/0:2 (17., Foulelfmeter/24.) Nico Becker, 1:2 (81.) Manuel Stark, 2:2 (89.) Maximilian Göbhardt - SR: Lothar Ostheimer (Sulzberg) - Zuschauer: 130 DJK Gebenbach : FC Sand 2:0 Mit dem 2:0-Arbeitssieg gegen die wie erwartet kampfstarken Gäste aus Sand am Main kann sich Aufsteiger Gebenbach trotz Personalprobleme in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord festbeißen und zugleich für die 1:3- Hinspielniederlage revanchieren. Eine schlechte Nachricht gibt's dennoch. 04.11.2017 Die Freude über den jetzt neunten Sieg in den letzten elf Spielen wurde durch die Verletzung von Torwart Michael Nitzbon getrübt. Der Torhüter, der sich in der laufenden Saison als echter Rückhalt für seine Mannschaft erwies und auch einen großen Anteil an der aktuellen Erfolgsserie der DJK hat, verletzte sich in der 70. Minute bei einer Rettungsaktion an der Hand. Erste Diagnose: Bruch des Ringfingers und Absplitterungen am kleinen Finger. Davide Damiano ersetzte Nitzbon in den letzten 20 Minuten. Dass sich die in der Abstiegszone befindlichen Unterfranken viel vorgenommen hatten, war ihnen gleich in den ersten Minuten anzumerken. Die Rückkehr von Wagner und Kapitän Krüger, die beide zuletzt Rot gesperrt fehlten, verlieh der Elf von Trainer Uwe Ernst zusätzliche Sicherheit. So bestimmten die Korbmacher die erste halbe Stunde, ohne sich allerdings Möglichkeiten herausspielen zu können. "Wir mühen uns, schießen aber einfach keine Tore", sah Sands Trainer Uwe Ernst ein Manko seiner Mannschaft. "Sand war brutal stark im Zweikampfverhalten und im Arbeiten gegen den Ball", lobte DJK-Trainer Faruk Maloku den laufstarken Gegner." Aber auch über den Auftritt seiner Truppe sprach Maloku nur in den höchsten Tönen. "Es ist unglaublich, was die Mannschaft leistet, was sie weg arbeitet, wie sie die Meter macht und das, obwohl jeder müde war und sich auch nicht jeder fit fühlte." Nach 30 Minuten bekam Gebenbach immer besseren Zugriff auf die Begegnung und das Gehäuse der Gäste geriet jetzt mehr und mehr in den Fokus. Glück hatte der junge Gästetorhüter Felix Schneider in der 34. Minute, als ein 18-Meter-Schuss von Dominik Haller an die Latte klatschte. Eine Minute später klammerte und drückte Sands erfahrener Innenverteidiger Manuel Müller Gebenbachs Kai Hempel am Fünfereck mit beiden Händen zu Boden und verursacht damit einen Elfmeter. "Berechtigt. Er stellte sich hier nicht clever an", bewertete Faruk Maloku diese Aktion. Nico Becker verwandelte den Strafstoß flach zum 1:0. Gästetrainer Ernst nahm zur zweiten Halbzeit den bereits gelb-verwarnten Manuel Müller raus und stellte auf eine Dreier Abwehr um. Gebenbach bekam durch diese taktische Umstellung mehr Raum zum Kontern. Dem 2:0 in der 51. Minute ging ein schnell ausgeführter Freistoß von Dominik Haller voraus. Nico Becker ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schloss eiskalt ab. "Wir haben viele Möglichkeiten zum dritten Treffer gehabt, dann hätte Sand vielleicht mal ein bisschen Gas rausgenommen", so Maloku. So blieb das Spiel bis zum Schlusspfiff der in der 98. Minute erfolgte sehr intensiv. DJK Gebenbach: Nitzbon (70. Damiano) - Ceesay, Jakob, Jonas Lindner, Libotovsky - Biermeier, Hempel, Haller, Kohler (91. Nico Lindner), Kopac (90. Hammer) - Becker 1. FC Sand: Schneider - Gundelsheimer, Leim, Karmann, Müller (46.Fischer) - Daniel Schlereth, Wagner, Krüger, Rippstein, Andre Schmitt (58. Dominik Schmitt), Thorsten Schlereth (90. Mc Cullough) Tore: 1:0/2:0 (35., Foulelfmeter/51.) Nico Becker - SR: Johannes Hamper (Kulmbach) - Zuschauer: 202 Gebenbach musste auf sechs Spieler aus dem Bayernliga-Kader verzichten. Mit Nachwuchstalent Nico Lindner und den beiden Spielertrainern der zweiten Mannschaft, Erdal und Cengiz Izmire, standen Trainer Faruk Maloku nur noch drei Ersatzspieler zur Verfügung. Trotzdem präsentierte sich diese Rumpfelf als echte Einheit und gewann in der Bioenergie-Arena gegen den zuletzt sechsmal ungeschlagenen TSV Großbardorf völlig verdient mit 2:1. Zugleich gab der Neuling damit auch die richtige Antwort auf die zuletzt erlittene Heimniederlage gegen Bayern Hof und kehrte in die Erfolgsspur zurück. DJK Gebenbach gewinnt in Großbardorf 2:1 28.10.2018 Die DJK begann konzentriert und zeigte sich auch taktisch hervorragend eingestellt. TSV-Schlüsselspieler wie Björn Schönwiesner oder Kapitän Manuel Leicht konnten nicht wie gewohnt Impulse geben. Bereits nach elf Minuten gelang Gebenbach die Führung. Martin Kopac setzte sich im Strafraum energisch durch, Dominik Haller schaltete in der Mitte am schnellsten und bugsierte den Ball aus acht Metern ins Tor. Postwendend fast der Ausgleich, doch DJK-Torhüter Michael Nitzbon reagierte bei einem 15-Meter-Schuss von Stefan Piecha und dem Nachschuss von Schönwiesner ganz stark. Nach knapp einer halben Stunde aber doch der Ausgleich: Piecha profitierte von einem zu kurz abgewehrten Einwurf und versenkte den Ball aus 16 Metern unhaltbar flach ins lange Eck. Gebenbach ließ sich nicht verunsichern, spielte weiter schnell nach vorne und hatte gute Möglichkeiten. Die beste vergab Becker, als TSV-Kapitän Leicht im allerletzten Moment klärte. Gleich nach dem Seitenwechsel verlagerte sie die Begegnung mehr und mehr in die Hälfte der Gastgeber. Gebenbach drückte, die erneute Führung lag mehrmals in der Luft - und nach einer Stunde war es dann auch soweit: DJK-Kapitän Timo Kohler war nach einem schnellen Antritt in den Strafraum nur noch durch ein Foul zu stoppen. Nico Becker verwandelte den Elfmeter souverän. Die Grabfeld-Gallier versuchten noch einmal alles, aber wirklich gefährlich wurde es nur in der 65. Minute, als Rugovaj den Außenpfosten traf. Zehn Minuten vor Schluss dezimierten sich die Unterfranken selbst. Max Zang musste mit Gelb-Rot vom Platz. "Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt in der zweiten Halbzeit so ruhig geblieben bin. Aber die Jungs haben sich gegenseitig so gut gecoacht, dass ich das Gefühl hatte, nicht groß eingreifen zu müssen", lobte Maloku die Spieler. Mit diesem nicht unbedingt erwarteten Auswärtssieg bleibt Gebenbach in der Spitzengruppe und kann die kommenden Aufgaben zuversichtlich angehen. TSV Großbardorf: Wehr - Hölderle, Mangold, Leicht, Zang - Piecha, Zehe, Schönwiesner - Floth, Rugovaj (73. Dietz ), Mosandl (73. Dinkel) DJK Gebenbach: Nitzbon - Ceesay, Libotovsky, Jakob, Jonas Lindner - Biermeier, Hempel - Kopac, Haller, Kohler (88. Cengiz Izmire) - Becker Tore: 0:1 (11.) Dominik Haller, 1:1 (29.) Stefan Piecha, 1:2 (61., Foulelfmeter) Nico Becker - SR: Markus Hertlein (Dürrwangen) - Zuschauer: 196 - Gelb-Rot: (84.) Max Zang (Großbardorf), wiederholtes Foulspiel 1:3-Niederlage gegen die Spvgg Bayern Hof (21.10.2017) Die SpVgg Bayern Hof bestätigt ihren Aufwärtstrend der vergangenen Wochen auch in Gebenbach. Mit zwei Treffern in den Schlussminuten entscheiden die Oberfranken die wie erwartet von der Taktik geprägte Bayernliga-Partie. Die Elf von Gästecoach Spindler nahm nicht unverdient die Punkte mit nach Hause. Zugleich gelang den Hofern mit dem 3:1-Sieg die Revanche für die 0:3-Hinspielniederlage. Beim Neuling Gebenbach hingegen ist die beeindruckende Erfolgsserie von sieben Siegen aus den letzten acht Spielen gerissen. "Heute sind wir wieder geerdet worden. Aber das gehört auch dazu, dass man wieder weiß, wie schwer es ist, in der Liga zu bestehen. Man darf dann auch nicht zu viel verlangen. Wir sind Aufsteiger und haben bis jetzt eine super Runde gespielt", versuchte DJK-Trainer Faruk Maloku die Niederlage gegen seinen Ex-Verein richtig in den gesamt Saisonverlauf einzuordnen. Aufgrund einiger Ausfälle entschied sich Maloku doch mit Marco Seifert und Johannes Böhm zwei angeschlagene Spieler in der Starformation aufzubieten. Die Elf von Gästetrainer Alex Spindler begann selbstbewusst und war oft einen Tick aggressiver in ihren Aktionen. Die Gästeführung nach 20. Minuten kam aber eher zufällig zustande. Einem zu kurz abgewehrten Eckball beförderte Philipp Dartsch unbehelligt aus kurzer Distanz mit dem Kopf ins Tor. Sechs Minuten später (26.) setzte sich Marco Seifert im Laufduell gegen Verteidiger Miranda durch und bei seinem Schuss ans Außennetz verletzte sich der Torjäger erneut und musste zehn Minuten (36) später durch den ebenfalls noch nicht ganz fitten Dominik Haller ersetzt werden. Da Pavel Novotny wegen seiner Roten Karte nicht dabei war, fehlte jetzt mit Seifert auch noch der zweite zentrale Stürmer. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte Niko Becker nach einer halben Stunde, als er einen langen Ball über die Abwehr schön mit der Brust mitnahm, aber sein Torschuss dann knapp am Tor vorbei flog. Gleich nach dem Seitenwechsel gab es gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zunächst lenkte Gästetorhüter Schulz einen strammen Schuss von Kai Hempel mit den Fingerspitzen gerade noch über die Latte (48.) und nur eine Minute später (49) strich ein Schuss vom Ex Gebenbacher Tomas Petracek nur knapp am langen Pfosten von DJK- Torhüter Nitzbon vorbei. In der 51. Minute legte Timo Kohler einen langen Ball zurück und Niko Becker traf mit einem leicht abgefälschten Schuss aus 18 Metern zum 1:1. Die Hofer zeigten sich durch den Ausgleich wenig beeindruckt und hatten kurz danach (53./54.) durch Felix Strößner zwei gute Möglichkeiten erneut in Führung zu gehen. Eine vielleicht spielentscheidende Szene in der 74. Minute. Niko Becker steckte ideal auf Timo Kohler durch und schon war der DJK-Kapitän allein vor Torhüter Christopher Schulz. Statt aber am Schlussmann vorbeizulaufen, schlenzte Kohler den Ball und scheiterte. "In der zweiten Halbzeit hatten beide Mannschaften Chancen, um aufs zweite Tor zu gehen. Das bedeutete in dieser Partie eben den Lucky Punch zu setzen", so DJK Trainer Faruk Maloku. Das gelang Hof: Die DJK konnte eine Flanke auf Höhe der Eckfahne nicht unterbinden und erneut war Philipp Dartsch am langen Pfosten da und erzielte mit dem Kopf sechs Minuten vor Spielende (84.) den entscheidenden Treffer. Das 1:3 in der 87.Minute nach einem Konter hatte nur noch statistischen Wert. Pech für Gebenbach, das zehn Minuten vor Schluss der bereits angeschlagene Johannes Böhm verletzt vom Feld musste. Der Linksverteidiger hat den schon länger verletzten Oliver Gorgiev überragend vertreten. DJK Gebenbach: Nitzbon - Ceesay, Libotovsky, Biermeier, Jakob - Böhm (81. Kopac), Jonas Lindner, Hempel, Kohler, Becker - Seifert (36. Haller) Bayern Hof: Schulz - Miranda, Schraps, Fleischer (88. Winter) - Müller, Seiter, Feulner, Dartsch - Strößner (69. Knoll), Petracek, Mclemore (86. Oxenfart) Tore: 0:1 (20.) Philipp Dartsch, 1:1 (51.) Niko Becker, 1:2 (84.) Philip Dartsch, 1:3 (87.) Mikel Seiter - SR: Pantelis Gitopoulos (Taufkirchen) - Zuschauer: 290 Sieben Siege in den letzten acht Spielen. Im Oktober noch ohne Gegentor. Neuling DJK Gebenbach beendet die Hinrunde der Fußball- Bayernliga Nord mit einem 2:0-Erfolg gegen die Würzburger Kickers II. Der Trainer schwärmt vor allem über die Vorstellung vor der Pause. Die starken 31 Punkte zur Saisonhalbzeit sind ganz sicher auch auf den zwar kleinen, aber ausgeglichen stark besetzten Kader der DJK Gebenbach zurückzuführen. Gegen die junge Würzburger Mannschaft fehlte neben Oliver Gorgiev (Muskelfaserriss) und Dominik Haller (Zerrung) auch der zuletzt im Derby gegen Amberg zweimal erfolgreiche Torjäger Marco Seifert (Oberschenkelzerrung). Nur wenige Löcher "Von der Disziplin und der Taktik war das eine der besten ersten Halbzeiten, die wir bisher zustande gebracht haben. Wir waren sehr fokussiert, sehr laufstark und sehr kompakt", lobte DJK-Trainer Faruk Maloku den Auftritt seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten. "Da aber auch Würzburg taktisch sehr gut ausgebildet ist, war es für uns nicht einfach, überhaupt Löcher sowohl über die Außen als auch im Zentrum zu finden", so Maloku weiter. Lediglich Timo Kohler (7./18) und Nico Becker (10.) hatten so etwas wie Halbchancen. Auf der anderen Seite schlug Pascal Jeni nach einer flachen Hereingabe über den Ball (21.). Der Führungstreffer der DJK vier Minuten später war dann aber überragend vorbereitet: Nico Becker führte eine Ecke kurz aus, Timo Kohler ließ mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler komplett ins Leere laufen, spielte dann perfekt nach innen und Kai Hempel hämmerte den Ball aus zehn Metern unter die Latte. "Die Ecke, die zum 1:0 geführt hat, war sauwichtig und ein richtiges Supertor", war Maloku begeistert. Großes Glück hatten die Unterfranken in der 41. Minute, als wieder Timo Kohler mit Dennis Schmitt den letzten Abwehrspieler überlief und von diesem 25 Meter vor dem Tor zu Fall gebracht wurde. Der Schiedsrichter ließ es aber überraschenderweise mit der Gelben Karte bewenden. Zu Beginn der zweiten Hälfte verunsicherte sich die DJK in einigen Aktionen selbst, die Würzburger konnten aber kein Kapital daraus schlagen. "Uns fehlte 20, 25 Meter vor dem Tor einfach die Zielstrebigkeit", bemängelte Gästetrainer Christian Demirtas die fehlende Durchschlagskraft seiner Elf. Die einzige gute Möglichkeit der Würzburger im zweiten Abschnitt klärte DJK- Innenverteidiger Julian Ceesay (60.). "In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr ganz so in unsere Konzentration hineingefunden. Es war aber nicht so, dass man sagen könnte, der Gegner hätte das Spiel drehen können", bilanzierte Maloku den zweiten Abschnitt. Zwölf Minuten vor dem Ende fiel die Entscheidung zugunsten der DJK. Pavel Novotny, der im Sturmzentrum viele Bälle behauptete, legte einen weiten Einwurf in den Gästestrafraum zurück auf Martin Kopac, der fackelte nicht lange und setzte den Ball aus acht Metern halbhoch in die Maschen. Rot für Pavel Novotny Nur zwei Minuten später foulte Novotny etwas übermotiviert einen Gegenspieler im Mittelkreis und bekam dafür die Rote Karte. Aber auch in Unterzahl ließ die Heimelf jetzt nichts mehr anbrennen. "Unsere Außenverteidiger waren sehr präsent heute, haben die schnellen Außen des Gegners immer wieder gut ins Pressing bekommen - auch noch zum Schluss, als wir einer weniger waren", so Faruk Maloku zufrieden. DJK Gebenbach: Nitzbon - Ceesay, Libotovsky, Böhm, Jakob - Hempel, Biermeier - Kopac, Becker, Kohler (90. Jonas Lindner) - Novotny Würzburger Kickers II: Nirsberger - Beier, Wagner, Koller - Schmitt, Hartleb (85. Kutzop), Lotzen - Langhans, Jeni (69. Reinhart), Kiakos, Häuser Tore: 1:0 (25.) Kai Hempel, 2:0 (78.) Martin Kopac - SR: Fabian Kilger (Mauth) - Zuschauer: 312 - Rot: (80.) Pavel Novotny (Gebenbach), grobes Foulspiel FC Amberg - DJK Gebenbach 0:2 (0:0) - 07.10.2017 14:00 Uhr Dieses Spiel ist der Stoff, aus dem Stammtische übers Wochenende ihr Thema bezogen. Dieses Spiel zwischen dem FC Amberg und der DJK Gebenbach wurde nämlich durch eine abnorme Fehlentscheidung des Schiedsrichters ganz wesentlich beeinflusst und 900 Zuschauer waren Zeuge. Was war passiert? Ein Amberger Angriff wurde abgefangen, Kohler rennt auf der Tribünenseite Ermin Kojic weg, spielt flach in den Strafraum zu Marco Seifert, gerade vor vier Minuten eingewechselt, Seifert und Helleder wollen den Ball, Seifert rutscht aus, fällt hin – Elfmeter! Nie und nimmer! Helleder beteuerte seine Unschuld, der Schiedsrichter Jonas Schneider hätte Seifert befragen können, die Linienrichter schwiegen. Marco Seifert hätte zum Fair Play-Helden des Spiels werden können, wenn er zugegeben hätte: Schiri, das war kein Elfer! Deshalb gibt es symbolisch die Rote Anstands-Karte für den Schiedsrichter und Seifert. Seifert schoss den Elfer selbst, unplatziert zwar, so dass Bleisteiner parieren konnte, den Abpraller allerdings setzte Seifert ins Netz. In der 69. Minute war dies die 1:0-Führung für die DJK Gebenbach. „Gebenbachs Glück war unserer Pech“, sagte Ambergs Coach Lutz Ernemann nach dem Spiel. Nach dem Elfer waren die Amberger offenbar mental gar nicht da, jedenfalls traf Seifert nur drei Minuten später aus 20 Metern mit rechts halbhoch ins linke Eck – das war ein Klasse-Treffer und das 0:2. Den ersten Elfmeter allerdings, den hätte es (58.) für den Amberger Florian Fruth geben müssen. Der spurtete in eine haarsträubende Kopfballrückgabe des Ex-Ambergers Julian Ceesay, der um ein Haar seinen eigenen Torhüter bezwungen hätte. Dabei wurde Fruth von Ceesay am Trikot gepackt. Allerdings hat sich die DJK Gebenbach den Sieg auch erarbeitet, wenn man in Rechnung stellt, dass Beckers Freistoß (52.) an die Latte knallte und dass Kohler (80.) ebenfalls nur die Latte traf. Bezeichnenderweise nach dem Seitenwechsel, denn vor der Pause hatte der FC Amberg eindeutig mehr vom Spiel. Es gab schnelle Konter der Gebenbacher, viel Ballbesitz für die Amberger, auch Chancen, aber nicht zwingend genug, es zeigte sich grundsätzlich wieder das alte Leiden: Es fehlt den Ambergern ein Stürmer von Format. Sebastian Schulik war es nicht; er war aber auch nicht hundertprozentig fit. Amberg hatte die erste Ecke des Spiels (11.) . Der FCA setzte die Akzente, als dann Popp und Haller die Seiten wechselten, wurde es auch gefährlicher. Die DJK Gebenbach schoss in der 28. Minute durch Dominik Haller zum ersten Mal aufs Tor, dann rettet Böhm (35.) vor Popp, Kohler allerdings (40.) musste die Gebenbacher Führung erzielen, vergab freistehend hoch übers Tor – die Amberger waren dennoch näher an der Führung. Der jungen Mannschaft fehlen einfach die Erfahrung und die Feinheiten. Im Einzelvergleich der Spieler schnitt Amberg gegenüber der DJK schlechter ab. Zur Halbzeit stellte Ambergs Trainer Ernemann fest: „Wer heute das erste Tor schießt, der gewinnt die Begegnung“. In der ersten Halbzeit war der FC Amberg spielbestimmend. Die Lage änderte sich in der zweiten Halbzeit grundlegend. Es hat wohl ein paar vertrauliche Worte zwischen Trainer Faruk Maloku und seiner Mannschaft gegeben, die dann mit viel mehr Schwung und Tempo an die Arbeit ging. Schon nach 40 Sekunden musste Ambergs Keeper Bleisteiner gegen Becker retten, Amberg hatte einen Kopfball durch Kühnlein (48.) entgegenzusetzen, die DJK Gebenbach spielte massiv nach vorne, hat ihre Klasse durchaus gezeigt. Es entwickelte sich eine rasante Partie mit einem Foulspiel von Keilholz an Haller, der direkte Freistoß (52.) von Nico Becker krachte an die Latte. Danach hatten die Amberger ihre beste Torchance in der zweiten Hälfte, eingeleitet ausgerechnet durch den Ex-Amberger Julian Ceesay: Dessen Kopfballrückgabe wäre für Keeper Nitzbon fast zum Verhängnis geworden. Danach bestimmte die DJK Gebenbach die Partie, die in der Folge von den den beiden Treffern geprägt war. Doch so eindeutig, wie das Ergebnis, war der Spielverlauf nicht. Der FC Amberg war in der ersten Halbzeit das bessere Team. Freilich: Gebenbach war cleverer, zielstrebiger mit den besseren Einzelspielern, der FC Amberg hat unverdrossen gekämpft, Trainer Ernemann war mit der „Leistung insgesamt zufrieden“, es fehlt der jungen Mannschaft halt an Erfahrung und an einem „Knipser“.(aog) SpVgg Weiden - DJK Gebenbach 0:1 (0:1) (03.10.2017 15:00 Uhr) Nico Becker mit seinem goldenen Treffer in der 45. Minute sowie eine starke Defensivleistung waren die Garanten für den Gebenbacher 1:0-Erfolg am Weidener Wasserwerk. Dementsprechend zufrieden war DJK-Trainer Faruk Maloku nach dem Schlusspfiff: "Ich bin natürlich glücklich über unseren Sieg. Es ist nicht einfach, hier zu gewinnen, aber wir haben es uns heute durch eine disziplinierte Leistung verdient, die drei Punkte mitzunehmen." Sein Gegenüber Stefan Fink war dagegen enttäuscht über den Auftritt seines Teams: "Es war natürlich heute zu wenig. Gebenbach hat eine starke Truppe und wir haben verdient verloren. Defensiv war es ganz ordentlich, aber in der Offensive waren wir zu harmlos, weil wir es nicht geschafft haben, Tempo in die Aktionen zu bekommen." Vom Anpfiff weg sahen die 717 Zuschauer ein von Taktik geprägtes Spiel. Beide Kontrahenten waren darauf bedacht, keine Fehler zu machen, und auf die Spielweise des Gegenübers gut vorbereitet. Zwar hatte der Gast ein optisches Übergewicht, er schaffte es aber zunächst nicht, die gut organisierte Defensive der SpVgg SV in Verlegenheit zu bringen. So hatte die Wasserwerkelf in der Anfangsphase sogar die besseren Möglichkeiten. Ein abgefälschter Schuss von Michael Busch über das Tor (3.) und ein Weitschuss von Stefan Graf, (16.), waren aber die einzigen Aufreger zu Beginn. Allmählich wurde Gebenbach zielstrebiger. Dominik Haller zielte nach schöner Vorarbeit von Pavel Novotny (32.) genauso zu ungenau wie Andre Biermeier per Kopf (44.) nach einer Flanke von Ralf Jakob. Nur eine Zeigerumdrehung später war es dann aber soweit: Eine sehenswerte Kombination per zweifachem Doppelpass schloss Becker mit einem Flachschuss ins lange Eck ab (45.). "Das ging natürlich zu einfach, auch wenn das Tor gut herausgespielt war. Das 1:0 spielte Gebenbach dann in die Karten, weil sie gut verteidigen", bewertete Fink den Gegentreffer unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff. Nach dem Wechsel stand Gebenbach wesentlich tiefer und überließ den Schwarz-Blauen das Feld. Diese schafften es aber nicht, zwingend vor das Gehäuse von Michael Nitzbon zu kommen. Neben der fehlenden Genauigkeit im Passspiel lag dies auch am starken Umschaltspiel von Gebenbach. Einzig über Weitschüsse wurde es für die DJK gefährlich. Benjamin Werner (51.), Niklas Lang (60.) und Florian Reich (83.) scheiterten aber an Nitzbon. Auf der anderen ging die DJK in der Schlussphase fahrlässig mit ihren Kontern um. Die eingewechselten Marco Seifert und Timo Kohler scheiterten alleine vor dem Gehäuse an Dominik Forster (86./88.). "Wir müssen da das 2:0 machen. Weiden hat immer wieder späte Treffer erzielt, das hätte bestraft werden können", kritisierte Maloku seine Joker. Diesmal verpasste Weiden aber den Ausgleich, auch wenn die SpVgg SV nochmals alles, inklusive Torwart Dominik Forster, nach vorne warf. Während die DJK Gebenbach mit diesem Sieg auf Platz fünf der Bayernliga Nord kletterte, muss sich die SpVgg SV nach unten orientieren. Der Zehntplatzierte hat nur noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz. "Wir müssen wieder die Kurve bekommen, am besten schon in Würzburg," misst Fink der Begegnung am kommenden Samstag bei den Würzburger Kickers II eine wichtige Bedeutung bei. DJK Gebenbach - SV Erlenbach 2:1 (30.09.2017 16:00 Uhr) Nach der bitteren Niederlage beim FSV Erlangen-Bruck am vergangenen Wochenende ist die DJK Gebenbach wieder zurück in der Erfolgsspur. Im Heimspiel gegen den SV Erlenbach erkämpften sich die Gebenbacher einen wichtigen 2:1-Sieg und stehen damit auf Platz sechs der Tabelle der Bayernliga Nord. Besser ins Spiel kam zunächst der Gast aus Franken, der in der achten Minute aus etwa einem Meter Entfernung aber nur den rechten Pfosten traf. "In der ersten Halbzeit geht die erste klare Chance an Erlenbach, aber dann waren eigentlich schon genügend Torchancen für uns vorhanden, um da mit zwei, drei Treffern in die Halbzeit gehen zu können", fasste Gebenbachs Chefanweiser Faruk Maloku zusammen. Nach einer Kopfball-Verlängerung von Marco Seifert in der 25. Minute legte sich Timo Kohler den Ball am Gästetorhüter vorbei, kam aber nicht mehr zum Abschluss. Zweimal Aluminium Seifert selbst hatte zwei Lattenknaller (14./39.), bevor er in der 40. Minute die Gastgeber mit dem 1:0 erlöste. Nach einem fatalen Fehlpass von Gästetorhüter Patsiouras in die Füße von Martin Kopac, legte dieser gedankenschnell zu Seifert quer, der überlegt in die linke obere Ecke abschloss. Doch die Führung hielt nicht lange an, Den Anschlusstreffer erzielte Philipp Traut direkt nach Wiederanpfiff per Kopf. "Da hat man gemerkt, dass wir noch nicht am Platz waren", beschrieb Maloku die Anfangsphase der zweiten Halbzeit, in der die Gäste am Drücker waren. "Wir haben uns schwer getan, wieder zurückzufinden in das Spiel, aber dann hat die Mannschaft verstanden, dass es heute nur übers Arbeiten und den Kampf geht." Nitzbon reaktionsschnell In der 71. Minute hielt DJK-Torhüter Michael Nitzbon sein Team im Spiel. Nach einem langen Ball von Erlenbach köpfte ein DJK-Abwehrspieler zu kurz zurück zu Nitzbon. Der Erlenbacher Koukalias spritzte dazwischen, fand seinen Meister jedoch im Gebenbacher Torhüter, der den Ball mit überragender Fußabwehr zur Ecke lenkte. In der Folge hatten die Gäste noch mehrere Chancen, verpassten es aber, ein Tor zu machen. "Dann hat man auch nicht verdient, das Spiel am Ende zu gewinnen", bedauerte Erlenbachs Trainer Sebastian Göbig. Besser lief es dann für Gebenbach: Nach einer perfekten Flanke von Ralf Jakob belohnte sich Pavel Novotny für seine starke Leistung und köpfte zum viel umjubelten 2:1- Siegtreffer (80.) für die DJK ein. "Pavel hat heute ein phänomenales Spiel gemacht", lobte Coach Maloku seinen Stürmer. Bayerliga (24.09.2017) FSV Erlangen-Bruck- DJK Gebenbach 1:0 (0:0) Tor: 1:0 (64.) Simon Drießlein - SR: Michael Gutbrod (Kürnach) - Zuschauer: 175 Nach drei Siegen in Folge musste die DJK Gebenbach am Sonntagnachmittag im Aufsteigerduell der Fußball-Bayernliga Nord beim FSV Erlangen-Bruck eine bittere 0:1- Niederlage hinnehmen. Bitter auch deshalb, weil sich die Mittelfranken in einem eher schwachen Spiel als kein übermächtiger Gegner präsentierten, es aber verstanden, eine ihrer zwei Möglichkeiten in der 64. Minute zum spielentscheidenden Treffer zu nutzen. Auf der anderen Seite konnte die Mannschaft von DJK-Trainer Faruk Maloku nicht eine ihrer vier sehr guten Chancen zu einem Treffer ummünzen, um so wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Maloku musste wie befürchtet auf die verletzten Kai Hempel und Nico Becker verzichten. Zu allem Überfluss zog sich der schon mit muskulären Problemen ins Spiel gegangene Oliver Gorgiev in der 94. Minute wohl einen Muskelfaserriss zu und droht für die nächsten Begegnungen auszufallen. Dieser Ausfall würde fast noch mehr schmerzen als der verlorene Punkt, da sich Gorgiev auch in Erlangen wie schon in den Wochen davor in blendender Form präsentierte und wieder ein richtig starkes Spiel ablieferte. Die erste gefährliche Aktion hatten die Gastgeber in der 7. Minute. Daniel Arapoglu kam in aussichtsreicher Position zum Schuss, traf aber nur das Außennetz. Gebenbach fand vor allem in der ersten Hälfte nie richtig ins Spiel, kam aber bis zur Pause trotzdem noch zu drei richtig guten Möglichkeiten: In der 20. Minute war Marco Seifert nach Pass von Dominik Haller halbrechts frei durch, verzog aber aus acht Metern. Zehn Minuten später eine identische Aktion, diesmal jagte Seifert den Ball an die Latte. Nach 36 Minuten hatten die vielen DJK-Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen. Marco Seifert legte einen langen Ball schön für den nachrückenden Martin Kopac per Kopf zurück, der offensive Mittelfeldspieler nahm den Ball aus 18 Metern direkt, doch FSV-Torhüter Mathias Beck lenkte den Volleyschuss mit einer Glanzparade zur Ecke. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Erlangen mehr Ballbesitz, ohne zunächst torgefährlich zu werden. DJK-Trainer Maloku brachte in der 55. Minute mit Johannes Böhm einen frischen Mann für Timo Kohler. Doch die Brucker hatten zunächst keine großen Probleme, die oft zu drucklos und ungenau vorgetragenen Angriffe der Gebenbacher zu kontrollieren. Im Gegenteil: Nach einer weiten Linksflanke kam Simon Drießlein im Strafraum an den Ball und traf aus zehn Metern in der 64. Minute zum Tor des Tages. Mit Pavel Novotny wechselte Maloku in der 75. Minute einen zusätzlichen Stürmer ein. Der 1,95 Meter große Angreifer hätte eine Minute später fast den Ausgleich erzielt. Seinen Kopfball nach einer Freistoßflanke fälschte ein Brucker Abwehrspieler ebenfalls mit dem Kopf ab, doch obwohl er bereits in die andere Ecke unterwegs war, konnte Torhüter Mathias Beck den Ball mit den Fingerspitzen noch klären. "Erst nach dem Rückstand haben wir nach vorne richtig gefightet, doch dann hat es für den Ausgleich nicht mehr gereicht. Eine Punkteteilung wäre heute sicher möglich gewesen", sagte ein enttäuschter Maloku nach der unnötigen Niederlage. FSV Erlangen-Bruck: Beck - Djonbalic, Viereckl, Özdemir - Roas (90. Sperber), Basener, Lunz, Arapoglu (88. Bantak), Bauernschmitt - Seybold, Drießlein (82. Jäckel) DJK Gebenbach: Nitzbon - Ceesay, Libotovsky, Jakob, Gorgiev - Biermeier, Jonas Lindner (75. Novotny) - Kopac, Haller, Kohler (54. Böhm) - Seifert DJK Gebenbach – 1.FC Schweinfurt 05 II 3:1 Tore: 1:0 (8.) Timo Kohler, 1:1(29.) Tobias Fleischer, 2:1(76.) Dominik Haller, 3:1(79.) Julian Ceesay Schiedsrichter: Thomas Zippe ( Passau) Zuschauer: 228 Aufstellung Gebenbach: Nitzbon – Ceesay, Gorgiev, Libotovsky, Jakob (55.Böhm) – Hempel (46. Biermeier), Jonas Lindner – Kohler, Haller, Kopac – Seifert (86. Nico Lindner) Aufstellung Schweinfurt: Saballus – Ruft, Renninger, Topuz (87. Westerhausen) – Waigand, Feidel (72. Albert), Thomann, Schmidt, Volkmuth (46. Behr) ,Lehmann – Fleischer (lik) Die Heimmannschaft hat in dieser Saison sicher schon bessere Spiele gemacht - aber verloren. Deshalb ist man in Gebenbach nach einem mühevoll und hart erkämpften 3:1 Sieg im Aufsteigerduell gegen die spielstarke Reserve des 1.FC Schweinfurt 05 durchaus zufrieden. „Es gibt solche Spiele wir wissen das wir es besser können. Obwohl die Mannschaft heute keinen so guten Tag erwischte hat sie es trotzdem verstanden die drei Punkte zu holen. Dafür möchte ich ihr ein Kompliment aussprechen“ freute sich DJK Trainer Faruk Maloku über wichtige Zähler gegen einen Konkurrenten um den Klassenerhalt. Verzichten musste Maloku auf den zuletzt so starken Nico Becker. Der Stürmer verfolgte die Begegnung wegen einer Leistenzerrung von der Tribüne aus. Ebenfalls wegen Adduktorenproblemen musste Kai Hempel in der Halbzeit ausgewechselt werden. Seine Position im defensiven Mittelfeld übernahm Andre Biermeier. Die DJK erwischte wie schon zuletzt in Bamberg einen perfekten Start. Der in den ersten zwanzig Minuten an fast allen gefährlichen Angriffen beteiligte Timo Kohler wurde auf der linken Seite kurz vor dem Strafraum gefoult. Dominik Haller spielte den Ball schnell zu Kohler und der überraschte Gästetorhüter Christoph Saballus mit einem Flachschuss ins kurze Eck. „Da waren wir zu schläfrig wie auch später beim 3:1 nach einer Ecke. Da muss ich mit meiner Mannschaft hart ins Gericht gehen“ sagte der sichtlich verärgerte Schweinfurter Trainer Ulli Baumann in der anschließenden Pressekonferenz. Schweinfurts Torhüter Saballus klärte in der 14.Minute einen Ball außerhalb des Strafraums nur bis zur Mittellinie Jonas Lindner hob das Leder sofort auf das leere Tor. Der zurücklaufende Saballus erreichte die Kugel gerade noch vor überschreiten der Torlinie und verhinderte so das 2:0. Die Gäste fanden ab der zwanzigsten Minute immer besser ins Spiel auch weil Gebenbach längst nicht so gut in die Zweikämpfe kam wie noch zuletzt in Bamberg oder gegen Aubstadt. Beim Ausgleich standen die Gastgeber viel zu offen sodass Tobias Fleischer einen 40 Meter Pass in der 29 Minute mit dem Ausgleich abschließen konnte. Die Unterfranken wurden selbstbewusster spielten weiter einen gepflegten Fußball kamen allerdings zunächst zu keiner großen Tormöglichkeit. Nach dem Seitenwechsel in der 69.Minute war sie allerdings da die Führungschance: Christopher Lehmanns Kopfball landete nach einer Rechtsflanke zum Glück für die Gastgeber an der Latte. Nun übernahm DJK Kapitän Timo Kohler die Initiative und mit seiner individuellen Klasse machte er jetzt den Unterschied. In der 70 Minute konnte die Gästeabwehr gerade noch klären als Kohler seinem Gegenspieler weglief und von der Grundlinie nach innen legte. Sechs Minuten später reichten auch drei Gästeabwehrspieler nicht aus um seinen Antritt und das Zuspiel zu Dominik Haller zu unterbinden. Der DJK Spielmacher schob den Ball aus halblinker Position zum umjubelten 2:1 ins lange Eck. Nach einer Ecke sorgte Innenverteidiger Julian Ceesay drei Minuten später (79.) mit dem 3:1 für die Entscheidung. Die junge Gästeelf resignierte jetzt und hätte in der Schlussphase durchaus noch höher verlieren können. Marco Seifert (84.) und Timo Kohler ( 88.) liefen alleine auf den Gästetorwart zu schafften es aber nicht diese eins zu eins Situationen für sich zu entscheiden. Ein 5:1 hätte allerdings auch nicht den Spielverlauf entsprochen. Aschaffenburg – DJK Gebenbach 4:1 (2:1) / Die klar favorisierte Viktoria begann wie erwartet druckvoll und setzte sich mit sauberem und präzisem Passspiel gleich in der Gebenbacher Hälfte fest. Besonders über die linke Angriffsseite konnte sich die Elf von Trainer Jochen Seitz vor allem über Schnitzer und Toch immer wieder in den Strafraum der DJK kombinieren und für höchste Gefahr vor dem Gehäuse von Torwart Nitzbon sorgen. Der Führungstreffer in der 19. Minute und auch das Tor zum 2:0 für Aschaffenburg in der 25. Minute kamen aber für die DJK dennoch recht unglücklich zustande. Beide Male profitierte der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder von Anfang an mitwirkende Daniele Toch von Abprallern, die ihm zufällig vor die Füße fielen. "Abstaubertore. Da haben wir es der Viktoria zu leicht gemacht", monierte DJK Trainer Faruk Maloku. Die ersten 25.Minuten hatte seine Mannschaft ein bisschen zu viel Respekt und wirkte teilweise fast verängstigt. "Nach dem 0:2 hatten wir das Gefühl, wir haben nichts mehr zu verlieren und haben dann mit offenem Visier gespielt", so Faruk Maloku, der bereits in der 26. Minute wechseln musste. Der dreifach Torschütze gegen Forchheim, Nico Becker, hatte sich eine Zerrung zugezogen und wurde durch Marco Seifert ersetzt. Seifert war dann auch Vorbereiter des Anschlusstores in der 38.Minute. Bei einem schulbuchmäßig vorgetragenen Konter über drei Stationen bediente er den mitgelaufenen Timo Kohler, der DJK-Kapitän umspielte noch Torhüter Döpert und schob zum 2:1 ein. Zuvor (35.) hatte schon Pavel Novotny mit einem 16-Meter-Schuss Pech, der nur um Zentimeter über den Querbalken strich. "In der zweiten Halbzeit kommen wir besser raus. Aschaffenburg hat sich nicht wohl gefühlt sich sehr weit zurückgezogen und seinen Rhythmus komplett verloren", sah Maloku, wie sich seine Mannschaft jetzt überraschend locker in die Tornähe der Viktoria spielen konnte und für brenzlige Situationen im Strafraum der Gastgeber sorgte. In der 57. Minute der zweite verletzungsbedingte Wechsel bei der DJK. Pavel Novotny wurde durch Johannes Böhm ersetzt. Die letzte große Chance zum Ausgleich hatte Lukas Libotovsky (74.), als ein Freistoß aus 17 Metern des an diesem Tag stärksten DJK-Spieler Oli Gorgiev von der Mauer vor seine Füße prallte und der Innenverteidiger den Ball jedoch knapp neben den Pfosten setzte. Wieder einmal den Unterschied machte kurz danach Björn Schnitzer als er innerhalb einer Minute zwei Konter mit fast identischen 18-Meter-Gewaltschüssen abschloss. Viktoria Aschaffenburg: Döbert - Cheron, Schmidt, Boutakhirt, Fritsch - Wittke, Grünwald - Aydin (81. Wadel), Schnitzer, Toch (60. Beinenz) - Herdt (57. Verkaj) DJK Gebenbach: Nitzbon - Ceesay, Libotovsky, Jakob, Gorgiev - Hempel, Kopac - Kohler (84. Nico Lindner), Haller, Becker (26. Seifert) - Novotny (57. Böhm) Tore: 1:0/2:0 ( 19./25) Daniele Toch, 2:1 (38.) Timo Kohler, 3:1/4:1 (78./79.) Björn Schnitzer - SR: Andre Denzlein (Hochstadt) - Zuschauer: 573 DJK Gebenbach - Jahn Forchheim 5:2 (1:1) Die Gastgeber mussten auf die Abwehrspieler Biermeier, Böhm und Stubenvoll sowie im Mittelfeld auf Szewczyk und Kopac verzichten. DJK-Trainer Faruk Maloku beorderte Oli Gorgiev auf die linke Abwehrseite, auf der rechten Seite verteidigte Ralf Jakob. Lukas Libotovsky rückte in die Innenverteidigung und Jonas Lindner agierte als "Sechser". Der umformierten DJK Gebenbach gelang bereits nach 13 Minuten der Führungstreffer: Nach einem langen Ball setzte sich Nico Becker schön durch und sein Schuss aus spitzem Winkel sprang vom Innenpfosten ins Tor. In der Folge zeigten die Oberfranken, dass sie zuletzt gegen Erlenbach (3:0) und Weiden (4:1) nicht zufällig so deutlich gewonnen hatten. Die Elf von Jahn-Trainer Christian Springer ließ gekonnt den Ball laufen und kombinierte sich immer wieder gefährlich vors DJK-Gehäuse. "Mit der Offensive war ich sehr zufrieden, da haben wir schon so gespielt, wie wir uns das vorstellen. Trotzdem hat man schon von Beginn an gesehen, dass wir nicht so gut verteidigen", sagte Springer. Seine Elf kam in der 17. und 21. Minute zu zwei Lattentreffern und wenig später durch einen von Steffen Müller verwandelten Foulelfmeter zum Ausgleich. "In der ersten Halbzeit hat man gemerkt, dass uns die englischen Wochen etwas an die Substanz gegangen sind. Die Spritzigkeit, die uns zuletzt ausgezeichnet hat, fehlte etwas", analysierte Maloku. Seine Mannschaft startete ideal in die zweite Hälfte. Pavel Novotny, der im ersten Abschnitt noch zwei große Möglichkeiten vergeben hatte, legte den Ball in der 48. Minute per Kopf in den Lauf von Nico Becker, der mit einem Flachschuss zum 2:1 traf. Nur sechs Minuten später flankte Novotny perfekt auf den heranstürmenden Dominik Haller, doch Gästetorhüter Tino Stahl klärte den wuchtigen Kopfball aus acht Metern überragend zur Ecke. Die brachte Haller halbhoch in die Nähe des Elfmeterpunkts, Libotovsky nahm den Ball direkt und jagte ihn mit einem Seitfallzieher unhaltbar flach ins rechte Eck zum 3:1. "Wir haben mit dem Doppelschlag wieder Frische in den Körper gebracht. Die Mannschaft hat das dann clever und intelligent gemacht und sehr gut gekontert", lobte Maloku. Die Vorentscheidung dann in der 66. Minute: Kai Hempel eroberte im Mittelfeld den Ball, Novotny passte in den Lauf von Timo Kohler, der den herausstürzenden Torhüter Stahl überlief und zum 4:1 einschob. In der Folge tauchte Nico Becker zweimal alleine vor dem Gästetorhüter auf, scheiterte aber noch. In der 90. Minute gelang dem stets torgefährlichem Becker nach klasse Vorarbeit von Dominik Siebert und Marco Seifert sein dritter Treffer. Zuvor hatte Adem Selmani in der 85. Minute zwischenzeitlich auf 2:4 verkürzt. DJK Gebenbach: Nitzbon - Ceesay, Libotovsky, Jakob, Gorgiev - Lindner, Hempel, Kohler, Haller (87. Siebert) - Novotny (68. Seifert), Becker Jahn Forchheim: Stahl - Eisgrub (60. Selmani), Müller, Gumbrecht - Schäferlein, Weiler (55. Jerundow), Mönius, Steiner (70. Friedrich), Mai - Wartenfelser, Güngör Tore: 1:0 (13.) Nico Becker, 1:1 (25., Foulelfmeter) Steffen Müller, 2:1 (48.) Nico Becker, 3:1 (54.) Lukas Libotovsky, 4:1 (66.) Timo Kohler, 4:2 (85.) Adem Selmani, 5:2 (90.) Nico Becker - SR: Vizenz Pfister ( Oberbergkirchen) - Zuschauer: 386 - Gelb-Rot: (89.) Timo Kohler (DJK), wiederholtes Foul DJK Gebenbach – DJK Ammerthal 3:3 (0:3) Die großartige Moral der DJK Gebenbach wurde in einem interessanten, spannenden und in der Schlussphase hochdramatischen Derby in der Fußball-Bayernliga Nord mit dem 3:3-Ausgleich in der Nachspielzeit (90.+3) durch den eingewechselten Doppeltorschützen Marco Seifert doch noch belohnt. Dabei lag die Heimelf mit 0:3 zur Halbzeit schon scheinbar aussichtslos zurück. Es drohte ein ähnliches Debakel wie eine Woche zuvor beim 1:6 in Würzburg. Vor 1224 Zuschauern - zugleich Besucherrekord für den Dorfverein - hatten die Gastgeber bereits in der 3. Minute die große Möglichkeit zur Führung. Nach einer Flanke von Timo Kohler wählte Nico Becker frei stehend am Elfmeterpunkt die falsche Variante. Statt den halbhohen Ball anzunehmen, nahm er ihn direkt und vergab. Pavel Novotny (7.) und Julian Ceesay (8.) mit einem Kopfball hatten weitere Chancen. "Bis zur Halbzeit waren wir eigentlich gut im Spiel. Leider nutzen wir unsere Tormöglichkeiten nicht so kaltschnäuzig wie das Mannschaften wie Ammerthal oder zuletzt auch Würzburg gemacht haben", sagte Gebenbachs Trainer Faruk Maloku. Gästecoach Jürgen Press lobte seine Mannschaft für die taktische Cleverness und den Spielwitz vor allem in der ersten Hälfte: "Wir waren eiskalt im Verwerten der Torchancen. So viele hatten wir nicht." Press konnte wieder auf den zuletzt fehlenden Thomas Schneider im zentralen defensiven Mittelfeld zurückgreifen. Damit standen alle entscheidenden Defensivstrategen bei Ammerthal auf dem Feld. Und wie schnell diese von Abwehr auf Angriff umschalten können, zeigten sie im ersten Durchgang einige Male. "Mit zwei, drei Kontakten können sie 40, 50 Meter überbrücken und haben ungemein viel Zug zum Tor", so Maloku über die Qualität des Gegners. Michael Fischer in der 22. Minute und Tom Abadjiew in der 33. Minute brachten mit solch schnellen Gegenstößen die Gäste mit 2:0 in Front. Als dann auch noch Ralph Egeter praktisch mit dem Pausenpfiff (45.) nach einem Freistoß per Kopf das 0:3 gelang, glaubte kaum noch jemand, dass Gebenbach noch einmal zurückkommen würde. "Meine Mannschaft war in der Kabine komplett gekränkt. Wir wollten aber unbedingt die richtige Reaktion zeigen, uns gegenseitig hochziehen", verriet Maloku die Gefühlslage seiner Spieler in der Kabine. Und die Heimmannschaft zeigte gleich nach Wiederbeginn, dass sie sich noch nicht mit der drohenden Niederlage abgefunden hatte. Jonas Lindner riss mit einem klasse Pass die Gästeabwehr auf (55.), der stark spielende Johannes Böhm flankte in die Mitte, doch Pavel Novotny verfehlte knapp. Nach einer Stunde kam Marco Seifert für Novotny und der Druck auf das Gästetor nahm weiter zu. In der 62. Minute brachte Dominik Haller eine Ecke an den kurzen Pfosten - und Kai Hempel besorgte per Kopf den Anschlusstreffer. 20 Minuten vor Schluss hatte Michael Jonczy nach einem Konter die Entscheidung auf dem Fuß. Der Ammerthaler Torjäger schoss aber aus spitzem Winkel über das leere Tor. Drei Minuten später schlug Marco Seifert nach Zuspiel von Nico Becker zu und verkürzte auf 2:3. Damit war richtig Feuer drin für die letzte Viertelstunde. Faruk Maloku setzte jetzt alles auf eine Karte und brachte in der 82. Minute mit Martin Kopac und Dominik Siebert zwei zusätzliche Offensivspieler. Seifert in der Nachspielzeit In der 87. Minute hatten die Gebenbacher Fans schon den Torschrei auf den Lippen, als Oliver Gorgiev aus zehn Metern abzog, aber Torhüter Marcel Schumacher anvisierte. Doch in der Nachspielzeit war es soweit und die Derbyniederlage konnte verhindert werden: Dominik Haller brachte den Ball hoch in den Strafraum und der agile Seifert löste mit seinem Kopfballtor in der 93. Minute einen Jubelsturm bei den Gastgebern aus, der bei einem Siegtreffer nicht hätte größer sein können. "Dass in der zweiten Halbzeit der Druck größer wird, war klar", sagte Ammerthals Jürgen Press. "Wir haben alles reingeschmissen, was wir haben. Den Punkt nehmen wir gerne mit." DJK Gebenbach: Nitzbon - Jonas Lindner (83. Siebert), Ceesay, Biermeier, Gorgiev - Haller, Böhm (83. Kopac), Kohler, Hempel - Novotny (60. Seifert), Becker DJK Ammerthal: Schumacher - Stauber, Zitzmann, Wendl - Schneider (90. Usta), Zischler, Fischer, Burger - Egeter (72. Mandula), Jonczy, Abadjiew (84. Lieder) Tore: 0:1 (22.) Michael Fischer, 0:2 (33.) Tom Abadjiew, 0:3 (45.) Ralph Egeter, 1:3 (62.) Kai Hempel, 2:3/3:3 (73./90.+3) Marco Seifert - SR: Steffen Ehwald (Geldersheim) - Zuschauer: 1224 # Würzburger FV – DJK Gebenbach 6:1 (5:1) Tore: 1:0 (5.) Dennie Michel, 1:1 (11.) Ralf Jakob, 2:1 (18.) Adrian Istrefi, 3:1/ 4:1 ( 25./30) Dennie Michel, 5:1 (36.) Christian Dan, 6:1 (69.) Sebastian Fries Schiedsrichter: Paul Birkmeir ( Dezenacker) Zuschauer: 376 Aufstellung DJK: Nitzbon – Ceesay, Biermeier, Jonas Lindner (79. Böhm), Jakob (67.Libotovsky) Gorgiev, Hempel, Haller (55. Szewczyk), - Siebert, Becker Aufstellung: WFV: Koob – Drösler, Ganzinger, Lorenz – Hofmann, Istrefi, Schömig, Götz (77. Müller), - Fries, Dan ( 73.Engelking), Michel (83. Höchtl) (lik) Im Stadionheft der Würzburger war zu lesen dass man sich auf ein spannendes und unterhaltsames Bayernligaspiel freuen würde. Mit der Spannung war es zwischen dem Würzburger FV und Aufsteiger DJK Gebenbach spätestens nach einer halben Stunde vorbei. Da erzielte Dennie Michel bereits das 4:1 für den Tabellenzweiten und im Grunde genommen war damit auch die Partie entschieden und der „Drops gelutscht“ wie es Felix Magath einst formulierte. Unterhaltsam blieb die Begegnung zumindest für die WFV Anhänger weiter da sich ihre Mannschaft auch danach gnadenlos effektiv zeigte und vor der Halbzeit noch das 5: 1 (36.)gegen eine zeitweise sich völlig von der Rolle präsentierende DJK nachlegen konnte. Am Ende der Lehrstunde stand für den Aufsteiger eine 6:1 Klatsche die man so nach den bisher gezeigten Leistungen nicht für möglich gehalten hätte. Einen weiten Diagonalball konnte Dennie Michel schon in der fünften Minute zur Führung der Gastgeber verwerten. Gebenbach zeigte sich nicht geschockt und hatte sechs Minuten später die Antwort parat. Nach einem Klasse Angriff über die linke Seite brachte Dominik Siebert den Ball in die Mitte und der aufgerückte rechte Verteidiger Ralf Jakob drückte die Kugel aus fünf Metern über die Linie. Mit dem schönsten Tor des Spiels brachte Adrian Istrefi aber bereits kurz danach (18.) die Gastgeber erneut in Führung. Technisch ganz fein lupfte er den Ball an seinem Gegenspieler vorbei und versenkte ihn mit einem Volleyschuss im langen Eck. In der 25 Minute war der Spielmacher der Mainfranken Passgeber für den schnellen Dennie Michel. Der umspielte noch Torhüter Michael Nitzbon und schob zum 3:1 ein. Fünf Minuten (30.) später war es wieder Michel der einen Konter zum 4:1 abschließen konnte. Damit gelang dem besten Mann auf dem Platz ein lupenreiner Hattrick. Nach guter Vorarbeit von Martin Kopac hatte Oliver Gorgiev in der 35.Minute eine der wenigen guten Tormöglichkeiten um zu verkürzen. Aber statt 2:4 stand es eine Minute später (36.) 1:5. Einen weiten Ball gegen eine indisponierte DJK Deckung konnte WFV Kapitän und Neuzugang Sebastian Fries nutzen. Nach dem Seitenwechsel ging es für die verunsicherten Gebenbacher -die in den vergangenen vier Spielen weniger Treffer hinnehmen mussten (bisher 5 Gegentore) wie an diesem rabenschwarzen Tag- ein noch größeres Debakel zu verhindern und Schadensbegrenzung zu betreiben. Die DJK bemühte sich weiter hatte gegen die einen Gang zurückschalteten Gastgeber auch mehr Ballbesitz aber letztlich fehlte natürlich die innere Überzeugung hier noch großartig was am Ergebnis ändern zu können. DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:2 ( 1:2) Tore: 1:0 ( 22.) Marco Seifert, 1:1 (32.) Bastian Herzner, 1:2 (40.) Manuel Stark Schiedsrichter: Michael Hofbauer (Halfing) Zuschauer: 428 Kader DJK: Nitzbon, Biermeier, Ceesay, Stubenvoll, Becker (59. Kohler), Gorgiev, Seifert, Hempel, Böhm (65.Jakob), Jonas Lindner, Siebert (59. Kopac) Kader SCE: Akbakla, Lindner, Kind, Bastian Herzner, Göbhardt, Stark, Tobias Herzner, Köhler (46. Janz), Schwesinger ( 87.Grinjuks) (ako)Auch Liganeuling Gebenbach kann den SC Eltersdorf nicht stoppen. Knapp mit 2:1 aber nicht unverdient sicherten sich die „Quecken“ im vierten Saisonspiel den vierten Sieg und sind nun mit 12 Punkten alleiniger Tabellenführer der Bayernliga Nord. DJK Trainer Faruk Maloku hatte seine Mannschaft gegenüber dem Spiel unter der Woche beim 1.FC Sand (1:3) gleich auf fünf Positionen verändert. „Wir wollten zum Ende der kräftezehrenden englischen Woche nochmals frische Leute bringen die bisher noch nicht so zum Zug gekommen sind“ begründete Faruk Maloku die Personalrotation. Timo Kohler, Dominik Haller, Martin Kopac und Ralf Jakob blieben zunächst auf der Bank. Niko Becker und Dominik Siebert für die Offensive sowie Johannes Böhm und Tobias Stubenvoll für die Defensive rückten in die Mannschaft. Zudem wechselte Jonas Lindner von seiner bisherigen Außenverteidiger Position ins defensive Mittelfeld und unterstützte Kai Hempel als zusätzlicher „Sechser“. Die neuformierte Heimelf hatte gleich in der ersten Minute Glück das Tobias Herzner eine Flanke seines Zwillingsbruders Bastian nicht verwerten konnte. „Nach dieser ersten Möglichkeit hat die Heimmannschaft das Zepter immer mehr übernommen und sich auch viele Freistöße und Ecken herausgearbeitet. Da hat man schon irgendwie die Uhr danach stellen können wann es klappert „ kam die Gebenbacher Führung für SCE Trainer Bernd Eigner nicht überraschend. Oliver Gorgiev -dessen Schuss in der 21 Minute gerade noch abgeblockt wurde -brachte die anschließende Ecke scharf nach innen und Marco Seifert lief mit viel Dynamik in den Ball und wuchtete die Kugel mit dem Kopf unter die Latte. „Eine Bombe“ und nicht zu verteidigen“ kommentierte SCE Trainer Eigner den sehenswerten Treffer. Die Mittelfranken zeigten sich nicht beeindruckt und zogen das Tempo noch mal an. Innerhalb von acht Minuten drehten sie das Spiel durch zwei schöne Einzelaktionen von Bastian Herzner (32.) und Manuel Stark (40.) „ Da hat man die Qualität jedes einzelnen Spielers von Eltersdorf gesehen“ so DJK Trainer Faruk Maloku zur plötzlichen Gästeführung. Fast mit dem Pausenpfiff setzte sich DJK Mittelstürmer Marco Seifert über halbrechts durch scheiterte aber mit seinem Schuss aus 14Metern an Gästetorhüter Tugay Akbakla. Auch drei Minuten nach dem Seitenwechsel eine weitere Gelegenheit zum Ausgleich. Dominik Siebert legte den Ball in die Mitte ein Abwehrspieler konnte das Leder aber Zentimeter vor der Torlinie noch klären. „In der zweiten Halbzeit war klar der Gegner musste noch mehr investieren hat das auch getan und wir versuchten immer wieder Nadelstiche zu setzen“ so SCE Trainer Eigner. Mit Timo Kohler und Martin Kopac brachte DJK Trainer Faruk Maloku für die letzte halbe Stunde zwei neue Offensivkräfte. Die Begegnung blieb bis in die Nachspielzeit hinein offen. Die Riesengelegenheit zum Ausgleich hatte der stark spielende Marco Seifert in der 92. Minute. Schön bedient von Oliver Gorgiev war er zehn Meter vor dem Tor frei statt selbst zu schießen legte er aber quer und die Möglichkeit doch noch einen Punkt zu ergattern war dahin.“ Es war eine enge Kiste. Die Frage verdient oder nicht ist mir im Endeffekt egal. Wir genießen das wir knapp den vierten Sieg eingefahren haben und wollen die Euphorie auch in die nächsten Spiele mitnehmen so Gästetrainer Eigner abschließend. 1. FC Sand - DJK Gebenbach 3:1 (0:1) FC Sand: Mai, Bechmann, Karmann, Nöthling, Mc Cullough (83. Schlereth),Wagner (49. Röder, 66. Ripp-stein), Krüger, Müller, Leim, Steinmann,Schmitt DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay, Biermeier, Gorgiev, Kohler, Seifert, Hempel, Haller, Lindner, Kopac, Jakob Tore: 0:1 (25.) Ceesay, 1:1 (61.) Karmann, 2:1 (80.) Krüger, 3:1 (83.) Schlereth SR: Sven Laumer (Nürnberg) – Zuschauer: 200 Erste Niederlage für Gebenbach Am Ende nicht unverdient besiegte der FC Sand am Mittwochabend den bisher ungeschlagenen Aufsteiger DJK Gebenbach mit 3:1. In der ersten Halbzeit zeigten sich die Gäste aus der Oberpfalz als der erwartet schwere Gegner. Vielleicht taten sie einsatzmäßig etwas zu viel, so dass ihnen im zweiten Durchgang etwas die Kraft fehlte. Nach dem 0:1-Rückstand zur Pause zeigte die Mannschaft des FC Sand in den zweiten 45 Minuten jedoch eine großartige Moral und drehte das Spiel. "Wir hätten nach dem 0:1 das zweite Tor nachlegen müssen. Dann wäre Sand nicht mehr hoch gekommen. Dass die Hausherren nach der Pause nochmals Druck machen, war klar. Dass sie mit so einer Wucht kommen, war Gift für uns", sagte dazu DJK-Co-Trainer Johannes Hager. Wie bei dem Dauerregen zu erwarten, fand die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz statt. Von Beginn an zeigte die DJK Gebenbach mit stürmischen Angriffen, dass sie ihre Spiele in Hof und Großbardorf nicht umsonst gewonnen hat. Der FC Sand brauchte etwas, um sich auf die aggressive Spielweise der Oberpfälzer einzustellen. Mit einem 18- Meter-Freistoß prüfte der Gästespieler Timo Kohler in der 6. Spielminute zum ersten Mal Heimkeeper Simon Mai. Nach der heißen Anfangsphase kam Sand besser ins Spiel. In der 25. Minute ging die DJK überraschend mit 0:1 in Führung: Ein 18-Meter-Freistoß von Julian Ceesay wurde von irgendeinem Sander Abwehrbein unglücklich abgefälscht und landete unerreichbar für Simon Mai im Torwinkel. Nach der Führung war die körperlich starke und spielstarke DJK Gebenbach die bessere Mannschaft. Die Begegnung wurde insgesamt etwas ruppiger. Unverändert kamen beide Mannschaften nach der Pause auf das Feld zurück. Nach einem Zusammenprall musste Sebastian Wagner in der 49. Minute jedoch durch den erst 18-jährigen Fabian Röder ersetzt werden, der das Pech hatte, wenig später wegen einer Zerrung durch Dominik Rippstein ersetzt zu werden. Der FC Sand versuchte den Rückstand aufzuholen, doch die clevere Gebenbacher Abwehr hielt bis zur 61. Minute ihren Strafraum sauber. Da kam der FC Sand zum 1:1-Ausgleich: Daniel Krüger sah Manuel Müller frei, der von der Mittellinie noch vor dem Gästetor flankte. Andre Klarmann stieg hoch und sein Kopfball schlug im langen Eck des DJK-Tores ein. Sand spielte nun sehr mutig nach vorne, musste jedoch auf die gefährlichen Gästekonter aufpassen. Allerdings kamen die Gäste nun nicht mehr so oft vor das Heimtor wie zuvor, denn Sand war am Drücker. Ein Freistoß von Dominik Rippstein blieb noch in der Gästeabwehr hängen. Den Abpraller nahm Daniel Krüger auf und schweißte ihn aus 16 Meter mit einem strammen Schuss halbhoch zum 2:1 ins Gästenetz. Kaum eingewechselt besorgte Thorsten Schlereth nach schönem Zuspiel mit seinen ersten Ballkontakt das 3:1 (83.). FC Sand: Mai, Bechmann, Karmann, Nöthling, Mc Cullough (83. Schlereth), Wagner (49. Röder, 66. Rippstein), Krüger, Müller, Leim, Steinmann, Schmitt DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay, Biermeier, Gorgiev, Kohler, Seifert, Hempel, Haller, Lindner, Kopac, Jakob Tore: 0:1 (25.) Ceesay, 1:1 (61.) Karmann, 2:1 (80.) Krüger, 3:1 (83.) Schlereth - SR: Sven Laumer (Nürnberg) - Zuschauer: 200 DJK Gebenbach - TSVGroßbardorf 2:0 (0:0) DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay. Biermeier, Gorgiev, Kohler, Hempel, Novotny ( 61. Seifert),Haller (93. Libotovsky,Jonas Lindner, Kopac (88.Böhm), Jakob TSV Großbardorf: Dietz, Orf, Hölderle (83. Dinkel), Zang, Illig, Zehe, Schönwiesner, Seufert, Rieß, Rugovaj (59. Floth), Leicht (80. Breunig) Tore: 1:0 (74., Foulelfmeter) Martin Kopac, 2:0 (90.+6) Marco Seifert SR: Thomas Berg (Ergolding) – Zuschauer: 640 Die Vorfreude auf das erste Heimspiel in der Bayernliga ist in Gebenbach ohnehin schon groß, der überraschende 3:0-Auftaktsieg bei Bayern Hof steigert die Erwartungshaltung beim DJK-Anhang zusätzlich. Nach der Partie gegen den TSV Großbardorf kennt der Jubel keine Grenzen. Gebenbach. (lik) Denn bei der Heimpremiere erkämpfte sich der Aufsteiger gegen den letztjährigen Tabellenvierten Großbardorf vor über 600 Zuschauern einen 2:0-Sieg und sorgt damit weiter für Furore in der Bayernliga Nord. Gebenbach begann wie schon in Hof sehr konzentriert und hatte durch Martin Kopac in der Anfangsphase auch gleich zwei Möglichkeiten. Nach einer Rechtsflanke war Torhüter Christian Dietz jedoch einen Tick schneller am Ball als der DJK Torjäger (5.). In der elften Minute wurde Kopac ideal im Strafraum frei gespielt, er guckte sich den Torwart aus und fixierte das rechte untere Eck an – traf jedoch die Hacke eines Abwehrspielers. Die erste Halbzeit in einem spannenden Bayerligaspiel war relativ ausgeglichen. „Mit zwei, drei besseren Aktionen für Gebenbach“, fasste Großbardorfs Trainer Domink Schönhöfer die ersten 45 Minuten kurz zusammen. Seine Mannschaft war in Hälfte eins besonders bei Standards brandgefährlich. In der 38. Minute hatte die Heimelf Glück, dass Dominik Zehe knapp im Abseits stand. Kai Hempel sorgte im defensiven Mittelfeld immer wieder dafür, dass die Ordnung nach hinten beibehalten wurde. „Jeder einzelne hat seine Aufgabe zu 1hundert Prozent erfüllt. Es galt heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen, sondern dagegenzuhalten“, lobte Co-Trainer Johannes Hager die kämpferische Einstellung seiner Mannschaft. Die ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten den Unterfranken. In der 50. Minute hatte Björn Schönwiesner die große Gelegenheit, die Grabfeld-Gallier in Führung zu bringen, als er über halblinks alleine auf DJK- Torhüter Michael Nitzbon zulief, den Ball aber um Zentimeter am langen Pfosten vorbei schob. Die umkämpfte Begegnung wurde jetzt offener. Dennoch zeichnete sich immer mehr ab, dass die Mannschaft, die den Führungstreffer erzielen würde, wohl auch die Partie für sich entscheiden könnte. DJK Stoßstürmer Pavel Novotny, der sich intensive und packende Zweikämpfe vor allem mit TSV-Innenverteidiger Manuel Orf lieferte, musste nach einer Stunde mit einer Knieverletzung das Feld räumen. Seine Rolle übernahm Marco Seifert. In der 64. Minute ließ Dominik Haller nach einem Zuspiel von Timo Kohler einen Gegenspieler an der Strafraumlinie ins Leere laufen und war bereits im Sechzehner, als er gefoult wurde. Der Schiedsrichter wollte das Foul aber außerhalb gesehen haben. Zehn Minuten später zeigte er aber auf den Punkt, als wieder Haller clever den Ball per Kopf über den letzten Abwehrspieler hob und der agile Seifert zu Fall gebracht wurde. Martin Kopac verwandelte den Strafstoß sicher zum ersten Heimtor in der Bayernliga. „Nach dem 1:0 war es ganz schwer, zurückzukommen. Wir konnten uns kaum was Produktives herausspielen, weil einfach auch die individuelle Klasse und auch vom taktischen her es Gebenbach einfach viel zu gut gemacht hat“, lobte Bardorfs Trainer Dominik Schönhöfer die Leistung des Neulings. Der hatte in den letzten Minuten die endgültige Entscheidung mehrmals vor allem in Person des eingewechselten Johannes Böhm auf dem Fuß (89./93.), aber erst Marco Seifert machte auf Vorarbeit des kurz vorher eingewechselten Lukas Libotovsky in der 96. Minute mit dem 2:0 alles klar Bayern Hof 0:3 (0:1) DJK Gebenbach Bayern Hof: Schulz, Jenne, Schraps, Knoll, Winter (46. Sturm), Komberec, Petracek, Seiter (79. Oxenfart), Dartsch (46. McLemore), Feulner, Strößner. DJK Gebenbach: Nitzbon, Ceesay, Biermeier, Becker (82. Böhm), Gorgiev, Hempel, Novotny (65. Kohler), Haller, Lindner, Kopac (90. Libotovsky), Jakob. Tore: 0:1 (6.) Niko Becker, 0:2 (55.) Dominik Haller, 0:3 (68.) Timo Kohler - SR: Alexander Arnold (Langenleiten) - Zuschauer: 690. Selbstbewusst und ohne Nervosität setzte sich der Aufsteiger gleich zu Beginn in der gegnerischen Hälfte fest und bereits in der 6. Minute fiel der erste Bayernligatreffer für die DJK Gebenbach: Pavel Novotny gewann 25 Meter vor dem Hofer Gehäuse einen Zweikampf, Dominik Haller erfasste gedankenschnell die Situation, legte den Ball in den Strafraum quer auf den mitgelaufenen Niko Becker - und es stand 0:1. Die Oberfranken brauchten einige Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen, erspielten sich gegen die stabile und mit einer guten Raumaufteilung operierende DJK aber kaum Torchancen. Die beste und letztlich einzige gute Gelegenheit hatte Tomas Petracek. Der Ex- Gebenbacher kam 15 Meter vor dem Tor frei zum Schuss, der Ball hätte genau in den Winkel gepasst, aber DJK-Torhüter Michael Nitzbon verhinderte mit einem starken Reflex den Ausgleich (28.). Ansonsten ließen die Innenverteidiger Julian Ceesay und Andre Biermeier so gut wie nichts zu. Nach dem Seitenwechsel brachte Hofs Trainer Miloslav Janovsky mit Tomas Sturm und Malik McLemore zwei weitere Offensivspieler. Aber auch sie konnten keine entscheidenden Impulse gegen die diszipliniert spielende DJK setzen. Im Gegenteil: Die hoch stehende Abwehr der SpVgg wurde jetzt anfällig für Konter. "Wir wollen defensiv kompakt stehen und versuchen, über unseren einzigen echten Stürmer Novotny schnell umzuschalten", hatte Gebenbachs Co-Trainer Johannes Hager kurz vor dem Anpfiff gesagt. Dieses Vorhaben griff zehn Minuten nach der Pause zum zweiten Mal. Pavel Novotny zog von der Mittellinie aus alleine auf das Tor zu, Schlussmann Christopher Schulz konnte den halbhohen Schuss zwar abwehren, aber wieder schnappte sich Dominik Haller den zweiten Ball, setzte sich energisch gegen einen Abwehrspieler durch und traf überlegt zum 0:2 (55.). Dem Neuzugang wäre mit einem Fallrückzieher aus sieben Metern fast noch ein weiterer spektakulärer Treffer geglückt. Der Ball ging aber wenige Zentimeter über das Gehäuse. Gebenbach setzte jetzt gegen den verunsicherten Gastgeber nach und brachte in der 65. Minute für den unermüdlich rackernden Novotny Timo Kohler. Er war noch keine drei Minuten auf dem Feld, schon klingelte es wieder im Kasten der Gelb-Schwarzen. Nach einem Angriff über Kopac und Becker war Kohler zentral frei und traf zum 0:3 (68.). Die SpVgg versuchte weiter unverdrossen zum Anschlusstreffer zu kommen, hätte sich in der 71. Minute aber beinahe den vierten Treffer eingefangen. Doch Niko Becker scheiterte an Torhüter Schulz. Kai Hempel und Oliver Gorgiev zogen geschickt die Fäden im defensiven Mittelfeld, die beiden Außenverteidiger Ralf Jakob und Jonas Lindner bekamen die Außenbahnen dicht und so spulte der Aufsteiger gegen die Gastgeber auch die letzte Viertelstunde souverän herunter.
www.djk-gebenbach.de
Spielberichte Bayernliga Nord