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Bayernliga Nord • Spielberichte Onetz

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DJK Gebenbach gegen SpVgg SV Weiden: Sieg in der Nachspielzeit
Nach 90 Minuten riecht es vor 1200 Zuschauern nach einem Remis
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DJK Gebenbach gegen SpVgg SV Weiden: Sieg in der Nachspielzeit
Nach 90 Minuten riecht es vor 1200 Zuschauern nach einem Remis
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Aggressiver Auftritt in Bamberg
19.07.2022
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DJK Gebenbach gegen ASV Cham
22.07.2022
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ATSV Erlangen - DJK Gebenbach
29.07.2022
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DJK Gebenbach – SV Donaustauf 1:4 (1:2)
03.08.2022<br />
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DJK Don B. Bamberg – DJK Gebenbach 2:3 (1:2)
07.08.2022<br />
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DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:6 (0:4)
12.08.2022<br />
Gebenbach in der Spur
</p> <p>Mit 3:0-Sieg in Hof weiter in der Bayernliga-Spitzengruppe<br /> 19.08.2022
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TSV Abtswind - DJK Gebenbach - 2:4
02.09.2022<br />

DJK Gebenbach-SpVgg SV Weiden:

Sieg in der Nachspielzeit

Gebenbach

 15.07.2022 – 20:57 Uhr

Nach 90 Minuten riecht es vor 1200 Zuschauern nach einem Remis im Eröffnungsspiel der Bayernliga Nord zwischen der DJK Gebenbach und der SpVgg SV Weiden. Doch ein Joker sorgt für die Entscheidung.

Es war kurz vor 21 Uhr am Freitagabend, als das Sportgelände in Gebenbach kurz explodierte: Denn da war es Salah El Berd, der im Auftaktspiel der Bayernliga Nord im Derby gegen die SpVgg SV Weiden den 2:1-Siegtreffer für die DJK Gebenbach erzielte. Ein Ergebnis, mit dem man in Weiden haderte und aus dem man in Gebenbach erwartungsgemäß vor allem das Positive herauszog. „Es hat geheißen, wir sind kaputt und es gibt zu viele Missverständnisse bei uns. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die keine Missverständnisse zugelassen hat. Ich kann meinem Team nur ein Kompliment machen, Gebenbach hat es am Ende clever gemacht“, gratulierte Weidens Trainer Rüdiger Fuhrmann.

„Ob verdient oder nicht, ist mir gerade egal. Manchmal muss man sich gewisse Dinge erarbeiten und das haben wir heute gemacht, weil wir Fußball spielen wollten“, hielt DJK-Trainer Kai Hempel fest: „Dass wir kein gutes Spiel gemacht haben, das wissen die Jungs selber. Aber sie haben eben auch den unbedingten Willen gezeigt.“

Schneller Treffer

Bevor es aber endlich los ging auf dem Platz, wurden alle 18 Mannschaften der Liga vorgestellt – Trikotpräsentation inklusive. Gewartet hatten die rund 1200 Zuschauer aber vor allem auf das, was danach folgen sollte: Und das sollte es in sich haben. Die Gäste aus Weiden begannen giftig und gingen früh drauf, waren dann aber einen Moment unaufmerksam. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß legte Jan Fischer quer auf den langen Pfosten, von dem aus Fabian Vogl den völlig freistehenden Marco Seifert in der Mitte bediente, der zum 1:0 einschob (5.). Die Antwort darauf hätte prompt folgen können, allerdings verhinderte DJK-Schlussmann Christoph Lindner im Eins-gegen-Eins gegen Rückkehrer Michael Jonczy den Ausgleich (11.). Gebenbach dominierte die Partie weitgehend und kam durch Johannes Scherm (19.) oder Patrick Hoffmann (25.) zu weiteren Chancen – aber danach riss etwas der Faden bei den Gastgebern (Hempel: „Da waren wir zu kompliziert.“).

Gebenbach ließ die Zügel etwas lockerer und so kam die SpVgg öfter vors Tor, so richtig gefährlich wurde es aber nicht. In der 33. Minute hatte die DJK aber Glück, als Erol Özbay im Duell gegen Julian Ceesay im Strafraum zu Boden ging – hätte es da Strafstoß gegeben, man hätte sich wohl nicht beschweren können bei der DJK – für Rüdiger Fuhrmann übrigens „ein ganz klarer Elfmeter“. In der Folge gab es einige Nickligkeiten und viel Mittelfeldduelle mit zwei Abwehrreihen, die nicht immer bombensicher standen, aber zur Stelle waren, als es drauf ankam. Quasi mit dem Halbzeitpfiff hatten die Gäste noch etwas Glück, als ein Kopfball von Jan Fischer sich gefährlich senkte, aber nur auf die Oberkante der Latte tropfte (44.).

Die SpVgg kam mit viel Dampf aus der Kabine und drückte von Wiederanpfiff aufs Tempo, kam aber nicht wirklich zu guten Chancen. Gebenbach fand erst ab der 60. Minute wieder ins Spiel und trotz Sand im Getriebe gab es nicht so schlechte Chancen für Nico Becker (63.) oder Timo Kohler (68.). Gerade als man dachte, die DJK würde das Kommando wieder übernehmen, ging der Ball vor dem Gästetor verloren und dann ging es ganz schnell: Michael Jonczy wurde geschickt und fand bei seinem Querpass in der Mitte den erst einige Minuten zuvor eingewechselten Josef Rodler, der keine Mühe mehr hatte, den Ausgleich zu erzielen (73.).

Erst Lieder, dann Salah El Berd

Bei der DJK war jetzt jeglicher Spielfluss, mit dem man über Teile der ersten Hälfte noch gefährliche Situationen generieren konnte, verflogen und die Gäste waren am Drücker, kamen zu mehreren Ecken in Folge und da durch Fabian Helleder noch zu einer dicken Chance (87.). Eine solche hatte auch die DJK Gebenbach noch durch Marco Seifert – sein Kopfball aus kurzer Distanz ging aber knapp vorbei (89.). Und dann kam eben diese 92. Minute: Friedrich Lieder ließ zwei Weidener aussteigen und gerade als sich schon Enttäuschung breit machte, weil er den Ball nicht richtig getroffen hatte, spritzte Salah El Berd dazwischen und spitzelte den Ball zum 2:1-Siegtreffer ins Tor.

Info:

DJK Gebenbach – SpVgg SV Weiden 2:1 (1:0)

  • DJK Gebenbach: Christoph Lindner, Ceesay, Vogl, Fischer (77. Salah El Berd), Hofmann, Haller (85. Lieder), Seifert, Scherm, Amaizo (46. Kohler), Jonas Lindner, Becker (77.) Freisinger
  • SpVgg SV Weiden: Scharnagl, Lang, Graf, Zeitler, Kopp, Weidhas (85. Keilholz), Helleder, Chousein (69. Josef Rodler), Özbay, Jonczy, Boynuegrioglu (17. Grünauer)
  • Tore: 1:0 (5.) Marco Seifert, 1:1 (73.) Josef Rodler, 2:1 (90.+2) Salah El Berd – SR: Kenny Abieba (SG Quelle Fürth) – Zuschauer: 1200

DJK Gebenbach-SpVgg SV Weiden:

Sieg in der Nachspielzeit

Gebenbach

 15.07.2022 – 20:57 Uhr

Nach 90 Minuten riecht es vor 1200 Zuschauern nach einem Remis im Eröffnungsspiel der Bayernliga Nord zwischen der DJK Gebenbach und der SpVgg SV Weiden. Doch ein Joker sorgt für die Entscheidung.

Es war kurz vor 21 Uhr am Freitagabend, als das Sportgelände in Gebenbach kurz explodierte: Denn da war es Salah El Berd, der im Auftaktspiel der Bayernliga Nord im Derby gegen die SpVgg SV Weiden den 2:1-Siegtreffer für die DJK Gebenbach erzielte. Ein Ergebnis, mit dem man in Weiden haderte und aus dem man in Gebenbach erwartungsgemäß vor allem das Positive herauszog. „Es hat geheißen, wir sind kaputt und es gibt zu viele Missverständnisse bei uns. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die keine Missverständnisse zugelassen hat. Ich kann meinem Team nur ein Kompliment machen, Gebenbach hat es am Ende clever gemacht“, gratulierte Weidens Trainer Rüdiger Fuhrmann.

„Ob verdient oder nicht, ist mir gerade egal. Manchmal muss man sich gewisse Dinge erarbeiten und das haben wir heute gemacht, weil wir Fußball spielen wollten“, hielt DJK-Trainer Kai Hempel fest: „Dass wir kein gutes Spiel gemacht haben, das wissen die Jungs selber. Aber sie haben eben auch den unbedingten Willen gezeigt.“

Schneller Treffer

Bevor es aber endlich los ging auf dem Platz, wurden alle 18 Mannschaften der Liga vorgestellt – Trikotpräsentation inklusive. Gewartet hatten die rund 1200 Zuschauer aber vor allem auf das, was danach folgen sollte: Und das sollte es in sich haben. Die Gäste aus Weiden begannen giftig und gingen früh drauf, waren dann aber einen Moment unaufmerksam. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß legte Jan Fischer quer auf den langen Pfosten, von dem aus Fabian Vogl den völlig freistehenden Marco Seifert in der Mitte bediente, der zum 1:0 einschob (5.). Die Antwort darauf hätte prompt folgen können, allerdings verhinderte DJK-Schlussmann Christoph Lindner im Eins-gegen-Eins gegen Rückkehrer Michael Jonczy den Ausgleich (11.). Gebenbach dominierte die Partie weitgehend und kam durch Johannes Scherm (19.) oder Patrick Hoffmann (25.) zu weiteren Chancen – aber danach riss etwas der Faden bei den Gastgebern (Hempel: „Da waren wir zu kompliziert.“).

Gebenbach ließ die Zügel etwas lockerer und so kam die SpVgg öfter vors Tor, so richtig gefährlich wurde es aber nicht. In der 33. Minute hatte die DJK aber Glück, als Erol Özbay im Duell gegen Julian Ceesay im Strafraum zu Boden ging – hätte es da Strafstoß gegeben, man hätte sich wohl nicht beschweren können bei der DJK – für Rüdiger Fuhrmann übrigens „ein ganz klarer Elfmeter“. In der Folge gab es einige Nickligkeiten und viel Mittelfeldduelle mit zwei Abwehrreihen, die nicht immer bombensicher standen, aber zur Stelle waren, als es drauf ankam. Quasi mit dem Halbzeitpfiff hatten die Gäste noch etwas Glück, als ein Kopfball von Jan Fischer sich gefährlich senkte, aber nur auf die Oberkante der Latte tropfte (44.).

Die SpVgg kam mit viel Dampf aus der Kabine und drückte von Wiederanpfiff aufs Tempo, kam aber nicht wirklich zu guten Chancen. Gebenbach fand erst ab der 60. Minute wieder ins Spiel und trotz Sand im Getriebe gab es nicht so schlechte Chancen für Nico Becker (63.) oder Timo Kohler (68.). Gerade als man dachte, die DJK würde das Kommando wieder übernehmen, ging der Ball vor dem Gästetor verloren und dann ging es ganz schnell: Michael Jonczy wurde geschickt und fand bei seinem Querpass in der Mitte den erst einige Minuten zuvor eingewechselten Josef Rodler, der keine Mühe mehr hatte, den Ausgleich zu erzielen (73.).

Erst Lieder, dann Salah El Berd

Bei der DJK war jetzt jeglicher Spielfluss, mit dem man über Teile der ersten Hälfte noch gefährliche Situationen generieren konnte, verflogen und die Gäste waren am Drücker, kamen zu mehreren Ecken in Folge und da durch Fabian Helleder noch zu einer dicken Chance (87.). Eine solche hatte auch die DJK Gebenbach noch durch Marco Seifert – sein Kopfball aus kurzer Distanz ging aber knapp vorbei (89.). Und dann kam eben diese 92. Minute: Friedrich Lieder ließ zwei Weidener aussteigen und gerade als sich schon Enttäuschung breit machte, weil er den Ball nicht richtig getroffen hatte, spritzte Salah El Berd dazwischen und spitzelte den Ball zum 2:1-Siegtreffer ins Tor.

Info:

DJK Gebenbach – SpVgg SV Weiden 2:1 (1:0)

  • DJK Gebenbach: Christoph Lindner, Ceesay, Vogl, Fischer (77. Salah El Berd), Hofmann, Haller (85. Lieder), Seifert, Scherm, Amaizo (46. Kohler), Jonas Lindner, Becker (77.) Freisinger
  • SpVgg SV Weiden: Scharnagl, Lang, Graf, Zeitler, Kopp, Weidhas (85. Keilholz), Helleder, Chousein (69. Josef Rodler), Özbay, Jonczy, Boynuegrioglu (17. Grünauer)
  • Tore: 1:0 (5.) Marco Seifert, 1:1 (73.) Josef Rodler, 2:1 (90.+2) Salah El Berd – SR: Kenny Abieba (SG Quelle Fürth) – Zuschauer: 1200

DJK Gebenbach: Aggressiver Auftritt in Bamberg, Elfmeter verschossen

Gebenbach

 19.07.2022 – 22:06 Uhr

Spiel Nummer zwei in der Bayernliga führt die DJK Gebenbach zum FC Eintracht Bamberg. Dessen Co-Trainer sagt: „Der verschossene Elfmeter war der Wendepunkt im Spiel“

Nico Becker macht das 1:0 für Gebenbach in Bamberg, und verschießt dann einen Elfmeter.

Trotz weiter Anreise und schwarzer Trikots bei der abendlichen Hitze wirkten die Gäste zu Beginn frischer und kombinierten über die Flügel, während die Angriffsversuche des FCE zunächst nur Versuche blieben. „Wir hatten Gebenbach nicht derart aggressiv erwartet. Hut ab für so einen Auftritt bei diesem Wetter“, sagte FCE-Co-Trainer Sebastian Schnugg: „Klar war aber auch, dass sie so nicht 90 Minuten spielen können.“ In der Tat, denn die DJK Gebenbach verlor die Partie nach einer 1:0-Führung noch mit 1:2.

Seine Premiere im FCE-Dress feierte Björn Schönwiesner, hatte im 3-5-2-System aber anfangs einen ebenso schweren Stand wie Sturmpartner Timm Strasser. Nach der Trinkpause zur Mitte der Halbzeit war der FCE präsenter, das Tor erzielte aber Gebenbach: Nico Becker netzte zum 1:0 für die Gäste ein (36.). Die beste Gelegenheit der Gastgeber hatte Schönwiesner unmittelbar danach, seinen 18-Meter-Flachschuss lenkte der weit vor dem Tor stehenden Keeper aber noch um den Pfosten (37.).

Nach dem Seitenwechsel waren keine fünf Minuten gespielt, da hätte die DJK einen großen Schritt zu drei Punkten machen können. Ein Gebenbacher wurde wohl regelwidrig beim Abschluss im Strafraum gestört, der Elfmeterpfiff war die Konsequenz. Allerdings war der Versuch von Becker so kläglich getreten, dass Fabian Dellermann den Ball sicher hielt und mit einem weiten Abwurf auf den Flügel den Gegenzug einleitete. Die Flanke flog weit auf den langen Pfosten zu Timm Strasser, der sich noch streckte, den Ball per Kopf aber über den Kasten setzte – hätte das 1:1 sein können, vielleicht sogar müssen.

„Im Endeffekt war der verschossene Elfmeter der Wendepunkt im Spiel“, sagte Schnugg. Denn kurz darauf fiel der ersehnte Ausgleich für den FCE: Schönwiesner vernaschte mehrere Gegner und hätte nach seinem Solo schon das Tor verdient gehabt. Allerdings parierte der Keeper den Schuss mit der Schulter, kam dann aber nicht mehr rechtzeitig auf die Linie zurück, als Philipp Hack im Nachschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war (57.).

Das Tor gab dem FCE die zuvor fehlende Sicherheit zurück, plötzlich lief das Bällchen. Und der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten: Nach einem abgewehrten Schuss landete der Ball bei Luca Ljevsic, der aus 20 Metern viel Zeit hatte und aus zentraler Position unhaltbar links unten verwandelte (61.).

Nahe am Ausgleich

Die Gäste mobilisierten in der letzten halbe Stunde sämtliche Kräfte und waren in der 71. Minute ganz nahe am Ausgleich, doch Dellermann kratzte einen Kopfball am langen Pfosten noch spektakulär von der Linie. „In den letzten zehn Minuten müssen wir einen unserer Konter sauber ausspielen und das 3:1 machen. Dann ist Ruhe“, sagte Schnugg. So blieb es zwar noch einige Augenblicke spannend, mehr als Halbchancen brachte Gebenbach aber nicht mehr zustande.

FC Eintracht Bamberg – DJK Gebenbach 2:1 (0:1)

FC Eintracht Bamberg: Dellermann – Linz (69. Schmitt), Popp, Kettler, Valdez (75. Hartwig), Hack (66. Strohmer), Reck (62. Leistner), Kaube, Ljevsic, Strasser, Schönwiesner (70. Schneider)

DJK Gebenbach:Lindner – Ceesay, Fischer, Hofmann, Becker, Haller, Seifert, Scherm, J. Lindner, Vogl, El Berd

Tore: 0:1 (36.) Nico Becker, 1:1 (57.) Philipp Hack, 2:1 (61.) Luca Ljevsic – SR: Quirin Demlehner (Eggenfelden) – Zuschauer: 302 – Besonderes Vorkommnis: (50.) Nico Becker (DJK) verschießt Foulelfmeter

DJK Gebenbach muss gegen ASV Cham bis zum Schluss zittern

Gebenbach

 22.07.2022 – 21:43 Uhr

Der Dank von DJK-Trainer Kai Hempel geht nach der Freitagabend-Partie in der Bayernliga Nord an Torwart Christoph Lindner – aus gutem Grund.

Gute Chance kurz nach der Führung für die DJK Gebenbach, um auf 2:0 zu erhöhen. Der Schuss von Nico Becker ging aber knapp vorbei.

Die DJK Gebenbach hat auch das zweite Freitagabend-Spiel in Folge für sich entschieden. Gegen den ASV Cham – mit dem alten Bekannten Faruk Maloku an der Seitenlinie – gab es ein verdientes 1:0, bei dem man allerdings unnötigerweise bis zum Ende zittern musste. „Aufgrund der ersten 80 Minuten war es hochverdient, aber am Ende müssen wir uns schon bei Christoph Lindner bedanken, der uns den Sieg ein paar Mal festgehalten hat. Spielerisch haben wir es super gemacht, aber müssen das Spiel nach 45 Minuten schon entscheiden“, so DJK-Trainer Kai Hempel. Ähnliches sah es Faruk Maloku: „Gebenbach hat in der ersten Halbzeit die brutale Qualität gezeigt. In der zweiten Hälfte hätten beide die Möglichkeit gehabt, zu treffen. Wir haben es uns heute noch nichts verdienen können, aber wir haben uns gegen eine Top-Mannschaft teuer verkauft.“

Schon nach gut acht Minuten hatte die DJK die erste Möglichkeit, der Versuch von Friedrich Lieder ging aber knapp vorbei. Auf der Gegenseite näherte sich Cham bei der Rückkehr von Ex-Coach Faruk Maloku erstmals in der 12. Minute durch Andreas Kalteis an, der Ball wurde aber entscheidend abgefälscht – das sollte für lange Zeit die einzige Chance der Gäste gewesen sein. Gebenbach hatte leichte Vorteile, zeigte viele spielerische Elemente, kam aber eben lange nicht durch.

Offensiv-Duo schlägt zu

Bis zur 26. Minute: Da kam das Offensivduo Friedrich Lieder und Salah El Berd nämlich so zusammen, wie sich Kai Hempel das erhofft hatte: Lieder flankte punktgenau zwischen zwei Chamer Innenverteidiger, wo El Berd den Kopf hinhielt und den Ball zum 1:0 im langen Eck unterbrachte (26.). Diese Führung gab der DJK mehr Sicherheit, man hatte die Partie jetzt deutlich besser im Griff – allerdings auch Glück, als ein Handspiel von Johannes Scherm im Strafraum nicht geahndet wurde, da hätte es eigentlich Elfmeter für die Gäste geben müssen (35.). Kurz vor der Halbzeitpause ließ die DJK durch Friedrich Lieder (41.) und Salah El Berd (43.) noch zwei dicke Gelegenheiten liegen – vor allem letztere war schon aus der Kategorie „Hochkaräter“.

Nichts für schwache Nerven

Eine solche hatte auch Cham mit Andreas Kalteis gleich nach Wiederanpfiff, Christoph Lindner parierte aber glänzend (47.) – so wie auf der Gegenseite Julio Peutler, der ein direktes Duell gegen Nico Becker für sich entscheiden konnte (60.). Die Partie war jetzt deutlich schneller und offener, mit Gelegenheiten auf beiden Seiten – gut für die Spannung, schlecht fürs Nervenkostüm der DJK, bei der ab der 65. Minute etwas der Faden abriss. Einige Kontermöglichkeiten wurden da zu früh hergeschenkt. Positiv für die DJK war, dass auch Cham in der Zeit nichts Zwingendes nach vorn brachte – bis zur Schlussoffensive. Aber da reagierte Christoph Lindner erst gegen Simon Haimerl überragend (83.) und lenkte danach einen weiteren Versuch an die Latte (85.). Und auch Jan Fischer rettete einmal um Haaresbreite vor dem Ausgleich (87.). Am Ende sollte es aber dann eben doch zum knappsten aller Ergebnisse reichen – verdient ja, aber eben auch etwas glücklich.

DJK Gebenbach – ASV Cham 1:0 (1:0)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (88. Biermeier), Ceesay, Fischer, Scherm (88. Geier) – Becker, Freisinger, J. Lindner, Lieder (65. Seifert), Kohler (65. Haller) – El Berd (79. Özuzun)

ASV Cham: Peutler – Ertel, Plänitz, Faltermeier, Voigt – Hofbauer (72. Haimerl), Leutner (83. Geiger), Hansen (87. Weikl), Lamecker – Kalteis, Mandula (77. Ostermayr)

Tor: 1:0 (27.) Salah El Berd – Zuschauer: 315 – SR: Thomas Gscheidl

DJK Gebenbach landet Kantersieg

Gebenbach

 31.07.2022 – 14:37 Uhr

Mit 5:0 schießt die DJK Gebenbach den selbst ernannten Favoriten ATSV Erlangen von dessen Platz – beste Voraussetzung für das anstehende Top-Spiel am Mittwoch zu Hause.

Nico Becker machte in Erlangen einen Dreier-Pack. Archivbild: ref

Die DJK Gebenbach bleibt auch nach diesem Wochenende ganz weit oben in der Tabelle der Bayernliga. Mit einem überzeugenden 5:0-Auswärtserfolg beim ATSV Erlangen holte die Mannschaft von Kai Hempel den dritten Sieg im vierten Ligaspiel und steht damit mit neun Punkten auf Platz 3 – so wie der SSV Jahn II und der FC Eintracht Bamberg. Besser ist aktuell nur der SV Donaustauf – und den erwartet man am kommenden Mittwoch vor heimischer Kulisse.

Dass diese Partie dann aber ein absolutes Top-Spiel wird, dafür sorgten die Gebenbacher jetzt erst einmal mit dem 5:0 beim letztjährigen Bayernligadritten, dem ATSV Erlangen, der derzeit allerdings die rote Laterne der Bayernliga mit sich herumträgt. Das soll die Leistung der DJK allerdings nicht schmälern: „Es war eigentlich noch überzeugender, als sich das Ergebnis anhört“, fasste Kai Hempel am Samstagnachmittag zusammen. „Was die Jungs abgeliefert haben, war der absolute Wahnsinn.“

Dominanz über 90 Minuten

Die DJK begann aktiv und behielt diese Dominanz eigentlich die gesamte Partie über bei. Bis es allerdings das erste Mal klingelte, dauerte es bis kurz vor der Pause: da war es Nico Becker, der den Bann brechen konnte (44.). „Aber wir haben da auch wieder einiges liegen lassen, wir hätten es schon wieder eher zumachen müssen“, sah Kai Hempel Optimierungspotential, aber: „Wir sind in der zweiten Hälfte dann auch dran geblieben und haben weiter gemacht, so wie ich mir das vorstelle.“

Mit einem Doppelschlag einige Minuten nach Wiederbeginn durch Nico Becker (54.) und Bastian Freisinger (56.) war die Partie dann eigentlich durch. Und dass ATSV-Akteur Burak Ayvaz nur kurz darauf die Ampelkarte sah (59.), machte es den Gästen in der Folge nicht unbedingt schwerer. Nico Becker machte in der 67. Minute mit dem zwischenzeitlich 0:4 seinen Dreierpack perfekt, den Gebenbacher Torreigen vollendete dann der eingewechselte Marco Seifert (87.) in der Schlussphase. „Selbst wenn wir drei Tore mehr gemacht hätten, hätte sich Erlangen nicht beschweren können“, so Kai Hempel: „Das war sehr überzeugend.“

Und es war vielleicht auch ein kleiner Fingerzeig in Richtung Tabellenführer, also Donaustauf – der kommt dann am Mittwoch nach Gebenbach.

ATSV Erlangen – DJK Gebenbach 0:5 (0:1)

ATSV Erlangen:Böhnke – Ruiu, Raab, Ayvaz, Misic (59. Döring), Benes (65. Sarac), Rexhepi (59. Bajic), Gröger, Vidovic (55. Behnisch), Görtler, Markert
DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Ceesay (80. Vogl), Fischer, Scherm (73. Scherm) – Lieder (66. Seifert), J. Lindner, Freisinger, Haller, Becker (73. Geier) – El Berd (66. Özuzun)

Tore: 0:1/0:2 (44./54.) Nico Becker, 0:3 (56.) Bastian Freisinger, 0:4 (67.) Nico Becker, 0:5 (87.) Marco Seifert – Gelb-Rot: (59.) Burak Ayvaz (ATSV) – Zuschauer: 100 – SR: Felix Wagner

DJK Gebenbach: Trainer nach dem Spitzenspiel sprachlos

Gebenbach

 03.08.2022 – 21:39 Uhr

Der SV Donaustauf tritt in Gebenbach extrem effektiv auf und sorgt vor den Augen von Vize-Europameisterin Sara Däbritz für ratlose Gesichter, nicht nur bei Kai Hempel, dem Trainer der DJK.

Friedrich Lieder auf dem Weg zum 1:0 für Gebenbach.

Die DJK Gebenbach hat das Topspiel in der Bayernliga gegen den SV Donaustauf mit 1:4 (1:2) vor heimischer Kulisse verloren. Ein Ergebnis, das sich zwar deutlich anhört, die Partie aber eigentlich so gut wie gar nicht spiegelt. „Ich weiß selber nicht, wie das Spiel so ausgehen kann, ich bin da momentan etwas sprach- und ratlos. Wir waren die bessere Mannschaft, auch wenn es am Ende 1:4 ausgeht“, so DJK-Trainer Kai Hempel nach der Partie.

Die DJK drückte vor rund 600 Zuschauern – darunter auch Vize-Europameisterin Sara Däbritz – von Beginn an aufs Tempo und hätte schon früh führen können, ließ allerdings beste Chancen durch Jan Fischer (7.) oder Nico Becker (10.) liegen. Trotzdem konnten sich die Gastgeber kurz darauf belohnen: Nico Becker tankte sich über links durch, scheiterte allerdings am stark reagierenden Josef Jurasi im Gästetor, der den Ball aber nicht richtig sichern konnte – und da staubte Friedrich Lieder dazwischen und drosch den Ball zur 1:0-Führung ins Netz (12.).

Völlig überrumpelt

Donaustauf wirkte bis dahin überrumpelt ob einer forschen DJK und kam erstmals nach gut 20 Minuten vors Tor – und plötzlich stand es nach einem Kopfball von Paul Grauschopf 1:1 (21.). Beim 1:2 kamen dann einige unglückliche Umstände zusammen: Erst konnte die DJK nicht recht klären, und als Jan Fischer den letzten Pass des SV per Grätsche klärte, landete der Ball direkt vor Lucas Hufnagel, der nur noch einschieben musste – DJK-Keeper Christoph Lindner war da vorher schon in Richtung Ball unterwegs. Kurz vor der Halbzeit hätte die DJK aber ausgleichen müssen – doch bei einer Dreifachchance scheiterten sowohl Nico Becker, Friedrich Lieder als auch Salah El Berd an Josef Jurasi, der bei den letzten beiden Versuchen bereits am Boden lag (41.).

So ging Donaustauf mit einer Führung in die Pause – nicht verdient, aber eben brutal clever und effektiv. Nach Wiederbeginn sah es erstmal nicht so schlecht aus, Gebenbach drückte weiter und Fabian Vogl hatte bei einem Schuss aus kurzer Distanz Pech, als er nur die Latte traf (53.). Nur einige Minuten später gab es Gelb-Rot für Nico Rinderknecht (Donaustauf), doch aus der zahlenmäßigen Überlegenheit wurde erst einmal nichts, auch weil SV-Keeper Josef Jurasi immer wieder stark reagierte. Donaustauf bekam jetzt Räume angeboten – und nutzte diese eiskalt. Erst markierte Alexander Stierstorfer aus der Distanz das 1:3 (61.), kurz darauf schloss Lukas Dotzler einen Konter zur endgültigen Entscheidung mit dem 1:4 ab (71.). Das Bemühen konnte man der DJK bis zum Schluss nicht absprechen, aber zur Effektivität der Gäste kam dann eben auch noch ein starker Keeper und Pech im Abschluss dazu – zum Beispiel bei Nico Becker (77.) oder Patrick Hofmann (81.).

Am Ende stand aber eben dieses 1:4 nach 90 Minuten auf der Anzeigetafel. Jetzt liegt es am DJK-Trainerteam, die Mannschaft wieder aufzubauen, denn schon am Samstag wartet die Auswärtspartie bei der DJK Don Bosco Bamberg.

DJK Gebenbach – SV Donaustauf 1:4 (1:2)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Fischer, Vogl, Scherm (84. Geier) – Becker (84. Özuzun), Haller (65. Kohler), Freisinger, J. Lindner, El Berd (78. Amaizo) – Lieder (65. Seifert)

SV Donaustauf: Jurasi – Tiefenbrunner (78. Dietl), Baldauf, Massinger, Grimm – Langwa (89. Moliaf), Hufnagel, Rinderknecht, Özlokman (37. Stierstorfer) – Dotzler, Grauschopf (55. Nocerino)

Tore:1:0 (12.) Friedrich Lieder, 1:1 (21.) Paul Grauschopf, 1:2 (35.) Lucas Hufnagel, 1:3 (61.) Alexander Stierstorfer, 1:4 (71.) Lukas Dotzler – Gelb-Rot: (57.) für Nico Rinderknecht (Donaustauf), Handspiel – Zuschauer: 600 – Schiedsrichter: Dominik Fober

DJK Gebenbach bleibt in Schlagweite zur Tabellenspitze

Tore: 0:1 (29.) Salah El Berd, 1:1 (40.) Dominik Sperlein, 1:2 (44.) Nico Becker, 2:2 (65.) Sayko Trawally, 2:3 (79.) Marco Seifert – SR: Marcel Krauß – Zuschauer: 95 –Rot: (90.) Nico Ott (Bamberg) – Gelb-Rot: (90.+2) Patrick Hofmann (Gebenbach)

Gebenbach

 07.08.2022 – 09:06 Uhr

Über weite Strecken ist es ein Spiel in eine Richtung. Trotzdem kassiert Fußball-Bayernligist DJK Gebenbach bei Don Bosco Bamberg zweimal den Ausgleich. Bei seinen Auswechslungen danach hat Trainer Kai Hempel dann ein glückliches Händchen.

von Onetz Autor MIR

Marco Seifert war nach einer Ecke zur Stelle und traf für die DJK Gebenbach.

Die DJK Gebenbach hat den Frust und den Ärger, der nach der Niederlage gegen Donaustauf entstand, abgeschüttelt. Zwar nicht deutlich, aber hochverdient ging die Elf von Trainer Kai Hempel im Auswärtsspiel der Fußball-Bayernliga Nord bei der DJK Don Bosco Bamberg mit einem 3:2 (2:1)-Sieg vom Feld.

„Spielerisch war es nicht so überzeugend wie gegen Donaustauf, aber der Wille war absolut da. Deshalb bin ich schon zufrieden“, fasste Kai Hempel zusammen, der gegen die Oberfranken der gleichen Startelf vertraute wie schon bei der 1:4-Niederlage während der Woche gegen Donaustauf.

Und die belohnte dieses Vertrauen mit vielen guten Aktionen, allein der Ball wollte nicht ins Tor – weder bei den dicken Möglichkeiten von Salah El Berd (2./27.), Nico Becker (11.) oder Jonas Lindner (21.) – Lindner und El Berd trafen dabei jeweils auch den Pfosten. Zählbares sprang in der 29. Minute heraus, als Nico Becker im Gegensatz zur Bamberger Abwehr einem scheinbar verlorenen Ball nach ging und Salah El Berd in der Mitte zur Führung bediente.

Becker volley aus spitzem Winkel

Einige Minuten später kam dann Bamberg auch mal vor das Gebenbacher Tor und nach etwas Ping-Pong stand es plötzlich 1:1 (40.). Kurz vor der Pause war es aber Nico Becker, der mit einer sehenswerten Volleyabnahme aus spitzem Winkel die Führung für die DJK wieder herstellte (44.). „Das war eine erste Hälfte wie schon die letzten fünf Mal, das Spiel ging nur in eine Richtung“, lobte Kai Hempel dann auch.

In der zweiten Hälfte vergab Patrick Hofmann eine gute Gelegenheit (57.), während Bamberg mit der eigentlich zweiten Chance auch gleich das zweite Tor durch Sayko Trawally markierte (65.). Hempel brachte dann neue Offensivkräfte mit Kevin Amaizo, Timo Kohler und Marco Seifert – und der zahlte das dann mit dem entscheidenden Treffer zurück. Nach einer Ecke auf den zweiten Pfosten legte Fabian Vogl den Ball in die Mitte, wo eben Seifert genau richtig stand und zum 2:3-Endstand einschob (79.).

Rot und Gelb-Rot

Die letzten Höhepunkte waren jeweils ein Platzverweise auf beiden Seiten – mit Rot gegen Nico Ott und Gelb-Rot für Patrick Hofmann.

Die DJK Gebenbach bleibt durch den vierten Sieg im sechsten Spiel auch weiterhin in Schlagweite zur Tabellenspitze und erwartet am Freitag um 19 Uhr den Regionalligaabsteiger SC Eltersdorf.

 

Tore: 0:1 (29.) Salah El Berd, 1:1 (40.) Dominik Sperlein, 1:2 (44.) Nico Becker, 2:2 (65.) Sayko Trawally, 2:3 (79.) Marco Seifert – SR: Marcel Krauß – Zuschauer: 95 –Rot: (90.) Nico Ott (Bamberg) – Gelb-Rot: (90.+2) Patrick Hofmann (Gebenbach)

DJK Gebenbach erhält eine Lehrstunde

Gebenbach

 12.08.2022 – 21:32 Uhr

„Eltersdorf hat uns gezeigt, was es heißt, Männerfußball zu spielen.“ Mehr muss Kai Hempel, Trainer der DJK Gebenbach nicht über das Bayernligaspiel am Freitag sagen.

Das war der Anfang vom Ende für die DJK Gebenbach: Matthias Löblein (ganz rechts) köpft die 1:0-Führung für die Gäste aus Eltersdorf. Nico Becker von der DJK Gebenbach (rechts, hinten) kann den Eltersdorfer nicht mehr stören, Torhüter Christoph Lindner, Johannes Scherm und Jonas Linder (von links) von der DJK Gebenbach sind machtlos.

Es waren 90 Minuten, die im Fußball vorkommen können, aber nicht sollten: Bei der DJK Gebenbach klappte bei der 1:6-Niederlage gegen den SC Eltersdorf so gut wie gar nichts, während die Mittelfranken durchgängig robust, schnell und wach auftraten. „Eltersdorf hat uns gezeigt, was es heißt, Männerfußball zu spielen. Die waren spielerisch nicht besser, aber es war eine Lehrstunde dafür, was es heißt, aggressiven Fußball zu spielen. Jetzt ist auch mal Schluss mit Alibis, das Spiel hat uns viel aufgezeigt“, so ein bedienter DJK-Trainer Kai Hempel nach der Partie.

Ein Treffer nach dem anderen

Die drückten jetzt auch nicht brutal, aber erhöhten in der 33. Minute erneut nach einer Ecke auf 0:2 – auch Robin Renner wurde da nicht wirklich aggressiv genug verteidigt. Nur drei Minuten später zeigte SCE-Stürmer Tobias Herzner seine Klasse, als er sich bei einem Konter absetzte und an Jan Fischer vorbeiging, der dessen Schuss unglücklich entscheidend zum 0:3 an Christoph Lindner vorbei abfälschte (36.). Beim vierten Tor der Gäste sah Gebenbachs Schlussmann dann nicht gut aus, als ein verunglückter hoher Ball von Tobias Schaffors vor ihm aufsprang und von da ins Tor trudelte – auch wenn die tiefstehende Sonne da sicher eine Rolle spielte (43.).

Nach einem Dreifachwechsel zur zweiten Hälfte und dem 1:4-Anschlusstreffer durch Nico Becker, der sich in der 48. Minute durch mehrere Verteidiger durchtankte, schien man zumindest wieder den Willen zu sehen, dagegenzuhalten. Es war allerdings nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, denn quasi im Gegenzug stellte Eltersdorf durch Robin Renner den alten Abstand wieder her – erneut nach einer Ecke, das dritte Standardgegentor für die DJK an diesem Abend (50.). Robin Renner hatte bei seinem zweiten Treffer übrigens genau so viel Zeit wie Manuel Stark, der zehn Minuten später bereits den Endstand durch einen Schlenzer von der Strafraumgrenze aus herstellte (60.). Die übrigen 30 Minuten fielen dann in die Kategorie hinfällig – lernen wird man aber einiges aus dieser Partie. „Ich verlier lieber so ein Spiel als das gegen Donaustauf. Weil aus dem werden wir eine Menge rausziehen, das werden die Jungs am Montag und wohl auch am Dienstag noch merken“, kündigte Hempel an.

DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:6 (0:4)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Ceesay, Fischer, Scherm (78. Geier) – Becker (85. Özuzun), Freisinger (46. Vogl), Haller, J. Lindner, El Berd (46. Kohler) – Seifert (46. Amaizo)

SC Eltersdorf: Akbakla – Fischer, Ort, Löblein, Egerer (58. Bär) – Konrad (72. Strobel), Schaffors (66. Um), Renner, Stark (78. Massari), Piller (62. Schmittschmitt) – Herzner

Tore: 0:1 (25.) Matthias Löblein, 0:2 (33.) Robin Renner, 0:3 (36.) Tobias Herzner, 0:4 (43.) Tobias Schaffors, 1:4 (48.) Nico Becker, 1:5 (50.) Robin Renner, 1:6 (60.) Manuel Stark – Zuschauer: 150 – SR: Leonhard Burghartswieser

Gebenbach in der Spur
Mit 3:0-Sieg in Hof weiter in der Bayernliga-Spitzengruppe

Gebenbach. (mir) Die DJK Gebenbach hat auf die 1: 6-Klatsche gegen Eltersdorf entsprechend reagiert: Mit 3: 0 (2: 0) ging die Elf von Trainer Kai Hempel als Sieger vom Platz beim Tabellenletzten Bayern Hof. „In großen Teilen war das ganz ordentlich. Wir waren konsequent in der ersten Halbzeit, in der zweiten Hälfte haben wir wieder einiges liegen gelassen. Aber im großen und ganzen war das in Ordnung“, so Kai Hempel nach der Partie.

Hempel startete im Vergleich zum Spiel gegen Eltersdorf mit Fabian Vogl, Timo Kohler und Friedrich Lieder statt Julian Ceesay, Salah El Berd und Marco Seifert. Von Beginn an drückte Gebenbach aufs Tempo und hatte durch Dominik Haller nach einigen Sekunden schon die erste gute Chance, die Vladyslav Vertiei im Hofer Tor allerdings stark parierte. Keine Chance hatte er dann in der achten Minute, als Bastian Freisinger einen zweiten Ball zurück in den Strafraum brachte, Friedrich Lieder per Kopf verlängerte und Dominik Haller die Führung besorgte. Für die Gastgeber war das ein Weckruf und innerhalb von zwei Minuten stand sowohl Yannick Frei als auch Hüseyin Durkan frei vor Christoph Lindner, der allerdings beide Male (15./17.) überragend reagierte – „da hat er uns ein paar Mal am Leben gehalten“ (Kai Hempel). Für etwas Beruhigung sorgte in der 23. Minute dann Timo Kohler, erneut auf Vorlage von Friedrich Lieder. Die Chancen hatten bis dahin eigentlich die Hofer, die DJK machte die Treffer – kennt man sonst ja eigentlich anders rum.

So ging es mit der 2: 0-Führung in die Pause, die dann auch noch lange Zeit Bestand hatte. Die Gastgeber machten es sich nach einer guten Stunde selbst schwerer, als Yannick Frei die Gelb-Rote Karte sah, so dass der Tabellenletzte in den letzten 30 Minuten einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen musste, der sich am Ende sogar auf einen Drei-Tore-Rückstand erhöhte. Vorausgegangen war ein Querpass von Salah El Berd auf Marco Seifert (beide eingewechselt), der nur noch ins leere Tor einschieben musste (90.). „Hof hat es nicht schlecht gemacht, die werden ihre Punkte noch holen“, bilanzierte Kai Hempel, dem aber vor allem eines wichtig war: „Es war heute nicht jedes Ding drin, wir haben zu null gespielt, das freut mich auch für Christoph.“ In der Tabelle bleibt man damit weiter in der Spitzengruppe dabei und erwartet am kommenden Wochenende den Aufsteiger TSV Kornburg.

DJK Gebenbach schießt sich in die Spitzengruppe der Bayernliga Nord
Zweimaligen Rückstand beim TSV Abtswind egalisiert und dann noch 4:2 gewonnen – Freisinger, Lieder, Lindner und Seifert treffen

Gebenbach. (mir) Mit dem dritten Sieg in Folge hat sich die DJK Gebenbach in der Spitzengruppe der Bayernliga Nord etabliert. Zum Auftakt des 10. Spieltags gewann die Elf von Kai Hempel am Freitagabend mit 4: 2 (1: 1) beim TSV Abtswind und holte sich so den nächsten Dreier. „Es war zu sehen, dass es nicht immer spielerisch geht. Da haben wir ein gutes Mittelmaß gefunden. Und auch die Reaktion auf die zwei Rückstände war richtig gut. Ich bin da schon zufrieden heute“, fasste es Kai Hempel zusammen.

Gebenbach startete fast mit der gleichen Aufstellung wie zuletzt beim 3: 1-Heimerfolg gegen Kornburg, einzig Kapitän Julian Ceesay kehrte für Jan Fischer in die Startelf zurück. Eine wirkliche Dominanz konnte kein Team aufbauen, auch wenn Gebenbach durch Nico Becker, Dominik Haller und Timo Kohler in der Anfangsphase einige Gelegenheiten hatte. Das erste Tor machten die Gastgeber in der 22. Minute, als Adrian Dußler nach einer Ecke am kurzen Pfosten am höchsten stieg und einnickte. Danach war lange Leerlauf, bis zur 42. Minute, da gelang der DJK dann der nicht unverdiente Ausgleich: Beim Freistoß von Bastian Freisinger aus gut 25 Meter sah TSV-Keeper Felix Wilms aber nicht sonderlich gut aus, auch wenn der Ball kurz vor ihm nochmal aufsprang.

Dieses Unentschieden zur Pause hielt im zweiten Abschnitt aber genau 22 Sekunden. Die Abwehr der DJK war da etwas unsortiert bei einem schnellen Angriff der Mittelfranken, und Kevin Steinmann konnte zur erneuten Führung für Abtswind einschieben. Gebenbach hatte aber die richtige Antwort parat: Keine zwei Minuten später brachte Johannes Scherm den Ball von links an die Strafraumkante, wo Friedrich Lieder den Ball mit einer fließenden Bewegung annahm und per Volley im oberen rechten Eck versenkte (48.). Dieser schnelle Ausgleich gab den Gästen Aufwind, denn in der 55. Minute ging die Hempel-Elf erstmals in Führung: Diesmal war es Jonas Lindner, dem der Ball nach einer Ecke vor die Füße fiel und der aus ähnlicher Position wie zuvor Friedrich Lieder den Ball ins Eck zwirbelte. Es ging Schlag auf Schlag in dieser Phase, denn erneut nur zwei Minuten später sah Fabio Groß vom TSV Abtswind für ein hartes Foul an der Mittellinie glatt Rot (57.).

Die Gastgeber liefen damit 30 Minuten in Unterzahl einem Rückstand hinterher, doch alle Versuche konnten von der zu diesem Zeitpunkt gut stehenden DJK-Defensive abgefangen werden. Für die Entscheidung sorgte dann der kurz zuvor eingewechselte Marco Seifert mit dem 4: 2 (83.). Julian Ceesay und Salah El Berd hatten in der Folge noch zwei weitere gute Gelegenheiten, aber ein fünftes Tor wäre dann vielleicht auch zu viel des Guten gewesen.

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