Neuzugang

DJK Gebenbach verpflichtet einen „Allrounder“

Gebenbach. (ref) Mit Marco Geier kommt ein vielseitiger Spieler zum Fußball-Bayernligisten DJK Gebenbach, den einer der beiden Gebenbacher Trainer, Markus Kipry, gut kennt: „Ich habe ihn ein halbes Jahr trainiert, als ich bei Detag Wernberg war. Ein Linksfuß, der sowohl in der Defensive auf der linken Seite spielen kann oder auch im Mittelfeld. Ein Allrounder“, erklärt Kipry. Geier stammt aus Vohenstrauß, spielte in der Jugend bis zum Alter von zwölf Jahren bei der SpVgg, wechselte dann zum TSV Tännesberg und stieg von der Kreisliga mit dem Verein in die Bezirksliga auf. In den vergangenen drei Jahren spielte er in der Bezirksliga beim TSV Detag Wernberg. „Für mich hat er enormes Potential, sich durchzusetzen. Wie lange das dauert, muss man abwarten. Dafür ist die Vorbereitung dann da. Ich traue ihm das zu“, sagt Kipry. Er schätzt an dem 25-Jährigen dessen Ehrgeiz, die Disziplin und vor allem eines: „Er ist charakterlich top in Ordnung, er passt wie die Faust aufs Auge in unsere Truppe.“

Quelle: (AZ vom 09.06.2022)

Abschied aus der Bayernliga

Gorgiev wird Co-Trainer in Aue

Der 41-Jährige wird beim Zweitliga-Absteiger Assistent von Chefcoach Timo Rost

Oliver gorgiev

Viele dachten schon, er spielt ewig. Doch jetzt beendet Oliver Gorgiev doch seine Laufbahn in der Bayernliga schneller als erwartet. Der unverwüstliche 41-Jährige wird sich nach sechs Jahren von der DJK Gebenbach verabschieden. Allerdings wird der Fußball weiterhin eine zentrale Rolle im Leben des Nürnbergers einnehmen – wahrscheinlich sogar noch mehr als bisher. Denn Gorgiev hat eine äußerst reizvolle Herausforderung angenommen. Er wagt den Sprung in den Profifußball und wird beim FC Erzgebirge Aue, der gerade aus der zweiten Liga abgestiegen ist und einen Umbruch forciert, Co-Trainer und Videoanalyst des neuen Chefcoaches Timo Rost. Die beiden kennen sich übrigens bestens seit der gemeinsamen Zeit beim FC Amberg. Rost war damals Trainer und führte die Oberpfälzer in die Regionalliga Bayern.

Auf FuPa-Nachfrage bestätigt Oliver Gorgiev sein neues Engagement: „Ja das stimmt. Eigentlich hatten wir uns ja mit Gebenbach schon auf ein weiteres Jahr verständigt, aber dann kam das kurzfristige Angebot aus Aue,das ich nicht abschlagen konnte.“ Sechs Jahre hat er in der Oberpfalz verbracht, er geht deshalb auch mit einer gehörigen Portion Wehmut: „Natürlich fällt mir der Abschied schwer, ich hatte sehr schöne und erfolgreiche Jahre in Gebenbach, dafür danke ich den Verantwortlichen, der Mannschaft, dem Publikum und all denen, die für den Verein mitgewirkt haben, das sind ganz tolle Menschen. Ich hoffe, dass ich mich zeitnah, vielleicht bei einem Saisonheimspiel der Djk noch von allen persönlich verabschieden und bedanken kann.“ Und wird er nun mit 41 seine aktive Laufbahn beenden? „Als Spieler werde ich zumindest auf höherem Amateurniveau nicht mehr spielen, aber ganz aufzuhören wird schwer. Mal sehen wie es die Zeit zulässt. Aber wer mich kennt weiß, dass ich wahrscheinlich ohne Kicken gar nicht kann“ , lacht er abschließend.

Gebenbachs Coach Kai Hempel sagt zu Abschied seines Routiniers: „Uns tut das natürlich schon weh, aber was sollen wir ihm da groß Steine in den Weg legen? Wenn du so eine Chance bekommst, musst du das machen. Ich habe mit ihm darüber gesprochen und ihm viel Glück gewünscht. Uns als Verein macht das schon auch stolz, wenn ein Spieler von uns so einen Sprung machen kann.“

Der zweite große Innenverteidiger verpflichtet

Maurice Albers mit Trainer Markus Kipry

Nach Fabian Vogl hat die DJK Gebenbach mit Maurice Albers eine weiteren Innenverteidiger verpflichtet – und wieder einen großen Spieler: Der 21-Jährige misst 1,93 Meter und kommt von der SV Grafenwöhr, aus der Bezirksliga. „Das ist schon ein großer Sprung in die Bayernliga, aber ich bin guter Dinge, dass ich das auch schaffen kann“, sagt Albers.

Er stammt aus Grafenwöhr, wohnt auch dort und spielte anfangs auch bei der SV Fußball. In der Jugend wechselte er für vier Jahre zur SpVgg SV Weiden. Ein Jahr, bevor er aus Altersgründen in den Herrenbereich wechseln konnte, kehrte der zur SV Grafenwöhr zurück und spielte schon in der ersten Mannschaft mit – in der Landesliga.

In jener Saison musste er mit der Mannschaft absteigen, und absolvierte die Saison 2021/22 in der Bezirksliga.

In der Relegation um den Wiederaufstieg scheiterte die SV Grafenwöhr in zwei Spielen am Landesligisten ASV Burglengenfeld.

AZ vom 03.06.22 Gebenbach. (ref)

ASV Cham durch Remis gegen DJK Gebenbach gerettet

Die DJK Gebenbach hat die Saison mit einem 1:1 (0:0) beim ASV Cham beendet. Am Ende waren beide Teams glücklich: Die DJK, weil man nun endlich mal den Kopf freikriegen kann nach einer intensiven Saison, aber auch der ASV Cham, der sich durch diesen einen Zähler den direkten Klassenerhalt sichern konnte. Dieser Punkt war für die Chamer auch deshalb so wichtig, weil der direkte Konkurrent, nämlich der Würzburger FV, seiner Pflicht mit einem 5:1-Sieg gegen den ASTV Erlangen nachkam. „Cham hat sich das auch verdient mit der guten Rückrunde, die waren nach der Hinrunde ja eigentlich schon durch. Und wir sind natürlich auch zufrieden. Wir sind jetzt Siebter und haben am Ende auch unser internes Ziel, vor der DJK Ammerthal zu stehen, erreicht“, so Kai Hempel. Cham musste punkten und begann mit viel Druck in der Anfangsphase. Nach gut 20 Minuten kam die DJK aber besser in die Partie. Trotzdem ging es nach 45 Minuten ohne Tore in die Halbzeitpause.

zum Spielbericht…..

Pikantes Treffen mit Ex-Trainer

ür die einen geht es um einen vernünftigen Saisonabschluss, für die anderen um alles. Damit ist die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der diesjährigen Bayernligasaison für die DJK Gebenbach ganz gut umschrieben. Denn während Gebenbach um Trainer Kai Hempel vollkommen entspannt am Samstag, 21. Mai (14 Uhr), in das Gastspiel beim ASV Cham gehen kann, geht es für den ASV hingegen um den direkten Klassenerhalt in der Bayernliga.

Die DJK Gebenbach könnte das Zünglein an der Waage sein im Abstiegskampf – aber dass man durchaus mit Ernst und dem Willen, unbedingt zu gewinnen, in die letzten Partien der Saison geht, zeigte sich schon am vergangenen Spieltag, als man gegen den direkten Konkurrenten der Chamer, den Würzburger FV, die Partie drehte und 5:3 gewann. Jetzt also die Partie gegen den Tabellen-13., der drei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz hat. Damit ist die Rechnung ganz einfach: Holt Cham einen Punkt, kann Würzburg noch so hoch gegen Erlangen gewinnen – es würde in die Relegation gehen und Cham wäre gerettet.

Bekannte Gesichter

Pikant wird das Ganze aber bei einem Blick auf den Chamer Kader, in dem sich einige durchaus bekannte Namen und Gesichter finden. Michael Plänitz ist ein solcher und natürlich Faruk Maloku, der den ASV zum Beginn der Rückrunde übernommen hat und mehr als sechs Jahre Trainer der DJK war. Und dann ist da noch Friedrich Lieder, der in der kommenden Saison für die DJK Gebenbach auflaufen wird. Deshalb geringere Gegenwehr warten, kann der ASV Cham aber nicht. „Natürlich ist uns die Situation durchaus bewusst, aber für uns hat das keine Auswirkungen. Wir werden im letzten Spiel der Saison alles reinhauen und wollen gewinnen“, betont DJK-Trainer Kai Hempel.

 

 

Gebenbach Großbardorf 1:1 (1:0)

Nach der Pause klappt gar nichts mehr
DJK Gebenbach muss sich im Heimspiel gegen den TSV Großbardorf mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Auf eine gute erste Hälfte folgte ein zweiter Abschnitt, in dem so gar nichts mehr klappen wollte.

Mit der Einwechslung von Kevin Amaizo (Mitte) probierten die Gebenbacher noch einmal alles, um doch noch zu ihrem Heimsieg zu kommen. In dieser Szene versucht er Torhüter Leon Zwickl (links) zu umspielen. Bild: Hubert Ziegler
Ich bin nicht unzufrieden, aber zufrieden bin ich auch nicht.“ Kai Hempels Worte nach dem 1: 1 (1: 0) im Bayernliga-Heimspiel gegen den TSV Großbardorf geben letztlich ganz gut das wieder, was bei der DJK Gebenbach am Samstagnachmittag geboten wurde. 

Die Gastgeber hatten von Beginn an mehr vom Spiel, auch wenn Alban Peci die erste Chance des Spiels für die Großbardorfer verbuchte (14.). Spätestens ab der 20. Minute hatte Gebenbach die Partie dann im Griff und durch Timo Kohler (18.), Marco Seifert (23.) und Michael Jonczy (24.) beste Gelegenheiten. Die Chance von Michael Jonczy hätte ein Tor verdient, doch seine Direktabnahme aus extrem spitzem Winkel nach einer Ecke klatschte vom Innenpfosten wieder ins Feld zurück.

Für Zählbares sorgte in der 29. Minute dann Bastian Freisinger mit einem direkt verwandelten Freistoß aus gut 20 Metern in den oberen linken Winkel. Bis zur Halbzeit ließ die DJK dann wieder etliche Möglichkeiten liegen, durch Salah El Berd (31.), Marco Seifert (39.) und erneut Michael Jonczy (40.) – da war TSV-Torhüter Leon Zwickl immer auf der Hut. Bis dahin konnte man, von den vergebenen Chancen abgesehen, eigentlich zufrieden sein – doch dann kam die zweite Hälfte. „Wir haben komplett den Faden verloren, Großbardorf war deutlich besser. Ich kann es mir nicht erklären, was da los war. Vielleicht haben wir uns einfach zu weit zurückgezogen, waren zu ängstlich, weil wir wussten, so ein Spiel kannst du eigentlich gar nicht verlieren“, grübelte Trainer Kai Hempel.

Nach vorne klappte gar nichts mehr, Großbardorf übernahm die Kontrolle, allerdings ohne selbst große Möglichkeiten zu kreieren. Die besten hatten Lukas Illig nach einem zu kurzen Klärungsversuch von Michael Nitzbon (60.) und Shaban Rugovaj (75.) nach einer Einzelaktion. In der 78. Minute kam Tim Strohmenger über die linke Seite in den Strafraum und es passierte genau das, was sich vorher schon abgezeichnet hatte: der Ausgleich.

Die Antwort der DJK folgte mit viel Wucht: Marco Seifert und Bastian Freisinger hatten bei einer Doppelchance aber genau so wenig Abschlussglück (80.) wie Jan Fischer, dessen Tor in der Nachspielzeit aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben wurde. Und dass ein abgefälschter Kullerball von Marco Seifert auf der Linie geklärt wurde, passte da noch gut ins Bild (90.+2). Aber einen Dreier hätte sich die DJK an diesem Tag und vor allem aufgrund der unerklärbar fahrigen zweiten Hälfte eigentlich auch nicht verdient gehabt.

(Amberger Zeitung vo 02.05.2022)

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