Enttäuschung nach dem Spiel in Bamberg
Beim Tabellenführer FC Eintracht Bamberg musste die DJK Gebenbach antreten, doch der trat nicht wie ein solcher auf. Deswegen schmeckt DJK-Trainer Kai Hempel das Ergebnis nicht so besonders.

Nach vier Siegen in Folge musste die DJK Gebenbach jetzt zwei Mal binnen vier Tagen Federn und damit Punkte lassen. Denn auf das 0:3 gegen Vilzing während der Woche folgte jetzt eine 1:3-Niederlage bei Eintracht Bamberg. Allerdings muss man an dieser Stelle auch festhalten: Es ging beide Male gegen die Top-Teams der Liga, im Falle Bambergs sogar gegen den Tabellenführer. Trotzdem war man nach der Niederlage am Samstag dann doch enttäuscht bei der DJK: „Eigentlich hätten wir schon mindestens einen Punkt verdient gehabt, aus meiner Sicht waren wir über die ganze Spieldauer gesehen besser“, so Kai Hempel: „Mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, bin ich schon zufrieden. Es tut aber schon weh, dass wir hier nichts mitgenommen haben. Aber die stehen halt auch nicht zu Unrecht auf Platz eins und da gewinnst du solche Spiele halt.“
Nico Becker trifft
Die Bamberger überzeugten das heimische Publikum in der Tat nicht wirklich so, wie man es sich von einem Tabellenführer erwarten würde. Die Gäste aus Gebenbach hatten im ersten Abschnitt dann auch die besseren Chancen, die Nico Becker und Timo Kohler nicht verwerten konnten. Zählbares gab es dann erst in Halbzeit zwei, aber auch hier scheiterte die DJK entweder an Bambergs Keeper Ben Oleschewski (Michael Jonczy, 55.) oder am Außenposten (Andre Biermeier, 60.). Da passte dann auch der Führungstreffer gut ins Bild: nach etwas Flipper im Gebenbacher Strafraum hatte Franz Helmer den Fuß zuletzt am Ball und brachte die Eintracht in Führung (65.). Gebenbachs Antwort folgte prompt und verdient: nach einer Ecke verlängerte Andre Biermeier auf den langen Pfosten, wo Nico Becker den Ball oben links ins kurze Eck donnerte (68.). Nur ein paar Minuten später war es aber dann wieder Franz Helmer, der sich auf dem linken Flügel durchsetzen konnte, in die Mitte zog und Christoph Lindner den Ball aus kurzer Distanz durch die Beine schob (75.) – da machte es die DJK den Gästen „viel zu einfach, weil die Situation aus einem Einwurf an der Mittellinie resultiert“, befand Kai Hempel.

Die DJK warf in der Schlussphase alles nach vorn, der eingewechselte Kevin Amaizo hatte den Ausgleich sogar noch auf dem Fuß, aber Ben Olschewski im Bamberger Tor eben noch die Finger am Ball (90.). Mit dem Schlusspfiff setzte Armend Elshani vom Strafraumeck einen sehenswerten Schlenzer ins obere Eck – und sorgte so für den Endstand (90.+3).

Für die DJK Gebenbach enden damit die englischen Wochen und auch die Zeit der dicken Brocken der Bayernliga. Am kommenden Wochenende geht es dann gegen die nächste Bamberger Mannschaft, dann die DJK Don Bosco.

FC Eintracht Bamberg – DJK Gebenbach 3:1 (0:0)
FC Eintracht Bamberg: Olschewski – Popp, Kollmer (83. Reck), Schmitt (57. Elshani), Linz, Valdez (46. Ljevsic), Hack (76. Lang), Reischmann, Helmer (88. Stromer), Kaube, Kettler

DJK Gebenbach: Lindner – Graml (46. Böhm), Biermeier (83. Amaizo), Ceesay, Gorgiev – Kohler (72. El Berd), Freisinger, Lindner, Becker – Jonczy, Haller

Tore: 1:0 (65.) Franz Helmer, 1:1 (68.) Nico Becker, 2:1 (75.) Franz Helmer, 3:1 (90.+3) Armend Elshani – SR: Thomas Gscheidl – Zuschauer: 378

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