Heimspiel gegen ATSV Erlangen

Freitag 19.08.2023 • Anstoß 19:00 Uhr Die DJK Gebenbach will nach zwei Niederlagen zuletzt im Heimspiel gegen den ATSV Erlangen wieder dreifach punkten. Abwehrmann Johannes Golla weiß, wie es geht.…...

Gebenbachs Golla siegesgewiss, Trainer Hempel schimpft über Lindner-Sperre

Gebenbach

 17.08.2023 – 15:37 Uhr

 OnetzPlus

Die DJK Gebenbach will nach zwei Niederlagen zuletzt im Heimspiel gegen den ATSV Erlangen wieder dreifach punkten. Abwehrmann Johannes Golla weiß, wie es geht. Trainer Kai Hempel muss improvisieren.

Johannes Golla (Dritter von links) will mit seinen Teamkollegen nach zwei Niederlagen zuletzt endlich wieder jubeln. Die DJK Gebenbach empfängt am Freitagabend den ATSV Erlangen.

Der Start, die ersten Wochen, hätten auch für ihn und sein neues Team nicht besser sein können: „Zehn Punkte aus vier Spielen, dazu zwei Siege mit Toren in der Nachspielzeit, das war schon super“, sagt Johannes Golla (27). Der Waldthurner war im Sommer der prominenteste Neuzugang bei der DJK Gebenbach. Seit knapp einer Woche ist die Euphorie beim Nord-Bayernligisten etwas verflogen. Zwei Niederlagen zuletzt beim VfB Eichstätt (0:1) und zu Hause gegen den SSV Jahn Regensburg II (0:2) drücken doch etwas aufs Gemüt. Nun empfängt die DJK am Freitagabend (19 Uhr) im nächsten Heimspiel den ATSV Erlangen.

Golla ärgerte vor allem die Niederlage bei seinem Ex-Klub Eichstätt. „Wir kriegen so ein blödes Tor nach einem Standard.“ Obwohl die null Punkte zuletzt so nicht eingeplant waren, hält Golla, der bei der SpVgg Greuther Fürth ausgebildet wurde, lange bei der SpVgg Bayreuth spielte, ehe er nach Eichstätt ging, alle Ziele für machbar: „Wir verfallen da jetzt nicht in Panik, die Saison ist noch jung.“ DJK-Trainer Kai Hempel bemängelte nach der Niederlage gegen den Jahn, dass die Wucht aus der Vorsaison fehle. Das könne er nicht beurteilen, sagt Defensivmann Golla: „Da war ich ja noch nicht da.“ Aber es sei schon so, dass man in den Partien wieder schneller den Spielfluss finden müsse. Und auch mal wieder in Führung gehen müsse.

„Da geht noch mehr“

Eingelebt hat sich der Abwehrmann in Gebenbach gut. „Hier sind tolle Spieler, fußballerisch und menschlich“, meint der Waldthurner, der ausgebildeter Grundschullehrer ist. Auch das ganze Umfeld habe ihn toll aufgenommen. Bei Trainer Kai Hempel ist Golla gesetzt. Bei allen sechs Partien stand er in der Anfangself, vier Mal als Innenverteidiger, zwei Mal als Rechtsverteidiger. „Johannes hat das gemacht, was wir von ihm erwarten“, sagt Trainer Hempel, der aber auch erklärt, dass es noch zu früh für eine detaillierte Einschätzung sei. „Er passt auch menschlich super in diese Truppe.“ Den abgewanderten Julian Ceesay zu ersetzen, das mache er ganz gut, der Coach sagt aber auch in Richtung Golla: „Da geht noch mehr.“

Vom ganzen Team muss am Freitag mehr kommen als zuletzt. Hempel zeigte seinen Jungs am Donnerstagabend nochmals Videosequenzen der letzten Spiele. Natürlich merke man das Fehlen des gesperrten Jonas Lindner enorm. „Er ist unser Kopf. Er hat sich spielerisch sehr gut entwickelt.“ Nach seiner Roten Karte in Eichstätt wurde der 25-Jährige für zwei Spiele gesperrt. „Das verstehe ich nicht“, schimpft Hempel. Bilder würden zeigen, dass es eine absolute Fehlentscheidung war. Warum man dann trotzdem das Strafmaß anwende, könne er nicht verstehen.

Wer steht im Tor?

Er muss Lindners Ausfall weiter kompensieren. Dominik Haller kehrt nach seinem Fehlen gegen den Jahn wieder zurück., könnte eine Alternative sein. Patrick Hofmann und Nico Becker werden verletzungsbedingt fehlen. Zuletzt stand gegen den Jahn Moritz Plößl für Christoph Lindner im Tor. Moritz hat seine Sache gut gemacht“, lobt Hempel die Nummer 2. Lindner saß gegen die Regensburger angeschlagen auf der Bank, hatte sich gegen Eichstätt im Gesicht verletzt. Wer das Tor gegen Erlangen hütet, ist noch offen.

Tabellarisch ist der ATSV Erlangen schwer einzuschätzen. Die Mittelfranken haben, obwohl in der Bayernliga Nord schon sechs Spieltage offiziell gespielt sind, erst drei Partien absolviert. Einmal waren sie spielfrei, die Heimpartien gegen Fortuna Regensburg und die SpVgg Bayern Hof wurden verlegt. Somit steht erst ein Pünktchen auf der Habenseite des ATSV. Das soll gegen Gebenbach nicht mehr werden. Golla: „Ich bin sicher, dass wir gewinnen.“

DJK Gebenbach gewinnt nach schwerer Anfangsphase verdient gegen den ATSV Erlangen

Gebenbach  18.08.2023 – 21:46 Uhr –  OnetzPlus

Die ersten 15 Minuten machten der DJK Gebenbach zu schaffen – und der ATSV Erlangen lag nach der ersten Halbzeit auch noch in Führung. Doch in den zweiten 45 Minuten drehte das Team aus Gebenbach das Spiel.

Es war bei weitem keine Glanzleistung der DJK Gebenbach gegen den ATSV Erlangen, aber am Ende stand ein verdienter 3:1-Sieg –und der war nach zwei Niederlagen in Folge extrem wichtig, sowohl für die Tabelle als auch für die Moral und Stimmung im Team. „In der ersten Viertelstunde haben wir uns sehr schwer getan, danach waren wir gut im Spiel und am Ende war es dann auch verdient. Wir haben aber zu viele Phasen, wo die Struktur nicht gepasst hat. Für den Kopf war das heute brutal wichtig, gerade weil zwei Niederlagen in Folge für uns ungewohnt sind eigentlich“, fasste es Kai Hempel nach der Partie zusammen.

Die DJK tat sich enorm schwer in den ersten 15 Minuten, weil Erlangen hoch presste und die DJK so keinerlei Kontrolle über das Spiel entwickeln konnte. Danach wurde es besser, gerade am Strafraum konnten die Gebenbacher Friedrich Lieder mehrfach gut in Szene setzen, aber entweder war ATSV-Keeper Tom Gahlert zur Stelle (16., 22.) oder der Ball ging knapp vorbei (19.). Die Mittelfranken hatten ihrerseits – trotz Druckphase zu Beginn – kaum nennenswerte Chancen, von einem Distanzschuss von Lucas Markert einmal abgesehen (21.). Gebenbach hatte die besseren Chancen, innerhalb von Sekunden wurden zwei Kopfbälle von Fabian Vogl nach einer Ecke auf der Linie geklärt (27.) – aber so richtig unter Kontrolle hatte die DJK die Partie noch nicht. Und so passierte vor der Pause das, was man vermeiden wollte: nach einem zu kurzen Rückpass konnte Moritz Plößl nicht entscheidend klären und Geremi Perera lupfte zur Gästeführung ins leere Tor (45.).

Die DJK kam aber mit viel Druck zurück aus der Pause und hatte bei einem Freistoß von Friedrich Lieder viel Pech, als der nur Zentimeter am Pfosten vorbeiging (47.). Drei Minuten später konnte man aber den Ausgleich bejubeln, allerdings mit ATSV-Unterstützung, weil Valantis Floros einen Freistoß ins eigene Tor verlängerte (50.).

Nach ein paar wilden Minuten übernahm die DJK dann die Partie und hatte bei einem Konter viel Pech, als Friedrich Lieder nur den Innenpfosten traf. Nach einem Foul an Emir Terakaj im Strafraum krönte Friedrich Lieder mit seinem verwandelten Strafstoß aber seine starke Leistung, auch wenn ATSV-Keeper Tom Gahlert noch dran war (72.). Mit der Führung im Rücken tat sich Gebenbach jetzt leichter, ließ aber Chancen durch Salah El Berd (75.) oder Emir Terakaj (80.) liegen. Allerdings war es dann Emir Terakaj, der einen Freistoß aufs Tor zimmert, der Erlangens Keeper dann durchrutschte – und mit diesem 3:1 in der 82. Minute war das Thema dann auch endgültig durch. Gebenbach kann also mit einem guten Gefühl in eine lange Woche gehen und muss am kommenden Samstag zum Regionalligaabsteiger Hankofen.

Aufstellung

DJK Gebenbach: Plößl – Golla, Vogl, Fischer, Scherm – Kohler (89. Graml), Vidovic, Albers (53. Haller), El Berd (90. Acosta Marquez) – Lieder (87, Geier), Schwindl (53. Terakaj); ATSV Erlangen: Gallert – Rexhepi, Rizai, Ayvaz, Floros – Döring, Perera, Bajic, Markert, Kuschka (83. Güler) – Selmani (63. Geyer)

Tore: 0:1 (45.) Geremi Perera, 1:1 (50.) Valantis Floros (Eigentor), 2:1 (72./FE) Friedrich Lieder, 3:1 (82.) Erim Terakaj – Zuschauer: 220 – Schiedsrichter: Thomas Gscheidl

In Gebenbach 2022

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