Auswärtsspiel bei FC Bayern Hof

Es ist zwar nur eine kleine Serie, über die man sich bei der DJK Gebenbach momentan freuen kann – aber trotzdem: Seit drei Partien gab es keine Niederlage mehr für…...

Trainer Kai Hempel fordert von seinen Gebenbachern Leidensfähigkeit

Die DJK Ammerthal hat während der Woche bei der SpVgg Bayern Hof verloren. Am Samstag fährt die DJK nach Hochfranken. Trainer Kai Hempel hat bestimmte Vorstellungen, was das Auftreten seiner Mannschaft betrifft.

Der Gebenbacher Trainer Kai Hempel fordet von seinen Jungs in Hof Leidensfähigkeit.

Es ist zwar nur eine kleine Serie, über die man sich bei der DJK Gebenbach momentan freuen kann – aber trotzdem: Seit drei Partien gab es keine Niederlage mehr für die Mannschaft von Kai Hempel, in zwei der letzten drei Partien ging man als Sieger vom Feld. Allerdings gehört dazu auch, dass es immer gegen Teams ging, die in der Tabelle unter der DJK standen. An diesem Wochenende geht es am Samstag (15 Uhr) zur SpVgg Bayern Hof, die derzeit gut drauf ist, aktuell mit 53 Punkten auf Rang 4 der Tabelle steht und während der Woche 3:0 gegen Ammerthal, aber vor allem am Wochenende davor 3:2 in Eichstätt gewinnen konnte.

Das hat man bei der DJK Gebenbach natürlich registriert, Angst wird man deshalb aber nicht haben. „Die sind sehr körperlich und robust“, agto DJK-Trainer Kai Hempel, der aber auch sagt: „Wir brauchen uns da nicht verstecken, wenn wir uns unsere letzten Wochen anschauen.“

Im Hinterkopf ist da natürlich auch das Wissen, dass es eben nicht nur Hurra-Fußball braucht, sondern auch mal einen Befreiungsschlag und ein Auftreten mit Kopf und Herz. „Wir müssen da einfach dagegenhalten. Und wenn wir es schaffen, auch mal zu leiden und bestimmte Phasen zu überstehen, dann können wir auch in Hof was holen. Aber dafür müssen wir stabil und positiv bleiben und uns wehren – und zwar clever“, fordert Kai Hempel.

Das Selbstvertrauen sollte nach den vergangenen Wochen da sein. Zwei Niederlagen gab es in den vergangenen sieben Spielen und sowohl gegen Ammerthal (2:3) als auch gegen Eltersdorf (2:1) fielen die entscheidenden Gegentreffer in der Nachspielzeit. Es wird also gegen Hof nicht nur darauf ankommen, körperlich dagegenzuhalten, sondern auch mental über 90 Minuten voll da zu sein – beziehungsweise über diese 90 Minuten hinaus. Personell kann Kai Hempel dabei, von den Langzeitverletzten abgesehen, auf fast alle Akteure zurückgreifen.

DJK Gebenbach feiert 8:1-Kantersieg in Hof

Spielbericht ONETZ

Einen Bilderbuchtag erwischte die DJK Gebenbach beim 8:1-Schützenfest in Hof. Sogar ein Traumtor war dabei.

Achtmal durften die Gebenbacher in Hof ein Tor bejubeln.

Wenn es in Richtung Saisonende geht, ist die DJK Gebenbach wieder voll in der Spur. Den nächsten Beweis dafür brachte die Mannschaft von Kai Hempel am Samstagnachmittag bei der SpVgg Bayern Hof. 1:8 hieß es am Ende für die DJK, bei der drei Akteure – nämlich Fabian Vogl, Emir Terakaj und Friedrich Lieder – jeweils doppelt trafen und Dominik Späth eines der wohl schönsten Tore der Saison erzielte.

„Das war eine brutale Vorstellung der Jungs, überragend. Das war die beste erste Halbzeit, die wir seit ganz langer Zeit gespielt haben“, freute sich Kai Hempel: „Wir haben Hof absolut beherrscht und werden das jetzt genießen.“

Wie schon zuletzt gegen Fortuna Regensburg führte die DJK schon zur Halbzeitpause deutlich, diesmal sogar mit einem Tor mehr. Fabian Vogl eröffnete den Torreigen in der 11. Minute per Handelfmeter, Jonas Lindner traf zum zwischenzeitlichen 0:3 (23.) und Fabian Vogl bildete die Klammer dieser 25 Minuten mit seinem zweiten Treffer zum 0:4 (36.). Fehlt noch das 0:2 aus der 19. Minute, das aber genug Platz verdient, weil es eben so schön war: die DJK schaltete aus der eigenen Defensive schnell um, Dominik Haller packte einen Flugball über gut 40 Meter aus der eigenen Hälfte aus und fand Dominik Späth, der den Ball an der Strafraumgrenze direkt annahm und den Ball mit ganz viel Gefühl in den rechten Winkel setzte – ein unglaublich schönes Tor, das definitiv in Erinnerung bleiben wird.

Die Gastgeber wechselten zur Halbzeit vier Mal, aber auch das sorgte nicht wirklich für Besserung. Denn zuvor markierte der eingewechselte Emir Terakaj in der 59. Minute das fünfte Gebenbacher Tor, ehe Hüseyin Durkan mit dem 1:5 zumindest ein bisschen Ergebniskosmetik betrieb. Wirklich besser machte es das Ergebnis am Ende aber auch nicht, weil erst Friedrich Lieder mit dem sechsten und siebten DJK-Treffer (78., 81.) den zweiten Gebenbacher Doppelpack des Tages schnürte – und Emir Terakaj beendete das Spektakel dann, ebenfalls mit seinem zweiten Tor, mit dem 1:8 in der 90. Minute.

„Wir waren heute effektiv, eiskalt und entschlossen, haben die richtigen Entscheidungen getroffen und unsere Laufwege gemacht“, lobte Kai Hempel sein Team. Das Thema Relegation sollte damit jetzt eigentlich abgeschlossen sein, zumal man mit Coburg auch noch einem direkten Konkurrenten begegnet. Und in der aktuellen Form haben wohl nur die wenigsten Teams der Liga Vorfreude auf ein Duell mit der DJK Gebenbach.

SpVgg Bayern Hof – DJK Gebenbach 1:8 (0:4)

SpVgg Bayern Hof: Guyon, Seidel, Schmidt, Ajala-Alexis, Popowicz (46. Durkan), Frey, Scherbaum, Hamann (46. Seifert), Gezer (46. Weiß), Stadelmann, Schubert (46. Ekui)

DJK Gebenbach: Plößl – Marquez (76. Vidovic), Golla, Vogl, Scherm – Becker (82. Hofmann), Haller (56. Lieder), Lindner, Geier, Kohler (52. Terakaj) – Späth (68. Graml)

Tore: 0:1 (11./Handelfmeter) Fabian Vogl, 0:2 (19.) Dominik Späth, 0:3 (23.) Jonas Lindner, 0:4 (36.) Fabian Vogl, 0:5 (59.) Emir Terakaj, 1:5 (70.) Hüseyin Durkan, 1:6/1:7 (78./81.) Friedrich Lieder, 1:8 (90.) Emir Terakaj – SR: Manuel Steigerwald – Zuschauer: 685

In Gebenbach 2022

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