Nach der ersten Halbchance der Gäste durch Simon Schäffer, die Lukas Völlger gut klärte (12.), begannen die fünf besten Minuten der DJK seit Längerem. Die Gastgeber gingen früh drauf, eroberten sich den Ball im Mittelfeld und spielten schnell nach vorn. Da machte Leon Brandl das, wofür er geholt wurde: eiskalt vor dem Tor bleiben und treffen, in diesem Fall zum 1:0 (14.). Er hätte nur drei Minuten später das zweite Tor nachlegen können, wurde aber im letzten Moment geblockt – dafür klingelte es bei der anschließenden Ecke, die Leon Kipry genau auf den Kopf von Fabian Vogl brachte, der aus elf Metern wuchtig ins obere Eck zum 2:0 einköpfte (18.).
Gute-Laune-Fußball
Und es ging weiter mit dem Gute-Laune-Fußball: Fabian Vogl flankte auf den langen Pfosten, dort setzte sich Lias Birle mit viel Willen durch und traf per Kopf zum 3:0 (20.). Danach war der Torreigen erst einmal vorbei, Gebenbach blieb zwar im Spiel, zog sich aber etwas weiter zurück, sodass Würzburg etwas besser in die Partie kam, allerdings ohne Chancen zu kreieren.
Stattdessen hätte Leon Kipry nach einem guten Steilpass von Alexander Moratz das 4:0 erzielen können oder sogar müssen, aber da zeigte WFV-Keeper Andre Koob seine Klasse (39.). Kurz vor der Halbzeit hatten die Unterfranken aber durch Fabio Hock zwei dicke Gelegenheiten (42., 44.), die knapp nicht reingingen – da hatte Markus Kipry gleich bestes Anschauungsmaterial für die Halbzeitpause.
Im entscheidenden Moment zur Stelle
Würzburg machte nach der Pause so weiter, wie es aufgehört hatte: mit deutlich mehr Druck. Die Gastgeber liefen vor allem dem Ball hinterher, waren aber in den entscheidenden Momenten immer zur Stelle und der WFV nutzte die eigenen Gelegenheiten nicht. Gebenbach fand mit fortschreitender Dauer der Partie wieder besser ins Spiel und bekam Räume – zum Beispiel in der 76. Minute, als Würzburg nach einer Ecke komplett aufgerückt war. Alexander Moratz sah den eingewechselten Konstantin Plankl, der 70 Meter freie Wiese vor sich hatte und auf der anderen Seite eiskalt zum 4:0 einschob. Das fünfte Tor folgte nur Sekunden später: Salah El Berd spielte sich frei und zog von der Strafraumgrenze ab – 5:0 (78.).
Noch schöner machte es Taylan Avci, als er in der 86. Minute das halbe Dutzend vollmachte: Über links kommend ließ er zwei Würzburger stehen und legte den Ball ins lange Eck zum 6:0. Den Schlusspunkt setzte Fabian Geitner: Seine Flanke segelte über Andre Koob hinab ins lange Eck zum 7:0 – da war schon viel Glück dabei, aber das darf auch mal sein (90.). Ein Ergebnis, das der DJK – sowohl dem Team als auch dem gesamten Umfeld – guttun wird, wohl wissend, dass am Dienstag mit dem ASV Cham ein ganz anderes Kaliber wartet.
Statistik
DJK Gebenbach – Würzburger FV 7:0 (3:0)
- DJK Gebenbach: Völlger – Birle (55. Geitner), Vogl, Golla, Vidovic (77. Bakir) – Hofmann (81. Avci), Moratz, Dujmovic, Kipry (63. Schwindl), El Berd – Brandl (74. Plankl)
- Würzburger FV: Koob – Döring, Reinhart, Wagner (40. Hansen), Lehrmann – Staudt (60. Nachkebiia), Röthlein, Schäffer, Herbert (46. Istrefi) – Krautschneider, Hock (70. Wild)
- Tore: 1:0 (14.) Leon Brandl, 2:0 (18.) Fabian Vogl, 3:0 (20.) Lias Birle, 4:0 (76.) Konstantin Plankl, 5:0 (78.) Salah El Berd, 6:0 (86.) Taylan Avci, 7:0 (90.) Fabian Geitner
- SR: Elia Schneider
- Zuschauer: 310












