Johannes Golla vom VFB Eichstätt wechselt zur neuen Saison zur DJK Gebenbach. Seit Januar sind wir im regelmäßigen Kontakt mit Johannes. Der gebürtige Waldthurner ist für seine 27 Jahre ein äußerst erfahrener Spieler
der auf Jahrelange Regionalliga Erfahrung zurückblicken kann.
Wir sind froh das Johannes sich für uns entschieden hat, er hat alles was einen absoluten Führungsspieler ausmacht. Wir sind uns sicher das er innerhalb der Mannschaft eine wichtige Rolle einnehmen wird. Durch seine Verpflichtung hoffen wir auf mehr Stabilität in der Defensive.
Die DJK Gebenbach verpflichtet Jonas Schwindl vom SV 08 Auerbach und Luca Reiß SV TuS/DJK Grafenwöhr.
Beide Spieler werden seit längerem beobachtet und passen ideal in unser Konzept. Beide Spieler haben einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben.
Jonas ist ein Stürmer der weiß wo das Tor steht und super zu uns passt. Luca wird im zentralen Mittelfeld eingeplant der diese Saison in der Bezirksliga ordentlich geliefert hat und den nächsten Schritt machen möchte. Beide Spieler sind sehr spannend und und verfügen enormes Potenzial. Wir freuen uns auf die nächsten zwei Saisons mit Luca und Jonas.
Regionalliga ade: DJK Gebenbach verabschiedet sich
Die Hoffnung nach der 1:4-Heimniederlage im ersten Relegationsspiel war eh‘ nicht groß, am Freitag im Rückspiel bei der SpVgg Ansbach kam’s auch wie erwartet.
Pepe Brekner (links) erzielt das 2:1 für Ansbach, Gebenbachs Keeper Christoph Lindner (rechts ) ist machtlos.
Bild: Sportfoto Zink/Wolfgang Zink
Groß war die Hoffnung bei der DJK Gebenbach nicht, dass man das Wunder in Ansbach schaffen und Runde 2 der Relegation zur Regionalliga erreichen würde – und diese kleine Hoffnung erfüllte sich am Freitag nicht. Aber man begrub den Traum von der Regionalliga trotz einer 1:2-Niederlage im Rückspiel in Ansbach erhobenen Hauptes und kann letztlich mit viel Stolz auf die abgelaufene Saison zurückblicken – auch wenn es jetzt vielleicht noch einige Tage weh tut.
„Die Mannschaft hat nochmal Charakter gezeigt. Das Ganze darf die Saison nicht schmälern, wir sind stolz auf das, was in diesem Jahr passiert ist. Leider hat wieder ein bisschen das Glück gefehlt, die Mannschaft hat sich teuer verkauft.“, zog Gebenbachs Sportlicher Leiter Franz Wittich ein Fazit nach der nun abgeschlossenen Saison.
DJK-Trainer Kai Hempel schickte die gleiche Startelf wie im Hinspiel auf den Platz, abgesehen von Salah El Berd, der für Andreas Graml begann. Ansbach begann defensiv und überließ der DJK zu Beginn Räume. Und genau den hätte Jonas Lindner nach drei Minuten fast genutzt, sein Distanzschuss krachte allerdings nur an die Latte. Ein paar Minuten später sorgte er erneut für Gefahr, diesmal durch eine Freistoßflanke, die zwar keinen Abnehmer fand, die SpVgg-Defensive aber etwas zum Wackeln brachte. Dazu kamen noch einige Halbchancen, die aber nicht wirklich gefährlich wurden – im Gegensatz zur Chance von Daniel Schelhorn, gegen den Christopher Lindner aber stark retten konnte (27.). Kurz vor der Halbzeit war er aber chancenlos, als erneut Daniel Schelhorn von links abzog und der abgefälscht Ball im Tor zur Führung einschlug (38.).
SpVgg Ansbach lässt nichts anbrennen – ungefährdetes Rückspiel gegen die DJK Gebenbach
Ceesay gleicht aus
In der 56. Minute kam die DJK zum nicht unverdienten Ausgleich durch Julian Ceesay, der in seinem letzten Spiel im DJK-Trikot nach sechs Jahren aus zehn Metern zum 1:1 einschob.
In der Folge ging es hin und her, die dickeren Chancen hatten aber die Gastgeber, die aber entweder an Christopher Lindner scheiterten (59. / 74.) oder zu ungenau agierten (Doppelchance 73.). Es brauchte dann schon eine stark abseitsverdächtigte Position, aus der heraus Pepe Brekner Christopher Lindner in der 79. Minute umkurven konnte und die Ansbacher Führung – und den Endstand – wiederherstellte.
Der Konjunktiv und der Fußball
Für die DJK Gebenbach endet die Saison also mit zwei Niederlagen, die in der Summe in Ordnung gehen, aber nicht sinnbildlich für diese Saison stehen dürfen. Und auch wenn Konjunktive im Fußball keine Rolle spielen, wäre es doch sicher interessant gewesen, was passiert wäre, wenn die DJK mit fitten Stammkräften in dieses Duell gegangen wäre. Jetzt ist aber erst mal Sommerpause – und die braucht man auch bei der DJK jetzt dringend.