Die DJK hat einen „leichten Umbruch in Anführungszeichen“ vollzogen: Oliver Gorgiev, Michael Jonczy und Johannes Böhm sind nicht mehr da, aber schon etliche neue Spieler gekommen. Bis dato fest stehen Moritz Plößl (Tor), Maurice Albers und Fabian Vogl (Defensive), Marco Geier, Eric Johnson und Friedrich Lieder (Mittelfeld).

In der Aufzählung der Abgänge fehlt eigentlich einer – Nico Becker. Die überraschende Nachricht: Das ist so auch korrekt. Denn er war zum Auftakt beim Training unter Markus Kipry dabei und wird auch in der kommenden Spielzeit für die DJK auf Torejagd gehen. Ein quasi-Neuzugang also, der sicher keine Anlaufschwierigkeiten in Gebenbach haben wird – und auch in dieser Saison eine wichtige Rolle einnehmen wird.

Und trotzdem fehlt in der Offensive vielleicht noch ein Puzzlestück nach dem Weggang von Michael Jonczy. Weitere Neuzugänge sind aber nicht ausgeschlossen, Gespräche würden bereits laufen, so Kai Hempel: „Wir haben Leute geholt, die hungrig sind, unbedingt was bewegen wollen und mit und bei uns erfolgreich sein wollen.“

Was ist aber jetzt mit diesem Team in dieser Bayernliga möglich? Als sehr ausgeglichen bezeichnet Hempel die diesjährige Bayernliga Nord. Das bereits letzte Spielzeit ausgegebene Ziel, wofür man sich bereits nach dem gesicherten Klassenerhalt einspielen wollte – nämlich im vorderen Bereich mitzuspielen – bleibt weiterhin bestehen.

„Das Saisonziel legen wir mit der Mannschaft noch fest. Da wollen wir aber auch noch abwarten, was personell noch passiert“, hält Kai Hempel fest. Bevor die DJK am 15. Juli die Bayernliga gegen die SpVgg SV Weiden eröffnet, stehen natürlich nicht nur einige Trainingseinheiten auf dem Programm, sondern auch Testspiele – zum Beispiel gegen den ASV Burglengenfeld (25. Juni), die Würzburger Kickers (2. Juli) und die Kickers Selb (9. Juli im Pokal). Dazu kommt noch der Milde-Cup (10. Juli) vor heimischer Kulisse. Dann darf man gespannt sein, was in dieser Saison möglich ist.