Gebenbach von der Rolle Ausgerechnet ein Hirschauer tut der DJK weh

Gebenbach von der Rolle Ausgerechnet ein Hirschauer tut der DJK weh

Frustabbau für die DJK Gebenbach

Richtig sauer war Kai Hempel, der Trainer der DJK Gebenbach nach der 0:1-Niederlage beim VfB Eichstätt. Um den Ärger abzubauen kommt es seiner Truppe daher gelegen, dass es bereits am Dienstag gegen eine Drittliga-Reserve weitergeht.

Gebenbach. (mir) Die DJK Gebenbach musste – nach der Niederlage am Freitagabend in Eichstätt – den Platz an der Sonne in der Bayernliga Nord an den ASV Cham abgeben. Viel mehr ärgerte DJK-Trainer Kai Hempel aber nicht der Verlust von Platz eins, sondern die Art und Weise, wie es dazu kam. Viel Zeit zum Aufarbeiten bleibt aber dennoch nicht, denn schon am Dienstag gastiert um 18.30 Uhr der SSV Jahn Regensburg II in Gebenbach.

Zu knabbern hat man bei der DJK aber trotz allem noch an dieser Niederlage in Oberbayern. Eichstätt hatte ein 1:0 über die Zeit gebracht in einem Spiel, das in der zweiten Hälfte nur noch wenig mit Fußball zu tun hatte. Das lag einerseits am Agieren der Gastgeber, andererseits an einem überfordert wirkenden Schiedsrichter.

Grobes Einsteigen

Und dann gab es noch einen dritten Faktor: „Zuallererst müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Wir müssen in der ersten Halbzeit zwei Tore machen, kriegen aber ein dummes Gegentor. Dass es in der zweiten Hälfte kein Fußballspiel mehr war, stimmt aber schon bedenklich und nervt mich noch immer“, sagte ein nach wie vor angesäuerter Kai Hempel.

Damit gemeint ist sowohl das teilweise schon grobe Einsteigen des Regionalliga-Absteigers als auch die Entscheidungen von Tim Grunert, dem Unparteiischen vom Freitag. Der hatte so seine Probleme mit der Partie, die nach dem Platzverweis gegen Eichstätt immer hitziger und zerfahrener wurde.

Völlig überzogen

Die glatte Rote Karte in der Nachspielzeit gegen Jonas Lindner sei aber vollkommen überzogen gewesen, das würden auch die Bilder belegen, betonte Kai Hempel. „Dieser Platzverweis war eine Frechheit. Und wenn die Sperre länger als ein Spiel ausfällt, dann wäre das so nicht zu akzeptieren.“

Seiner Mannschaft wird also mindestens am Dienstag der Kopf im Mittelfeld fehlen, wenn es gegen den SSV Jahn II gehen wird. „Wir wollen es jetzt wiedergutmachen, daher ist es schon wichtig, dass es gleich weitergeht“, sagte Hempel, der sein Team auf einen Gegner einstellen muss, der zuletzt 3:1 in Ingolstadt gewann, sich gegen Cham aber auch schon sieben Tore fing und daher nur schwer auszurechnen ist. Jonas Lindner fehlt der DJK dabei gesperrt, auch Dominik Haller steht nicht zur Verfügung.

Gebenbach von der Rolle: Ausgerechnet ein Hirschauer tut der DJK weh

Gebenbach

 15.08.2023 – 21:16 Uhr

Die DJK Gebenbach patzt erneut. Gegen den SSV Jahn Regensburg II hatte sie am Dienstagabend aber doch zwei große Chance, ehe der Gast zum Spielverderber wurde. Trainer Kai Hempel spricht eines offen an.

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Die DJK Gebenbach nimmt sich in der Bayernliga Nord eine Auszeit: Nach dem 0:1 vom vergangenen Freitag beim VfB Eichstätt verlor die Elf von Trainer Kai Hempel auch ihr Heimspiel am Dienstagabend. Gegen den SSV Jahn Regensburg II gab es eine 0:2-Niederlage. Die Gebenbacher fanden das ganze Spiel über nicht ihren Rhythmus.

„Wir schaffen es derzeit einfach nicht, unsere Wucht, die uns vergangene Saison ausgezeichnet hat, auf den Platz zu bringen“, monierte Trainer Kai Hempel. Jeder mache derzeit etwas zu wenig, die Spieler würden wohl glauben, es laufe von alleine. „Und trotzdem hatten wir zwei Riesenchancen, die wir nutzen müssen“, ergänzte der enttäuschte Coach, der auch die nicht genutzte Standardsituationen in Strafraumnähe ansprach. Schon in der ersten Hälfte prägten viele Unzulänglichkeiten das Spiel. Der gesperrte Spielmacher Jonas Lindner wurde mit seiner spielerischen Komponente schmerzlich vermisst. Die Regensburger machten das clever, standen in der Defensive sicher und versuchten immer wieder schnelle Gegenzüge – noch ohne Erfolg.
Auch in der zweiten Hälfte fehlte den Gastgebern der spielerische Faden. Und doch hatten sie nach 66 Minuten die ganz große Chance, doch DJK-Akteur Timo Kohler wartete nach einem Aussetzer in der Jahn-Abwehr zu lange und wurde noch gestoppt. Nur eine Minute später setzte Emir Terakaj eine Hereingabe freistehend knapp am Jahn-Tor vorbei. Es sah alles nach einem 0:0-Spiel aus. Doch ausgerechnet der Hirschauer Gebhard, der aus der Defensive aufgerückt war, brachte seine Regensburger unweit seiner Heimatstadt mit 1:0 in Führung. Nach einer Standardsituation drückte er den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie. Die Gebenbacher versuchten noch einmal alles, doch weiter war alles Stückwerk. Die Regensburger legten dagegen durch Kelvin Onuigwe das 2:0 nach einem Konter nach.

 

Statistik

DJK Gebenbach – Jahn II 0:2 (0:0)

DJK Gebenbach: Plößl, Golla, Vogl, Fischer, Becker (28. Terakaj), Kohler (89. Marquez), Scherm, Lieder, Reiß (76. Schwindl), Vidovic, El Berd (88. Graml)

SSV Jahn II: Dimmelmeier, Bezjak, Reiß, Gebhard, Wurm, Bajric, Graf (89. Kharabara), Ziegler, Onuigwe (94. Griesbauer), Schmidt, Bauer (70. Meier)

Tore: 0:1 (73.) Paul Gebhard, 0:2 (80.) Kelvin Onuigwe – SR: Benjamin Mignon – Zuschauer: 340

DJK Gebenbach kassiert erste Saisonniederlage

DJK Gebenbach kassiert erste Saisonniederlage

Vorschau

DJK Gebenbach bei Regionalliga-Absteiger

Tabellenführer der Fußball-Bayernliga Nord am Freitagabend mit „besonderem Schub“ zum VfB Eichstätt – Wertung auch als Pokalspiel

Gebenbach. (mre) Vier Spiele, zehn Punkte – der Auftakt der DJK Gebenbach kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn die vermeintlich dicken Brocken in den nächsten Wochen erst noch anstehen. Ein solcher Brocken, so sieht es zumindest DJK-Trainer Kai Hempel, ist auch der VfB Eichstätt, bei dem der aktuelle Tabellenführer der Bayernliga am Freitag, 11. August (18.30 Uhr), antreten muss.

Beim Blick auf die Tabelle mag die Einschätzung von Kai Hempel etwas irritieren, aber immerhin geht es hier um einen letztjährigen Regionalligisten, der noch immer viele Akteure im Kader hat, die schon eine Liga höher mit dabei waren. Dass die Oberbayern je zwei Partien verloren (1:4 in Cham, 2:5 in Ingolstadt) und gewonnen (3:1 gegen Kornburg, 3:0 gegen Erlangen) haben, sollte man nicht zu hoch aufhängen, so Hempel: „Da ist auch einiges unglücklich gelaufen, deshalb legen wir auf die Tabellensituation von Eichstätt nicht so viel Wert. Die können oben mitspielen, für mich ist das ein Top-5-Team.“

Zu denen zählt auch die DJK Gebenbach. Abgesehen vom Unentschieden gegen Cham holte die DJK alle möglichen Zähler, zuletzt gegen Ingolstadt II sogar auf dramatische Art und Weise, nämlich nach einem 0:2-Rückstand und mit dem Siegtreffer in letzter Minute. „So etwas ist auch unheimlich wichtig für den Kopf. Vom Spielverlauf her hatten wir das schon verdient, aber solche Siege geben schon noch mal einen besonderen Schub“, betont der Gebenbacher Coach. Und genau den will man auch nach Oberbayern mitnehmen und im besten Fall mit drei weiteren Punkten auf dem Konto den Rückweg antreten. Bei einem Unentschieden nach 90 Minuten würde es übrigens ein Elfmeterschießen geben, weil der BFV den fünften Spieltag der Bayernliga zugleich zur ersten Runde der Qualifikation für den Bayerischen Toto-Pokal 2024/25 bestimmt hat. Beeinflussen wird das die DJK aber nicht, verspricht Hempel: „Wir werden uns jetzt nicht anders als sonst auf das Spiel vorbereiten. Für uns geht die Liga vor und wir wollen das Spiel nach 90 Minuten gewinnen.“

Dafür hat Hempel – mit Ausnahme der Langzeitverletzen Bastian Freisinger und Dominik Späth – den gesamten Kader zur Verfügung. Hinter den Einsätzen von Johannes Scherm, Patrick Hofmann, Friedrich Lieder und Niko Becker stehen allerdings noch kleinere Fragezeichen.

Spielbericht

DJK Gebenbach kassiert erste Saisonniederlage

Gebenbach  11.08.2023 – 20:40 Uhr  OnetzPlus

Zwei Platzverweise, jede Menge Rudelbildungen und ein hitziges Gefecht: Die Bayernligapartie am Freitag zwischen dem Regionalliga-Absteiger VfB Eichstätt und der DJK Gebenbach ist nichts für schwache Nerven.

Jonas Lindner (DJK Gebenbach) kassierte in der Nachspielzeit eine Rote Karte.

Es war schon eine extrem hitzige Partie, das Bayernliga-Duell zwischen dem VfB Eichstätt und der DJK Gebenbach – irgendwann konnte man die vielen Rudel, die sich gebildet hatten, auch nicht mehr zählen, vor allem rund um die beiden Platzverweise des Spiels. Das glücklichere, aber nicht zwangsläufig verdiente Ende hatten am Ende die Gastgeber, die ein 1:0 über die Zeit retten konnten. Für die DJK Gebenbach war es am fünften Spieltag die erste Niederlage der Saison.

Vidovic von Anfang an dabei

Gegenüber dem 3:2-Last-Minute-Erfolg gegen Ingolstadt II änderte Kai Hempel sein Team auf drei Positionen: Statt Friedrich Lieder, Patrick Hofmann und Nico Becker begannen Jan Fischer, Timo Kohler und David Vidovic, der sein Startelfdebüt feierte. Nach einer eher ruhigen Anfangsphase hatte Emir Terakaj die erste gute Chance der Partie, traf aber nur das Außennetz nach einem Konter (17.). Zählbares auf die Anzeigetafel brachte dann Lucas Schraufstetter, der nach einem Freistoß und einer gewissen Unordnung in der DJK-Defensive nur noch den Fuß hinhielt und den Ball so ins lange Eck zum 1:0 lenkte (22.).

Das sorgte bei den Gastgebern für Schub, die dann auch besser im Spiel waren und durch Dominik Wolfsteiner die nächste Gelegenheit hatten, diesmal klärte Christopher Lindner aber (30.). Kurz vor der Pause fand die DJK wieder rein und hatte durch Fabian Vogl per Kopf (38.) und Timo Kohler (40.) gute Chancen.

30 Minuten in Überzahl

Auch die zweite Hälfte brauchte etwas, um in Fahrt zu kommen. Erster Aufreger war da die Gelb-Rote Karte für Johannes Zimmermann (60.), Gebenbach damit also die letzten 30 Minuten in Überzahl. Viel daraus ziehen konnte die DJK aber nicht, es wollte nach vorne nichts wirklich zusammengehen. Das lag auch daran, dass die Partie immer hektischer wurde, mit vielen kleinen Fouls, Provokationen und entsprechenden Unterbrechungen. Unrühmlicher letzter Höhepunkt der Partie war der Platzverweis für Jonas Lindner in der 94. Minute.

Und dass selbst nach Schlusspfiff noch intensiv in Rudeln diskutiert wurde, spricht schon für die Hitzigkeit der Partie. Wie man in solchen Situationen cooler bleibt und sein Ding durchzieht, das wird in den nächsten Tagen sicher Thema sein. Wobei mit dem SSV Jahn Regensburg II schon der nächste Gegner am Dienstag wartet – und drei Tage später kommt der ATSV Erlangen nach Gebenbach.

Bayernliga Nord:

VfB Eichstätt – DJK Gebenbach 1:0 (1:0)

  • VfB Eichstätt: Jurkic, Zimmermann, Fiedler, Halbmeyer (68. Fries), Schraufstetter, Wolfsteiner (89. Brudtloff), Eberle (72. Meixner), Herger, Lamprecht, Leipold (82. Nitaj), Schittler
  • DJK Gebenbach: C. Lindner – Golla, Vidovic (78. Albers), Vogl (56. Schwindl), Scherm (78. Geier) – Kohler (68. Becker), J. Lindner, Fischer, Reiß (56. Haller), El Berd – Terakaj
  • Tore: 1:0 (22.) Lucas Schraufstetter – Gelb-Rot: (59.) Johannes Zimmermann (VfB) – Rot: (90.+4) Jonas Lindner (DJK), grobes Foul – Zuschauer: k.A. – SR: Tim Grunert

Gebenbach von der Rolle Ausgerechnet ein Hirschauer tut der DJK weh

DJK Gebenbach gegen Ingolstadt 04

Gebenbach. (mir) Um es ein Top-Spiel nennen zu dürfen, dafür ist es wohl noch etwas früh in dieser Bayernliga-Saison, wenn die DJK Gebenbach am Freitagabend um 19 Uhr den FC Ingolstadt II empfängt. Aber man kann sehr wohl von einer Partie sprechen, in der zwei Teams aufeinandertreffen, die gut reingekommen sind in diese Spielzeit, zumindest wenn man nur auf die Resultate in der Liga schaut. Denn bei der DJK Gebenbach war die Stimmung etwas getrübt nach dem Pokal-Aus beim Landesligisten SC Großschwarzenlohe (0:3 nach Elfmeterschießen).

„Ich war nicht mit der Leistung, sondern mit der Art und Weise der Niederlage unzufrieden. So etwas kann nicht unser Maßstab sein“, ordnete Kai Hempel diese Partie einen Tag später ein.

Aus dem Süden in den Norden

Er habe klare Worte gefunden nach dem Spiel, denn auch mit einem so arg ausgedünnten Kader hätte man aufgrund der unzähligen Chancen zwingend gewinnen müssen. „Die Jungs müssen da klar werden im Kopf. Sie kapieren das auch selber, dass es so nicht geht“, schimpfte Hempel. Allzu viel Zeit zum Aufarbeiten bleibt aber nicht, denn schon am Freitag kommt die U21 des Drittligisten FC Ingolstadt in die Oberpfalz. Ein Team, das seit der Saison 2019 in der Bayernliga Süd war und dort je zwei Mal den dritten und vierten Platz erreichte. Den Staffelwechsel vom Süden in den Norden begann man zwar mit einer Niederlage daheim gegen Kornburg, danach gab es aber zwei Siege gegen Erlangen (2:0) und zuletzt gegen Regionalliga-Absteiger Eichstätt (5:2).

Vidovic schon dabei?

Vor allem das jüngste Ergebnis ist der DJK Gebenbach eine Warnung: „Gerade dann, wenn so junge Teams mal ins Rollen kommen, können sie einem richtig wehtun. Aber wir sind auch erfahren genug und wissen, was wir im Gegensatz zum Pokal anders machen müssen. Unsere Marschroute ist die gleiche wie immer: Wir spielen Vollgas auf Sieg, aber einfach wird das nicht“, sagte Hempel. Ob Neuzugang David Vidovic dann schon spielberechtigt ist, bleibt noch abzuwarten.

Jan Fischer kehrt zurück in den Kader, ist aber wohl noch keine Start-Option. Salah El Berd, Erim Terakaj und Johannes Scherm hingegen könnten durchaus in die erste Elf aufrücken.

DJK Gebenbach – FC Ingolstadt II 3:2 (0:1)

Fünf Tore, ein Elfmeter und ein Platzverweis:
DJK Gebenbach dreht Spiel gegen FC Ingolstadt II

Gebenbach

 04.08.2023 – 21:25 Uhr

 OnetzPlus

Rund 370 Zuschauer verfolgen am Freitagabend die Bayernligapartie in Gebenbach gegen den FC Ingolstadt II, der die Hausherren zunächst schockt und mit 2:0 in Führung geht – bis Fabian Vogl per Kopfball die Erlösung bringt.

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Mit 3:2 schlug die DJK Gebenbach den FC Ingolstadt II am Freitagabend vor rund 370 Zuschauern, die eine muntere Partie sahen mit einer schnellen Tor, einem vergebenen Elfmeter, eine spannende Schlussphase mit dem Siegtreffer durch Fabian Vogl per Kopf in der Nachspielzeit. „Man muss den Charakter unserer Truppe hervorheben, diesen unbändigen Willen, das Spiel noch gewinnen zu wollen“, sagte DJK-Trainer Kai Hempel nach der Partie. „Eine grandiose Teamleistung, wir haben immer an uns geglaubt“, schwärmte Hempel.

Vor der Partie stellte sich die Mannschaft der DJK Gebenbach den Zuschauern und Sponsoren vor, und dabei wurde bekannt gegeben, dass der Fußballplatz nun offiziell Hudson-Arena heißt. Namensgeber ist der neue Hauptsponsor für die nächsten drei Jahre, der die Flutlichtanlage bei der DJK errichtet hatte.

Und pünktlich vor dem Anpfiff hörte es auf zu regnen, aber dennoch kassierte die DJK Gebenbach bereits nach sechs Minuten eine kalte Dusche, als Joaquin Kreit Casale nach einem Konter und einer 4:2-Überzahlsituation blitzschnell das 1:0 für die Gäste erzielte. Gebenbach versteckte sich danach keineswegs, sondern forcierte das Spiel nach vorne und erarbeitete sich eine Reihe von richtig guten Chancen.

Torwart mit Fingerspitzen dran

Nach einer halben Stunde ging’s dann rund. Erst setzte Fabian Vogl einen Kopfball knapp neben das Tor (31.), dann flutschte einem Ingolstädter Verteidiger der Ball durch die Beine, und Nico Becker war urplötzlich alleine vor FC-Keeper Leopold Leimeister. Die Direktabnahme des Gebenbacher Stürmers vom Sechzehner konnte Leimeister mit einem Reflex gerade noch zur Ecke abwehren. Und die brachte nach einem Handspiel im Strafraum der DJK einen Elfmeter ein. Doch Salah El Berd setzte den Strafstoß links unten an, wo Torwart Leimeister mit den Fingerspitzen zur Ecke abwehren konnte – die Chance zum Ausgleich war vergeben.

Gebenbach setzte die Gäste weiter unter Druck und drängte auf ein Tor. Ein Kopfball von Salah El Berd landete genau in den Armen des Keepers, und ein Schuss von Luca Reiß strich knapp am Pfosten vorbei. Bitter für die Hausherren, die die Partie optisch überlegen führten, vier, fünf gute Chancen hatten – und praktisch durch einen einzigen Schnitzer bestraft wurden. „Die ersten 15 Minuten haben wir verpennt, dann kriegen wir einen Konter und liegen hinten“, ärgerte sich Markus Kipry vom Trainer-Duo der DJK Gebenbach.

In der zweiten Halbzeit kam’s knüppeldick. Ein dicker Patzer der Gebenbacher Abwehr im eigenen Strafraum hätte fast zum 0:2 gleich nach der Pause geführt, doch Casale schob Zentimeter am Gestänge vorbei. Doch nur wenige Sekunden später krachte es: Moritz Wiezorrek setzte per Flachschuss den Ball zum zweiten Tor für Ingolstadt in die Maschen (50.). Das Spiel war dadurch auf den Kopf gestellt. Und: Ingolstadt nahm den Schwung der beiden Treffer mit, beteiligte sich mehr und mehr am Spiel, das nun deutlich ausgeglichener war.

Doppelschlag zum Ausgleich

Gebenbachs Trainer Kai Hempel reagierte und ließ gleich mal fünf, sechs Spieler sich warm laufen. Dominik Haller kam für Luca Reiß, Jonas Schwindl für Emir Terakaj. Und prompt ging von der Offensivabteilung mehr Gefahr aus. Ein Doppelschlag (73./76.) durch Salah El Berd und Friedrich Lieder brachte den hoch verdienten Ausgleich: El Berd verlängerte den Ball nach Pass von Haller, und Lieder setzte einen Hammer aus 15 Metern direkt unter die Latte. Die Chancen für Gebenbach häuften sich, Ingolstadt hielt mit kleinen Fouls dagegen – und Mario Götzendörfer sah Gelb-Rot, als er Salah El Berd an der Außenlinie abräumte. Auch in Unterzahl spielten die Gäste munter mit und versteckten sich nicht. Aber in der Nachspielzeit der Knockout für Ingolstadt: Eine Flanke in den Sechzehner verlängerte Fabian Vogl per Kopf zum viel umjubelten 3:2-Siegtreffer für die DJK Gebenbach. „Wir haben nie aufgegeben, so wie wir halt sind“, freute sich Markus Kipry

 

Auswärts beim TSV-Kornburg – Siegtreffer in letzter Minute

Auswärts beim TSV-Kornburg – Siegtreffer in letzter Minute

Gebenbach

 28.07.2023 – 10:55 Uhr

 OnetzPlus

Das unnötige Remis nach einer 2:0-Führung in der Bayernliga Nord gegen den ASV Cham liegt dem Gebenbacher Trainer Kai Hempel schon noch im Magen. Dazu besitzt der kommende Gegner TSV Kornburg auch noch Insiderwissen.

von Autor MIR

© Sportfoto Zink / Melanie Zink
Tim Sulmer ist neu beim TSV Kornburg – und will erst einmal bleiben.

Vier Punkte aus den ersten zwei Spielen sammelte die DJK Gebenbach zum Beginn der Bayernliga-Saison – zufriedenstellend, auch wenn es eigentlich sechs Zähler hätten sein können oder vielleicht sogar müssen. Gegen den TSV Kornburg soll das Punktekonto am Samstag um 15 Uhr aber weiter gefüttert werden.

Nach dem überzeugenden 2:0-Auftakterfolg in Donaustauf war man in Gebenbach auch während der Woche bis zur zweiten Halbzeit guter Dinge, da führte man noch mit 2:0 daheim gegen den ASV Cham. „Brutal zufrieden“ war Kai Hempel bis dahin, dann aber ging mit dem Anschlusstreffer ein Bruch durchs Gebenbacher Spiel.

Reifeprozess für junges Team

Dazu kam das robuste Auftreten der Gäste, einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters und kurz vor Schluss dann eben noch der Ausgleich der Chamer. „Das war einfach ärgerlich. Wir hatten alles im Griff und haben uns dann den Schneid abkaufen lassen. Dass nach so einem Gegentor mit der Psyche was passiert, ist klar, aber wir müssen mit so was umgehen können.“

Auch solche Ergebnisse und Spiele zählen aber zu dem Reifeprozess, den eine Mannschaft mit etlichen jungen Akteuren aber durchlaufen muss. Wichtig ist deshalb, dass so eine gefühlte Niederlage auch einen positiven Schub bringen kann. Den wird man in Kornburg auch brauchen. Die Nürnberger Vorstädter hatten keineswegs ein leichtes Auftaktprogramm, gewannen ihren Start beim FC Ingolstadt II (1:0), beim VfB Eichstätt setzte es eine Niederlage (1:3).

Neues Trio aus Ammerthal

So richtig einordnen kann man den Vorjahresneunten also noch nicht, der unter anderem mit Maximilian Zischler, Sebastian Schulik oder Marco Wiedmann einige namhafte Abgänge verkraften musste. Zeitgleich hat man sich aber beispielsweise drei Mal bei der DJK Ammerthal bedient (Tim Sulmer, Kai Neuerer, Raffael Kobrowski).

So oder so wird die DJK Gebenbach mit der Zielsetzung Sieg nach Kornburg anreisen. Und im Gepäck werden sie das Wissen haben, dass nicht alles von alleine läuft. „Wir müssen primär auf uns schauen und aus so einem Spiel wie gegen Cham lernen. Da werden Kleinigkeiten halt bestraft. Da müssen wir cooler werden und unseren Plan B umsetzen, wenn jede 50:50-Entscheidung gegen uns geht und jeder Ball zum Gegner springt“, fordert Kai Hempel.

Spielbericht

DJK Gebenbach siegt dank Last-Minute-Treffer
In der Nachspielzeit stand Gebenbachs Niko Becker eben dort, wo ein Torjäger halt steht. Mit 2:1 triumphierte der Fußball-Bayernligist dank eines späten Treffers beim TSV Kornburg. Zuvor war Trainer Kai Hempel aber mächtig angefressen.

Gebenbach. (mir) Der schwachen letzten halbe Stunde gegen den ASV Cham während der Woche folgte eine schwache erste halbe Stunde am Wochenende beim TSV Kornburg. Der große und positive Unterschied: Gegen Kornburg ging der Fußball-Bayernligist DJK Gebenbach am Ende als Sieger vom Platz, weil man sich steigerte, sofort auf einen Rückschlag antworten konnte, auch ein bisschen Glück hatte, aber vor allem, weil man bis zum Schluss an den Sieg geglaubt hatte. Den Siegtreffer zum 2:1 (0:0) besorgte Niko Becker in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

Die DJK tat sich extrem schwer, in die Partie zu kommen und musste zwei Mal mehr oder weniger auf der Linie klären, um einen Rückstand zu verhindern. Das gelang erst Fabian Vogl (7.) und danach noch Patrick Hofmann (23.). „Die ersten 30 Minuten waren das schwächste, was ich seit langem von uns gesehen habe“, sagte DJK-Trainer Kai Hempel. Doch danach fing sich sein Team und hatte durch Niko Becker vor der Pause noch eine Niko Beckergute Gelegenheit, sein Abschluss ging jedoch vorbei (41.).

Luca Reiß mit dem Ausgleich

Gebenbach kam aktiver aus der Pause und drückte gleich aufs Gaspedal, die erste Chance hatte aber Jannis Sauer für den TSV Kornburg. Ab da ging es Schlag auf Schlag. Nur zwei Minuten später scheitere Salah El Berd aus bester Position (55.) und quasi im direkten Gegenzug, nur drei TSV-Kontakte später, traf Firat Cagli auf der Gegenseite mit freundlicher Mithilfe des Innenpfostens zum 1:0 (56.).

Nach dem Anstoß brauchten auch die Gebenbacher nur ein paar Kontakte, um es ebenfalls klingeln zu lassen: Schnell und direkt wurde Niko Becker freigespielt und flankte nach innen, wo Luca Reiß den Kopf zum Ausgleich hinhielt (57.). Danach wurde es minimal ruhiger, Gebenbach drückte weiter und hatte gute Chancen durch Timo Kohler (72., 83.) und Friedrich Lieder (88.).

Erst Glück, dann Jubel

Dem DJK-Offensivdrang half natürlich auch der Platzverweis gegen Marco Janz nach hartem Einsteigen gegen Marco Geier (82.). Bevor die DJK in der Schlussminute aber jubeln konnte, hatte man noch richtig viel Glück, als Cedric Drewanz allein auf Christoph Lindner zuging und den Ball nur Millimeter neben das Tor setzte (90.).

In der zweiten Minute der Nachspielzeit setzte sich Jonas Schwindl gut ab und fand mit viel Übersicht Niko Becker, der zum verdienten 2:1-Siegtreffer einschob (90.+2). „In der letzten halben Stunde haben wir unseren Fußball gespielt, das war richtig gut. Und dann steht Niko Becker halt da, wo ein Niko Becker halt steht“, fasste es Kai Hempel treffend zusammen.

Das erste Heimspiel in der neuen Bayernliga-Saison.

Das erste Heimspiel in der neuen Bayernliga-Saison.

Vorschau Amberger Zeitung

DJK Gebenbach misst sich bei der Heimpremiere mit dem ASV Cham
Auf die DJK Gebenbach wartet das erste Heimspiel in der neuen Bayernliga-Saison. Es geht gegen einen Gegner mit viel Potenzial.

Gebenbach. (mre) Nach dem sicher nicht einfachen, aber erfolgreichen Auftakt am Wochenende (2:0-Sieg beim SV Donaustauf) steht die DJK Gebenbach am Dienstag, 25. Juli, um 19 Uhr vor dem ersten Heimspiel der neuen Bayernliga-Saison. Und da kommt mit dem ASV Cham ein Team nach Gebenbach, das am ersten Spieltag schon für eine kleine Überraschung sorgen konnte.

Denn die Mannschaft des ehemaligen Gebenbacher Trainers Faruk Maloku bezwang den Regionalligaabsteiger VfB Eichstätt mit 4:1, obwohl dieser relativ schnell sogar in Führung ging. Nicht nur deshalb ist man bei der DJK Gebenbach gewarnt: „Cham hat sich gut verstärkt, die haben offensiv viel Qualität. Für uns wird das mindestens genauso schwer wie gegen Donaustauf, auch wenn es aus spielerischer Sicht vielleicht etwas anders wird“, glaubt Trainer Kai Hempel.

Neuzugang aus Regionalliga

Mit Thomas Stowasser kam beispielsweise ein Mann mit Regionalligaerfahrung von der DJK Vilzing, Cihangir Özlokman ging in der Vorsaison für den SV Donaustauf auf Torejagd.

Der Vorjahressiebte ist ansonsten relativ gut eingespielt und kommt sicher mit breiter Brust an die frühere Wirkungsstätte von Faruk Maloku. Selbstbewusstsein hat man in Gebenbach aber auch, nicht erst seit dem 2:0-Erfolg in Donaustauf. Abgesehen von der Chancenverwertung hatte Kai Hempel da nicht viel auszusetzen.

Viel Ballbesitz bereits in der ersten Hälfte, in der zweiten Hälfte in Überzahl dann noch mehr – Hempel sprach von einem „reifen und souveränen“ Auftritt seines Teams. Und genau den wird er am Dienstagabend wieder sehen wollen, so wie sicher auch die Gebenbacher Zuschauer.

Haller vor Rückkehr

An der Kadersituation hat sich im Vergleich zum Wochenende nicht viel geändert. Dominik Haller könnte nach Verletzung und dem daraus folgenden Trainingsrückstand ab sofort eine Option werden.

Gleiches gilt für Neuzugang Kevin Acosta Marquez, der aus Weißenburg gekommen ist – für ihn sollte dann auch die Spielberechtigung vorliegen.

DJK Gebenbach spielt unentschieden gegen ASV Cham

Gebenbach

 25.07.2023 – 22:03 Uhr

Eine starke erste Halbzeit der DJK Gebenbach genügt nicht für den Heimsieg gegen den ASV Cham. Gelb-Rot für Johannes Golla und ein Torwartfehler drehen das Spiel.

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Es sah lange danach aus, als ob die DJK Gebenbach die 2:0-Führung zur Halbzeit gegen den ASV Cham sicher nicht mühelos, aber doch souverän über die Zeit bringen konnte. Aber weil die Gäste in der zweiten Halbzeit noch mal richtig aufdrehten, bei der DJK so gut wie gar nichts mehr zusammenging und die Partie extrem hitzig mit vielen Fouls und robusten Chamern wurde, musste sich die Hempel-Elf im ersten Heimspiel der Saison mit einem 2:2 begnügen.

Ausreichend Anlass zur Kritik also für Kai Hempel – und die bezog sich nicht nur auf die Leistung seines Teams in der zweiten Halbzeit. „Was die letzten 35 Minuten passiert ist, das war Wahnsinn, das war eine Jagd auf unsere Spieler. Von den Chamern müssen vorher schon einige runter, aber der erste der Gelb-Rot sieht, ist unser Johannes Golla.“

Bei diesem Platzverweis stand es nur noch 2:1 für die DJK, die zu diesem Zeitpunkt schon enorm unter Druck stand – dabei sah bis zur Halbzeit alles ganz gut aus für die Gastgeber. Schon nach fünf Minuten war die DJK Gebenbach durch Nico Becker nach Vorlage von Emir Terakaj in Führung gegangen. Cham brauchte eine Zeit lang, um ins Spiel zu kommen, wurde dann aber auch nicht wirklich gefährlich, obwohl die DJK-Defensive den ein oder anderen Wackler hatte. Vorne waren die Gastgeber effizient, wie beim 2:0 durch Salah El Berd (33.).

 

Ein Halbzeitstand, der eigentlich Sicherheit geben sollte. Doch die Gäste kamen mit viel Elan aus der Pause und profitierten von einem Bock von DJK-Keeper Christopher Lindner, der über den Ball senste, so dass Cihangir Özlkoman nur noch einschieben musste (50.). Dieses Tor änderte die Statik des Spiels völlig. Bei der DJK klappte gar nichts mehr, jeglicher Spielfluss war verschwunden. „So ein Gegentor darf nicht passieren, aber wir dürfen dann auch nicht den Faden so verlieren“, so Kai Hempel. Zusätzlich dazu, dass der DJK jeder Zugriff fehlte, war man nach der Gelb-Roten Karte gegen Johannes Golla ab der 79. Minute auch noch in Unterzahl – und so war der Ausgleich durch Ilhami Medineli in der 87. Minute fast schon die logische Konsequenz. Die fand in dem überharten Einsteigen von Björn Zempelin gegen Timo Kohler kurz vor dem Schlusspfiff dann auch noch ein unrühmliches Ende, auch der Chamer musste mit Gelb-Rot vom Platz.

Und so stand am Ende also ein 2:2 im ersten Heimspiel der Saison der DJK Gebenbach. Aus diesen Fehlern wird man lernen müssen, dafür wird Kai Hempel sicher sorgen. Der aber auch die positiven Aspekte dieses Spiels nicht unter den Tisch fallen lassen wird: „Wir haben Cham 60 Minuten an die Wand gespielt.“ Dafür gibt’s keine Punkte, aber man kann sich auch an so etwas aufrichten.

 

Info:

Stenogramm:

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Golla, Vogl, Scherm – Becker, J. Lindner, Reiß (89. Albers), El Berd (70. Geier), Kohler – Terakaj (78. Schwindl)

ASV Cham: Peutler – Voit (58. Haimerl), Lamecker, Plänitz, Seebauer, Faltermeier – Kalteis (67. Hansen), Zempelin, Özlokman, Medineli – Stowasser

Tore: 1:0 (5.) Nico Becker, 2:0 (33.) Salah El Berd, 2:1 (50.) Cihangir Özlokman, 2:2 (87.) Ilhami Medineli

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Johannes Golla (DJK Gebenbach, 79.), Gelb-Rote Karte für Björn Zempelin (ASV Cham, 90.)

Zuschauer: 430

Schiedsrichter: Florian Islinger

Gebenbach von der Rolle Ausgerechnet ein Hirschauer tut der DJK weh

Saisonauftakt in Donaustauf

Vorschau

Auf die DJK Gebenbach wartet zum Auftakt ein richtig dickes Brett

Der Vizemeister startet mit einem Auswärtsspiel beim SV Donaustauf in die neue Saison der Fußball-Bayernliga Nord – „Die Jungs sind heiß und brutal motiviert“

Gebenbach. (mre) Sieben Wochen nach dem bitteren Ende in der Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga geht es für die DJK Gebenbach wieder von vorne los: Am Samstag, 22. Juli, startet um 15 Uhr für sie die neue Saison in der Fußball-Bayernliga Nord. Auf die Mannschaft von Trainer Kai Hempel wartet dabei im Gastspiel beim Vorjahresfünften SV Donaustauf gleich mal ein richtig dickes Brett.

„Schon zufrieden“ ist Hempel mit dem, was in den vergangenen Wochen passiert ist bei der DJK. Gerade die zweite Hälfte im Pokalspiel gegen Münchberg stimmte positiv. „Das war über weite Strecken das, was wir wollen. Die Jungs sind heiß und brutal motiviert“, erklärt der Trainer.

Was bringt aber nun diese neue Saison? Nach Platz zwei im Vorjahr dürfte es jetzt eigentlich nur um Platz eins gehen – theoretisch. Das Ziel ist aber erst einmal anders formuliert: oben mitspielen. Das liegt auch an den neuen Teams in der Liga, also den Absteigern aus Eichstätt und Hankofen und dem bisherigen Süd-Bayernligisten Ingolstadt II. „Die Leistungsdichte ist enorm hoch, aber es wäre vermessen, wenn wir sagen, wir wollen durchmarschieren. Ich traue uns die Top 3 zu, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Dafür muss nämlich auch vieles zusammenkommen und passen“, betont der DJK-Coach.

Dazu zählt beispielsweise auch ein guter Start. Der Auftakt mit Donaustauf, Cham und Kornburg müsse auch erst einmal positiv laufen – und noch im August warten auch die beiden Regionalliga-Absteiger. „Der Anfang wird brutal spannend, aber es ist wie immer schwer, einzuschätzen, wo man selbst und die Gegner vor dem ersten Spieltag stehen. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir können. Dann braucht man auch noch das bisschen Spielglück und muss ein Momentum aufbauen“, so Hempel, der natürlich mit der Zielsetzung Sieg die Fahrt zum SV Donaustauf antritt. Verzichten muss er weiterhin auf Jan Fischer und den langzeitverletzten Bastian Freisinger, dazu kommen noch einige angeschlagene Akteure mit Trainingsrückstand. Acosta Marquez, 18-jähriger Neuzugang aus Weißenburg, braucht noch Zeit. „Aber wir trauen ihm viel zu und er wird sicher eine Option für die nächsten Wochen.“

Auch da wird einiges auf die DJK zukommen – aber erst mal soll der Start in Donaustauf glücken.

 

 

DJK Gebenbach feiert Auswärts-Auftaktsieg

Der SV Donaustauf war als Auftaktgegner einer aus der Kategorie „harter Brocken“. Diesen räumte die DJK Gebenbach am ersten Spieltag der neuen Bayernliga-Saison aber in beeindruckender Manier aus dem Weg.

Die DJK Gebenbach ist mit einem verdienten Auswärtserfolg beim SV Donaustauf in die neue Bayernliga-Saison gestartet. Gegen den letztjährigen Fünften setzte die Mannschaft von Trainer Kai Hempel schon mal ein kleines Zeichen, gerade weil das Ergebnis auch höher als 2:0 für die DJK hätte ausfallen können. „Ich bin sehr zufrieden, die Jungs haben das sehr souverän, reif und erwachsen durchgezogen heute. Wir hatten enorm viel Ballbesitz und das Spiel dominiert. Letztlich muss es sogar schon vor der Pause höher stehen, aber ich bin zufrieden, so wie es gelaufen ist“, fasste es Kai Hempel zusammen.

Bei der DJK Gebenbach standen mit Johannes Golla, Emir Terakaj und Luca Reiß drei Neuzugänge in der Startelf. In den ersten Minuten tat sich die DJK noch schwer, kam aber dann immer besser in die Partie. Donaustauf kam in der ersten Hälfte nur einmal gefährlich durch Lukas Dotzler vors Gebenbacher Tor. Die Gäste wiederum zogen immer wieder nach vorn und hatten bei einem Pfostentreffer Pech. Dennoch ging es mit der Führung in die Pause, als Emir Terakaj aus der zweiten Reihe abzog und zum 1:0 traf (32.) – ein mehr als gelungener Einstand für den Neuzugang, der vom SV Fortuna Regensburg kam.

Damit lief es jetzt noch besser bei der DJK, und dass Altin Maxhuni in der 58. Minute sein Team dezimierte (Gelb-Rot), spielte den Gästen natürlich in die Karten. Und so war das 2:0 in der 72. Minute durch Nico Becker schon so etwas wie die Entscheidung: Timo Kohler legte den Ball ab, und Nico Becker hämmerte den Ball in den Winkel.

Viel mehr passierte in der Folge nicht mehr und so blieb es beim verdienten Auswärtserfolg für den Vizemeister der Vorsaison. Schon am Dienstag rollt der Ball dann auch in Gebenbach wieder, wenn um 19 Uhr der ASV Cham zur DJK kommt.

 

Statistik:

SV Donaustauf – DJK Gebenbach 0:2 (0:1)

  • SV Donaustauf: Serowiec – Ertel, Hoti, Maxhuni, Sedlaczek, Daffner (69. Hoffmann), Hofmann (79. Mrozek), Winter, Dotzler, Krasniqi (46. Grader), König (64. Thurm)
  • DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (90. Graml), Vogl, Golla, Scherm (87. Geier) – Kohler (90. Johnson), Lindner, Lieder, Becker (80. Schwindl), Terakaj (63. El Berd), Reiß
  • Tore: 0:1 (32.) Emir Terakaj, 0:2 (72.) Nico Becker – SR: Fabian Kilger – Zuschauer: 230 – Gelb-Rot: (58.) Altin Maxhuni (Donaustauf)
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