Saisonauftakt in Donaustauf

Saisonauftakt in Donaustauf

Vorschau

Auf die DJK Gebenbach wartet zum Auftakt ein richtig dickes Brett

Der Vizemeister startet mit einem Auswärtsspiel beim SV Donaustauf in die neue Saison der Fußball-Bayernliga Nord - "Die Jungs sind heiß und brutal motiviert"

Gebenbach. (mre) Sieben Wochen nach dem bitteren Ende in der Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga geht es für die DJK Gebenbach wieder von vorne los: Am Samstag, 22. Juli, startet um 15 Uhr für sie die neue Saison in der Fußball-Bayernliga Nord. Auf die Mannschaft von Trainer Kai Hempel wartet dabei im Gastspiel beim Vorjahresfünften SV Donaustauf gleich mal ein richtig dickes Brett.

"Schon zufrieden" ist Hempel mit dem, was in den vergangenen Wochen passiert ist bei der DJK. Gerade die zweite Hälfte im Pokalspiel gegen Münchberg stimmte positiv. "Das war über weite Strecken das, was wir wollen. Die Jungs sind heiß und brutal motiviert", erklärt der Trainer.

Was bringt aber nun diese neue Saison? Nach Platz zwei im Vorjahr dürfte es jetzt eigentlich nur um Platz eins gehen - theoretisch. Das Ziel ist aber erst einmal anders formuliert: oben mitspielen. Das liegt auch an den neuen Teams in der Liga, also den Absteigern aus Eichstätt und Hankofen und dem bisherigen Süd-Bayernligisten Ingolstadt II. "Die Leistungsdichte ist enorm hoch, aber es wäre vermessen, wenn wir sagen, wir wollen durchmarschieren. Ich traue uns die Top 3 zu, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Dafür muss nämlich auch vieles zusammenkommen und passen", betont der DJK-Coach.

Dazu zählt beispielsweise auch ein guter Start. Der Auftakt mit Donaustauf, Cham und Kornburg müsse auch erst einmal positiv laufen - und noch im August warten auch die beiden Regionalliga-Absteiger. "Der Anfang wird brutal spannend, aber es ist wie immer schwer, einzuschätzen, wo man selbst und die Gegner vor dem ersten Spieltag stehen. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir können. Dann braucht man auch noch das bisschen Spielglück und muss ein Momentum aufbauen", so Hempel, der natürlich mit der Zielsetzung Sieg die Fahrt zum SV Donaustauf antritt. Verzichten muss er weiterhin auf Jan Fischer und den langzeitverletzten Bastian Freisinger, dazu kommen noch einige angeschlagene Akteure mit Trainingsrückstand. Acosta Marquez, 18-jähriger Neuzugang aus Weißenburg, braucht noch Zeit. "Aber wir trauen ihm viel zu und er wird sicher eine Option für die nächsten Wochen."

Auch da wird einiges auf die DJK zukommen - aber erst mal soll der Start in Donaustauf glücken.

 

 

DJK Gebenbach feiert Auswärts-Auftaktsieg

Der SV Donaustauf war als Auftaktgegner einer aus der Kategorie "harter Brocken". Diesen räumte die DJK Gebenbach am ersten Spieltag der neuen Bayernliga-Saison aber in beeindruckender Manier aus dem Weg.

Die DJK Gebenbach ist mit einem verdienten Auswärtserfolg beim SV Donaustauf in die neue Bayernliga-Saison gestartet. Gegen den letztjährigen Fünften setzte die Mannschaft von Trainer Kai Hempel schon mal ein kleines Zeichen, gerade weil das Ergebnis auch höher als 2:0 für die DJK hätte ausfallen können. „Ich bin sehr zufrieden, die Jungs haben das sehr souverän, reif und erwachsen durchgezogen heute. Wir hatten enorm viel Ballbesitz und das Spiel dominiert. Letztlich muss es sogar schon vor der Pause höher stehen, aber ich bin zufrieden, so wie es gelaufen ist“, fasste es Kai Hempel zusammen.

Bei der DJK Gebenbach standen mit Johannes Golla, Emir Terakaj und Luca Reiß drei Neuzugänge in der Startelf. In den ersten Minuten tat sich die DJK noch schwer, kam aber dann immer besser in die Partie. Donaustauf kam in der ersten Hälfte nur einmal gefährlich durch Lukas Dotzler vors Gebenbacher Tor. Die Gäste wiederum zogen immer wieder nach vorn und hatten bei einem Pfostentreffer Pech. Dennoch ging es mit der Führung in die Pause, als Emir Terakaj aus der zweiten Reihe abzog und zum 1:0 traf (32.) – ein mehr als gelungener Einstand für den Neuzugang, der vom SV Fortuna Regensburg kam.

Damit lief es jetzt noch besser bei der DJK, und dass Altin Maxhuni in der 58. Minute sein Team dezimierte (Gelb-Rot), spielte den Gästen natürlich in die Karten. Und so war das 2:0 in der 72. Minute durch Nico Becker schon so etwas wie die Entscheidung: Timo Kohler legte den Ball ab, und Nico Becker hämmerte den Ball in den Winkel.

Viel mehr passierte in der Folge nicht mehr und so blieb es beim verdienten Auswärtserfolg für den Vizemeister der Vorsaison. Schon am Dienstag rollt der Ball dann auch in Gebenbach wieder, wenn um 19 Uhr der ASV Cham zur DJK kommt.

 

Statistik:

SV Donaustauf - DJK Gebenbach 0:2 (0:1)

  • SV Donaustauf: Serowiec - Ertel, Hoti, Maxhuni, Sedlaczek, Daffner (69. Hoffmann), Hofmann (79. Mrozek), Winter, Dotzler, Krasniqi (46. Grader), König (64. Thurm)
  • DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (90. Graml), Vogl, Golla, Scherm (87. Geier) – Kohler (90. Johnson), Lindner, Lieder, Becker (80. Schwindl), Terakaj (63. El Berd), Reiß
  • Tore: 0:1 (32.) Emir Terakaj, 0:2 (72.) Nico Becker – SR: Fabian Kilger - Zuschauer: 230 - Gelb-Rot: (58.) Altin Maxhuni (Donaustauf)
Neuzugang

Neuzugang

18 jähriger Kevin Acosta Marquez wechselt er sofort von der U19 des TSV Weißenburg zur DJK gebenbach.
Absolut spannender Mittelfeldspieler der sehr viele positive Attribute mitbringt. Wir sind froh daß sich Kevin für uns entschieden hat.
Zuhause ist der 18 jährige im zentralen Mittelfeld, ist aber flexibel einsetzbar

Johannes Golla wechselt zur DJK Gebenbach.

Johannes Golla wechselt zur DJK Gebenbach.

Johannes Golla vom VFB Eichstätt wechselt zur neuen Saison zur DJK Gebenbach. Seit Januar sind wir im regelmäßigen Kontakt mit Johannes. Der gebürtige Waldthurner ist für seine 27 Jahre ein äußerst erfahrener Spieler

der auf Jahrelange Regionalliga Erfahrung zurückblicken kann.

Wir sind froh das Johannes sich für uns entschieden hat, er hat alles was einen absoluten Führungsspieler ausmacht. Wir sind uns sicher das er innerhalb der Mannschaft eine wichtige Rolle einnehmen wird. Durch seine Verpflichtung hoffen wir auf mehr Stabilität in der Defensive.

 

Neuzugang

Neuzugang

Die DJK Gebenbach verpflichtet Jonas Schwindl vom SV 08 Auerbach und Luca Reiß SV TuS/DJK Grafenwöhr.

Beide Spieler werden seit längerem beobachtet und passen ideal in unser Konzept. Beide Spieler haben einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben.

Jonas ist ein Stürmer der weiß wo das Tor steht und super zu uns passt.
Luca wird im zentralen Mittelfeld eingeplant der diese Saison in der Bezirksliga ordentlich geliefert hat und den nächsten Schritt machen möchte. Beide Spieler sind sehr spannend und und verfügen enormes Potenzial. Wir freuen uns auf die nächsten zwei Saisons mit Luca und Jonas.

DJK Gebenbach verabschiedet sich

DJK Gebenbach verabschiedet sich

Regionalliga ade: DJK Gebenbach verabschiedet sich

Die Hoffnung nach der 1:4-Heimniederlage im ersten Relegationsspiel war eh' nicht groß, am Freitag im Rückspiel bei der SpVgg Ansbach kam's auch wie erwartet.

Pepe Brekner (links) erzielt das 2:1 für Ansbach, Gebenbachs Keeper Christoph Lindner (rechts ) ist machtlos.

Groß war die Hoffnung bei der DJK Gebenbach nicht, dass man das Wunder in Ansbach schaffen und Runde 2 der Relegation zur Regionalliga erreichen würde – und diese kleine Hoffnung erfüllte sich am Freitag nicht. Aber man begrub den Traum von der Regionalliga trotz einer 1:2-Niederlage im Rückspiel in Ansbach erhobenen Hauptes und kann letztlich mit viel Stolz auf die abgelaufene Saison zurückblicken – auch wenn es jetzt vielleicht noch einige Tage weh tut.

„Die Mannschaft hat nochmal Charakter gezeigt. Das Ganze darf die Saison nicht schmälern, wir sind stolz auf das, was in diesem Jahr passiert ist. Leider hat wieder ein bisschen das Glück gefehlt, die Mannschaft hat sich teuer verkauft.“, zog Gebenbachs Sportlicher Leiter Franz Wittich ein Fazit nach der nun abgeschlossenen Saison.

DJK-Trainer Kai Hempel schickte die gleiche Startelf wie im Hinspiel auf den Platz, abgesehen von Salah El Berd, der für Andreas Graml begann. Ansbach begann defensiv und überließ der DJK zu Beginn Räume. Und genau den hätte Jonas Lindner nach drei Minuten fast genutzt, sein Distanzschuss krachte allerdings nur an die Latte. Ein paar Minuten später sorgte er erneut für Gefahr, diesmal durch eine Freistoßflanke, die zwar keinen Abnehmer fand, die SpVgg-Defensive aber etwas zum Wackeln brachte. Dazu kamen noch einige Halbchancen, die aber nicht wirklich gefährlich wurden – im Gegensatz zur Chance von Daniel Schelhorn, gegen den Christopher Lindner aber stark retten konnte (27.). Kurz vor der Halbzeit war er aber chancenlos, als erneut Daniel Schelhorn von links abzog und der abgefälscht Ball im Tor zur Führung einschlug (38.).

 

SpVgg Ansbach lässt nichts anbrennen – ungefährdetes Rückspiel gegen die DJK Gebenbach

 

 

 

Ceesay gleicht aus

In der 56. Minute kam die DJK zum nicht unverdienten Ausgleich durch Julian Ceesay, der in seinem letzten Spiel im DJK-Trikot nach sechs Jahren aus zehn Metern zum 1:1 einschob.

In der Folge ging es hin und her, die dickeren Chancen hatten aber die Gastgeber, die aber entweder an Christopher Lindner scheiterten (59. / 74.) oder zu ungenau agierten (Doppelchance 73.). Es brauchte dann schon eine stark abseitsverdächtigte Position, aus der heraus Pepe Brekner Christopher Lindner in der 79. Minute umkurven konnte und die Ansbacher Führung – und den Endstand - wiederherstellte.

Der Konjunktiv und der Fußball

Für die DJK Gebenbach endet die Saison also mit zwei Niederlagen, die in der Summe in Ordnung gehen, aber nicht sinnbildlich für diese Saison stehen dürfen. Und auch wenn Konjunktive im Fußball keine Rolle spielen, wäre es doch sicher interessant gewesen, was passiert wäre, wenn die DJK mit fitten Stammkräften in dieses Duell gegangen wäre. Jetzt ist aber erst mal Sommerpause - und die braucht man auch bei der DJK jetzt dringend.

Statistik:

SpVgg Ansbach - DJK Gebenbach 2:1 (1:0)

  • SpVgg Ansbach: Heid – Belzner (50. Brekner), Bayerlein, Dietrich (57. Karakas), Schelhorn (80. Stolz), Seefried, Abadjiew, Landshuter (67. Schmidt), Weeger, Manz, Sauerstein (57. Marx)
  • DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (77. Graml), Ceesay, Biermeier, Scherm – El Berd (30. Johnson), J. Lindner (62. Geier), Vogl, Fischer (72. Albers), Kohler (77. Amaizo) – Lieder
  • Tore: 1:0 (38.) Daniel Schelhorn, 1:1 (56.) Julian Ceesay, 2:1 (79.) Pepe Brekner – Zuschauer: 1.800 – Schiedsrichter: Manuel Steigerwald
DJK Gebenbach Vizemeister der Bayernliga Nord

DJK Gebenbach Vizemeister der Bayernliga Nord

Ein Doppelschlag binnen sieben Minuten beendete das Zittern: Mit einem 2:1-Heimsieg verteidigte die DJK Gebenbach ihren zweiten Platz in der Fußball-Bayernliga Nord und spielt nun um den Aufstieg in die Regionalliga.

 

Die Spieler der DJK Gebenbacher bejubeln den 2:1-Heimsieg gegen den Würzburger FV, die Vizemeisterschaft in der Bayernliga Nor und das Ticket für die Regionalliga-Relegation.

Der Weg dorthin am Samstag war allerdings steinig, denn gerade in der ersten Hälfte tat sich die DJK extrem schwer: „Da haben uns die Ideen gefehlt und ich hab es in der Halbzeit angesprochen, dass wir die wenigen Chancen, die wir haben, nutzen müssen. Nach der Führung von Eltersdorf haben wir noch mal alles reingehauen, aber am Ende war es dann auch verdient“, fasste Trainer Kai Hempel nach der Partie zusammen. Dass es nicht einfach werden würde ohne etliche Führungsspieler und ordnende Beine, war klar – aber die DJK brachte kaum Gefährliches aufs Tor.

Tor nicht gegeben

Und so war die erste Hälfte auch schnell erzählt: Gebenbach extrem verunsichert, alles andere als souverän, Struktur, Körpersprache und Bewegung fehlten. Die wenigen Chancen hatte die Gäste, von der DJK war offensiv nichts zu sehen. In der 3. Minute wurde Moritz Gündling ein Tor wegen Abseitsposition aberkannt, Tim Herbert zog in der 14. Minute knapp vorbei – mehr war aber nicht, vor allem nicht von den Gastgebern. Dass bei denen Niko Becker verletzt vom Feld musste, trug auch nicht dazu bei, selbstbewusster und mit mehr Willen aufzutreten – und so erinnerte diese erste Hälfte mehr an den Saisonabschluss zwischen zwei Teams, für die es beide um nichts mehr ging. Und das war dann doch etwas irritierend hinsichtlich der Gebenbacher Ausgangslage.

Die DJK hatte im zweiten Abschnitt mehr Zug drin, besonders stach aber in der 60. Minute erst mal Christopher Lindner hervor, der mit einem Reflex gegen Tim Herbert den Rückstand verhinderte. Davon abgesehen versuchte es die DJK jetzt mehr, aus der Distanz durch Patrick Hofmann (62.) oder Julian Ceesay nach einer Ecke (68.). Ab diesem Zeitpunkt hätte ein 0:0 dann auch nicht mehr gereicht, Eltersdorf war durch die eigene Führung jetzt auf Platz zwei an der DJK vorbeigezogen.

Fabian Vogl verwandelt Elfmeter

Und dann war es kurz vor 15.34 Uhr, als Marco Seifert im Strafraum gefoult wurde und Fabian Vogl den Ball eiskalt links unten einschob (75.). Und von da an war die DJK wie ausgewechselt, warf sich in jeden Ball, hatte Feuer und traf zum zweiten Mal: Marco Seifert blieb nach einem langen Ball cool und schob gegen Andre Koob ein – das 2:0 war dann so etwas wie die Vorentscheidung (82.). Die wackelte dann trotz des Anschlusstreffers von Julian Wild auch nicht mehr (87.) – und dann stand es um 15.55 Uhr fest: die DJK Gebenbach geht in die Relegation.

Für Julian Ceesay, Andre Biermeier und Marco Seifert geht es damit also noch mal rein ins DJK-Trikot: Alle drei, die seit 2017 für die DJK aktiv sind, stehen nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung. Aber bis dahin sind noch mindestens zwei Spiele – im besten Fall gekrönt vom größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

DJK Gebenbach – Würzburger FV 2:1 (0:0)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (73. Kohler), Ceesay, Biermeier, Scherm (88. Geier) – Becker (9. Graml), Johnson (66. Albers), Vogl (80. Amaizo), J. Lindner, Lieder – Seifert

Würzburger FV: Koob – Wagner, Drösler, Hock, Gobbo – Michel, Illig, Imgrund, Schäffer – Herbert (73. Wild), Gündling

Tore: 1:0 (75., Foulelfmeter) Fabian Vogl, 2:0 (82.) Marco Seifert, 2:1 (87.) Julian Wild – SR: Leonhard Burghartswieser – Zuschauer: 460

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