DJK Gebenbach verabschiedet sich

DJK Gebenbach verabschiedet sich

Regionalliga ade: DJK Gebenbach verabschiedet sich

Die Hoffnung nach der 1:4-Heimniederlage im ersten Relegationsspiel war eh' nicht groß, am Freitag im Rückspiel bei der SpVgg Ansbach kam's auch wie erwartet.

Pepe Brekner (links) erzielt das 2:1 für Ansbach, Gebenbachs Keeper Christoph Lindner (rechts ) ist machtlos.

Groß war die Hoffnung bei der DJK Gebenbach nicht, dass man das Wunder in Ansbach schaffen und Runde 2 der Relegation zur Regionalliga erreichen würde – und diese kleine Hoffnung erfüllte sich am Freitag nicht. Aber man begrub den Traum von der Regionalliga trotz einer 1:2-Niederlage im Rückspiel in Ansbach erhobenen Hauptes und kann letztlich mit viel Stolz auf die abgelaufene Saison zurückblicken – auch wenn es jetzt vielleicht noch einige Tage weh tut.

„Die Mannschaft hat nochmal Charakter gezeigt. Das Ganze darf die Saison nicht schmälern, wir sind stolz auf das, was in diesem Jahr passiert ist. Leider hat wieder ein bisschen das Glück gefehlt, die Mannschaft hat sich teuer verkauft.“, zog Gebenbachs Sportlicher Leiter Franz Wittich ein Fazit nach der nun abgeschlossenen Saison.

DJK-Trainer Kai Hempel schickte die gleiche Startelf wie im Hinspiel auf den Platz, abgesehen von Salah El Berd, der für Andreas Graml begann. Ansbach begann defensiv und überließ der DJK zu Beginn Räume. Und genau den hätte Jonas Lindner nach drei Minuten fast genutzt, sein Distanzschuss krachte allerdings nur an die Latte. Ein paar Minuten später sorgte er erneut für Gefahr, diesmal durch eine Freistoßflanke, die zwar keinen Abnehmer fand, die SpVgg-Defensive aber etwas zum Wackeln brachte. Dazu kamen noch einige Halbchancen, die aber nicht wirklich gefährlich wurden – im Gegensatz zur Chance von Daniel Schelhorn, gegen den Christopher Lindner aber stark retten konnte (27.). Kurz vor der Halbzeit war er aber chancenlos, als erneut Daniel Schelhorn von links abzog und der abgefälscht Ball im Tor zur Führung einschlug (38.).

 

SpVgg Ansbach lässt nichts anbrennen – ungefährdetes Rückspiel gegen die DJK Gebenbach

 

 

 

Ceesay gleicht aus

In der 56. Minute kam die DJK zum nicht unverdienten Ausgleich durch Julian Ceesay, der in seinem letzten Spiel im DJK-Trikot nach sechs Jahren aus zehn Metern zum 1:1 einschob.

In der Folge ging es hin und her, die dickeren Chancen hatten aber die Gastgeber, die aber entweder an Christopher Lindner scheiterten (59. / 74.) oder zu ungenau agierten (Doppelchance 73.). Es brauchte dann schon eine stark abseitsverdächtigte Position, aus der heraus Pepe Brekner Christopher Lindner in der 79. Minute umkurven konnte und die Ansbacher Führung – und den Endstand - wiederherstellte.

Der Konjunktiv und der Fußball

Für die DJK Gebenbach endet die Saison also mit zwei Niederlagen, die in der Summe in Ordnung gehen, aber nicht sinnbildlich für diese Saison stehen dürfen. Und auch wenn Konjunktive im Fußball keine Rolle spielen, wäre es doch sicher interessant gewesen, was passiert wäre, wenn die DJK mit fitten Stammkräften in dieses Duell gegangen wäre. Jetzt ist aber erst mal Sommerpause - und die braucht man auch bei der DJK jetzt dringend.

Statistik:

SpVgg Ansbach - DJK Gebenbach 2:1 (1:0)

  • SpVgg Ansbach: Heid – Belzner (50. Brekner), Bayerlein, Dietrich (57. Karakas), Schelhorn (80. Stolz), Seefried, Abadjiew, Landshuter (67. Schmidt), Weeger, Manz, Sauerstein (57. Marx)
  • DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (77. Graml), Ceesay, Biermeier, Scherm – El Berd (30. Johnson), J. Lindner (62. Geier), Vogl, Fischer (72. Albers), Kohler (77. Amaizo) – Lieder
  • Tore: 1:0 (38.) Daniel Schelhorn, 1:1 (56.) Julian Ceesay, 2:1 (79.) Pepe Brekner – Zuschauer: 1.800 – Schiedsrichter: Manuel Steigerwald
DJK Gebenbach Vizemeister der Bayernliga Nord

DJK Gebenbach Vizemeister der Bayernliga Nord

Ein Doppelschlag binnen sieben Minuten beendete das Zittern: Mit einem 2:1-Heimsieg verteidigte die DJK Gebenbach ihren zweiten Platz in der Fußball-Bayernliga Nord und spielt nun um den Aufstieg in die Regionalliga.

Die Spieler der DJK Gebenbacher bejubeln den 2:1-Heimsieg gegen den Würzburger FV, die Vizemeisterschaft in der Bayernliga Nor und das Ticket für die Regionalliga-Relegation.

Der Weg dorthin am Samstag war allerdings steinig, denn gerade in der ersten Hälfte tat sich die DJK extrem schwer: „Da haben uns die Ideen gefehlt und ich hab es in der Halbzeit angesprochen, dass wir die wenigen Chancen, die wir haben, nutzen müssen. Nach der Führung von Eltersdorf haben wir noch mal alles reingehauen, aber am Ende war es dann auch verdient“, fasste Trainer Kai Hempel nach der Partie zusammen. Dass es nicht einfach werden würde ohne etliche Führungsspieler und ordnende Beine, war klar – aber die DJK brachte kaum Gefährliches aufs Tor.

Tor nicht gegeben

Und so war die erste Hälfte auch schnell erzählt: Gebenbach extrem verunsichert, alles andere als souverän, Struktur, Körpersprache und Bewegung fehlten. Die wenigen Chancen hatte die Gäste, von der DJK war offensiv nichts zu sehen. In der 3. Minute wurde Moritz Gündling ein Tor wegen Abseitsposition aberkannt, Tim Herbert zog in der 14. Minute knapp vorbei – mehr war aber nicht, vor allem nicht von den Gastgebern. Dass bei denen Niko Becker verletzt vom Feld musste, trug auch nicht dazu bei, selbstbewusster und mit mehr Willen aufzutreten – und so erinnerte diese erste Hälfte mehr an den Saisonabschluss zwischen zwei Teams, für die es beide um nichts mehr ging. Und das war dann doch etwas irritierend hinsichtlich der Gebenbacher Ausgangslage.

Die DJK hatte im zweiten Abschnitt mehr Zug drin, besonders stach aber in der 60. Minute erst mal Christopher Lindner hervor, der mit einem Reflex gegen Tim Herbert den Rückstand verhinderte. Davon abgesehen versuchte es die DJK jetzt mehr, aus der Distanz durch Patrick Hofmann (62.) oder Julian Ceesay nach einer Ecke (68.). Ab diesem Zeitpunkt hätte ein 0:0 dann auch nicht mehr gereicht, Eltersdorf war durch die eigene Führung jetzt auf Platz zwei an der DJK vorbeigezogen.

Fabian Vogl verwandelt Elfmeter

Und dann war es kurz vor 15.34 Uhr, als Marco Seifert im Strafraum gefoult wurde und Fabian Vogl den Ball eiskalt links unten einschob (75.). Und von da an war die DJK wie ausgewechselt, warf sich in jeden Ball, hatte Feuer und traf zum zweiten Mal: Marco Seifert blieb nach einem langen Ball cool und schob gegen Andre Koob ein – das 2:0 war dann so etwas wie die Vorentscheidung (82.). Die wackelte dann trotz des Anschlusstreffers von Julian Wild auch nicht mehr (87.) – und dann stand es um 15.55 Uhr fest: die DJK Gebenbach geht in die Relegation.

Für Julian Ceesay, Andre Biermeier und Marco Seifert geht es damit also noch mal rein ins DJK-Trikot: Alle drei, die seit 2017 für die DJK aktiv sind, stehen nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung. Aber bis dahin sind noch mindestens zwei Spiele – im besten Fall gekrönt vom größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

DJK Gebenbach – Würzburger FV 2:1 (0:0)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (73. Kohler), Ceesay, Biermeier, Scherm (88. Geier) – Becker (9. Graml), Johnson (66. Albers), Vogl (80. Amaizo), J. Lindner, Lieder – Seifert

Würzburger FV: Koob – Wagner, Drösler, Hock, Gobbo – Michel, Illig, Imgrund, Schäffer – Herbert (73. Wild), Gündling

Tore: 1:0 (75., Foulelfmeter) Fabian Vogl, 2:0 (82.) Marco Seifert, 2:1 (87.) Julian Wild – SR: Leonhard Burghartswieser – Zuschauer: 460

Fernduell mit dem SC Eltersdorf

Fernduell mit dem SC Eltersdorf

Im Fernduell mit dem SC Eltersdorf kämpft die DJK Gebenbach um den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Regionalliga. Da gibt’s mehrere Möglichkeiten – doch am sichersten ist ein Sieg. Im ungünstigsten Fall steht der undankbarste Platz.

In Ammerthal gab's wenig Grund zur Freude für die DJK Gebenbach, wie hier die Glückwünsche an den Gebenbacher Ausgleichstorschützen Eric Johnson (rechts) von Kapitän Julian Ceesay und Friedrich Lieder (links).

Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der Bayernliga könnte für die DJK Gebenbach nicht enger sein: gewinnt man die letzte Partie, steht man sicher in der Relegation. Bei jedem anderen Ergebnis ist man abhängig vom Ausgang der Partie zwischen Eltersdorf und Abtswind. Bei einem Unentschieden der DJK muss Eltersdorf gewinnen, um noch auf Platz 2 zu springen. Verliert Gebenbach, reicht Eltersdorf aufgrund des direkten Vergleichs sogar ein Unentschieden. Doch grau ist alle Theorie, entscheidend für alle weiteren Abläufe ist der Auftritt und das Ergebnis der DJK im letzten Heimspiel gegen den Würzburger FV, Anstoß ist um 14 Uhr.

Für die Unterfranken ist die Saison schon weitestgehend gelaufen, Platz 8 bedeutet einen sicheren Mittelfeldplatz. Geschenke wird es von den Unterfranken aber trotzdem nicht geben. Das bedeutet: die DJK muss selbst liefern. Gelingt das, belohnt man sich selbst mit der Relegation, wie auch immer die dann ablaufen mag – das wird man zum Zeitpunkt des Abpfiffs noch nicht wissen. Schafft man es aber nicht und liefert auch Abtswind keine Schützenhilfe, würde am Ende der Saison der undankbarste Platz der Liga stehen. „Die Jungs sind nicht nervös, überhaupt nicht. Wir haben alles selbst in der Hand. Wir schauen aber auch nicht auf die anderen, sondern nur auf uns“, so Kai Hempel.

Jeder hat Bock

Nach zwei Niederlagen gilt es für die DJK jetzt also, mit einem Sieg zumindest die Verlängerung dieser Saison zu erzwingen. Dafür braucht es aber höchste Konzentration, weiß auch Gebenbachs Coach: „Wir werden da sein. Und jeder hat Bock darauf und auch den Anspruch an sich selbst, dieses Spiel zu gewinnen!“

Neben dem Kampf um Platz zwei kann sich ein Gebenbacher aber mit einer Trophäe belohnen: Niko Becker. Der steht in der Torjägerliste der Bayernliga ein Tor hinter Lukas Dotzler – aber das ist dann auch nur zweitrangig, wenn die DJK nach 90 Minuten Platz zwei endgültig sichern könnte. Wobei: „Wenn es einen Elfmeter gibt, dann wird er den auch kriegen“, verspricht Kai Hempel, der erneut nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen kann, wohl aber den ein oder anderen Rückkehrer auf der Bank haben wird.

Tut uns richtig weh

Tut uns richtig weh

DJK Gebenbach verliert in Ammerthal mit 1:2 und muss am letzten Spieltag um die Aufstiegsrelegation zittern: So lief das Bayernliga-Derby

Die DJK Gebenbach hat am Samstag durch eine 1:2 (0:1)-Niederlage im Nachbarschaftstreffen bei der DJK Ammerthal die Chance verpasst, sich den zweiten Tabellenplatz der Bayernliga Nord vorzeitig unter den Nagel zu reißen. Aus diesem Vorhaben wurde nichts. Weil der Drittplatzierte SC Eltersdorf zeitgleich gewann, ist der Vorsprung der Gebenbacher auf einen Zähler geschrumpft. Damit ist die Entscheidung, wer hinter Meister FC Eintracht Bamberg Zweiter wird und in die Relegation zur Regionalliga einzieht, auf den letzte Spieltag am kommenden Samstag vertagt. Dann trifft die DJK Gebenbach zu Hause auf den Würzburger FV, während Eltersdorf den TSV Abtswind bei sich begrüßt.

„Die Niederlage tut uns natürlich richtig weh. Gerade in der zweiten Halbzeit hätten wir nach dem 1:1- Ausgleich die Möglichkeit gehabt, nachzulegen“, sagte Gebenbachs Trainer Kai Hempel. „Wir müssen einfach zusehen, unsere Chancen konsequenter zu nutzen.“ Die Vorstellung seines Teams sei insbesondere nach der Pause „sehr ordentlich“ gewesen, „obwohl es nicht der Fußball war, den man von uns gewöhnt ist“, erklärte der Gebenbacher Trainer, der eine Reihe von angeschlagenen, verletzten und gesperrten Spielern ersetzen musste.

Die DJK Ammerthal hatte vor rund 800 Zuschauern vom Anstoß weg ein optisches Übergewicht, wenngleich die Taktik von Interimscoach Tobias Rösl schon auch etwas defensiver gewählt wurde. „Ich glaube schon, dass wir heute insgesamt gesehen verdient gewonnen haben. Wir ließen uns im zweiten Durchgang hinten reindrängen, das war nicht so geplant. Mit der Umstellung von Gebenbach hatten wir dann auch unsere Probleme“, erklärte Rösl, der den Derbysieg „auch wichtig für unser ganzes Umfeld“ einordnete. Der 2:1-Sieg war über die gesamte Spielzeit gesehen durchaus verdient, wenngleich die Gäste nie aufsteckten. „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben alles gegeben. So kann man dann auch mal verlieren. Wir haben nächste Woche noch selbst die Gelegenheit, alles klar zu machen“, sagte Hempel.

Gestern, 14:00 Ufiff

Ammerthal war zunächst auf Ballkontrolle bedacht. Dass Anton Shynder nach klasse Zuspiel von Mergim Bajrami in der 11. Minute die Führung glückte, spielte Rösls Truppe die Karten. Gefahr von Gebenbach lauerte lediglich bei Standards, wie in der 16. Minute, als Torhüter Christopher Sommerer einen Freistoß von Lieder aus dem Torwinkel fischte. Auf der anderen Seite hatte Laurin Klaus in der 20. Minute die große Möglichkeit nachzulegen, er wurde im letzten Moment abgeblockt.

Im zweiten Durchgang änderte sich das Spiel, die Gäste kamen besser auf, während die Platzherren mächtig ins Schwimmen gerieten. Der Ausgleich deutete sich mehrfach an - und in der 67. Minute markierte Eric Johnson nach einem Blackout in der Ammerthaler Hintermannschaft auch das bis dahin durchaus verdiente 1:1. Erst in der Schlussphase übernahmen die Ammerthaler wieder das Spielgeschehen und drängten auf die Führung. Nach einem überragenden Spielzug über die rechte Angriffsseite war es schließlich Raffael Kobrowski, der ein Zuspiel von Weidner mit einem satten Knaller zum 2:1-Siegtreffer nutzte.

DJK Ammerthal – DJK Gebenbach 2:1 (1:0)

DJK Ammerthal: Sommerer – Weidner, Karzmarczyk, Helleder, Gömmel, Marco Kaiser, Marcel Kaiser, Bajrami (88. Luft), Kobrowski (85. Schüll), Klaus (90. +3 Sulmer), Shynder (77. Rudel)

DJK Gebenbach: Ch. Lindner – Biermaier, Ceesay, Graml (81. Amaizo), Scherm, J. Lindner (43. Johnson), Hofmann, Albers, Lieder, Seifert, Becker

Tore: 1:0 (11.) Anton Shynder, 1:1 (67.) Eric Johnson, 2:1 (76.) Raffael Kobrowski – SR: Thomas Ehrnsperger (Rieden) – Zuschauer: 805

Titel außer Reichweite: DJK Gebenbach patzt beim ASV Neumarkt

Titel außer Reichweite: DJK Gebenbach patzt beim ASV Neumarkt

DJK Gebenbach patzt beim ASV Neumarkt

Kein gutes Wochenende für die DJK Gebenbach in der Fußball-Bayernliga Nord: Nach der Pleite in Neumarkt muss die Mannschaft des Trainer-Duos Hempel/Kipry wohl in die ungeliebte Aufstiegsrelegation.

Mit der 0:3-Niederlage beim ASV Neumarkt am Samstagnachmittag ist der Traum der DJK Gebenbach vom Meistertitel in der Bayernliga Nord wohl beendet. Weil sich Eintracht Bamberg zwar schwer tat, aber trotzdem gegen den Tabellenletzten Geesdorf mit 2:1 gewann, hat die DJK Gebenbach fünf Punkte Rückstand auf Platz 1 bei noch zwei ausstehenden Spielen – und das wird sich die Eintracht aus Bamberg wohl nicht mehr nehmen lassen.

Um das Rennen bis zum Schluss offen zu halten, hätte die DJK eben einen Sieg beim ASV Neumarkt gebraucht – aber an diesem Tag ging so gar nichts zusammen beim Team von Kai Hempel: „Das war das erste Mal in dieser Saison, dass einfach so gar nichts gegangen ist. Die Durchschlagskraft hat gefehlt, wir sind nicht in die Zweikämpfe reingekommen und die Optionen auf der Bank haben natürlich auch gefehlt. Da war einfach nichts zu machen.“

Nach einer weitestgehenden ereignislosen ersten Halbzeit gingen die Gastgeber in der 52. Minute durch Leon Gümpelein in Führung. Die DJK konnte nicht klären, Leon Gümpelein wurde nicht entschieden genug angegriffen und vollendete von der Strafraumgrenze zur Führung. Danach hatten beide Teams Gelegenheiten. Julian Ceesay brachte einen Ball nach Freistoßflanke aber auch nicht aufs Tor (69.). Die DJK drückte und das gab Neumarkt natürlich Räume – die der ASV in der 82. Minute dann nach einem Konter nutzte: Christopher Lindner sah sich drei Neumarktern gegenüber, Selim Mjaki machte dann das 2:0. Quasi mit dem Schlusspfiff legte der ASV dann noch das dritte drauf, Christian Schrödl donnerte den Ball aus kurzer Distanz ins Eck zum 3:0-Endstand (90.+1).

Für die personell arg gebeutelte DJK – unter anderem ohne Freisinger, Haller, Kohler, El Berd, Vogl – geht es jetzt darum, Wunden zu lecken und irgendwie wieder Personal zurückzubekommen für die letzten beiden Partien und eine potentielle Relegation. Und dann wartet am Samstag, 20. Mai, erstmal der Schlager bei der DJK Ammerthal.

ASV Neumarkt – DJK Gebenbach 3:0 (0:0)

ASV Neumarkt: Guttenbergs, Pözl (73. Schön), Brüggen, Braun, Mjaki (86. Meyer), Meyer, Schneider, Marx, Hausner (90. Winter), Hampl (71. Schrödl), Gümpelein (84. Heimisch)

DJK Gebenbach: Lindner – Hofmann (84. Izmire), Ceesay, Biermeier, Scherm – Becker, Fischer (59. Johnson), Amaizo (84. Isci), Albers, Lieder – Seifert

Tore: 1:0 (52.) Leon Gümpelein, 2:0 (82.) Selim Mjaki, 3:0 (90.+1) Christian Schrödl – Zuschauer: 200 – SR: Benjamin Mignon

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Jonas Lindner verlängert seinen Vertrag und Emir Terakaj vom SV Fortuna Regensburg wird uns kommende saison verstärken.

Jonas Lindner verlängert seinen Vertrag und Emir Terakaj vom SV Fortuna Regensburg wird uns kommende saison verstärken.

Wir freuen uns riesig das Jonas seinen Vertrag bei uns verlängert. Jonas ist für sein Alter bereits ein Leader im Team. Jonas studiert aktuell in München und die Belastung ist daher riesig. Umso mehr freut es uns das Jonas sich nicht für den bequemen weg irgendwo in München zu spielen entschieden hat sondern sich weiter mit uns identifiziert und seinen Weg mit uns weiterführt. Für die Mannschaft, die Trainer und den verein war seine Verlängerung ein wichtiger Baustein.

Zudem konnten wir die Verpflichtung von Emir Terakaj (SV Fortuna Regensburg) fix machen. Emir ist ein junger Offensiv Allrounder an dem wir schon seitdem Winter dran sind. Mit seiner Schnelligkeit, Spielintelligenz und Technik passt er ideal zu uns. Ein sehr spannender Spieler von dem alle überzeugt sind.

Noch immer steht die DJK Gebenbach an der Spitze der Bayernliga Nord und will dort auch bleiben.

Noch immer steht die DJK Gebenbach an der Spitze der Bayernliga Nord und will dort auch bleiben.

von Autor MIR

Das ist Einsatz: Kapitän Julian Ceesay (Zweiter von rechts) von der DJK Gebenbach ist unermüdlicher Antreiber seiner Mannschaft. Am Samstag geht’s für den Spitzenreiter gegen den TSV Großbardorf.

Weil die Eintracht aus Bamberg die erste Chance auf die Rückkehr an die Tabellenspitze durch die 1:3-Niederlage in Hof während der Woche liegengelassen hat, steht die DJK Gebenbach weiterhin ganz oben in der Tabelle der Fußball-Bayernliga Nord. Bamberg hat einen Zähler Rückstand und ein Spiel weniger – das steigt am kommenden Mittwoch in Ammerthal. Bis zu diesem Zeitpunkt, unabhängig von den Ergebnissen am Wochenende, will man in Gebenbach weiter auf Platz eins stehen. Dafür notwendig ist aber auch ein Sieg gegen ein Team, das eigentlich zum Inventar der Bayernliga gehört, in diesem Jahr aber extrem hinter den Erwartungen bleibt, nämlich der TSV Großbardorf, der am Samstag, 6. Mai (16 Uhr), zur DJK kommt.

Die Grabfeld-Gallier sind – von der Saison 2008/09 in der Regionalliga mal abgesehen – fester Bestandteil der Bayernliga und seit rund 20 Jahren dabei, dabei auch regelmäßig in den Top 5 vertreten. Doch nach der durchwachsenen vergangenen Saison mit Platz elf will es auch dieses Mal nicht so recht laufen.

Trainerwechsel ohne Wirkung

Auch der zwischenzeitliche Trainerwechsel auf den bis dato als Co-Trainer aktiven Markus Bach zeigte nur bedingt Wirkung. Aktuell steht der TSV auf Platz 15, zwei Zähler hinter Bayern Hof und sieben Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz – es wird also wohl auf Entscheidungsspiele mit Großbardorfer Beteiligung hinauslaufen. Daran ändern auch die beiden Siege zuletzt gegen Erlangen und Feucht nur wenig.

Entscheidungsspiele könnten auch auf die DJK Gebenbach warten, allerdings in die andere Richtung. Noch steht die Mannschaft von Kai Hempel aber ganz oben, ist seit acht Spielen ohne Niederlage und kommt mit viel Schwung in das vorletzte Heimspiel der Saison, eben auch weil der Sieg gegen die U21 des SSV Jahn Regensburg zuletzt gezeigt hat, dass man auch dreckig gewinnen kann. Und es sind dann eben auch solche Siege, die man braucht, um möglicherweise den ganz großen Wurf zu landen.

 

Fünf fehlen

„Es ist eine schöne Situation, wir können bis zum Schluss oben mitmischen, wenn wir unsere Hausaufgaben machen. Großbardorf wird unangenehm, aber wir ziehen so durch wie immer, und wenn wir abliefern, gewinnen wir auch“, so Kai Hempel. Fehlen werden dabei wieder einige Akteure aus dem zentralen Mittelfeld, wie Jonas Lindner, Marco Geier und Salah El Berd, dazu noch der Rot-gesperrte Fabian Vogl, Bastian Freisinger fehlt ohnehin. Hinter dem Einsatz von Jan Fischer steht ein Fragezeichen.

Zwei Spieler verlängern ihre Verträge und zwei Neuzugänge unterschreiben.

Zwei Spieler verlängern ihre Verträge und zwei Neuzugänge unterschreiben.

Die DJK Gebenbach darf die Vertragsverlängerung mit  Johannes Scherm und Timo Kohler bekanntgeben. Wir sind glücklich über die Vertragsverlängerungen unserer Spieler. Für uns sind das sehr wichtige Spieler die über die letzen Jahre Hinweg wichtige Stützen der Mannschaft waren und sind. Die Verträge sind für Bayernliga und Regionalliga gültig. Das zeigt uns auch die enorme Verbundenheit und Identifikation der Spieler mit dem Verein.

Desweiteren dürfen wir zwei Neuzugänge für die kommende Saison vermelden. Neben dem Torwart Talent Lukas Völlger vom SV Raigering Amberg (A-Jugend) schließt sich auch Dominik Späth von FV Vilseck kommende Saison der DJK Gebenbach an.

Lukas Völlger ist ein sehr talentierter 18 jähriger Torwart welchen wir seit längerem im Blick hatten, nach einigen Gesprächen und Einheiten hat sich unser Eindruck vom Lukas bestätigt. Vorallem unser Torwart Trainer Götz Matze war seitdem ersten Training sehr vom Potential überzeugt.

Mit Dominik Späth konnten wir einen jungen Mittelfeldspieler vom FV Vilseck für uns gewinnen der dieses Jahr für großes Aufsehen in der Kreisliga gesorgt hat. Dominik möchte sich sportlich weiterentwickeln und wir sind von ihm vollkommen überzeugt. Er ist ein enorm cleverer und technisch versierter Spieler der alles hat um sich die nächsten zwei Jahre bei uns weiterzuentwickeln und durchzusetzen.

DJK Gebenbach behauptet Tabellenspitze in der Bayernliga Nord

DJK Gebenbach behauptet Tabellenspitze in der Bayernliga Nord

Eine komplette Halbzeit in Unterzahl, starker kämpferischer Einsatz: Die DJK Gebenbach müht sich beim SSV Jahn Regensburg II erfolgreich über die Zeit.

Fabian Vogl (Bild) sah die Rote Karte. Für Trainer Kai Hempel war der Platzverweis völlig überzogen.

Die DJK Gebenbach bleibt dank des 2:1-Auswärtserfolgs bei der U21 des SSV Jahn Regensburg weiter an der Spitze der Bayernliga Nord – auch, wenn es ein hartes Stück Arbeit war, weil die DJK mehr als 45 Minuten in Unterzahl agieren musste. „Wir hatten ja keine andere Möglichkeit, als zu verteidigen. Da hat sich jeder für den anderen reingehauen, das war brutal. Und die Jungs haben gesehen, dass es auch mal mit dreckig verteidigen funktioniert“, sagte Trainer Kai Hempel stolz.

Die Partie begann genau so, wie man es sich bei der DJK Gebenbach erhofft hatte: Mit einer schnellen Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte Marco Seifert Timo Kohler auf die Reise, der im Eins-gegen-eins Jahn-Keeper Philipp Böhm den Ball durch die Beine zur Führung schob (3.). Doch die Antwort der Jahn-U21 ließ nicht all zu lang auf sich warten: Jonas Bauer marschierte von der Mittellinie los, ging in zwei Duelle und zog dann ab – und sein abgefälschter Schuss segelte zum Ausgleich ins Tor (17.). Noch schneller kam aber die Antwort der DJK, als Johannes Scherm von der Strafraumgrenze per Volley ein absolutes Traumtor zur erneuten Führung erzielte (23.). In der 42. Minute sah Fabian Vogl nach Foul an Jonas Bauer glatt Rot von Schiedsrichter Felix Wagner – die DJK damit die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl. „Er kommt von der Seite an der Mittellinie, das ist Gelb eigentlich. Da hab ich bald kein Verständnis mehr für solche Entscheidungen“, so Kai Hempel.

Kurz nach Wiederbeginn rettete Christopher Lindner stark gegen Christian Schmidt im direkten Duell (52.). Der Jahn drängte die DJK in der Folge tief in die eigene Hälfte, ließ den Ball gut laufen, wurde aber nur selten gefährlich, auch weil die DJK gut stand. Gebenbach hatte in der 76. Minute aber Glück, als Christian Schmidt nur die Latte traf. Der Platzverweis für Jahns Paul Gebhardt (90.+2) war am Ende nur noch für die Statistik relevant.

SSV Jahn Regensburg II: Böhm, Köppel, Bezja, Gebhard, Amadou, Lockermann, Fischer (83. Onuigwe), Ziegler, Graf, Schmidt, Bauer

DJK Gebenbach: Lindner – Hofmann (74. Albers), Ceesay, Biermeier, Scherm – Becker, Vogl, Lieder (83. Johnson), Haller, Kohler – Seifert (74. Amaizo)

Tore: 0:1 (3.) Timo Kohler, 1:1 (17.) Jonas Bauer, 1:2 (23.) Johannes Scherm – Rot: (42.) Fabian Vogl (DJK), Foul, (90.+2) Paul Gebhardt (SSV II) – Zuschauer: 90 – SR: Felix Wagner

DJK Gebenbach bei der „Wundertüte“ des SSV Jahn Regensburg

DJK Gebenbach bei der „Wundertüte“ des SSV Jahn Regensburg

Ein unbequemer Gegner" sei die zweite Mannschaft des Zweitligisten, sagt DJK-Trainer Kai Hempel. Fatal, dass er ausgerechnet jetzt Personalprobleme bekommt.

 Autor MRE

Jonas Lindner fehlt in der Partie in Regensburg.

Noch fünf Spiele sind es für die DJK Gebenbach in dieser Saison – ohne mögliche Relegation gerechnet. Denn die ist genau so möglich wie der Meistertitel oder der undankbare Platz 3. Aber erst einmal heißt es, sich auf dieses Wochenende zu fokussieren, an die Aufgabe mit der Auswärtspartie beim SSV Jahn Regensburg II (Samstag, 16 Uhr), die sicher nicht die einfachste wird.

Das hört sich etwas verwunderlich an, wenn man auf die Tabelle der Bayernliga blickt. Denn die U21 des Zweitligisten liegt dort auf Platz 13, dem Platz vor der Abstiegsrelegation – wenn auch mit fünf Zählern Vorsprung. Dass es sich aber nicht um ein klassisches Kellerkind handelt, zeigt die bisherige Bilanz im Jahr 2023: Da ging nämlich keines der acht Spiele bisher verloren. Teilweise trumpfte man ordentlich auf (8:0 gegen Geesdorf) oder überrascht auch (3:2 gegen Eltersdorf) – andererseits gab es gegen Teams wie Abtswind, Weiden, Cham oder Ammerthal dann auch nicht mehr als ein Unentschieden. Auf die DJK Gebenbach wartet also eher eine Wundertüte als ein typisches Team aus dem Keller: „Die haben eine gute Qualität und wollen sich zeigen. Das ist ein maximal unbequemer Gegner“, schätzt DJK-Trainer Kai Hempel.

Der war nach dem vergangenen Wochenende ziemlich bedient, als es nur ein 1:1 gegen den SC Feucht gab, ein Spiel, das man den eigenen Ansprüchen folgend eigentlich hätte gewinnen müssen, zumal Feucht auch nur einen einzigen Torschuss – nämlich den zum 0:1 – hatte. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Tabelle, der Vorsprung auf die Eintracht aus Bamberg, die ohnehin noch zwei Nachholspiele hat, wurde so geringer. „Es geht nur um uns, wir können alles andere eh nicht beeinflussen. Aber wenn wir unsere Hausaufgaben nicht machen, ist ohnehin alles Schall und Rauch“, gibt Kai Hempel die Richtung vor.

Als Problem stellt sich zum ungünstigsten Zeitpunkt die Kadersituation dar. Bastian Freisinger fällt ohnehin aus, dazu gesellen sich noch Jan Fischer, Jonas Lindner und Marco Geier – damit fehlt quasi die komplette Zentrale bei der DJK. Hinter den Einsätzen von Niko Becker, Timo Kohler und Salah El Berd stehen auch noch Fragezeichen. Nicht die beste Ausgangsposition für ein Spiel bei der Zweiten des Jahn – aber mit genug Willen und Selbstvertrauen könnte es trotzdem gelingen, den Regensburgern die erste Niederlage des Jahres beizubringen.

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