Kreisliga

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SV Inter Amberg - SG Ursulapoppenricht 4: 2 (2: 0)

(exb) Die Anfangsphase war geprägt von gegenseitigem Abtasten. Das erlösende 1: 0 fiel nach einem Eckball durch Timo Nürnberger in der 26. Minute. Das 2: 0 erzielte der agile Nicolei Dürbeck (39.). Durch einem Elfmeter kamen die Gäste in der 60. Minute zum 2: 1 Anschlusstreffer. 2 Minuten später stellte Florent Sejdiu sehenswert per Hacke den alten Abstand wieder her. Das 4: 1 erzielte Andrej Dauer souverän per Elfmeter in der 80. Minute. Anschließend nutzen die Gäste einem Abwehrfehler, um auf 4: 2 zu verkürzen, was auch dem Endstand entsprach.

Tore : 1: 0 (26.) Timo Nürnberger, 2: 0 (3.) Nicolei Dürbeck, 2: 1 (60, Elfmeter) Cengiz Izmire, 3: 1 (62.) Florent Sejdiu, 4: 1 (80., Elfmeter) Andrej Dauer, 4: 2 (83.) Cengiz Izmire - SR : Matthias Zahn - Zuschauer : 149

Enttäuschung nach dem Spiel in Bamberg

Enttäuschung nach dem Spiel in Bamberg

Enttäuschung nach dem Spiel in Bamberg
Beim Tabellenführer FC Eintracht Bamberg musste die DJK Gebenbach antreten, doch der trat nicht wie ein solcher auf. Deswegen schmeckt DJK-Trainer Kai Hempel das Ergebnis nicht so besonders.

Nach vier Siegen in Folge musste die DJK Gebenbach jetzt zwei Mal binnen vier Tagen Federn und damit Punkte lassen. Denn auf das 0:3 gegen Vilzing während der Woche folgte jetzt eine 1:3-Niederlage bei Eintracht Bamberg. Allerdings muss man an dieser Stelle auch festhalten: Es ging beide Male gegen die Top-Teams der Liga, im Falle Bambergs sogar gegen den Tabellenführer. Trotzdem war man nach der Niederlage am Samstag dann doch enttäuscht bei der DJK: „Eigentlich hätten wir schon mindestens einen Punkt verdient gehabt, aus meiner Sicht waren wir über die ganze Spieldauer gesehen besser“, so Kai Hempel: „Mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, bin ich schon zufrieden. Es tut aber schon weh, dass wir hier nichts mitgenommen haben. Aber die stehen halt auch nicht zu Unrecht auf Platz eins und da gewinnst du solche Spiele halt.“
Nico Becker trifft
Die Bamberger überzeugten das heimische Publikum in der Tat nicht wirklich so, wie man es sich von einem Tabellenführer erwarten würde. Die Gäste aus Gebenbach hatten im ersten Abschnitt dann auch die besseren Chancen, die Nico Becker und Timo Kohler nicht verwerten konnten. Zählbares gab es dann erst in Halbzeit zwei, aber auch hier scheiterte die DJK entweder an Bambergs Keeper Ben Oleschewski (Michael Jonczy, 55.) oder am Außenposten (Andre Biermeier, 60.). Da passte dann auch der Führungstreffer gut ins Bild: nach etwas Flipper im Gebenbacher Strafraum hatte Franz Helmer den Fuß zuletzt am Ball und brachte die Eintracht in Führung (65.). Gebenbachs Antwort folgte prompt und verdient: nach einer Ecke verlängerte Andre Biermeier auf den langen Pfosten, wo Nico Becker den Ball oben links ins kurze Eck donnerte (68.). Nur ein paar Minuten später war es aber dann wieder Franz Helmer, der sich auf dem linken Flügel durchsetzen konnte, in die Mitte zog und Christoph Lindner den Ball aus kurzer Distanz durch die Beine schob (75.) – da machte es die DJK den Gästen „viel zu einfach, weil die Situation aus einem Einwurf an der Mittellinie resultiert“, befand Kai Hempel.

Die DJK warf in der Schlussphase alles nach vorn, der eingewechselte Kevin Amaizo hatte den Ausgleich sogar noch auf dem Fuß, aber Ben Olschewski im Bamberger Tor eben noch die Finger am Ball (90.). Mit dem Schlusspfiff setzte Armend Elshani vom Strafraumeck einen sehenswerten Schlenzer ins obere Eck – und sorgte so für den Endstand (90.+3).

Für die DJK Gebenbach enden damit die englischen Wochen und auch die Zeit der dicken Brocken der Bayernliga. Am kommenden Wochenende geht es dann gegen die nächste Bamberger Mannschaft, dann die DJK Don Bosco.

FC Eintracht Bamberg – DJK Gebenbach 3:1 (0:0)
FC Eintracht Bamberg: Olschewski – Popp, Kollmer (83. Reck), Schmitt (57. Elshani), Linz, Valdez (46. Ljevsic), Hack (76. Lang), Reischmann, Helmer (88. Stromer), Kaube, Kettler

DJK Gebenbach: Lindner – Graml (46. Böhm), Biermeier (83. Amaizo), Ceesay, Gorgiev – Kohler (72. El Berd), Freisinger, Lindner, Becker – Jonczy, Haller

Tore: 1:0 (65.) Franz Helmer, 1:1 (68.) Nico Becker, 2:1 (75.) Franz Helmer, 3:1 (90.+3) Armend Elshani – SR: Thomas Gscheidl – Zuschauer: 378

Wahnsinn, wie alle marschiert sind“

Wahnsinn, wie alle marschiert sind“

Mentalitätsmonster – so könnte man den Auftritt der DJK Gebenbach gegen den ASV Neumarkt am Freitagabend an sich gut umschreiben. „Das war Wahnsinn, wie die heute alle marschiert sind, jeder ist für den anderen gelaufen und den letzten Meter gegangen“, so DJK-Trainer Kai Hempel nach dem 2:1-Sieg (1:1) gegen die Neumarkter.

Beide Teams begannen mit dem Fuß am Gas, auch die DJK, die ja erst 48 Stunden zuvor das Derby gegen Ammerthal erfolgreich bestritt. Und die Gastgeber hatten mit Michael Jonczy auch die erste große Chance, die aber knapp vorbeiging (6.). Neumarkt war eigentlich nur bei Standards zu sehen, das aber durchaus gefährlich. Und genau aus einem solchen ruhenden Ball entstand dann auch das 0:1 in der 20. Minute: Henrik Brüggen stand nach einer Ecke im Fünf-Meter-Raum völlig frei und konnte gar nicht mehr anders als den Ball einzuschieben. Die DJK versuchte in der Folge dagegenzuhalten, tat sich aber schwer, weil der letzte Tick immer irgendwie fehlte. Bis zur 44. Minute, als Dominik Haller Johannes Böhm bediente, der dann zum Halbzeitstand von 1:1 traf.

Den kompletten Spielbericht finden Sie hier

Revanche gegen Ammerthal

Revanche gegen Ammerthal

Die DJK Gebenbach hat sich für die 3:5-Niederlage im Hinspiel bei der DJK Ammerthal mehr als revanchiert. 5:0 (3:0) hieß es am Ende im Nachholspiel der Fußball-Bayernliga Nord am Mittwochabend – ein recht eindeutiges Statement. „Auch wenn es vielleicht ein Tor zu hoch ist, war das heute brutal stark. Ich kann da auch keinen rausheben, wir haben alle schnell umgeschaltet, waren immer präsent in den Zweikämpfen. Man hat gesehen, was wir eigentlich für eine Qualität haben“, so Gebenbachs Trainer Kai Hempel.

Sein Gegenüber Michael Hutzler war da weniger euphorisch, wenn auch nicht unzufrieden, was angesichts des Ergebnisses erst mal verwunderte: „Ich glaube, Gebenbach hat zur Halbzeit gar nicht gewusst, warum sie 3:0 geführt haben. Wir haben die beste erste Hälfte der Rückrunde gespielt, aber da trotzdem drei Fehler gemacht, die eiskalt bestraft wurden. Ich bin nicht völlig unzufrieden, aber man hat einfach gesehen, was der Unterschied zwischen einer erfahrenen und einer jungen Mannschaft wie der unseren ist.

Den kompletten Spielbricht finden Sie hier............

Sommertransfer Nummer 2…

Sommertransfer Nummer 2…

....... ist in trockenen Tüchern!💚

DJK Gebenbach holt neuen Torhüter

Bayernligist verpflichtet zur neuen Saison Moritz Plößl vom TSV Detag Wernberg

Gebenbach. (mir) Jung, talentiert und aus der Region - Eigenschaften, auf die man Wert legt bei der DJK Gebenbach, wenn es um Neuverpflichtungen geht. Und passend dazu hat der Fußball-Bayernligist jetzt den nächsten Neuzugang für den Sommer präsentiert: Moritz Plößl. Der 23-jährige Torhüter steht derzeit beim TSV Detag Wernberg in der Bezirksliga zwischen den Pfosten und schließt sich im Sommer den Gebenbachern an.

DJK-Trainer Markus Kipry kennt Plößl aus seiner Zeit an der Seitenlinie bei Detag Wernberg natürlich bestens. "Michael Nitzbon wird aufhören und wir brauchen unbedingt drei Torhüter", erklärt DJK-Coach Kai Hempel, der Plößl als "jung, ambitioniert, ehrgeizig und mit einer entsprechenden Statur" beschreibt.

Moritz Plößl wechselte zur Saison 2018 vom FC Amberg, wo er unter anderem Bayernliga-Luft schnuppern konnte, nach Wernberg.

Dieses Kapitel endet nach drei Spielzeiten wieder - und es steht eine neue Herausforderung an. Denn: "Er kommt sicher nicht als Nummer 2. Das wird ein offenes Duell zwischen allen drei Keepern im Kader", so Kai Hempel.

Gebenbach siegt in Aschaffenburg

Gebenbach siegt in Aschaffenburg

Gebenbach siegt in Aschaffenburg
Beim Auftakt nach der Winterpause gewinnt die DJK bei Vatan Spor Aschaffenburg mit 2:1.
Im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen den SC Feucht am 19. Spieltag veränderte das Trainer-Duo Kai Hempel und Markus Kipry das Team auf sechs Positionen. Im Tor durfte nicht wie zuvor angekündigt Michael Nitzbon oder Christoph Lindner ran, sie wurden kurzfristig durch den 19-jährigen dritten Keeper Niklas Mecke zwischen den Pfosten ersetzt. Für ihn war es der erste Pflichtspieleinsatz in der laufenden Saison. Als Feldspieler schickten die Coaches im ersten Spiel nach der Winterpause Jan Fischer, Andre Biermeier, Nico Becker, Dominik Haller, Oliver Gorgiev, Timo Kohler, Bastian Freisinger, Andreas Graml, Michael Jonczy und Neuzugang Salah El Berd auf den Rasen. Aufgrund von Verletzungssorgen und zahlreichen angeschlagenen Spielern standen mit Patrick Hofmann und Marco Seifert dem 13-Mann-Kader lediglich zwei Akteure als Joker zur Verfügung.

Vom Anstoß weg riss der Gast aus der Oberpfalz die Partie an sich und zwang durch konsequentes Pressing die Gastgeber schon in den Anfangsminuten zum ein oder anderen Abspielfehler. Aus diesem konnte die DJK Gebenbach zunächst kein echtes Kapital schlagen. In der 17. Minute ging der Tabellenelfte der Bayernliga nach einem schönen Spielzug in Führung. Der Neuzugang aus Nürnberg, Salah El Berd, schob die Kugel nach schönen Querpass von Nico Becker ins Aschaffenburger Gehäuse zum 1:0 ein.

Viele Chancen für die Gäste
In der Folge hinterließ der Treffer bei den Aschaffenburgern Wirkung. Immer häufiger drang das Team von Kai Hempel und Markus Kipry in die Hälfte der Gastgeber ein und spielte sich sehenswerte Torchancen heraus. Nach einem Konter über Dominik Haller und einem Zuspiel von Nico Becker, brachte Timo Kohler im Fallen zu wenig Druck hinter den Ball, sodass Vatan Spor gerade den Ball noch auf der eigenen Torlinie klären konnte (34.).

Trotz der Überlegenheit ging es nach einem munteren und phasenweise ausgeglichenen ersten Durchgang mit einer hauchdünnen 1:0-Führung aus Sicht der Gäste in die Kabine. Der zweite Spielabschnitt beginnt aus DJK-Sicht mit einem Schock. Wenige Sekunden nach der Pause entschied der Schiedsrichter auf Foulelfmeter für die Heimmannschaft. Ein langer Ball der Aschaffenburger sprang DJK-Spieler Andreas Graml an die Hand. Die abstiegsbedrohten Franken ließen sich diese Chance vom Punkt nicht nehmen und trafen zum Ausgleich (46.). Dennoch zeigten sich die Gäste vom Ausgleich nahezu unbeeindruckt und drängten erneut auf die Führung. Nach einem kurz ausgeführten Eckball drang Timo Kohler in den Strafraum ein, ließ zwei Gegenspieler stehen und drosch den Ball zur Freude der mitgereisten Gebenbacher Fans in die Maschen (58.). Anschließend dominierten die Gäste die Partie weiter, ließen jedoch einige gute Torchancen ungenutzt.

Zufriedenheit beim Coach
Wenige Minuten später hätte es erneut fast mit dem nächsten Treffer des Tages geklappt. Doch die Heimmannschaft konnte einen Schuss von Michael Jonczy im letzten Moment von der Linie klären (78.). Da die Möglichkeiten nicht genutzt wurden, warf Aschaffenburg in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne. Die meist langen Zuspiele auf die Stürmer der Heimelf brachten unter dem Strich jedoch nichts mehr ein, sodass die DJK den Sieg letztendlich über die Ziellinie brachte. Durch den ersten Dreier zum Auftakt der Restrückrunde springt die DJK in der Tabelle auf Rang zehn.

Gebenbachs Trainer Kai Hempel zeigte sich mit dem Auftritt seines Teams sehr zufrieden. „Die Jungs haben brutal gekämpft, es war ein super Spiel. Wir haben sehr gut gearbeitet, der Zusammenhalt in der Mannschaft heute war riesig. Das Einzige, was ich zu bemängeln habe, ist, dass wir nicht früher den Deckel draufmachen und das Spiel entscheiden. Da müssen wir noch konsequenter sein“, betonte Hempel.

27.2.2022, 13:00 Uhr
Johannes Berner
Autor

Fritz Lieder wechselt zur DJK

Fritz Lieder wechselt zur DJK

Lieder-Wechsel sorgt für Bedauern und Freude

Friedrich Lieder wechselt im Sommer von Cham nach Gebenbach.

Der ASV Cham ist seinem "Neuner" Friedrich Lieder dankbar. Dafür, dass der 31-Jährige maßgeblich daran beteiligt war, dass die Kreisstädter 2019 in die Bayernliga aufgestiegen sind. Dafür, dass der Mittelfeldspieler über dann drei Spielzeiten hinweg das Spiel der Oberpfälzer geprägt hat wie kein anderer Spieler. Freilich, das gibt ASV-Fußballchef Jürgen Kreipl angesichts des sportlichen Werts des Abganges zu, tue der Wechsel des Ambergers im Sommer zur DJK Gebenbach weh. "Wir haben aber auch absolutes Verständnis dafür, dass Fritz in Anbetracht seiner familiären und beruflichen Situation den Aufwand nicht mehr betreiben will."

Des einen Leid ist des anderen Freud. Während das derzeitige Schlusslicht Cham also zur neuen Spielzeit einen "zuverlässigen Typen und klasse Kicker" verliert, freut sich Gebenbach in Person von Trainer Kai Hempel über einen vielversprechenden Neuzugang. Lieder, der aus Sicht des ehemaligen Profis und jetzigen DJK-Trainers flexibel in der Offensive - als Stürmer, Zehner, Achter oder auf der Außenbahn - einsetzbar ist, wird uns "enorm verstärken. Er bringt viel Erfahrung mit, hat einen guten Charakter. Auffällig ist vor allem sein überragendes Spielverständnis."

Jürgen Kreipl wünscht einem verdienten ASV-Spieler der vergangenen Jahre alles Gute für die Zukunft und seine neue sportliche Aufgabe, gibt dem Scheidenden aber auch noch eine Aufgabe für die restlichen Spiele im Chamer Trikot mit auf dem Weg. "Ein guter Abschluss wäre, wenn er sich in Form des Klassenerhaltes verabschieden würde." Eine große Herausforderung, immerhin beträgt der Rückstand des ASV Cham auf die Relegationsplätze drei und auf die Nichtabstiegsplätze zehn Punkte. Aber im Fußball ist bekanntlich alles möglich - und es wäre das Happy End einer tollen sportlichen und menschlichen Geschichte.

FuPa
Aufrufe: 3.41524.2.2022, 10:30 Uhr
Helmut Weigerstorfer Autor

Kai Hempel • Trainer-Neuling im Gespräch mit FuPa

Kai Hempel • Trainer-Neuling im Gespräch mit FuPa

Fußball-Bayernligist bereitet sich auf die zweite Saisonhälfte vor und plant auch schon für die kommende Spielzeit - Fast alle Verletzten sind wieder zurück
Amberger Zeitung, 25.01.2022 Gebenbach. (mir)

Während man in manchen Teilen des Landkreises an Skilanglauf oder Schlittenfahren denkt, steht in Gebenbach seit vergangener Woche wieder Fußball im Mittelpunkt. Die Bayernliga-Kicker um das Trainer-Duo Kai Hempel und Markus Kipry sind aber schon länger wieder unterwegs.

"Wir hatten Ende Dezember eine Laufeinheit und haben darauf basierend individuelle Laufpläne für die Jungs erstellt", so Hempel. Der Wintereinbruch erschwerte die erste Phase auf dem Platz natürlich und auch die Corona-Pandemie zeigt weiterhin ihre Auswirkungen, weil viele Hallen gesperrt sind. Aber es gibt auch durchaus positive Meldungen von der DJK, zum Beispiel aus dem Personalbereich. "Fast alle Verletzten sind wieder zurück und haben nur noch leichte Blessuren, aber da sind wir jetzt gut aufgestellt", freut sich Hempel.

Auch der ein oder andere Neuzugang wird noch kommen - und auch für die kommende Saison ist man bereits recht weit. Etliche Akteure hätten schon verlängert, mit neuen Kandidaten für die nächste Saison werde schon gesprochen, erklärt Hempel: "Wir wollen nächstes Jahr erfolgreich durchstarten und erfolgsorientiert arbeiten. Darum geht es auch darum, schnellstmöglich die nötigen Punkte zu holen, um weiter planen zu können und so auch den Kern der Mannschaft weiter zusammenzubringen und den Jungs die Philosophie noch näherzubringen."

Das gilt auch für die Zusammenarbeit des neuen Trainerduos. Markus Kipry kennt sich bestens bei der DJK aus und bringt auch sonst vieles mit, was dem Duo zugute kommt. "Wir ergänzen uns richtig gut und gerade die Erfahrung in der Organisation eines Teams ist sehr wichtig für uns", so Hempel. Beide werden die Akteure in den nächsten Wochen aber erst mal auf das vorbereiten, was in der Bayernliga noch ansteht. Sechs Punkte Vorsprung sind es auf den Relegationsplatz, allerdings mit noch einem Spiel zusätzlich. Ganz gute Voraussetzungen, aber um ganz sicher zu gehen, braucht man schon noch einige Zähler.

Eine Aufgabe, auf die man sich mal in Gebenbach, mal am Kunstrasenplatz in Raigering oder auch beim Spinning vorbereitet - und auch mit Testspielen. Am Donnerstag, 27. Januar, hat man da mit dem Spiel bei der SpVgg SV Weiden schon mal einen guten Gradmesser, am Sonntag, 30. Januar, geht es gegen den FC Amberg. Danach warten noch Partien gegen SV Grafenwöhr (5. Februar, in Weiden) und Fortuna Regensburg (6. Februar).

Mitte Februar geht es dann ins Trainingslager in die Türkei, wo zwei weitere Partien auf dem Programm stehen. Und dann sollte Gebenbach gerüstet sein für die Rückrunde in der Bayernliga.

Neuzugang 2022

Neuzugang 2022

DJK Gebenbach: "Glücksgriff" aus Marokko

Mit dem Marokkaner Salah El Berd ist der DJK Gebenbach ein Glücksgriff gelungen. "Der Junge ist erst 21 Jahre alt, er hat sich bisher so gut präsentiert. Schnell, wendig, er macht sich richtig gut", lobt Trainer Kai Hempel den Winter-Neuzugang. Im Herbst war Salah El Berd bereits im Probetraining bei der DJK, den Kontakt hatte Physio Davide Damiano hergestellt. Zu diesem Zeitpunkt spielte der Mittelfeldmann noch beim TSV Azzuri Südwest Nürnberg - in der A-Klasse. "Salah hat sich als äußerst zuverlässig erwiesen, er ist sehr fleißig", erklärt Hempel. Zuvor hatte er bei Castellazzo Bormida Giovanili in der vierten italienischen Liga gespielt. In den Vorbereitungsspielen kam der junge Marokkaner bereits zum Einsatz und erzielte am Wochenende zwei Tore.

Der Neue Tag (08.02.2022 • ref)
Mit 41 noch Bayernliga

Mit 41 noch Bayernliga

Mit 41 noch Bayernliga: Die Geschichte eines Fußballverrückten

Gebenbachs Oliver Gorgiev will auch in der kommenden Saison weitermachen

mittekbayrische Zeitung (Februar 2022)

 

 

 

Er ist einzigartig: Mit seinen 41 Jahren läuft Oliver Gorgiev immer noch in der Bayernliga für die DJK Gebenbach auf. Und nein, nicht nur als Joker für die letzten Minütchen. In der Regel gehört der Nürnberger zum Stammpersonal bei den Oberpfälzern aus dem Landkreis Amber-Sulzbach. Das macht ihm so schnell keiner nach. Ob er nun langsam die Lust - auch bedingt durch die Corona-Maßnahmen - verliert, oder weiter unverwüstlich die Schuhe schnürt? FuPa hat beim Bayernliga-Methusalem nachgefragt.

Zwei Jahre Corona setzen mittlerweile der Gesellschaft und auch dem Amateurfußball zu. "Ich denke, wir sind mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem sich jeder nur noch fragt: Was gilt denn jetzt eigentlich? Genauso im Fußball. 2G für Spieler, 2G Plus für Zuschauer. Es kennt sich doch keiner mehr aus", meint Oliver Gorgiev halb genervt, halb resignierend. Die Gebenbacher Kicker sind längst in die Vorbereitung auf eine wieder mal unsichere Frühjahrsrunde eingestiegen, das Virus und die daraus resultierenden Maßnahmen sind omnipräsent. Testungen, Hygienevorschriften und so weiter und so fort. Man könnte jetzt meinen, Gorgiev müsste sich mit seinen 41 Jahren das alles nicht mehr antun. Er hat im Amateurfußball alles gesehen.

Am 13. Februar machen die Gebenbacher den Abflug in die Türkei.

Doch weit gefehlt! Der Defensivspezialist brennt nach wie vor für das Spiel mit dem runden Leder. "Mein Ehrgeiz ist ungebrochen. Ich bin noch lange nicht müde", schmunzelt er und freut sich aufs Trainingslager ab dem 13. Februar in der Türkei: "Endlich mal wieder Fußball auf schön natürlichem Untergrund. In der Oberpfalz sind ja die Plätze zu dieser Jahreszeit nicht wirklich prickelnd", grinst er.

Dass er mit über 40 noch in der fünften Liga kicken kann, darüber macht er nicht viel Aufhebens. Aber was ist sein Geheimnis, im biblischen Fußballalter immer noch auf hohem Niveau agieren zu können? "Ich achte schon seit jeher auf meine Ernährung, ansonsten mache ich aber eigentlich nichts Besonderes. Ich lebe den Fußball." Ein Glückspilz offenbar, an dem der Zahn der Zeit nicht nagt. "Ich hab`halt gute Gene", lacht er.

 

Geht`s in die Verlängerung?

Geht`s nach ihm, wird auch im Sommer nicht Schluss sein. Seine Laufbahn will er noch nicht beenden. "Mit unserem Coach Kai Hempel hatte ich schon ein Gespräch. Der Verein möchte gerne, dass ich bleibe. Die finalen Gespräche stehen noch aus, aber es spricht nicht viel dagegen, dass ich in Gebenbach weiterspiele." Im März will Oliver Gorgiev zudem seinen Trainerschein in der Sportschule Oberhaching in Angriff nehmen. Sollte er tatsächlich eines fernen Tages nicht mehr selbst auf dem Platz stehen können, dem Fußball wird er aber definitiv erhalten bleiben. "In welcher Funktion auch immer", sagt er.

Weiter in Gebenbach? "Spricht nicht viel dagegen", meint Oliver Gorgiev (Bildmitte).

Weiter in Gebenbach? "Spricht nicht viel dagegen", meint Oliver Gorgiev (Bildmitte). – Foto: Werner Franken

Die Pandemie ist auch beruflich nicht spurlos an Oliver Gorgiev vorbeigegangen. Seine Bar in Erlangen hat er vor Corona verkauft. Zusammen mit seinem Geschäftspartner wartet er sehnsüchtig darauf, einen neues Projekt in Angriff nehmen zu können. "Für die Gastronomie ist es mit am schlimmsten. Etwas Neues zu eröffnen macht im Moment eigentlich keinen Sinn, da müssen wir leider weiterhin abwarten." Zuletzt hat es ihn nach längerer Zeit wieder einmal in die Innenstadt von Nürnberg getrieben. "Ich war erschrocken, wie viele Läden verschwunden sind. Das ist sehr traurig alles", findet er nachdenkliche Worte. Es wäre ihm zu wünschen, dass Lockerungen in der Gastronomie ihm das berufliche Leben bald wieder erleichtern. Fußballerisch kann ihn ohnehin nichts erschüttern, nicht einmal eine Pandemie

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