Freitag 19:00 gegen Neumarkt

Freitag 19:00 gegen Neumarkt

Platz eins in der Bayernliga winkt

Am Freitagabend steht das Oberpfalzderby gegen den ASV Neumarkt an. Wenn die DJK Gebenbach den achten Dreier in Folge holt, steht sie ganz vorne – aber wie lange?
Vor fast genau zwei Monaten ging die DJK Gebenbach das letzte Mal nicht als Sieger vom Platz – und ausheutiger Sicht scheint die 1:6-Heimklatsche gegen den SC Eltersdorf am 12. August also doch für etwas gut gewesen zu sein. Denn seitdem gab es sieben Siege am Stück für die DJK, die bei einem weiteren Erfolg mindestens über Nacht auf Platz 1 der Bayernliga Nord springen könnte. Dafür notwendig: ein weiterer Dreier gegen den ASV Neumarkt am Freitag um 19 Uhr vor heimischen Publikum.

 

Zum Spiel vor eigenem Publikum geht’s für die DJK Gebenbach immer abwärts – runter auf den Rasenplatz. In der Tabelle ging’s ständig aufwärts, und womöglich an die Spitze der Bayernliga Nord.

Vor fast genau zwei Monaten ging die DJK Gebenbach das letzte Mal nicht als Sieger vom Platz – und ausheutiger Sicht scheint die 1:6-Heimklatsche gegen den SC Eltersdorf am 12. August also doch für etwas gut gewesen zu sein. Denn seitdem gab es sieben Siege am Stück für die DJK, die bei einem weiteren Erfolg mindestens über Nacht auf Platz 1 der Bayernliga Nord springen könnte. Dafür notwendig: ein weiterer Dreier gegen den ASV Neumarkt am Freitag um 19 Uhr vor heimischen Publikum.

Auswärts stark

Dass sie es ja eigentlich könnten, haben die Neumarkter ja schon bewiesen in dieser Spiel – vor allem in der Fremde. Da holte man nämlich schon drei Siege und damit mehr Punkte als auf dem eigenen ASV-Gelände. Die DJK wird das sicher verhindern wollen und bringt auch alles mit, um den nächsten Sieg einzufahren.

Eine Kopfsache

Das Ziel ist klar: Den Lauf aufrechterhalten, die Siegesserie ausbauen und am Ende womöglich auf Platz 1 springen, mindestens bis zum Samstag. Da empfängt der aktuelle Spitzenreiter, Eintracht Bamberg, den 1. FC Geesdorf – da kann man dann auch einen Heimsieg der Bamberger erwarten, was in Gebenbach aber jetzt momentan wohl auch noch nicht zwingend stören würde. Man schaut auf sich bei der DJK und weiß, worauf man bauen kann und worauf es ankommt. „Wir müssen weiter hungrig bleiben und dürfen es nicht schleifen lassen, gerade gegen einen Gegner wie Neumarkt. Wenn wir alles abrufen, haben wir eine brutale Qualität. Und genau das wird wichtig: es abrufen zu wollen“, so Kai Hempel. Es wird also eine Kopfsache? Ja. „Die Automatismen haben sich gut eingespielt. Und wenn wir im Kopf klar bleiben, dann gewinnen wir auch.“

Flutlicht

Flutlicht

Strompreise auf Höhenflug: Wie lange noch Amateur-Fußball unter Flutlicht?

Fußball-Bayernligist SpVgg SV Weiden rechnet mit einer Verdoppelung der Energiekosten – das „Worst-Case-Szenario“. Auch die Fußballer des FC Amberg mit Hauptverein TV könnte es erwischen – bei der DJK Gebenbach hingegen gibt’s Entwarnung.

Rund 12 bis 13 Euro kostet der DJK Gebenbach derzeit ein Flutlichtspiel am Abend. Deutlich mehr zu Buche schlagen die Kosten für den Trainingsbetrieb unter Flutlicht.

Drastische Erhöhungen drohen bei den Energiepreisen, beim Gas, Öl und Strom. Das Thema beschäftigt auch Sportvereine. Womöglich könnten saftige Steigerungen im fünfstelligen Euro-Bereich zu Einschränkungen im Spiel- und Trainingsbetrieb führen. Oberpfalz-Medien hat sich bei den höherklassigen Fußballclubs umgehört, die im Herbst, Winter und im Frühjahr unter Flutlicht trainieren und auch unter der Woche am Abend immer wieder ihre Punktspiele austragen. Die Clubs sehen das Ganze sehr unterschiedlich – von entspannt bis angespannt.

Fußball-Bayernligist SpVgg SV Weiden hat noch keine Post von Eon bekommen, was eine eventuelle Erhöhung des Strompreises betrifft. Vorsitzender Michael Kurz und seine Truppe haben sich aber bereits Gedanken gemacht, was wäre, wenn es tatsächlich zu saftigen Steigerungen käme. "Wir haben einen Schattenhaushalt erstellt, mit Zahlen, die momentan kursieren. Wir haben auch mal mit 44 Cent pro Kilowattstunde hochgerechnet, dann kommt ein Riesenblock auf uns zu. Abendspiele könnten dann im Amateursport so gut wie gänzlich verschwinden, denke ich."

38 000 Euro pro Jahr?

Auf seinen Verein kämen bei dem veranschlagten Strompreis fast das Doppelte an Kosten zu: "Geschätzt sind das rund 38 000 Euro pro Jahr nur für die Trainingsplätze", erklärt Kurz. Die Anlage sei neu, auf den beiden Kunstrasenplätzen stehen jeweils vier Flutlichtmasten. Vorteil sei, dass hier die Lichtleistung reduziert werden könne. Die SpVgg SV Weiden würde zwar gerne weiterhin am Freitagabend ihre Heimspiele austragen, aber wenn es zu teuer werde, "dann geht das nicht mehr." Als weitere Sparmaßnahme kann sich Kurz vorstellen, dass auf einem großen Platz zwei Jugendmannschaften gleichzeitig trainieren, oder dass die Einheiten am Abend vorverlegt werden, um eine Stunde eventuell. "Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber wir machen uns schon Gedanken."

Die Preiserhöhung ist beim TV 1861 Amberg angekommen, aber bisher nur für das Fitness-Studio "Balance". Von 19 Cent auf 62 Cent steigt der Strompreis je Kilowattstunde, das macht rund 7000 Euro mehr pro Jahr. Beim Gas ist der Anstieg noch eklatanter: Knapp 42 000 mehr soll der Verein an Gaskosten mehr bezahlen. "Das trifft uns hart. Wir sind ja zusätzlich auf Spenden angewiesen, aber die bewegen sich im Hunderterbereich. Hier handelt es ich um eine Riesensumme im Tausenderbereich. Ich hoffe auf die Politik und den Bayerischen Landessportverband. Da muss etwas passieren, sonst wäre das eine Katastrophe für die Sportvereine", erklärt Thomas Bärthlein. Der Vorsitzende des TV 1861 Amberg sieht diese Säule der Gesellschaft in Gefahr, denn solche Summen könnten alleine nicht gestemmt werden. "Wir können ja nicht einfach die Mitgliederbeiträge erhöhen, denn die Energiepreiserhöhung trifft ja auch jeden privat. Sonst treten womöglich die Leute aus den Vereinen aus", befürchtet Bärthlein. Er hofft, dass sie Abteilungen "mitdenken und mithelfen, Energie zu sparen." Was die Fußballer des Landesligisten FC Amberg angeht, eine Abteilung des größten Amberger Vereins, ist noch Warten angesagt. Da kam bisher noch keine Post von den Stadtwerken. Bärthlein rechnet aber mit einer Erhöhung in gleicher Größenordnung. Er will überprüfen, ob die Flutlichtanlagen – zwei Plätze mit je vier Masten sind es – dimmbar sind und was hier an Einsparpotenzial vorhanden ist.

Sparsame LEDs

"Wir haben komplett auf LED umgerüstet, entsprechend niedrig sind die Energiekosten. Aber natürlich ist das ein Faktor, auf die jeder Verein schauen muss. Die Spiele sind für heuer festgelegt, da können wir nichts mehr ändern", erklärt Gebenbachs Teammanager Franz Wittich. Thomas Milde sieht die Sache mit gemischten Gefühlen. Im Winter sei es ab 17 Uhr dunkel, da könne ein Training nicht ohne Flutlicht stattfinden. "Die Frage ist, auf was will ich verzichten? Ich kann den sportlichen Teil nicht ignorieren und sagen: Ich mache nur noch einmal Training in der Woche," gibt der DJK-Finanz-Chef zu bedenken. "Das wäre für den Verein fatal." Dreimal pro Woche befindet sich die Herrentruppe im Training, bei der Jugend gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem SV Hahnbach. In der Übergangszeit, so Milde, hätte man durchaus statt um 18 Uhr schon um 17 Uhr mit dem Training beginnen können, doch "da hat man das Thema noch nicht so auf dem Schirm gehabt."

Entspannt bis nach Winterpause

Trotz Umstellung auf LED sei je nach Liga eine gewisse Beleuchtung erforderlich. Aber aktuell sei die Lage bei der DJK Gebenbach keineswegs kritisch. "Wir haben momentan kein Problem, wir sind Kunde bei den Stadtwerken Amberg und haben schon Post bekommen, wie sich der Strompreis ab 1. November ändert. Die haben nicht groß erhöht für Bestandskunden. Aber wie lange das anhält, wissen wir nicht. Aber bis nach der Winterpause sind wir relativ entspannt", erklärt Franz List, der quasi als Energieberater für den Verein tätig ist. Sechs Flutlichtmasten sind am Hauptplatz installiert, die über eine Leistung von 17 kW verfügen. Rund drei Stunden brennt sie Anlage bei einem Abendspiel. Daraus ergibt sich eine einfache Rechnung: "Ein Flutlichtspiel kostet uns etwa 12 bis 13 Euro für die Beleuchtung auf dem Platz, dazu kommen die Systemstromkosten im Gebäude, in der Wirtschaft, in den Umkleidekabinen", erläutert List. Denn ein Flutlichtspiel verursache nur einen Teil der Energiekosten, was sich summiere, seien die Kosten bei den Trainingseinheiten. Doch auch hier gibt Franz List Entwarnung – momentan: Die Anlage auf dem Trainingsplatz verfüge über eine geringere Leistung als die auf dem Hauptplatz, das bedeute, dass die Kosten derzeit nicht aus dem Ruder laufen.

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf: Zwickl – Mangold, Alawami, Götz (46. Först), Reiher (46. Stecklein) – J. Binder (75. L. Binder), Göller, Strohmenger (70. Schmid), Müller – Rugovaj (66. Peci), Schwab

DJK Gebenbach: C. Lindner – Fischer (56. Ceesay), Hofmann, Becker (66. Amaizo), Haller – Kohler, Freisinger (61. Lieder) Scherm (76. Geier), J. Lindner – Vogl (76. Biermeier), El Berd

Tore: 0:1 (1.) Dominik Haller, 0:2/0:3 (5./34.) Nico Becker, 0:4/0:5 (45./61.) Bastian Freisinger, 0:6 (81.) Salah El Berd – SR: Andrè Denzlein (Hochstadt) – Zuschauer: 110

Gebenbach bleibt an Bamberg dran

von Externer Beitrag

Am Sonntag schenkte die DJK Gebenbach dem TSV Großbardorf ein halbes Dutzend ein und festigt somit Rang zwei. An der Spitze gewann tags zuvor Eintracht Bamberg beim TSV Kornburg, der SC Eltersdorf musste sich im Derby mit einem Remis gegen den ATSV Erlangen zufrieden geben.

Gebenbachs Coach Markus Kipry sagt nach dem Bayenrnligaspiel beim TSV Großbardorf: "Auf unsere Stürmer war wieder Verlass". Kein Wunder, bei der Anzahl von Toren.

 

Während der Gebenbacher Torhüter Christoph Lindner (links) bester Laune ist, liegt der Großbardorfer Jannik Göller zerknirscht am Boden.

 

Während die spielstarken Gäste bei ihrer Chancenverwertung eine unglaubliche Effizienz an den Tag legten, klappte beim TSV so gut wie nichts. „Wir haben alles vermissen lassen, was man in dieser Liga braucht, um zum Erfolg zu kommen“, so Brendler weiter. „Ich bin restlos enttäuscht, so kann man sich vor heimischem Publikum nicht präsentieren.“ Die Gastgeber, die in sämtlichen Mannschaftsteilen einen rabenschwarzen Tag erwischten, schienen mit ihren Gedanken noch in der Kabine, da lagen sie schon mit 0:1 zurück. Ein verunglückter Rückpass führte zur schnellen Gästeführung, vier Minuten später war die TSV-Defensive wieder viel zu passiv und Leon Zwickl war erneut geschlagen.

Bisschen Glück gehört dazu

„Die schnelle Zwei-Tore-Führung unter gütiger Mithilfe der gegnerischen Abwehr hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte Gästecoach Markus Kipry, „danach haben wir in der Abwehr allerdings mehrere Chancen zugelassen, die zum Glück für uns ohne Folgen blieben.“ Er sprach dabei die stärkste Phase der Großbardorfer zwischen der 15. und 30. Minute an, als zunächst Jannik Binder im Fünfmeterraum im letzten Moment vom Ball gedrängt wurde (18.) und anschließend Shaban Rugovaj gleich zweimal den berühmten Tick zu spät kam (23., 27.). So recht ins Bild des aus Großbardorfer Sicht gebrauchten Samstags passte die vergebene Großchance von Jannik Göller (33.), der drei Meter vor dem DJK-Gehäuse zu lange zögerte und die größte TSV-Chance der gesamten Partie ungenutzt ließ.

Anstelle des zu diesem Zeitpunkt möglichen Anschlusstreffers nutzte der Gast seine dritte Torchance zum 3:0 und mit dem vierten Torschuss stellte Bastian Freisinger per Freistoß vor dem Seitenwechsel auf 4:0. „Auf unsere Stürmer war auch heute wieder Verlass“, zeigte sich Kipry sehr angetan von der DJK-Offensive, „wir nutzen unsere Torchancen halt eiskalt aus.“

Alles hinterfragen

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Im Gefühl des sicheren Vorsprunges ließ die technisch versierte DJK Ball und Gegner laufen, ließen lediglich noch eine gute TSV-Torchance durch Diego Schwab zu (82.) und machten gegen eine in allen Mannschaftsteilen überforderte TSV-Elf ohne großen Kraftaufwand in der Schlussphase, in der auf beiden Seiten kräftig durchgewechselt wurde, das halbe Dutzend voll. „Wir werden nach diesem Spiel alles hinterfragen“, so Brendler, „da nehme ich mich auch in die Pflicht. Für so einen Auftritt gibt es keine Entschuldigung.“

DJK Gebenbach festigt in Feucht den zweiten Platz

DJK Gebenbach festigt in Feucht den zweiten Platz

1. SC Feucht – DJK Gebenbach 0:2 (0:1)

SC Feucht: Kowalewski, Tekeser, Spielbuehler, Heinlot, Schäf, Ruhrseitz, Kussmann, Korene, Weber (70. Somaz), Wessner, Höhenberger

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Fischer, Vogl, Scherm – Becker (90. Geier), Freisinger, J. Lindner, Kohler (84. Özuzun), El Berd (74. Biermeier) – Lieder (61. Seifert)

Tore: 0:1 (36.) Nico Becker, 0:2 (69.) Salah El Berd –SRin: Davina Lutz – Zuschauer: 160

 

Am Wochenende macht die Bayernliga Pause. Vorher hat die DJK Gebenbach noch etwas für ihr Punktepolster getan. Beim SC Feucht waren die Oberpfälzer eiskalt.

Niko Becker brachte die DJK Gebenbach in Führung.

Die DJK Gebenbach hat den zweiten Platz in der Bayernliga Nord gefestigt und sich durch den 2:0-Auswärtserfolg im Nachholspiel beim SC Feucht am Mittwochabend ein Vier-Punkte-Polster auf Rang 3 erkämpft. Nach einer offensiven ersten Hälfte war in den zweiten 45 Minuten dann eher defensives Denken gefordert. „Uns war klar, dass Feucht da kommen wird, aber wir haben das Team sensationell wegverteidigt. Jeder hat dem anderen geholfen. Das zeigt, dass wir nicht nur schön können, sondern auch arbeiten“, sagte DJK-Trainer Markus Kipry.

In der Anfangsphase war die Partie noch einigermaßen ausgeglichen, nach Chancen auf beiden Seiten, bei denen beide Keeper gut reagierten, übernahm die DJK Gebenbach aber die Kontrolle. Bei den Möglichkeiten von Friedrich Lieder (18.) und Salah El Berd (25.) fehlte noch die letzte Genauigkeit. Umso besser ausgespielt war hingegen ein Konter der DJK in der 36. Minute: Timo Kohler brachte den Ball schnell zu Friedrich Lieder, der Nico Becker ins direkte Duell mit Jan Kowaleski im Feuchter Tor schickte und dieses für sich entschied – und so ging es mit einer hochverdienten Führung für die DJK in die Halbzeitpause.

Die Gastgeber, die ihrerseits durch einen Sieg ja an die Tabellenspitze hätten heranrücken können, erhöhten in der zweiten Hälfte den Druck und hatten mehr vom Spiel, allerdings waren die Angriffe dann doch weitestgehend ungefährlich und gingen kaum über Schüsse aus der Distanz hinaus. Und mitten in der Drangphase von Feucht konnte die DJK einen der Entlastungsangriffe erfolgreich abschließen: Salah El Berd kam über die linke Seite, vernaschte einen Verteidiger und brachte den Ball im kurzen Eck zum 2:0 unter (69.). Feucht war eine Zeit lang geschockt, rappelte sich in den Schlussminuten aber noch einmal auf, so dass die DJK einmal auf der eigenen Linie klären musste (81.) und auch Christoph Lindner noch einige Male gefordert war – am Ende stand aber ein verdienter Auswärtserfolg für die DJK Gebenbach.

Die kann sich jetzt einige Tage über Rang 2 freuen. Am Samstag in einer Woche geht es dann zum TSV Großbardorf, wo man dann Sieg Nummer 7 in Serie anpeilt.

1. SC Feucht – DJK Gebenbach 0:2 (0:1)

SC Feucht: Kowalewski, Tekeser, Spielbuehler, Heinlot, Schäf, Ruhrseitz, Kussmann, Korene, Weber (70. Somaz), Wessner, Höhenberger

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Fischer, Vogl, Scherm – Becker (90. Geier), Freisinger, J. Lindner, Kohler (84. Özuzun), El Berd (74. Biermeier) – Lieder (61. Seifert)

Tore: 0:1 (36.) Nico Becker, 0:2 (69.) Salah El Berd –SRin: Davina Lutz – Zuschauer: 160

DJK gegen Jahn Regensburg II

DJK gegen Jahn Regensburg II

"Wir wollen oben dabei bleiben"

Im Freitagabend-Flutlicht-Spiel erwartet die DJK Gebenbach in der Fußball-Bayernliga Nord den SSV Jahn Regensburg II. Der hat in dieser Saison erst einmal auswärts gewonnen. DJK-Trainer Kai Hempel warnt trotzdem.

 Eine Woche Zwangspause hatte die DJK Gebenbach nach der Absage der Partie gegen den SC Feucht am vergangenen Freitag. Und so konnte man einen genauen Blick darauf werfen, was die Konkurrenz in der Fußball-Bayernliga Nord an diesem Spieltag machte: Bamberg nahm Donaustauf Punkte weg, Ammerthal zog den Kürzeren gegen Bayern Hof, und auch Eltersdorf kam nicht über ein Unentschieden gegen Würzburg hinaus.

Abgesehen von Bamberg konnte sich also kein Team wirklich absetzen, so dass die DJK trotz eines Spiels weniger als die Konkurrenz weiterhin auf Platz drei steht. Eine Position, die man an diesem Freitag, 23. September (19 Uhr), im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg II festigen, oder sogar ausbauen möchte.

Ex-Profi auf der Trainerbank

Die U21 des SSV Jahn Regensburg pendelt immer wieder mal zwischen Bayernliga Süd und Bayernliga Nord. Zuletzt war sie - von einer Saison in der Landesliga abgesehen - seit 2016 in der Süd-Staffel, davor im Norden und eben jetzt auch wieder hier. Und einige Experten hatten die Mannschaft des österreichischen Ex-Profis Christoph Jahnk (Austria Salzburg, RB Salzburg, SV Ried) auch als Favorit in der Nord-Gruppe auf dem Schirm.

Den Beweis dafür ist man bisher aber schuldig geblieben. Aktuell rangiert der SSV auf Platz neun, holte 16 Zähler aus zwölf Spielen - was vor allem auf die magere Auswärtsbilanz von nur einem Sieg in sechs Spielen in der Fremde zurückzuführen ist. Auf diese Auswärtsschwäche will man sich bei der DJK Gebenbach aber natürlich nicht verlassen: "Die sind definitiv besser als in den letzten Spielen und können an einem guten Tag gegen jede Mannschaft gewinnen, allerdings an schlechten Tagen auch gegen jede verlieren", so Kai Hempel. Man schaut also mehr auf sich bei der DJK und das sicherlich mit großer Zufriedenheit. Die vergangenen vier Spiele konnte man gewinnen und ist mit 24 Zählern fünf Punkte hinter Spitzenreiter Bamberg - mit einem Spiel weniger auf dem Konto.

Keine Ausfälle

Die Ausgangslage könnte also schlechter sein: "Wir hätten natürlich gern gegen Feucht gespielt und ich hoffe, die Woche Pause hat uns nicht aus dem Rhythmus gebracht. Grundsätzlich ist das aber keine Momentaufnahme - wir wollen oben dabei bleiben", so die klare Botschaft von Hempel, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Quelle: der Neue Tag (mre)

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