Gebenbach gewinnt Nachholspiel in Sand

Gebenbach gewinnt Nachholspiel in Sand

DJK Gebenbach landet einen "dreckigen Sieg"

Die DJK Gebenbach hat sich im Nachholspiel vom 28. Spieltag mit 0: 1 (0: 0) beim 1. FC Sand durchgesetzt. "Grundsätzlich bin ich schon zufrieden, aber es ist noch Luft nach oben", fasste Kai Hempel den "dreckigen Sieg" gegen den Tabellenletzten zusammen. Mal wieder ließ die DJK in einer guten Anfangsphase einige Chancen liegen, scheiterte aber immer wieder an sich selbst. "Vielleicht hat uns Sand mit der harten Gangart verunsichert, das war teilweise schon grenzwertig", so Hempel.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann ausgeglichener, das Tor des Tages fiel dann in der 61. Minute: Wie schon am Wochenende gegen Großbardorf traf Bastian Freisinger mit einem direkt verwandelten Freistoß, diesmal aus gut 25 Metern ins linke obere Eck. In der Schlussphase gingen die Gastgeber nochmal aufs Ganze, waren spielerisch aber - der Tabellensituation entsprechend - limitiert und setzten vor allem auf lange und hohe Bälle in Richtung DJK-Tor.

"Aber die Jungs haben das gut gemacht defensiv, das war nicht einfach zu verteidigen", lobte Hempel sein Team, das zum Ende hin offensiv wieder etliche herausragende Konterchancen hatte, die aber allesamt nicht ausgenutzt werden konnten.

Die DJK klettert durch diesen Sieg auf Rang acht und steht damit nur noch einen Punkt hinter der DJK Ammerthal.

(AZ vom 05.05.2022)
Gebenbach Großbardorf 1:1 (1:0)

Gebenbach Großbardorf 1:1 (1:0)

Nach der Pause klappt gar nichts mehr
DJK Gebenbach muss sich im Heimspiel gegen den TSV Großbardorf mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Auf eine gute erste Hälfte folgte ein zweiter Abschnitt, in dem so gar nichts mehr klappen wollte.

Mit der Einwechslung von Kevin Amaizo (Mitte) probierten die Gebenbacher noch einmal alles, um doch noch zu ihrem Heimsieg zu kommen. In dieser Szene versucht er Torhüter Leon Zwickl (links) zu umspielen. Bild: Hubert Ziegler
Ich bin nicht unzufrieden, aber zufrieden bin ich auch nicht." Kai Hempels Worte nach dem 1: 1 (1: 0) im Bayernliga-Heimspiel gegen den TSV Großbardorf geben letztlich ganz gut das wieder, was bei der DJK Gebenbach am Samstagnachmittag geboten wurde. 

Die Gastgeber hatten von Beginn an mehr vom Spiel, auch wenn Alban Peci die erste Chance des Spiels für die Großbardorfer verbuchte (14.). Spätestens ab der 20. Minute hatte Gebenbach die Partie dann im Griff und durch Timo Kohler (18.), Marco Seifert (23.) und Michael Jonczy (24.) beste Gelegenheiten. Die Chance von Michael Jonczy hätte ein Tor verdient, doch seine Direktabnahme aus extrem spitzem Winkel nach einer Ecke klatschte vom Innenpfosten wieder ins Feld zurück.

Für Zählbares sorgte in der 29. Minute dann Bastian Freisinger mit einem direkt verwandelten Freistoß aus gut 20 Metern in den oberen linken Winkel. Bis zur Halbzeit ließ die DJK dann wieder etliche Möglichkeiten liegen, durch Salah El Berd (31.), Marco Seifert (39.) und erneut Michael Jonczy (40.) - da war TSV-Torhüter Leon Zwickl immer auf der Hut. Bis dahin konnte man, von den vergebenen Chancen abgesehen, eigentlich zufrieden sein - doch dann kam die zweite Hälfte. "Wir haben komplett den Faden verloren, Großbardorf war deutlich besser. Ich kann es mir nicht erklären, was da los war. Vielleicht haben wir uns einfach zu weit zurückgezogen, waren zu ängstlich, weil wir wussten, so ein Spiel kannst du eigentlich gar nicht verlieren", grübelte Trainer Kai Hempel.

Nach vorne klappte gar nichts mehr, Großbardorf übernahm die Kontrolle, allerdings ohne selbst große Möglichkeiten zu kreieren. Die besten hatten Lukas Illig nach einem zu kurzen Klärungsversuch von Michael Nitzbon (60.) und Shaban Rugovaj (75.) nach einer Einzelaktion. In der 78. Minute kam Tim Strohmenger über die linke Seite in den Strafraum und es passierte genau das, was sich vorher schon abgezeichnet hatte: der Ausgleich.

Die Antwort der DJK folgte mit viel Wucht: Marco Seifert und Bastian Freisinger hatten bei einer Doppelchance aber genau so wenig Abschlussglück (80.) wie Jan Fischer, dessen Tor in der Nachspielzeit aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben wurde. Und dass ein abgefälschter Kullerball von Marco Seifert auf der Linie geklärt wurde, passte da noch gut ins Bild (90.+2). Aber einen Dreier hätte sich die DJK an diesem Tag und vor allem aufgrund der unerklärbar fahrigen zweiten Hälfte eigentlich auch nicht verdient gehabt.

(Amberger Zeitung vo 02.05.2022)

4:3-Sieg in den Schlussminuten gegenSeligenporten

4:3-Sieg in den Schlussminuten gegenSeligenporten

Normal scheint derzeit nicht zu gehen bei der DJK Gebenbach. Bestes Beispiel dafür: Der 4:3-Sieg in den Schlussminuten gegen Tabellenschlusslicht Seligenporten am Freitagabend – und das auf durchaus dramatische Art und Weise. „Die Jungs machen mich fertig“, fasste es Kai Hempel kurz nach Abpfiff zusammen.

Gebenbach begann extrem dominant in der ersten Hälfte und belohnte sich in Minute 20 und 28 doppelt. Marco Seifert sorgte nach Ablage von Dominik Haller für das 0:1 (20.) und einige Minuten später war es der Torschütze, der den Ball an SV-Keeper Tim Pager vorbei in die Mitte legte, wo Nico Becker nur noch einschieben musste (28.). Aus dem Nichts gelang den Gastgebern in der 33. Minute dann der Ausgleich, allerdings nicht durch Seligenporten selbst, sondern ein Eigentor von Jonas Lindner. Kevin Amaizo hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff noch die Chance auf das 1:3, der Ball ging aber knapp vorbei.„In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt, aber waren mal wieder nicht konsequent genug und haben uns nicht belohnt. Und dann haben wir in der zweiten Hälfte den Faden verloren“, so Hempel.

Den nahmen dann die Gastgeber auf. Gebenbach verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung, Giulano Nyary lief der Defensive davon und glich zum 2:2 aus (56.). So richtig mehr gelang dem Tabellenschlusslicht dann nicht mehr – bis zur 84. Minute, als ein langer Ball durch den Gebenbacher Strafraum segelte und Christian Knorr den SVS in Führung brachte (83.). Plötzlich sah es nach einer richtig dicken Überraschung aus, aber dann zeigte sich mal wieder die Mentalität, die aktuell eben in der DJK steckt: Nach einer Flanke von Johannes Böhm köpfte Michael Jonczy zum Ausgleich ein (89.) und quasi mit dem Abpfiff vollendete Salah El Berd sehenswert mit dem Rücken zum Tor per Hacke zum 3:4-Endstand (90.+3) – zwei Joker-Treffer sorgten für den Auswärtsdreier am 30. Spieltag für die DJK. Alles richtig gemacht mit den Einwechslungen also, aber vielmehr war Kai Hempel vom Auftritt seiner Mannschaft beeindruckt: „Die Jungs haben heute das gezeigt, was wir schon immer fordern, dieses unbedingt gewinnen wollen. Sie haben es heute erzwungen und das hat mich richtig gefreut.“

Quelle: Onetz.de)

DJK Gebenbach schlägt Don Bosco

DJK Gebenbach schlägt Don Bosco

Drei Punkte in der Bayernliga und im Pokal eine Runde weiter - Zwei Platzverweise spürbar

Gebenbach. (mir) "Das war über weite Strecken, die Reaktion, die ich sehen wollte", fasste Trainer Kai Hempel den 4: 2-Erfolg der DJK Gebenbach gegen die DJK Don Bosco Bamberg am Ostermontagabend zusammen. Damit konnte man nicht nur die kleine Negativserie mit drei Niederlagen in Folge in der Bayernliga beenden, sondern ist auch im Pokal eine Runde weiter.

Im Vergleich zur 1: 2-Niederlage gegen Hof begann die DJK mit deutlich mehr Spannung, kassierte aber bereits nach 11 Minuten das 0: 1 durch Dominik Sperlein - da lief die DJK-Abseitsfalls ins Leere. Aber die Gastgeber kamen schnell zurück und glichen nach Foul an Marco Seifert durch einen verwandelten Elfmeter von Nico Becker aus (16.). Und dann schien es zu laufen, denn nur einige Minuten später köpfte Marco Seifert nach punktgenauer Flanke von Julian Ceesay zur Führung ein (22.). Dann wurde es hektischer: Philipp Hörnes kassierte nach einem überflüssigen Check gegen Patrick Hofmann in die Bande die Gelb-Rote Karte in der 34. Minute. Doch diese Überzahl merkte man dem Spiel nicht an - ganz im Gegenteil: Mit dem Halbzeitpfiff glichen die Bamberger durch Sayko Trawally per Kopf aus (45.+3).

Gebenbach kam mit mehr Dampf aus der Pause und profitierte dann doch etwas von einer sehr harten Entscheidung von Schiedsrichter Sascha Voglgsang, der Simon Allgaier in der 54. Minute glatt Rot zeigte. Gebenbach damit mehr als 35 Minuten mit zwei Mann mehr und diesmal sah man es dann auch: Erst war es Oliver Gorgiev, der mit einem Distanzschuss die Gastgeber wieder in Führung brachte (58.), und Marco Seifert machte mit seinem zweiten Tor alles klar (63.).

AZ vom 19.04.2022

Doppelpack nach doppelter Pause

Doppelpack nach doppelter Pause

Doppelpack nach doppelter Pause
Nach zwei Spielabsagen in Folge stehen für die DJK Gebenbach in der Fußball-Bayernliga Nord über die Ostertage gleich zwei Heimspiele auf dem Programm. Im ersten am Donnerstag gegen Bayern Hof gibt es ein Wiedersehen mit einem Ex-Spieler.

Gebenbach. (mir) Es soll derzeit irgendwie nicht sein für die DJK Gebenbach. Das letzte Punktspiel in der Fußball-Bayernliga Nord hatte die DJK am 26. März, die letzten beiden Partien gegen die DJK Don Bosco Bamberg und den FC Sand wurden wetterbedingt abgesagt. Dafür müssen die Jungs von Kai Hempel und Markus Kipry über Ostern doppelt ran: am Gründonnerstag, 14. April, um 19 Uhr gegen die SpVgg Bayern Hof und am Ostermontag, 18. April, um 18 Uhr gegen die DJK Don Bosco Bamberg.

Die einfachere der beiden Partien ist die erste - zumindest auf dem Papier. Hof steht mit 26 Zählern vier Ränge vor einem Abstiegsrelegationsplatz. Wichtig waren die Siege gegen Seligenporten und Großbardorf Anfang März, aus den folgenden drei Partien holten die Oberfranken nur einen Zähler und verloren die letzten beiden - gegen den direkten Konkurrenten im Keller Cham und daheim gegen Spitzenreiter Eintracht Bamberg.

Kapitän seit 13 Jahren dabei

Aus der Mannschaft von Trainer Roman Pribyl stechen zwei Akteure heraus: Christian Schraps spielt seit 2009 in Hof, ist dort Kapitän und gehört wohl zu den vereinstreuesten Akteuren der Liga. An Tomas Petracek werden sich langjährige Zuschauer in der Region erinnern, weil der Tscheche 2015/16 in Gebenbach und 2016/17 ein paar Kilometer weiter in Ammerthal spielte. Er kommt in der laufenden Spielzeit auf sieben Treffer, so wie seine Kollegen Matej Kyndl und Andreas Knoll.

Die DJK wird sowohl Bayern Hof als auch Don Bosco Bamberg sicher mit Respekt, aber nicht mit Furcht entgegentreten. Zumal man bei einem Erfolg auch die "magische" 40-Punkte-Marke erreichen würde. "Aber die wird man heuer wohl eher nicht brauchen für den Klassenerhalt", so Gebenbachs Trainer Kai Hempel, der aber eine klare Vorstellung von der Partie gegen Bayern Hof hat: "Da spielen wir voll auf Sieg, wir wollen nach drei Wochen Pause alles raushauen und gewinnen."

Einsatz von Graml fraglich

Personell sieht es dabei ganz gut aus, nur Andre Biermeier und Johannes Scherm fallen aus, Andreas Graml ist fraglich - der Rest ist beim Oster-Doppelpack an Bord.

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