ATSV Erlangen DJK 0:5

ATSV Erlangen DJK 0:5

Mit 5:0 schießt die DJK Gebenbach den selbst ernannten Favoriten ATSV Erlangen von dessen Platz – beste Voraussetzung für das anstehende Top-Spiel am Mittwoch zu Hause.

Nico Becker machte in Erlangen einen Dreier-Pack.

Die DJK Gebenbach bleibt auch nach diesem Wochenende ganz weit oben in der Tabelle der Bayernliga. Mit einem überzeugenden 5:0-Auswärtserfolg beim ATSV Erlangen holte die Mannschaft von Kai Hempel den dritten Sieg im vierten Ligaspiel und steht damit mit neun Punkten auf Platz 3 – so wie der SSV Jahn II und der FC Eintracht Bamberg. Besser ist aktuell nur der SV Donaustauf – und den erwartet man am kommenden Mittwoch vor heimischer Kulisse.

Dass diese Partie dann aber ein absolutes Top-Spiel wird, dafür sorgten die Gebenbacher jetzt erst einmal mit dem 5:0 beim letztjährigen Bayernligadritten, dem ATSV Erlangen, der derzeit allerdings die rote Laterne der Bayernliga mit sich herumträgt. Das soll die Leistung der DJK allerdings nicht schmälern: „Es war eigentlich noch überzeugender, als sich das Ergebnis anhört“, fasste Kai Hempel am Samstagnachmittag zusammen. „Was die Jungs abgeliefert haben, war der absolute Wahnsinn.“

Dominanz über 90 Minuten

Die DJK begann aktiv und behielt diese Dominanz eigentlich die gesamte Partie über bei. Bis es allerdings das erste Mal klingelte, dauerte es bis kurz vor der Pause: da war es Nico Becker, der den Bann brechen konnte (44.). „Aber wir haben da auch wieder einiges liegen lassen, wir hätten es schon wieder eher zumachen müssen“, sah Kai Hempel Optimierungspotential, aber: „Wir sind in der zweiten Hälfte dann auch dran geblieben und haben weiter gemacht, so wie ich mir das vorstelle.“

Ein Doppelschlag

Mit einem Doppelschlag einige Minuten nach Wiederbeginn durch Nico Becker (54.) und Bastian Freisinger (56.) war die Partie dann eigentlich durch. Und dass ATSV-Akteur Burak Ayvaz nur kurz darauf die Ampelkarte sah (59.), machte es den Gästen in der Folge nicht unbedingt schwerer. Nico Becker machte in der 67. Minute mit dem zwischenzeitlich 0:4 seinen Dreierpack perfekt, den Gebenbacher Torreigen vollendete dann der eingewechselte Marco Seifert (87.) in der Schlussphase. „Selbst wenn wir drei Tore mehr gemacht hätten, hätte sich Erlangen nicht beschweren können“, so Kai Hempel: „Das war sehr überzeugend.“

Und es war vielleicht auch ein kleiner Fingerzeig in Richtung Tabellenführer, also Donaustauf – der kommt dann am Mittwoch nach Gebenbach.

ATSV Erlangen - DJK Gebenbach 0:5 (0:1)

ATSV Erlangen:Böhnke – Ruiu, Raab, Ayvaz, Misic (59. Döring), Benes (65. Sarac), Rexhepi (59. Bajic), Gröger, Vidovic (55. Behnisch), Görtler, Markert

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Ceesay (80. Vogl), Fischer, Scherm (73. Scherm) – Lieder (66. Seifert), J. Lindner, Freisinger, Haller, Becker (73. Geier) – El Berd (66. Özuzun)

Tore: 0:1/0:2 (44./54.) Nico Becker, 0:3 (56.) Bastian Freisinger, 0:4 (67.) Nico Becker, 0:5 (87.) Marco Seifert – Gelb-Rot: (59.) Burak Ayvaz (ATSV) – Zuschauer: 100 – SR: Felix Wagner

 

Unser nächster Gegner

Unser nächster Gegner

Punktspiel mit Pokalgefühl

Gebenbach

 29.07.2022 - 09:38 Uhr

In der vierten Runde der Fußball-Bayernliga Nord tritt die DJK Gebenbach beim ATSV Erlangen an. Das Team des Ex-Ammerthalers Michael Hutzler hat erst einen Punkt auf dem Konto, tankte unter der Woche aber Selbstvertrauen im Pokal.

Die Spieler der DJK Gebenbach machen sich bereit für das vierte Spiel in der Bayernliga Nord. Gegner ist der Vorjahresdritte ATSV Erlangen.

Die DJK Gebenbach biegt in die dritte englische Woche in Folge ein. Am Samstag, 30. Juli, geht es um 14 Uhr für die Mannschaft von Kai Hempel gegen den ATSV Erlangen. Der Vorjahresdritte ist bisher noch nicht so wirklich ins Rollen gekommen. Zum Auftakt holte er zu Hause einen Punkt gegen Neumarkt (2:2), danach setzte es Niederlagen gegen Würzburg (2:3) und Eintracht Bamberg (1:2).

Mit nur einem Zähler auf dem Konto erwartet Michael Hutzler, letztjähriger Trainer der DJK Ammerthal, jetzt also die DJK Gebenbach, die bisher zwei Siege und eine Niederlage vorweisen kann. Während der Woche gab es für die DJK allerdings eine Niederlage im Pokal beim ASV Cham. "Da haben wir uns selber in den Hintern getreten. Wir haben das Spiel voll im Griff und müssen es einfach zumachen", haderte Kai Hempel nach der Partie.

Altbekanntes Problem

Kommen Fehler in der Defensive mit einer nicht genug fokussierten Offensive zusammen, dann hat man ein Thema, das man nicht erst seit gestern in Gebenbach kennt. Man weiß um die Schwachstellen in Gebenbach und sieht auch das Optimierungspotenzial. "Am Spiel selbst habe ich gar nicht so viel auszusetzen. Wir müssen jetzt einfach weitermachen und es jetzt auch wieder erzwingen. Aber das ist halt auch schwer zu trainieren, das ist Kopfsache", so Hempel.

Quelle Onetz

Schnelles Wiedersehen im Pokal

Schnelles Wiedersehen im Pokal

DJK Gebenbach gegen ASV Cham: Schnelles Wiedersehen im Pokal

Gebenbach

 25.07.2022 - 11:52 Uhr

Nach dem Duell in der Fußball-Bayernliga am Freitag treffen die DJK Gebenbach und der ASV Cham am Dienstag im BFV-Pokal erneut aufeinander. Auch wenn die Trainer personell rotieren werden, ist der Gewinner des Punktspiels wieder Favorit.

Der Gebenbacher Nico Becker (rechts) im Zweikampf mit Michael Plänitz vom ASV Cham. Vier Tage nach dem Spiel in der Bayernliga Nord steht das Oberpfalzderby auch in der ersten Runde des BVF-Pokals auf dem Programm.

Nach der Liga ist vor dem Pokal: Ziemlich genau 96 Stunden nach dem Aufeinandertreffen in der Fußball-Bayernliga Nord kommt es erneut zum Duell zwischen der DJK Gebenbach und dem ASV Cham. Diesmal beim ASV - die Voraussetzungen bleiben aber ähnlich.

Auch in der ersten Hauptrunde des BFV-Pokals am Dienstag, 26. Juli (18.30 Uhr), geht die DJK, die am Freitag mit 1:0 gewann, als Favorit ins Spiel. Trainer Kai Hempel war nach dem Liga-Sieg ganz zufrieden, haderte aber wieder einmal mit der Chancenverwertung beziehungsweise der Tatsache, dass das Spiel nicht früher entschieden wurde.

"Nur die Tore fehlten"

Das lag nicht nur an den Chancen, sondern auch daran, dass es zu oft zu früh Chancen nicht kreiert wurden: "Da fehlt dann mal die letzte Konzentration, du triffst nicht immer die richtige Entscheidung und so machst du dir das Leben selbst schwer, um am Ende ein Spiel zu gewinnen, das nach 45 Minuten eigentlich klar sein muss."

Spielerisch gab es nichts zu bemängeln: "Der Ball ist gelaufen, die Jungs sind marschiert - nur die Tore haben eben gefehlt." Das wird man im zweiten Duell sicher verbessern wollen - auch wenn dann voraussichtlich der ein oder andere Akteur in der Startelf stehen wird. So wird es zumindest beim ASV Cham sein.

Spieltagsponsor Nitzbon

Spieltagsponsor Nitzbon

Der Ball für das Spiel gegen den
SV Donaustauff wurde gespendet von der Innenausbau Josef Nitzbon GmbH.
Unsere Jungs von der Bayernligatruppe bedanken sich ganz herzlich!

Schnelles Wiedersehen im Pokal

DJK Gebenbach – ASV Cham 

Der Dank von DJK-Trainer Kai Hempel geht nach der Freitagabend-Partie in der Bayernliga Nord an Torwart Christoph Lindner - aus gutem Grund.

Gebenbach. (mre) Die DJK Gebenbach hat auch das zweite Freitagabend-Spiel in Folge für sich entschieden. Gegen den ASV Cham - mit dem alten Bekannten Faruk Maloku an der Seitenlinie - gab es ein verdientes 1: 0, bei dem man allerdings unnötigerweise bis zum Ende zittern musste. "Aufgrund der ersten 80 Minuten war es hochverdient, aber am Ende müssen wir uns schon bei Christoph Lindner bedanken, der uns den Sieg ein paar Mal festgehalten hat. Spielerisch haben wir es super gemacht, aber müssen das Spiel nach 45 Minuten schon entscheiden", so DJK-Trainer Kai Hempel. Ähnliches sah es Faruk Maloku: "Gebenbach hat in der ersten Halbzeit die brutale Qualität gezeigt. In der zweiten Hälfte hätten beide die Möglichkeit gehabt, zu treffen. Wir haben es uns heute noch nicht verdienen können, aber wir haben uns gegen eine Top-Mannschaft teuer verkauft."

Schon nach gut acht Minuten hatte die DJK die erste Möglichkeit, der Versuch von Friedrich Lieder ging aber knapp vorbei. Auf der Gegenseite näherte sich Cham bei der Rückkehr von Ex-Coach Faruk Maloku erstmals in der 12. Minute durch Andreas Kalteis an, der Ball wurde aber entscheidend abgefälscht - das sollte für lange Zeit die einzige Chance der Gäste gewesen sein. Gebenbach hatte leichte Vorteile, zeigte viele spielerische Elemente, kam aber eben lange nicht durch.

Offensiv-Duo schlägt zu

Bis zur 26. Minute: Da kam das Offensivduo Friedrich Lieder und Salah El Berd nämlich so zusammen, wie sich Kai Hempel das erhofft hatte: Lieder flankte punktgenau zwischen zwei Chamer Innenverteidiger, wo El Berd den Kopf hinhielt und den Ball zum 1: 0 im langen Eck unterbrachte (26.). Diese Führung gab der DJK mehr Sicherheit, man hatte die Partie jetzt deutlich besser im Griff - allerdings auch Glück, als ein Handspiel von Johannes Scherm im Strafraum nicht geahndet wurde, da hätte es eigentlich Elfmeter für die Gäste geben müssen (35.). Kurz vor der Halbzeitpause ließ die DJK durch Friedrich Lieder (41.) und Salah El Berd (43.) noch zwei dicke Gelegenheiten liegen - vor allem letztere war schon aus der Kategorie "Hochkaräter".

Nichts für schwache Nerven

Eine solche hatte auch Cham mit Andreas Kalteis gleich nach Wiederanpfiff, Christoph Lindner parierte aber glänzend (47.) - so wie auf der Gegenseite Julio Peutler, der ein direktes Duell gegen Nico Becker für sich entscheiden konnte (60.). Die Partie war jetzt deutlich schneller und offener, mit Gelegenheiten auf beiden Seiten - gut für die Spannung, schlecht fürs Nervenkostüm der DJK, bei der ab der 65. Minute etwas der Faden abriss. Positiv für die DJK war, dass auch Cham in der Zeit nichts Zwingendes nach vorn brachte - bis zur Schlussoffensive. Aber da reagierte Christoph Lindner erst gegen Simon Haimerl überragend (83.) und lenkte danach einen weiteren Versuch an die Latte (85.). Und auch Jan Fischer rettete einmal um Haaresbreite vor dem Ausgleich (87.). Am Ende sollte es aber dann eben doch zum knappsten aller Ergebnisse reichen - verdient ja, aber eben auch etwas glücklich.

(AZ vom 23.07.2022)
FCE Bamberg schlägt die DJK Gebenbach

FCE Bamberg schlägt die DJK Gebenbach

Gebenbach. (exb) Mit 1: 2 verlor die DJK Gebenbach das zweite Spiel der noch jungen Bayernliga-Saison beim FC Eintracht Bamberg. Die Gäste wirkten zu Beginn frischer und kombinierten über die Flügel, während die Angriffsversuche des FCE zunächst nur Versuche blieben. "Wir hatten Gebenbach nicht derart aggressiv erwartet. Hut ab für so einen Auftritt bei diesem Wetter", sagte FCE-Co-Trainer Sebastian Schnugg: "Klar war aber auch, dass sie so nicht 90 Minuten spielen können."

Seine Premiere im FCE-Dress feierte Stürmer Björn Schönwiesner. Und nach einer Trinkpause zur Mitte der Halbzeit war der FCE präsenter, das Tor erzielte aber Gebenbach: Nico Becker netzte zum 1: 0 für die Gäste ein (36.).

Nach dem Seitenwechsel waren keine fünf Minuten gespielt, da hätte die DJK einen großen Schritt zu drei Punkten machen können. Ein Gebenbacher wurde regelwidrig beim Abschluss im Strafraum gestört, der Elfmeterpfiff war die Konsequenz. Allerdings war der Versuch von Becker so kläglich getreten, dass FTE-Keeper Fabian Dellermann den Ball sicher hielt.

"Im Endeffekt war der verschossene Elfmeter der Wendepunkt im Spiel", sagte Schnugg. Denn kurz darauf fiel der ersehnte Ausgleich für den FCE: Schönwiesner vernaschte mehrere Gegner und hätte nach seinem Solo schon das Tor verdient gehabt. Allerdings parierte DJK-Keeper Christoph Lindner den Schuss mit der Schulter, kam dann aber nicht mehr rechtzeitig auf die Linie zurück, als Philipp Hack im Nachschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich war (57.).

Das Tor gab dem FCE die zuvor fehlende Sicherheit zurück. Und der zweite Treffer ließ nicht lange auf sich warten: Nach einem abgewehrten Schuss landete der Ball bei Luca Ljevsic, der aus 20 Metern viel Zeit hatte und aus zentraler Position unhaltbar links unten verwandelte (61.).

Die Gäste mobilisierten in der letzten halbe Stunde sämtliche Kräfte und waren in der 71. Minute ganz nahe am Ausgleich, doch Dellermann kratzte einen Kopfball am langen Pfosten noch spektakulär von der Linie. So blieb es zwar noch einige Augenblicke spannend, mehr als Halbchancen brachte Gebenbach aber nicht mehr zustande.

Az vom 20.07.2022
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