Fortuna Regensburg – DJK 1:1 (0:0)

Fortuna Regensburg – DJK 1:1 (0:0)

Die Partie zwischen Fortuna Regensburg und der DJK Gebenbach endete nach 95 umkämpften Minuten mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.

 

Während die Gäste über weite Strecken die besseren Chancen hatten, bewies Fortuna in der Schlussphase große Moral.

Schon früh sorgte eine strittige Szene für Gesprächsstoff: In der ersten Minute wurde Salah El Berd im Strafraum von Morina Arlind getroffen, doch anstatt auf Elfmeter für Gebenbach zu entscheiden, gab der Schiedsrichter überraschend Freistoß für die Hausherren. Kurz darauf vergab Fatih Boynuegrioglu aus 18 Metern nur knapp die Führung (3.). In der Folge erspielten sich die Gäste ein klares Übergewicht, doch sowohl Salah El Berd (8., 19., 24.) als auch Boynuegrioglu (33.) verpassten die Führung. Auf der Gegenseite prüfte lediglich Kevin Hoffmann mit einem Distanzschuss Torwart Völlger (32.).

Für eine Schrecksekunde sorgte die 40. Minute, als Hoffmann nach einem unglücklichen Zusammenprall mit El Berd kurzzeitig die Zunge verschluckte. Glücklicherweise konnte er weitermachen. Unmittelbar nach Wiederaufnahme des Spiels fiel dann doch der verdiente Führungstreffer für Gebenbach: Nach einem Fehlpass der Fortuna tauchte Boynuegrioglu frei vor Keeper Köpper auf und schob trocken ins lange Eck zum 0:1 ein (44.).

Auch nach der Pause blieben die Gäste die gefährlichere Mannschaft. Boynuegrioglu (47.) sowie Plankl (59.) und El Berd (62.) ließen beste Chancen ungenutzt. Besonders spektakulär war ein Weitschuss von Innenverteidiger Fabian Vogl, der aus rund 50 Metern nur knapp am verwaisten Fortuna-Tor vorbeiging (60.). Regensburg selbst versuchte es meist mit Distanzschüssen, doch die starke Abwehr der DJK ließ kaum etwas zu.

In der 70. Minute vereitelte Fortuna-Keeper Köpper mit einer Glanzparade einen Freistoß von El Berd. Statt der möglichen Vorentscheidung gelang den Hausherren in der 82. Minute der Ausgleich: Nach einem langen Ball setzte sich Lucas Schmitt energisch durch und traf unhaltbar zum 1:1.

In der Schlussphase drängte Gebenbach noch einmal, doch sowohl El Berd (86.) als auch derselbe Spieler in der Nachspielzeit (95.) vergaben freistehend die Riesenchance zum Sieg. So blieb es beim 1:1, mit dem Fortuna Regensburg am Ende besser leben kann als die Gäste.

SV Fortuna Regensburg – DJK Gebenbach 1:1 (0:1)

  •  SV Fortuna Regensburg: Köpper, Milletich, Altenstrasser (58. Kamscha), Hoffmann (41. Medineli), Morina (55. Schmitt), Ziegler (86. Berg), Dantscher, Sarajlic, Bockes, Hedider (69. Liebherr), Da Silva Freundorfer
  •  DJK Gebenbach: Völlger – Hofmann (69. Birle), Vogl, Vidovic, Bakir (88. Avci) – El Berd, Schwindl (77. Kipry), Er, Moratz, Boynuegrioglu (62. Späth) – Plankl (65. Brandl)
  •  Tore: 0:1 (43.) Fatih Boynuegrioglu, 1:1 (84.) Lucas Schmitt
  •  SR: Maximilian Ziegler
  •  Zuschauer: 204

Author: Erdal Itzmire
Bilder: Florian Würthele

DJK und Markus Kipry trennen sich

DJK und Markus Kipry trennen sich

„In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass die Mannschaft neue Impulse braucht. Auch wenn der Trend zuletzt positiv war, möchte ich mit dieser Entscheidung Platz für neue Ideen schaffen, damit das Team noch mehr aus sich herausholen kann“, erklärte Kipry.

Gerade in der vergangenen Saison war er einer der entscheidenden Faktoren für den Klassenerhalt der Gebenbacher. Mit viel Einsatz und Leidenschaft prägte er das Team und stellte sich immer in den Dienst des Vereins. Entsprechend schwer fällt den Verantwortlichen der Abschied.

„Natürlich sind wir traurig über seine Entscheidung, denn Markus hat alles für Verein und Mannschaft gegeben“, betonte der sportliche Leiter Erdal İzmire. „Gleichzeitig respektieren wir seinen Schritt und sind ihm sehr dankbar. Er hat hier großartige Arbeit geleistet.“

Auch Teammanager Franz Wittich unterstrich, wie hoch Kipry im Verein geschätzt wird: „Markus ist kein Trainer, der den Job nur macht, um beschäftigt zu sein. Er stellt hohe Anforderungen an sich selbst und an die Mannschaft. Dass er diesen Weg nun geht, damit sich das Team weiterentwickeln und vielleicht noch ein paar Prozentpunkte mehr herausholen kann, zeigt seine Professionalität und seinen Charakter. Wir hätten ihn gerne weiter an unserer Seite gehabt, akzeptieren aber seine Entscheidung und wünschen ihm nur das Beste.“

Die DJK Gebenbach bedankt sich ausdrücklich bei Markus Kipry für die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit. Bis der Verein eine neue Lösung gefunden hat, wird Co-Trainer Andreas Graml die Verantwortung für die Mannschaft übernehmen.

Markus  und seiner Rolle bei DJK Gebenbach:

  • Geboren am 22. September 1974 in Papenburg (Emsland).
  • Verheiratet, drei Kinder. Der älteste Sohn, Leon, spielt auch bei Gebenbach.
  • Ursprunglich Fußballer, vor allem in Gebenbach aktiv – er war Spieler und Spielertrainer, half mit bei den Aufstiegen von Gebenbach
    z. B. aus der Kreisklasse bis in die Landesliga.
  • Hat Zwischenschritte als Trainer bei anderen Vereinen gemacht, u.a. TSV Detag Wernberg und SV Inter Bergsteig Amberg.

 

  • Er war Teil eines Trainerduos mit Kai Hempel, das ab Winterpause 2021 fix eingesetzt wurde.
  • Nach Rücktritt von Kai Hempel (im Verlauf der Saison) übernahm Markus allein die Cheftrainerposition.
  • Unter seiner Leitung stabilisierte sich das Team in der Bayernliga Nord nach einem schwachen Saisonstart.

 

  • Sein Vertrag wurde vorzeitig verlängert bis mindestens 2027.
  • Es gibt einen neuen Co-Trainer (Andreas Graml) an seiner Seite, um in der Rückrunde und bei der Fortsetzung der Saison bessere Leistungen zu ermöglichen.
  • Hauptaufgabe: Klassenerhalt in der Bayernliga Nord. Markus fordert von seinem Team volle Konzentration in jedem Spiel.
  • Lange Zeit bei der DJK Gebenbach aktiv.
  • Trug mit dazu bei, dass der Verein von den unteren Ligen bis in die Landesliga aufgestiegen ist.
  • Später Spielertrainer in Gebenbach.
  • Trainerstationen u. a. bei TSV Detag Wernberg und SV Inter Bergsteig Amberg.
  • Rückkehr nach Gebenbach als Co-Trainer und Übergangstrainer.
  • Ab 2021 Cheftrainer (erst im Duo mit Kai Hempel, später allein).
  • Stabilisierung der Mannschaft in der Bayernliga Nord nach schwierigen Phasen.
  • Vertrag verlängert bis 2027 – Ausdruck großen Vertrauens des Vereins.
  • Markus betont immer wieder, dass Fußball „eine Kopfgeschichte“ sei – mentale Stärke und Selbstvertrauen sind für ihn entscheidend.
  • Sein Fokus liegt auf Defensivstabilität und Geschlossenheit, damit das Team in engen Spielen bestehen kann.
  • Erst wenn die Basis stimmt, wird offensiver gespielt.
  • Markus fordert von seiner Mannschaft 100 % Konzentration in jedem Spiel.
  • Auch gegen vermeintlich schwächere Gegner will er keine Nachlässigkeiten sehen.
  • Er setzt stark auf die Weiterentwicklung von Spielern innerhalb des Vereins.
  • Besonders wichtig: Junge Talente einbauen und gleichzeitig erfahrene Kräfte halten.
  • Insgesamt gilt Markus Markus als bodenständiger Trainer, der die Region und den Verein sehr gut kennt.
  • Er steht weniger für große Experimente, sondern für Verlässlichkeit, Teamgeist und kontinuierliche Entwicklung

etwas, das bei uns in Gebenbach sehr geschätzt wurde

DJK – FC Coburg 2:1 (0:1)

DJK – FC Coburg 2:1 (0:1)

Das wichtigste vornweg: der Coburger Rene Knie, der kurz vor der Pause bewusstlos wurde und dessen Zunge die Atemwege blockierte, konnte trotz gerufenem Notarzt und Rettungswagen selbstständig die Hudson-Arena in Gebenbach verlassen. Seine „Verletzung“ hatte aber enorme Auswirkungen auf die Partie: denn in der Nachspielzeit der ersten Pause, die rund zehn Minuten dauerte, sahen die Coburger zwei Platzverweise.

Aber der Reihe nach: Coburg erwischte einen Start nach Maß, als Aykut Civelek nach gut zwei Minuten einen Freistoß direkt ins Tor zur schnellen Führung setzte. Ein früher Schock für die Gastgeber, die in der ersten Hälfte viel vermissen ließen, aber zumindest durch Alexander Moratz (15.) oder Kerem Bakir (19.) zu Chancen kamen. In der Mehrzahl gab es allerdings viele Fehlpässe, Missverständnisse und unnötige Ballverluste. Aus einem solchen hätte erneut fast Aykut Civelek Profit gezogen, allerdings war Lukas Völlger auf dem Posten (36.).

Dann kam es zur besagten Situation, bei der allen Anwesenden der Atem stockte, als Rene Knie nach einem Zweikampf regungslos am Boden liegen blieb. Einer seiner Mitspieler verhinderte geistesgegenwärtig aber das Schlimmste. Die Folge war eine rund zehnminütige Nachspielzeit, in der erst Jason Geißendörfer Gelb-Rot und danach Lucas Jakob glatt Rot nach einem harten Einsteigen gegen Johannes Golla sah – und so ging es mit Coburger Führung und doppelter Gebenbacher Überzahl in die zweite Hälfte.

Die begann so wie erwartet: mit extrem tief stehenden Gästen und einer DJK, die sich sehr schwer tat und sich fast das 0:2 fing, aber erneut verhinderte Lukas Völlger das zweite Gegentor (50.). Markus Kipry stellte dann um, brachte Konstantin Plankl und Salah El Berd für die Offensive, was sich einige Minuten später als genau die richtige Entscheidung herausstellen sollte. Bevor es so weit war, traf die DJK aber häufig falsche Entscheidungen im Aufbau und agierte zu oft nicht clever genug. Dass das nicht in die Hose ging, dafür sorgten die beiden Joker: erst glich Konstantin Plankl aus kurzer Distanz nach einer Flipper-Situation im Coburger Strafraum aus (71.).

Fünf Minuten später zog – der ebenfalls eingewechselte – Fatih Boynuegrioglu von außen zur Grundlinie, tanzte sich auf engem Raum gegen mehrere Verteidiger durch und legte den Ball in die Mitte, wo Salah El Berd den Ball problemlos über die Linie zum 2:1 drückte (76.). Ein Tor, das zu gut 90 Prozent Boynuegrioglu zugerechnet werden müsste. Damit war die Partie gedreht, Coburg versuchte es noch mal und so musste man trotzdem nochmal zittern bei der DJK, auch weil Konstantin Plankl bei einem Kopfball am Pfosten scheiterte (83.) und ein Schlenzer von Fatih Boynuegrioglu haarscharf am Tor vorbeiging (89.).

Aber so brachte die DJK eine merkwürdige und glücklicherweise ohne größere Katastrophen verlaufene Partie über die Zeit – wohl wissend, dass dieser Auftritt spielerisch sehr viel Luft nach oben ließ: „Wir haben uns sehr schwer getan mit vielen Unsauberkeiten und haben auch sicher kein gutes Spiel gemacht heute. Und auch in doppelter Überzahl haben wir es nicht souverän gemacht“, so DJK-Trainer Markus Kipry: „Aber wir haben gewonnen und drei Punkte geholt und das ist das, was zählt, nichts anderes.“

Statistik:

DJK Gebenbach – FC Coburg 2:1 (0:1)

  • DJK Gebenbach: Völlger – Golla, Vogl, Vidovic, Bakir (59. El Berd) – Hofmann (62. Boynuegrioglu), Moratz, Er, Kipry (46. Dujmovic), Kohler (89. Birle) – Brandl (59. Plankl)
  • FC Coburg: Kempel – Späth (85. Graß), Kirchner, Tranziska, A. Guhling (80. Rom) – Carl (66. Fischer), Geißendörfer, Knie (44. Wieczorek), R. Guhling – Jacob, Civelek
  • Tore: : 0:1 (2.) Aykut Civelek, 1:1 (71.) Konstantin Plankl, 2:1 (76.) Salah El Berd
  • SR:Felix Wagner
  • Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen Jason Geißendörfer (FC, 45.+5, wiederholtes Foulspiel), Rote Karte gegen Lucas Jabob (FC, 45.+7, grobes Foulspiel)
  • Zuschauer: 210

https://vestekicker.de/news/einzelansicht/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1012&cHash=5d7edf210bd434156238380ab661abb9

Neudrossenfeld – DJK 1:0 (0:0)

Neudrossenfeld – DJK 1:0 (0:0)

TSV Neudrossenfeld ringt DJK Gebenbach mit 1:0 nieder – Zwei aberkannte Tore sorgen für Diskussionen

Neudrossenfeld. In einer intensiv geführten und über weite Strecken ausgeglichenen Begegnung zwischen dem TSV Neudrossenfeld und der DJK Gebenbach behielt der Gastgeber mit 1:0 die Oberhand – wenn auch unter höchst umstrittenen Umständen. Zwei vermeintlich reguläre Treffer der Gäste wurden durch den Schiedsrichter nicht anerkannt, was für reichlich Unverständnis auf Seiten der Gebenbacher sorgte.

Die erste nennenswerte Szene gehörte dem TSV: Nach einem zu kurzen Rückpass von Fabian Vogl lief Tizian Mittereder in der 1. Spielminute frei aufs Tor zu, sein Querpass wurde jedoch vom aufmerksamen DJK-Keeper Philipp Völlger abgefangen.

In der 26. Minute setzte Gebenbach das erste offensive Ausrufezeichen. Nach einem Freistoß von Leon Kipry fiel der Ball über Umwege vor die Füße von Boynuegrioglu, dessen Abschluss knapp das Ziel verfehlte. Drei Minuten später dann die große Chance zur Führung für die Gäste: Alexander Moratz bediente Salah El Berd, der aus fünf Metern freistehend das leere Tor nicht traf – eine Szene zum Haare raufen.

Neudrossenfeld zeigte sich in der Folge aktiver. Nikolas Hofmann scheiterte in der 31. Minute mit einem Schuss aus der Distanz an Völlger. In der 38. Minute war es Bas Peeters, der nach einem langen Einwurf aus kurzer Distanz abschloss – Johannes Golla klärte in höchster Not. Kurz vor der Pause parierte Völlger glänzend einen weiteren Versuch von Hofmann aus 20 Metern. Mit einem leichten Übergewicht für die Hausherren in den letzten zehn Minuten ging es torlos in die Kabinen.

Auch nach Wiederanpfiff blieb die Partie ausgeglichen, wobei sich das Spielgeschehen zunehmend verhärtete. In der 63. Minute folgte der erste große Aufreger: Nach einer Freistoßflanke von Kipry köpfte Moratz an die Latte, Golla staubte ab – doch der Schiedsrichter entschied zur Überraschung aller auf Offensivfoul. Eine Szene ohne ersichtliches Vergehen.

Noch größer die Enttäuschung in der 79. Minute: Wieder war es Gebenbach, das jubelte – wieder wurde das Tor nicht gegeben. Vogl hatte nach Freistoß Boynuegrioglu eingenetzt, berührte dabei leicht seinen Gegenspieler. Der Unparteiische wertete dies als Foulspiel – eine sehr harte Entscheidung.

Die Strafe folgte auf dem Fuß: In der 83. Minute nutzte Hütter eine Unordnung in der Gebenbacher Hintermannschaft, zog aus 20 Metern ab und traf unhaltbar zum 1:0 für Neudrossenfeld.

In den Schlussminuten boten sich den Gastgebern Kontergelegenheiten – Sauerstein verpasste eine Hereingabe von Makarenko knapp (86.), eine weitere Konterchance in der Nachspielzeit wurde kläglich vergeben.

Nach 93 Minuten pfiff der Schiedsrichter ab – und ließ eine sichtlich enttäuschte DJK Gebenbach zurück. Zwei aberkannte Treffer und eine insgesamt engagierte Vorstellung reichten nicht aus, um Punkte mitzunehmen. Neudrossenfeld hingegen profitierte von der Effizienz in der Schlussphase und bleibt dank des späten Tores auf der Siegerstraße.

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