Neudrossenfeld

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Ruckzuck unten raus: DJK Gebenbach möchte gleich nachlegen
Die DJK Gebenbach kam nach der Winterpause zunächst nicht in Tritt. Nach dem Sieg gegen den Würzburger FC verspricht Trainer Kai Hempel gegen Neudrossenfeld aber ein forsches Auftreten.

Gebenbach. (mre) Nach drei Niederlagen am Stück, von der jede für sich genommen hätte verhindert werden können, riss die DJK Gebenbach am vergangenen Wochenende das Ruder herum. 4:2 gewannen die Oberpfälzer beim Würzburger FV. Das war zwar „nur“ der Tabellen-17. der Fußball-Bayernliga Nord, aber auch der hatte keine Punkte zu verschenken. Was dieser Sieg wirklich wert war, wird man erst nach diesem Wochenende wissen, wenn die DJK Gebenbach den Tabellensechsten TSV Neudrossenfeld am Samstag um 14 Uhr erwartet.

Die Oberfranken sind der derzeit punktbeste Aufsteiger (40) und stehen auf Rang sechs, die ebenfalls mit nach oben gekletterten Coburger sind dabei aber nicht wirklich schwächer (9./38 Punkte) – einzig die Fortuna aus Regensburg fällt im Vergleich ab (16./26 Punkte).

„Das wird ein Kampfspiel“

Und so wundert es nicht, dass DJK-Trainer Kai Hempel volle Konzentration und Einsatz fordert: „Das wird ein Kampfspiel, da wird es drauf ankommen, das anzunehmen, auf die zweiten Bälle zu gehen und da zu sein.“ Die Zielsetzung ist entsprechend deutlich: „Wir wollen jetzt nachlegen und eine Serie starten. Wenn wir da jetzt mal durchziehen, dann bist du ruckzuck unten raus und die Welt sieht ganz anders aus“, erklärt Hempel.

Aktuell steht die DJK Gebenbach auf Tabellenplatz elf mit 35 Punkten, also gerade mal fünf weniger als der TSV – aber diese fünf Punkte bedeuten aktuell eben auch fünf Ränge in der Tabelle. So ein richtiges Mittelfeld gibt es derzeit nicht in der Bayernliga Nord, denn auch Neudrossenfeld ist eben nur sechs Ränge vom Relegationsplatz 14 weg.

Nicht verstecken

Trotzdem will man bei der DJK den Abstand nach unten vergrößern. „Wir werden uns nicht verstecken und wollen mutig sein“, sagt Trainer Kai Hempel, der auch weiterhin auf Angreifer Salah El Berd und natürlich Torhüter Christoph Lindner verzichten muss. Auch Bastian Freisinger wird noch einige Zeit brauchen.

Positiv ist aber, dass Jonas Lindner möglicherweise wieder eine Option werden könnte.

Neudrossenfeld

Auswärtssieg in Würzburg

Aufatmen bei der DJK Gebenbach: Mit einem Auswärtssieg in Würzburg hat der Fußball-Bayernligist die Negativspirale durchbrochen.

Jan Fischer war zweifacher Torschütze beim Gebenbacher 4:2-Sieg in Würzburg-

Dass es spielerisch jetzt nicht unbedingt ein Highlight der Bayernligasaison wurde, war vorher schon zu erwarten, wenn der Würzburger FV (18.) die DJK Gebenbach (14.) erwartet. Zufrieden war man bei der DJK am Ende aber trotzdem – nicht nur wegen des 4:2-Auswärtssiegs, sondern auch weil man endlich mal über weite Strecken mit Kopf agierte.

„Vom Kopf her war das eine 180-Grad-Wende zu den vergangene Wochen. Wir haben heute die richtige Mentalität gezeigt und den Kampf angenommen“, lobte Kai Hempel sein Team, das er – im Vergleich zur Niederlage gegen Erlangen – auf mehreren Positionen umbaute. Unter anderem Timo Kohler, Dominik Haller oder Fabian Vogl mussten erst einmal auf der Bank Platz nehmen.

Die DJK begann gut, hatte einige Chancen, konnte aber erst in der 24. Minute nach einer Umschaltsituation durch Jan Fischer in Führung gehen. Einige Minuten später gelang den Gästen nach einem Standard durch Lukas Imgrund der Ausgleich (32.). Kurz vor der Pause wurde Emir Terakaj im Strafraum gefoult und verwandelte den Elfmeter selbst (43.), so dass es mit einer verdienten 2:1-Führung in die Führung ging.

Auch im zweiten Abschnitt hatte die DJK leichte Vorteile und erneut war es Jan Fischer, der nach einem guten Spielzug den zweiten Ball von der Strafraumgrenze aus verwandelte (72.). Aber wieder dauerte es nur ein paar Minuten, bis die Hausherren zurückschlagen konnten, Dennie Michel verwandelte einen zweifelhaften Foulelfmeter zum 2:3-Anschlusstreffer (75.). Zwei eingewechselte Akteure sorgten dann für die Vorentscheidung: Timo Kohler bediente Dominik Haller, der die Fußspitze an den Ball bekam und so den 2:4-Endstand besorgte (82.).

„Es war ein kleiner Schritt in die richtige Richtung – aber wir sind noch lange nicht da, wo wir eigentlich hinwollen“, fasste es Kai Hempel zusammen – und meinte damit sicherlich nicht nur die spielerischen Inhalte, sondern auch die Tabellensituation. Am nächsten Samstag erwartet die DJK Gebenbach dann den TSV Neudrossenfeld.

 

Würzburger FV: Koob, Lotzen, Imgrund, Hock (58. Schäffer), Wagner, Röthlein (80. Conte), Michel, Zuljevic, Obrusnik, Wasser (58. Krettek), Gündling (58. Herbert)

DJK Gebenbach:Plößl – Golla, Fischer, Vidovic, Scherm – Hoffmann, Geier (67. Vogl), Lieder (82. Acosta Marquez), Schwindl (60. Haller), Späth (86. Reiß) – Terakaj (46. Kohler)

 

Tore: 0:1 (24.) Jan Fischer, 1:1 (32.) Lukas Imgrund, 1:2 (43./Foulelfmeter) Emir Terakaj, 1:3 (72.) Jan Fischer, 2:3 (75./Foulelfmeter) Dennie Michel, 2:4 (82.) Dominik Haller – SR: Manuel Müller – Zuschauer: 326

DJK Gebenbach verliert trotz Überzahl beim ATSV Erlangen

DJK Gebenbach verliert trotz Überzahl beim ATSV Erlangen

Die DJK Gebenbach hat das Außwärtsspiel beim ATSV Erlangen trotz Überzahl und früher Führung verloren. Trainer Kai Hempel war nach der Niederlage unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

Kai Hempel war nach dem Auswärtsspiel der DJK Gebenbach beim ATSV Erlangen unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Schnell in Führung, dann ein Mann mehr – und am Ende doch mit leeren Händen vom Platz gegangen. So kann man die Partie der DJK Gebenbach beim ATSV Erlangen am Dienstagabend zusammenfassen. Entsprechend bedient war Kai Hempel nach der 2:1-Niederlage gegen den Tabellenelften, den man mit einem Sieg in der Tabelle hätte überholen können: „So können wir nicht auftreten, das war ein Tiefpunkt heute und irgendwie nicht mehr logisch zu erklären. Wir brauchen da auch keine Ausreden suchen, es geht rein um den Willen. Und wenn du nicht konzentriert aufs zweite Tor gehst, dann passiert halt so etwas.“

Dabei erwischte die DJK eigentlich einen Traumstart. Dominik Späth stand in der 7. Minute genau richtig, als er einen Abpraller zur Führung im Tor unterbrachte – es war sein erstes Saisontor. Defensiv stand die Elf von Kai Hempel weitestgehend sicher, vorne ging man früh drauf und störte Erlangen häufig im Aufbau. Nach gut 20 Minuten rettete Moritz Plößl bei einem Kopfball von Daniel Lustig. Mehr Chancen sollte es anschließend nicht mehr so recht geben. Das lag auch daran, dass sich Erlangen in der 26. Minute selbst schwächte, als Lucas Markert nach einem unnötigen Foul in der Nähe des Gebenbacher Strafraums die gelb-rote Karte sah. Im Nachgang war das aber das Beste, was den Gastgebern hätte passieren können. Es klappte quasi nichts mehr bei der DJK, die sich nach dem Wiederanpfiff extrem schwer tat. 

In der 56. Minute hatte man noch Glück, als Geremi Perera nur die Latte traf. Nur ein paar Minuten später passte es defensiv wieder nicht und Davide Pisanu konnte in Unterzahl ausgleichen – auch hier war ein Fehler im Aufbau vorausgegangen. Wirkte die DJK schon vor diesem Gegentreffer ideenlos im Spiel nach vorn, machte der Ausgleich das noch deutlicher. Von der personellen Überzahl war nichts zu merken, Offensivaktionen der DJK gab es kaum. Und in der 85. Minute passierte dann das, was irgendwie zum Spiel passte: Nach einem Gebenbacher Freistoß an der Erlanger Grundlinie reichte den Gastgebern ein halbhoher Ball über das Feld, an dessen Ende Geremi Perera den 2:1-Siegtreffer erzielte.

Gebenbach verpasst damit erstmal den Sprung aus dem Tabellenkeller und bleibt auf Relegationsplatz 14. Am Wochenende geht es dann zum Würzburger FV, der in der Tabelle auf Platz 18 liegt.

ATSV Erlangen: Agyekum, Floros, Lustig, Ayvaz (89. Rexhepi), F. Markert (52. Perera), Pisanu (87. Korene), Bajic, Döring, Kussmann (76. Armbruster), L. Markert, Rizai

 

DJK Gebenbach: Plößl – Golla, Vogl, Fischer (60. Hofmann), Vidovic – Becker, Haller, Geier, Schwindl (65. Scherm), Kohler (79. Acosta Marquez) – Späth (60. Terakaj)

Tore: 0:1 (7.) Dominik Späth, 1:1 (63.) David Pisanu, 2:1 (85.) Geremi Perera – Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Lucas Markert (ATSV, 26.) – Zuschauer: 110 – Schiedsrichter: Christopher Knauer

Alle drei Torhüter verlängern!

Alle drei Torhüter verlängern!

Alle drei Torhüter haben ihren Vertrag verlängert. Es war ein bemerkenswerter Schritt sowohl für das Team als auch für die Torhüter selbst, die damit ihre Zugehörigkeit und Loyalität gegenüber der DJK zum Ausdruck brachten.

Die Verantwortlichen des Vereins waren absolut begeistert über diese Entwicklung. Die Torhüter waren in den letzten Spielzeiten eine stabile Säule ihrer Mannschaft geworden und hatten eine große Rolle bei einigen entscheidenden Siegen gespielt. Ihre Vertragserneuerung würde das Team in der kommenden Saison sicherer und stärker machen.

Die drei Torhüter sprachen von ihrem Wunsch, mit der Verlängerung ihrer Verträge, eine Chance zur Reife und Weiterentwicklung zu nutzen.

Die Fans der DJK erhoffen sich weiterhin starke Leistungen der drei Schlussmänner und freuen sich auf die kommenden Spiele.

Die Verlängerung der Verträge ist ein starkes Signal an die Liga. Es zeigt die Ambitionen der DJK und seinen Willen, kontinuierlich auf hohem Niveau zu spielen und sich stetig weiterzuentwickeln. Es ist ein Versprechen für die Zukunft und eine Herausforderung für die Konkurrenten. Die kommende Saison verspricht, unter dem Zeichen dieser Vertragsverlängerung, ein aufregendes Spektakel zu werden.

DJK Gebenbach : VfB Eichstätt im Nachholspiel der Bayernliga Nord

DJK Gebenbach : VfB Eichstätt im Nachholspiel der Bayernliga Nord

Kurzweilige Unterhaltung boten die DJK Gebenbach und der VfB Eichstätt im Nachholspiel der Bayernliga Nord: Ein Abseitstreffer, ein Eigentor und ein Elfmeter kennzeichneten die hart umkämpfte Partie, bei der Fabian Vogl gleich zweimal traf.

Gebenbach. (ref) Mit 1:2 verlor die DJK Gebenbach am Dienstagabend das Nachholspiel der Fußball-Bayernliga Nord gegen den Regionalligaabsteiger VfB Eichstätt, der eigentlich nur durch Standardsituationen gefährlich war und glücklich die drei Punkte mitnahm.
Denn in den ersten 25 Minuten bestimmte die DJK Gebenbach das Spiel und hatte drei, vier hochkarätige Chancen zur Führung. Salah El Berd Böhm zwang VfB-Keeper Philipp Böhm zu einer Glanztat, als der Torwart dessen Schuss aus 16 Metern gerade noch mit der Hand abwehren konnte. Niko Becker hatte nach rund 20 Minuten die beste Gelegenheit aus knapp elf Metern, um die DJK in Führung zu bringen, doch Böhm reagierte mit starker Parade.
Ein Doppelschlag binnen drei Minuten brachte eine unverdiente Führung für den Regionalligaabsteiger: Ein Flanke aus stark abseitsverdächtiger Position rauschte in der Strafraum der Gebenbacher, und Elias Herger nickte am langen Pfosten zum 0:1 (33.) ein. Ein Raunen ging durch die rund 260 Zuschauer, denn alles rechnete mit den Abseitspfiff von Schiedsrichter Johannes Roth – doch der blieb aus. 180 Sekunden später ein Einwurf auf Höhe des DJK-Sechzehners, und Fabian Vogl grätschte die Kugel unglücklich zum 0:2 (36.) ins eigene Netz.

Im zweiten Abschnitt startete die DJK Gebenbach eine Aufholjagd. Niko Becker prüfte VFB-Schlussmann Philipp Böhm – doch der hielt die knappe Führung für Eichstätt sicher. Das Trainerduo Kai Hempel und Markus Kipry brachte mit Friedrich Lieder und David Vidovic zwei frische Offensivkräfte. Hoffnung schöpften die Gebenbacher Fans, als Timo Kohler sich an der Sechzehnerkante den Ball vorlegte und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Fabian Vogl setzte die Kugel zum 1:2-Anschlusstreffer (71.) ins Netz. Danach waren die Hausherren weiter deutlich überlegen, doch der Ausgleich wollte und wollte nicht fallen. Die Gebenbacher Bank haderte in dieser Drangphase sehr oft mit den Entscheidungen des Unparteiischen. In vielen strittigen Situationen fühlten sich die DJK-Spieler und ihr Anhang benachteiligt.

Statistik

DJK Gebenbach – VfB Eichstätt 1:2 (0:2)

DJK Gebenbach: C. Lindner, Golla, Vogl, Fischer (61. Vidovic), Hofmann (86. Späth), Becker, Haller (90. + 4 Schwindl), Kohler, Scherm (61. Lieder), Geier, El Berd

VfB Eichstätt: Böhm, Zimmermann, Schraufstetter, Wolfsteiner (67. Weglehner), Eberle, Herger, Jasmann (82. Hollinger), Fries, Lamprecht, Mayer, Schittler

Tore: 0:1 (33.) Elias Herger, 0:2 (36., Eigentor) Fabian Vogl, 1:2 (71., Elfmeter) Fabian Vogl – Zuschauer: 258 – SR: Johannes Roth (SC Rain/Lech)

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