Freitag 19:00 gegen Neumarkt

Freitag 19:00 gegen Neumarkt

Platz eins in der Bayernliga winkt

Am Freitagabend steht das Oberpfalzderby gegen den ASV Neumarkt an. Wenn die DJK Gebenbach den achten Dreier in Folge holt, steht sie ganz vorne – aber wie lange?
Vor fast genau zwei Monaten ging die DJK Gebenbach das letzte Mal nicht als Sieger vom Platz – und ausheutiger Sicht scheint die 1:6-Heimklatsche gegen den SC Eltersdorf am 12. August also doch für etwas gut gewesen zu sein. Denn seitdem gab es sieben Siege am Stück für die DJK, die bei einem weiteren Erfolg mindestens über Nacht auf Platz 1 der Bayernliga Nord springen könnte. Dafür notwendig: ein weiterer Dreier gegen den ASV Neumarkt am Freitag um 19 Uhr vor heimischen Publikum.

 

Zum Spiel vor eigenem Publikum geht’s für die DJK Gebenbach immer abwärts – runter auf den Rasenplatz. In der Tabelle ging’s ständig aufwärts, und womöglich an die Spitze der Bayernliga Nord.

Vor fast genau zwei Monaten ging die DJK Gebenbach das letzte Mal nicht als Sieger vom Platz – und ausheutiger Sicht scheint die 1:6-Heimklatsche gegen den SC Eltersdorf am 12. August also doch für etwas gut gewesen zu sein. Denn seitdem gab es sieben Siege am Stück für die DJK, die bei einem weiteren Erfolg mindestens über Nacht auf Platz 1 der Bayernliga Nord springen könnte. Dafür notwendig: ein weiterer Dreier gegen den ASV Neumarkt am Freitag um 19 Uhr vor heimischen Publikum.

Auswärts stark

Dass sie es ja eigentlich könnten, haben die Neumarkter ja schon bewiesen in dieser Spiel – vor allem in der Fremde. Da holte man nämlich schon drei Siege und damit mehr Punkte als auf dem eigenen ASV-Gelände. Die DJK wird das sicher verhindern wollen und bringt auch alles mit, um den nächsten Sieg einzufahren.

Eine Kopfsache

Das Ziel ist klar: Den Lauf aufrechterhalten, die Siegesserie ausbauen und am Ende womöglich auf Platz 1 springen, mindestens bis zum Samstag. Da empfängt der aktuelle Spitzenreiter, Eintracht Bamberg, den 1. FC Geesdorf – da kann man dann auch einen Heimsieg der Bamberger erwarten, was in Gebenbach aber jetzt momentan wohl auch noch nicht zwingend stören würde. Man schaut auf sich bei der DJK und weiß, worauf man bauen kann und worauf es ankommt. „Wir müssen weiter hungrig bleiben und dürfen es nicht schleifen lassen, gerade gegen einen Gegner wie Neumarkt. Wenn wir alles abrufen, haben wir eine brutale Qualität. Und genau das wird wichtig: es abrufen zu wollen“, so Kai Hempel. Es wird also eine Kopfsache? Ja. „Die Automatismen haben sich gut eingespielt. Und wenn wir im Kopf klar bleiben, dann gewinnen wir auch.“

Flutlicht

Flutlicht

Strompreise auf Höhenflug: Wie lange noch Amateur-Fußball unter Flutlicht?

Fußball-Bayernligist SpVgg SV Weiden rechnet mit einer Verdoppelung der Energiekosten – das „Worst-Case-Szenario“. Auch die Fußballer des FC Amberg mit Hauptverein TV könnte es erwischen – bei der DJK Gebenbach hingegen gibt’s Entwarnung.

Rund 12 bis 13 Euro kostet der DJK Gebenbach derzeit ein Flutlichtspiel am Abend. Deutlich mehr zu Buche schlagen die Kosten für den Trainingsbetrieb unter Flutlicht.

Drastische Erhöhungen drohen bei den Energiepreisen, beim Gas, Öl und Strom. Das Thema beschäftigt auch Sportvereine. Womöglich könnten saftige Steigerungen im fünfstelligen Euro-Bereich zu Einschränkungen im Spiel- und Trainingsbetrieb führen. Oberpfalz-Medien hat sich bei den höherklassigen Fußballclubs umgehört, die im Herbst, Winter und im Frühjahr unter Flutlicht trainieren und auch unter der Woche am Abend immer wieder ihre Punktspiele austragen. Die Clubs sehen das Ganze sehr unterschiedlich – von entspannt bis angespannt.

Fußball-Bayernligist SpVgg SV Weiden hat noch keine Post von Eon bekommen, was eine eventuelle Erhöhung des Strompreises betrifft. Vorsitzender Michael Kurz und seine Truppe haben sich aber bereits Gedanken gemacht, was wäre, wenn es tatsächlich zu saftigen Steigerungen käme. "Wir haben einen Schattenhaushalt erstellt, mit Zahlen, die momentan kursieren. Wir haben auch mal mit 44 Cent pro Kilowattstunde hochgerechnet, dann kommt ein Riesenblock auf uns zu. Abendspiele könnten dann im Amateursport so gut wie gänzlich verschwinden, denke ich."

38 000 Euro pro Jahr?

Auf seinen Verein kämen bei dem veranschlagten Strompreis fast das Doppelte an Kosten zu: "Geschätzt sind das rund 38 000 Euro pro Jahr nur für die Trainingsplätze", erklärt Kurz. Die Anlage sei neu, auf den beiden Kunstrasenplätzen stehen jeweils vier Flutlichtmasten. Vorteil sei, dass hier die Lichtleistung reduziert werden könne. Die SpVgg SV Weiden würde zwar gerne weiterhin am Freitagabend ihre Heimspiele austragen, aber wenn es zu teuer werde, "dann geht das nicht mehr." Als weitere Sparmaßnahme kann sich Kurz vorstellen, dass auf einem großen Platz zwei Jugendmannschaften gleichzeitig trainieren, oder dass die Einheiten am Abend vorverlegt werden, um eine Stunde eventuell. "Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber wir machen uns schon Gedanken."

Die Preiserhöhung ist beim TV 1861 Amberg angekommen, aber bisher nur für das Fitness-Studio "Balance". Von 19 Cent auf 62 Cent steigt der Strompreis je Kilowattstunde, das macht rund 7000 Euro mehr pro Jahr. Beim Gas ist der Anstieg noch eklatanter: Knapp 42 000 mehr soll der Verein an Gaskosten mehr bezahlen. "Das trifft uns hart. Wir sind ja zusätzlich auf Spenden angewiesen, aber die bewegen sich im Hunderterbereich. Hier handelt es ich um eine Riesensumme im Tausenderbereich. Ich hoffe auf die Politik und den Bayerischen Landessportverband. Da muss etwas passieren, sonst wäre das eine Katastrophe für die Sportvereine", erklärt Thomas Bärthlein. Der Vorsitzende des TV 1861 Amberg sieht diese Säule der Gesellschaft in Gefahr, denn solche Summen könnten alleine nicht gestemmt werden. "Wir können ja nicht einfach die Mitgliederbeiträge erhöhen, denn die Energiepreiserhöhung trifft ja auch jeden privat. Sonst treten womöglich die Leute aus den Vereinen aus", befürchtet Bärthlein. Er hofft, dass sie Abteilungen "mitdenken und mithelfen, Energie zu sparen." Was die Fußballer des Landesligisten FC Amberg angeht, eine Abteilung des größten Amberger Vereins, ist noch Warten angesagt. Da kam bisher noch keine Post von den Stadtwerken. Bärthlein rechnet aber mit einer Erhöhung in gleicher Größenordnung. Er will überprüfen, ob die Flutlichtanlagen – zwei Plätze mit je vier Masten sind es – dimmbar sind und was hier an Einsparpotenzial vorhanden ist.

Sparsame LEDs

"Wir haben komplett auf LED umgerüstet, entsprechend niedrig sind die Energiekosten. Aber natürlich ist das ein Faktor, auf die jeder Verein schauen muss. Die Spiele sind für heuer festgelegt, da können wir nichts mehr ändern", erklärt Gebenbachs Teammanager Franz Wittich. Thomas Milde sieht die Sache mit gemischten Gefühlen. Im Winter sei es ab 17 Uhr dunkel, da könne ein Training nicht ohne Flutlicht stattfinden. "Die Frage ist, auf was will ich verzichten? Ich kann den sportlichen Teil nicht ignorieren und sagen: Ich mache nur noch einmal Training in der Woche," gibt der DJK-Finanz-Chef zu bedenken. "Das wäre für den Verein fatal." Dreimal pro Woche befindet sich die Herrentruppe im Training, bei der Jugend gibt es eine Spielgemeinschaft mit dem SV Hahnbach. In der Übergangszeit, so Milde, hätte man durchaus statt um 18 Uhr schon um 17 Uhr mit dem Training beginnen können, doch "da hat man das Thema noch nicht so auf dem Schirm gehabt."

Entspannt bis nach Winterpause

Trotz Umstellung auf LED sei je nach Liga eine gewisse Beleuchtung erforderlich. Aber aktuell sei die Lage bei der DJK Gebenbach keineswegs kritisch. "Wir haben momentan kein Problem, wir sind Kunde bei den Stadtwerken Amberg und haben schon Post bekommen, wie sich der Strompreis ab 1. November ändert. Die haben nicht groß erhöht für Bestandskunden. Aber wie lange das anhält, wissen wir nicht. Aber bis nach der Winterpause sind wir relativ entspannt", erklärt Franz List, der quasi als Energieberater für den Verein tätig ist. Sechs Flutlichtmasten sind am Hauptplatz installiert, die über eine Leistung von 17 kW verfügen. Rund drei Stunden brennt sie Anlage bei einem Abendspiel. Daraus ergibt sich eine einfache Rechnung: "Ein Flutlichtspiel kostet uns etwa 12 bis 13 Euro für die Beleuchtung auf dem Platz, dazu kommen die Systemstromkosten im Gebäude, in der Wirtschaft, in den Umkleidekabinen", erläutert List. Denn ein Flutlichtspiel verursache nur einen Teil der Energiekosten, was sich summiere, seien die Kosten bei den Trainingseinheiten. Doch auch hier gibt Franz List Entwarnung – momentan: Die Anlage auf dem Trainingsplatz verfüge über eine geringere Leistung als die auf dem Hauptplatz, das bedeute, dass die Kosten derzeit nicht aus dem Ruder laufen.

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf: Zwickl – Mangold, Alawami, Götz (46. Först), Reiher (46. Stecklein) – J. Binder (75. L. Binder), Göller, Strohmenger (70. Schmid), Müller – Rugovaj (66. Peci), Schwab

DJK Gebenbach: C. Lindner – Fischer (56. Ceesay), Hofmann, Becker (66. Amaizo), Haller – Kohler, Freisinger (61. Lieder) Scherm (76. Geier), J. Lindner – Vogl (76. Biermeier), El Berd

Tore: 0:1 (1.) Dominik Haller, 0:2/0:3 (5./34.) Nico Becker, 0:4/0:5 (45./61.) Bastian Freisinger, 0:6 (81.) Salah El Berd – SR: Andrè Denzlein (Hochstadt) – Zuschauer: 110

Gebenbach bleibt an Bamberg dran

von Externer Beitrag

Am Sonntag schenkte die DJK Gebenbach dem TSV Großbardorf ein halbes Dutzend ein und festigt somit Rang zwei. An der Spitze gewann tags zuvor Eintracht Bamberg beim TSV Kornburg, der SC Eltersdorf musste sich im Derby mit einem Remis gegen den ATSV Erlangen zufrieden geben.

Gebenbachs Coach Markus Kipry sagt nach dem Bayenrnligaspiel beim TSV Großbardorf: "Auf unsere Stürmer war wieder Verlass". Kein Wunder, bei der Anzahl von Toren.

 

Während der Gebenbacher Torhüter Christoph Lindner (links) bester Laune ist, liegt der Großbardorfer Jannik Göller zerknirscht am Boden.

 

Während die spielstarken Gäste bei ihrer Chancenverwertung eine unglaubliche Effizienz an den Tag legten, klappte beim TSV so gut wie nichts. „Wir haben alles vermissen lassen, was man in dieser Liga braucht, um zum Erfolg zu kommen“, so Brendler weiter. „Ich bin restlos enttäuscht, so kann man sich vor heimischem Publikum nicht präsentieren.“ Die Gastgeber, die in sämtlichen Mannschaftsteilen einen rabenschwarzen Tag erwischten, schienen mit ihren Gedanken noch in der Kabine, da lagen sie schon mit 0:1 zurück. Ein verunglückter Rückpass führte zur schnellen Gästeführung, vier Minuten später war die TSV-Defensive wieder viel zu passiv und Leon Zwickl war erneut geschlagen.

Bisschen Glück gehört dazu

„Die schnelle Zwei-Tore-Führung unter gütiger Mithilfe der gegnerischen Abwehr hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte Gästecoach Markus Kipry, „danach haben wir in der Abwehr allerdings mehrere Chancen zugelassen, die zum Glück für uns ohne Folgen blieben.“ Er sprach dabei die stärkste Phase der Großbardorfer zwischen der 15. und 30. Minute an, als zunächst Jannik Binder im Fünfmeterraum im letzten Moment vom Ball gedrängt wurde (18.) und anschließend Shaban Rugovaj gleich zweimal den berühmten Tick zu spät kam (23., 27.). So recht ins Bild des aus Großbardorfer Sicht gebrauchten Samstags passte die vergebene Großchance von Jannik Göller (33.), der drei Meter vor dem DJK-Gehäuse zu lange zögerte und die größte TSV-Chance der gesamten Partie ungenutzt ließ.

Anstelle des zu diesem Zeitpunkt möglichen Anschlusstreffers nutzte der Gast seine dritte Torchance zum 3:0 und mit dem vierten Torschuss stellte Bastian Freisinger per Freistoß vor dem Seitenwechsel auf 4:0. „Auf unsere Stürmer war auch heute wieder Verlass“, zeigte sich Kipry sehr angetan von der DJK-Offensive, „wir nutzen unsere Torchancen halt eiskalt aus.“

Alles hinterfragen

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Im Gefühl des sicheren Vorsprunges ließ die technisch versierte DJK Ball und Gegner laufen, ließen lediglich noch eine gute TSV-Torchance durch Diego Schwab zu (82.) und machten gegen eine in allen Mannschaftsteilen überforderte TSV-Elf ohne großen Kraftaufwand in der Schlussphase, in der auf beiden Seiten kräftig durchgewechselt wurde, das halbe Dutzend voll. „Wir werden nach diesem Spiel alles hinterfragen“, so Brendler, „da nehme ich mich auch in die Pflicht. Für so einen Auftritt gibt es keine Entschuldigung.“

DJK Gebenbach festigt in Feucht den zweiten Platz

DJK Gebenbach festigt in Feucht den zweiten Platz

1. SC Feucht – DJK Gebenbach 0:2 (0:1)

SC Feucht: Kowalewski, Tekeser, Spielbuehler, Heinlot, Schäf, Ruhrseitz, Kussmann, Korene, Weber (70. Somaz), Wessner, Höhenberger

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Fischer, Vogl, Scherm – Becker (90. Geier), Freisinger, J. Lindner, Kohler (84. Özuzun), El Berd (74. Biermeier) – Lieder (61. Seifert)

Tore: 0:1 (36.) Nico Becker, 0:2 (69.) Salah El Berd –SRin: Davina Lutz – Zuschauer: 160

 

Am Wochenende macht die Bayernliga Pause. Vorher hat die DJK Gebenbach noch etwas für ihr Punktepolster getan. Beim SC Feucht waren die Oberpfälzer eiskalt.

Niko Becker brachte die DJK Gebenbach in Führung.

Die DJK Gebenbach hat den zweiten Platz in der Bayernliga Nord gefestigt und sich durch den 2:0-Auswärtserfolg im Nachholspiel beim SC Feucht am Mittwochabend ein Vier-Punkte-Polster auf Rang 3 erkämpft. Nach einer offensiven ersten Hälfte war in den zweiten 45 Minuten dann eher defensives Denken gefordert. „Uns war klar, dass Feucht da kommen wird, aber wir haben das Team sensationell wegverteidigt. Jeder hat dem anderen geholfen. Das zeigt, dass wir nicht nur schön können, sondern auch arbeiten“, sagte DJK-Trainer Markus Kipry.

In der Anfangsphase war die Partie noch einigermaßen ausgeglichen, nach Chancen auf beiden Seiten, bei denen beide Keeper gut reagierten, übernahm die DJK Gebenbach aber die Kontrolle. Bei den Möglichkeiten von Friedrich Lieder (18.) und Salah El Berd (25.) fehlte noch die letzte Genauigkeit. Umso besser ausgespielt war hingegen ein Konter der DJK in der 36. Minute: Timo Kohler brachte den Ball schnell zu Friedrich Lieder, der Nico Becker ins direkte Duell mit Jan Kowaleski im Feuchter Tor schickte und dieses für sich entschied – und so ging es mit einer hochverdienten Führung für die DJK in die Halbzeitpause.

Die Gastgeber, die ihrerseits durch einen Sieg ja an die Tabellenspitze hätten heranrücken können, erhöhten in der zweiten Hälfte den Druck und hatten mehr vom Spiel, allerdings waren die Angriffe dann doch weitestgehend ungefährlich und gingen kaum über Schüsse aus der Distanz hinaus. Und mitten in der Drangphase von Feucht konnte die DJK einen der Entlastungsangriffe erfolgreich abschließen: Salah El Berd kam über die linke Seite, vernaschte einen Verteidiger und brachte den Ball im kurzen Eck zum 2:0 unter (69.). Feucht war eine Zeit lang geschockt, rappelte sich in den Schlussminuten aber noch einmal auf, so dass die DJK einmal auf der eigenen Linie klären musste (81.) und auch Christoph Lindner noch einige Male gefordert war – am Ende stand aber ein verdienter Auswärtserfolg für die DJK Gebenbach.

Die kann sich jetzt einige Tage über Rang 2 freuen. Am Samstag in einer Woche geht es dann zum TSV Großbardorf, wo man dann Sieg Nummer 7 in Serie anpeilt.

1. SC Feucht – DJK Gebenbach 0:2 (0:1)

SC Feucht: Kowalewski, Tekeser, Spielbuehler, Heinlot, Schäf, Ruhrseitz, Kussmann, Korene, Weber (70. Somaz), Wessner, Höhenberger

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Fischer, Vogl, Scherm – Becker (90. Geier), Freisinger, J. Lindner, Kohler (84. Özuzun), El Berd (74. Biermeier) – Lieder (61. Seifert)

Tore: 0:1 (36.) Nico Becker, 0:2 (69.) Salah El Berd –SRin: Davina Lutz – Zuschauer: 160

DJK gegen Jahn Regensburg II

DJK gegen Jahn Regensburg II

"Wir wollen oben dabei bleiben"

Im Freitagabend-Flutlicht-Spiel erwartet die DJK Gebenbach in der Fußball-Bayernliga Nord den SSV Jahn Regensburg II. Der hat in dieser Saison erst einmal auswärts gewonnen. DJK-Trainer Kai Hempel warnt trotzdem.

 Eine Woche Zwangspause hatte die DJK Gebenbach nach der Absage der Partie gegen den SC Feucht am vergangenen Freitag. Und so konnte man einen genauen Blick darauf werfen, was die Konkurrenz in der Fußball-Bayernliga Nord an diesem Spieltag machte: Bamberg nahm Donaustauf Punkte weg, Ammerthal zog den Kürzeren gegen Bayern Hof, und auch Eltersdorf kam nicht über ein Unentschieden gegen Würzburg hinaus.

Abgesehen von Bamberg konnte sich also kein Team wirklich absetzen, so dass die DJK trotz eines Spiels weniger als die Konkurrenz weiterhin auf Platz drei steht. Eine Position, die man an diesem Freitag, 23. September (19 Uhr), im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg II festigen, oder sogar ausbauen möchte.

Ex-Profi auf der Trainerbank

Die U21 des SSV Jahn Regensburg pendelt immer wieder mal zwischen Bayernliga Süd und Bayernliga Nord. Zuletzt war sie - von einer Saison in der Landesliga abgesehen - seit 2016 in der Süd-Staffel, davor im Norden und eben jetzt auch wieder hier. Und einige Experten hatten die Mannschaft des österreichischen Ex-Profis Christoph Jahnk (Austria Salzburg, RB Salzburg, SV Ried) auch als Favorit in der Nord-Gruppe auf dem Schirm.

Den Beweis dafür ist man bisher aber schuldig geblieben. Aktuell rangiert der SSV auf Platz neun, holte 16 Zähler aus zwölf Spielen - was vor allem auf die magere Auswärtsbilanz von nur einem Sieg in sechs Spielen in der Fremde zurückzuführen ist. Auf diese Auswärtsschwäche will man sich bei der DJK Gebenbach aber natürlich nicht verlassen: "Die sind definitiv besser als in den letzten Spielen und können an einem guten Tag gegen jede Mannschaft gewinnen, allerdings an schlechten Tagen auch gegen jede verlieren", so Kai Hempel. Man schaut also mehr auf sich bei der DJK und das sicherlich mit großer Zufriedenheit. Die vergangenen vier Spiele konnte man gewinnen und ist mit 24 Zählern fünf Punkte hinter Spitzenreiter Bamberg - mit einem Spiel weniger auf dem Konto.

Keine Ausfälle

Die Ausgangslage könnte also schlechter sein: "Wir hätten natürlich gern gegen Feucht gespielt und ich hoffe, die Woche Pause hat uns nicht aus dem Rhythmus gebracht. Grundsätzlich ist das aber keine Momentaufnahme - wir wollen oben dabei bleiben", so die klare Botschaft von Hempel, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Quelle: der Neue Tag (mre)

DJK Gebenbach – 1. FC Geesdorf 7:2 (6:1)

DJK Gebenbach – 1. FC Geesdorf 7:2 (6:1)

Furioser Kantersieg mit ein bisschen Schlendrian

DJK Gebenbach - 1. FC Geesdorf 7:2 (6:1)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Ceesay, Vogl (75. Biermeier), Scherm (46. Geier) – El Berd, Haller (46. Seifert), Freisinger (73. Becker), J. Lindner, Kohler (59. Amaizo) – Lieder

1. FC Geesdorf: Humpenöder – Kaiser, Bäuerlein, Schlarb (33. Lorenz), Münzberg – Aldijawi, Vasilev, Weiglein, Flores Vega – Feidel, Kuhn (57. Held)

Tore:1:0 (11.) Johannes Scherm, 2:0 (13.) Friedrich Lieder, 3:0 (20.) Bastian Freisinger, 3:1 (24.) Christian Kuhn, 4:1 (26.) Fabian Vogl, 5:1 (30.) Salah El Berd, 6:1 (31.) Timo Kohler, 7:1 (73.) Friedrich Lieder, 7:2 (76.) Vincent Helm – Gelb-Rot: (84.) Marco Geier (DJK), wiederholtes Foulspiel – Zuschauer: 190 – SR: Philipp Ettenreich

Furioser Kantersieg mit ein bisschen Schlendrian

Gebenbach

 11.09.2022 - 14:43 Uhr

Sieben Tore in einer Partie der Fußball-Bayernliga Nord: Die DJK Gebenbach nähert sich einer "Spitzenmannschaft", wie Trainer Kai Hempel sagt. Aber noch nicht ganz, denn dazu gehören noch ein paar andere Dinge.

Bereits nach wenigen Minuten erzielte Johannes Scherm (Mitte) die 1:0-Führung.

Wenn ein Team mit einer innerhalb von 20 Minuten herausgespielten 6:1-Führung in die Pause geht, dann ist ein Trainer natürlich zufrieden: „Vorsichtig formuliert waren diese 20 Minuten schon im Stile einer Spitzenmannschaft“, so Gebenbachs Trainer Kai Hempel. Und wenn besagte Partie dann 7:2 endet, ist man natürlich zufrieden mit dem Gesamtergebnis, was aber nicht gleichzusetzen mit den zweiten 45 Minuten ist. „Letztlich sind wir zufrieden, aber die zweite Hälfte endet 1:1. Und das ärgert mich, weil wir so weiterspielen wollten wie vorher. Die Chancen waren da, aber der Schlendrian ist zurückgekommen und wir haben vieles nicht sauber zu Ende gespielt.“ Eines sollte das alles aber nicht bedeuten: „Wir dürfen es jetzt nicht zulassen, dass sich ein 7:2-Heimsieg schlecht anfühlt. Weil am Ende sind wir natürlich zufrieden, aber wir werden es auch aufarbeiten.“

Die Geschichte der Partie selbst ist eigentlich schnell erzählt. Geesdorf spielte in den ersten zehn Minuten frech mit, aber wurde dann Opfer von 20 Minuten gnadenloser Effektivität der DJK Gebenbach. Johannes Scherm eröffnete den Torreigen in der 11. Minute auf Zuspiel von Bastian Freisinger, der nur zwei Minuten später erneut Assistgeber für Friedrich Lieder mit einer butterweichen Flanke in die Mitte war (13.). In der 20. Minute war es dann Bastian Freisinger selbst, der am Ende eines traumhaften Spielzugs über Friedrich Lieder und Salah El Berd nach dessen scharfen Zuspiel in der Mitte nur noch den Fuß zum 3:0 hinhalten musste. Den zwischenzeitlichen Anschluss durch Christian Kuhn (24.) steckte die DJK bestmöglich weg, weil sich Bastian Freisinger nur zwei Minuten später mit einer Freistoßflanke einen Vorlagen-Hattrick holte und Fabian Vogl bediente, der per Volley zum 4:1 traf. Darauf hätte bei einer Dreifachchance von Bastian Freisinger, Salah El Berd und Dominik Haller eigentlich das fünfte Tor folgen müssen, aber da parierte Maximilian Humpenöder stark (28.). In der 30. Minute machte das dann aber Salah El Berd, und keine 45 Sekunden später schickte Dominik Haller Timo Kohler auf die Reise, der zum 6:1 einschob (31.).

Anderer Anspruch

Die Gäste waren hoffnungslos überfordert, Gebenbach agierte wie im Rausch – und dann kam Hälfte zwei. Die begann erneut mit guten Chancen für die DJK durch Bastian Freisinger (47.) oder Marco Seifert (53.) – aber dann ließ der Druck der Gastgeber nach, die DJK schaltete einen Gang zurück und die Partie plätscherte vor sich hin. Und genau das war es, was Kai Hempel ärgerte: „Von der Psyche her ist das schon irgendwie nachzuvollziehen, aber der Anspruch, den wir haben, ist ein anderer – wir wollten dranbleiben und nachlegen.“ Nach einigen Halbchancen auf beiden Seiten tat das dann Friedrich Lieder in der 71. Minute, als er bei einem Abspielfehler in der Geesdorfer Abwehr den Fuß hinhielt und das 7:1 markierte – der letzte Treffer der DJK an diesem Tag. Vincent Helm stellte dann den 7:2-Endstand her (76.), der aber genau so wenig Auswirkungen haben sollte wie der Platzverweis für Marco Geier wegen wiederholten Foulspiels (84.). Die Stimmung nach der Partie fühlte sich dennoch etwas irritierend an, immerhin ging die DJK mit einem deutlichen und hochverdienten 7:2-Sieg vom Platz. Doch die zweite Halbzeit wurmte die DJK-Akteure – und genau das sollte man auch als Zeichen dafür sehen, dass man an sich selbst einen hohen Anspruch stellt.

 

DJK Gebenbach – TSV  Kornburg 3:1

DJK Gebenbach – TSV Kornburg 3:1

DJK Gebenbach hält mit Arbeitssieg Kontakt nach oben 28.08.2022 - 14:07 Uhr

Die DJK Gebenbach hatte die Punkte gegen den TSV Kornburg fest eingeplant. Das Vorhaben klappte, wenn auch mühsamer als gedacht.

Schmerzhafte Angelegenheit für Timo Kohler (links), Mannschaftskollege Nico Becker (rechts) hilft: Die DJK Gebenbach bezwang den Aufsteiger TSV Kornburg mit 3:1 (2:0).

Die DJK Gebenbach bleibt der Spitzengruppe der Bayernliga auf den Fersen. Nach dem 3:1-Erfolg gegen den Aufsteiger TSV Kornburg hat das Team von Trainer Kai Hempel jetzt 18 Zähler auf dem Konto. Dass der Sieg gegen den Aufsteiger nicht unbedingt ein Feuerwerk war, nahm Hempel aber gelassen: „Ob schön oder nicht, ist am Ende auch egal. Dieses Spiel bringt uns richtig weiter. Und das Ergebnis geht so in Ordnung, auch wenn wir manche Sachen besser zu Ende spielen müssen, weil du halt immer eine Kiste fressen kannst, wenn es nur 2:1 steht“.

Beide Teams kamen nur schwer ins Spiel, die Anfangsphase war sehr zerfahren und bot nur wenig Sehenswertes: Friedrich Lieder scheiterte an Gästekeeper Arthur Ockert (9.), auf der Gegenseite konnte Christoph Lindner einen Freistoß von Stanislaus Herzel gut entschärfen (12.). Nach viel Hin und Her hatte Bastian Freisinger mit einem Schuss aus 20 Metern die erste richtig dicke Chance, die aber wieder von TSV-Keeper Ockert entschärft wurde (25.). Diese Aktion war so ein bisschen das Wecksignal für die DJK, die darauf hin etwas aktiver wurde und die Partie übernahm. Den Lohn dafür gab es in der 32. Minute: Jonas Lindner eroberte den Ball im Mittelfeld, Dominik Haller schickte Nico Becker und der bediente in der Mitte Friedrich Lieder fürs 1:0. Und keine 60 Sekunden später konnte die DJK wieder jubeln: nach einem Fehler im Aufbau der Gäste lupfte Dominik Haller den Ball über den aufgerückten Arthur Ockert aus gut 35 Metern zum 2:0 ins Tor (33.).

 

Die zweite Hälfte begann dann etwas lebhafter als der erste Abschnitt, Chancen gab es auf beiden Seiten durch Marco Janz (48.) oder Patrick Hofmann (51.). Und trotzdem kam der Anschlusstreffer der Gäste in der 57. Minute fast aus dem Nichts, als der eingewechselte Antonio Paunescu aus stark abseitsverdächtiger Position Christoph Lindner überwand. Die Partie blieb zerfahren und war geprägt durch viele Unterbrechungen und Diskussionen mit einem Ergebnis, das vieles bot, aber keine wirkliche Sicherheit für die DJK: die hätte Salah El Berd Sekunden nach seiner Einwechslung bringen können, sein Ball strich aber haarscharf am Pfosten vorbei (65.). So hing diese drohende Gefahr des Ausgleichs für die Gäste weiterhin über der Partie. Kornburg warf in der Schlussphase alles nach vorn und wäre dann fast zum 2:2 gekommen, wenn der Kopfball von Paul Kirschner ein paar Zentimeter tiefer gelandet wäre (83.). Für Gebenbach ergaben sich damit auch Räume und einen solchen konnten die Gastgeber dann in der 85. Minute auch in die Entscheidung umwandeln: Marco Seifert schirmte den Ball gut ab, legte quer auf Salah El Berd, der sich durch mehrere Verteidiger wühlte und dann zum 3:1-Endstand abschloss (85.).

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (89. Biermeier), Fischer, Vogl, Scherm, Becker, Freisinger (87. Ceesay), Haller (73. Seifert), J. Lindner, Kohler (80. Amaizo), Lieder (63. El Berd)

TSV Kornburg: Ockert – Ammon (76. Kreiselmeyer), Janz, Schuster, Oppelt, Cagli (80. Kirschner), Zischler (76. Seiwerth), Olschewski, Seiler (46. Paunescu), Herzel (23. Peuntinger), Schulik

Tore: 1:0 (32.) Friedrich Lieder, 2:0 (33.) Dominik Haller, 2:1 (57.) Antoni Paunescu, 3:1 (85.) Salah El Berd – SR: Patrick Höpfner – Zuschauer: 260

DJK Gebenbach wieder in der Spur

DJK Gebenbach wieder in der Spur

Die DJK Gebenbach hat auf die 1:6-Klatsche gegen Eltersdorf entsprechend reagiert: Mit 3:0 (2:0) ging die Elf von Trainer Kai Hempel als Sieger vom Platz beim Tabellenletzten Bayern Hof. „In großen Teilen war das ganz ordentlich. Wir waren heute konsequent in der ersten Halbzeit, in der zweiten Hälfte haben wir wieder einiges liegen gelassen. Aber im großen und ganzen war das in Ordnung“, so Kai Hempel nach der Partie.

DJK Gebenbach: C. Lindner, Hofmann (90. Ambe-Peterson), Fischer, Vogl, Scherm (76. Geier), Becker (70. El Berd), Haller, Freisinger, J. Lindner, Kohler (86. Amaizo), Lieder (76. Seifert)

Tore: 0:1 (8.) Dominik Haller, 0:2 (23.) Timo Kohler, 0:3 (90.) Marco Seifert – SR: Peter Frank – Zuschauer: 340 – Gelb-Rot: (60.) Yannick Frei (Hof)

SV Köfering – SG Ursulapoppenricht 1: 1 (0: 0)

SV Köfering – SG Ursulapoppenricht 1: 1 (0: 0)

SV Köfering - SG Ursulapoppenricht 1: 1 (0: 0)

(svk) Beide Mannschaften starteten energisch in die Partie, doch die Nase vorn hatte eindeutig Köfering. Immer wieder tankten sich die Offensivkräfte Alhasan und Kramer durch, doch kam nichts Zählbares heraus. In der 57. Minute landete dann ein Kullerball in der linken Torecke und die Gäste führten aus dem Nichts - eine kalte Dusche für Köfering, das nun alles nach vorne warf. In der 82. Minute gelang Marc Arbogastvom Sechzehner aus das 1: 1. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde die Partie noch einmal hitzig, nachdem Markus Wiesgickl im Mittelfeld hart von den Beinen geholt wurde. Der Schiri verhängte lediglich eine Zehn-Minuten-Strafe und pfiff das Spiel trotz des noch ausstehenden Freistoßes ab.

Tore: 0: 1 (57.) Maurice Albers, 1: 1 (82.) Marc Arbogast - SR : Markus Neumeyer (ASV Haselmühl) - Zehn-Minuten-Strafe: (88.) Ayman Khalti (Ursulapoppenricht) - Zuschauer : 80

DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:6 (0:4)

DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:6 (0:4)

Es waren 90 Minuten, die im Fußball vorkommen können, aber nicht sollten: Bei der DJK Gebenbach klappte bei der 1:6-Niederlage gegen den SC Eltersdorf so gut wie gar nichts, während die Mittelfranken durchgängig robust, schnell und wach auftraten. „Eltersdorf hat uns gezeigt, was es heißt, Männerfußball zu spielen. Die waren spielerisch nicht besser, aber es war eine Lehrstunde dafür, was es heißt, aggressiven Fußball zu spielen. Jetzt ist auch mal Schluss mit Alibis, das Spiel hat uns viel aufgezeigt“, so ein bedienter DJK-Trainer Kai Hempel nach der Partie.

In einer enorm wilden Anfangsphase, in der es hin und her ging, konnte die DJK noch einigermaßen mithalten. Christoph Lindner war da aber bei den tiefen Bällen des SCE immer gefordert. Die erste richtig dicke Chance der Partie hatte Marco Seifert aus gut zehn Metern, allerdings reagierte Tugay Akbakla im SCE-Tor da richtig stark (19.). Auf der Gegenseite rettete Patrick Hofmann in höchster Not vor dem einschussbereitem Alexander Piller – doch mit der anschließenden Ecke gelang Matthias Löblein die Gästeführung per Kopf (25.). So richtig wollte die DJK nicht ins Rollen kommen, leistete sich viele unnötige Fouls und kam nicht wirklich in Nähe des Tors der Mittelfranken.

Ein Treffer nach dem anderen

Die drückten jetzt auch nicht brutal, aber erhöhten in der 33. Minute erneut nach einer Ecke auf 0:2 – auch Robin Renner wurde da nicht wirklich aggressiv genug verteidigt. Nur drei Minuten später zeigte SCE-Stürmer Tobias Herzner seine Klasse, als er sich bei einem Konter absetzte und an Jan Fischer vorbeiging, der dessen Schuss unglücklich entscheidend zum 0:3 an Christoph Lindner vorbei abfälschte (36.). Beim vierten Tor der Gäste sah Gebenbachs Schlussmann dann nicht gut aus, als ein verunglückter hoher Ball von Tobias Schaffors vor ihm aufsprang und von da ins Tor trudelte – auch wenn die tiefstehende Sonne da sicher eine Rolle spielte (43.).

Minimale Hoffnung

Nach einem Dreifachwechsel zur zweiten Hälfte und dem 1:4-Anschlusstreffer durch Nico Becker, der sich in der 48. Minute durch mehrere Verteidiger durchtankte, schien man zumindest wieder den Willen zu sehen, dagegenzuhalten. Es war allerdings nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, denn quasi im Gegenzug stellte Eltersdorf durch Robin Renner den alten Abstand wieder her – erneut nach einer Ecke, das dritte Standardgegentor für die DJK an diesem Abend (50.). Robin Renner hatte bei seinem zweiten Treffer übrigens genau so viel Zeit wie Manuel Stark, der zehn Minuten später bereits den Endstand durch einen Schlenzer von der Strafraumgrenze aus herstellte (60.). Die übrigen 30 Minuten fielen dann in die Kategorie hinfällig – lernen wird man aber einiges aus dieser Partie. „Ich verlier lieber so ein Spiel als das gegen Donaustauf. 

DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:6 (0:4)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Ceesay, Fischer, Scherm (78. Geier) – Becker (85. Özuzun), Freisinger (46. Vogl), Haller, J. Lindner, El Berd (46. Kohler) – Seifert (46. Amaizo)

SC Eltersdorf: Akbakla – Fischer, Ort, Löblein, Egerer (58. Bär) – Konrad (72. Strobel), Schaffors (66. Um), Renner, Stark (78. Massari), Piller (62. Schmittschmitt) – Herzner

Tore: 0:1 (25.) Matthias Löblein, 0:2 (33.) Robin Renner, 0:3 (36.) Tobias Herzner, 0:4 (43.) Tobias Schaffors, 1:4 (48.) Nico Becker, 1:5 (50.) Robin Renner, 1:6 (60.) Manuel Stark – Zuschauer: 150 – SR: Leonhard Burghartswieser

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