Rückrundenstart

Rückrundenstart

Die DJK Gebenbach will letzten Kantersieg gegen Donaustauf veredeln

Er war eine kleine Befreiung für die DJK Gebenbach – der Kantersieg zuletzt gegen den ASV Neumarkt. Das Team von Kai Hempel erwartet nun erneut einen Oberpfälzer Kontrahenten in der Fußball-Bayernliga und hat gute Erinnerungen.

Die Hinrundenbilanz fällt dürftig aus bei der DJK Gebenbach: Platz 13 mit 22 Zählern, 10 Niederlagen stehen 7 Siegen gegenüber. In Frustration, Hektik oder Panik bricht man aber nicht aus am Urspringer Weg, sondern sieht den Start in die Rückrunde als Neustart – gerade wegen des Kantersiegs am vergangenen Wochenende gegen den ASV Neumarkt. Doch wie viel dieser 6:1-Erfolg wert war, wird sich erst nach dem Duell gegen den SV Donaustauf zeigen, das am Samstag um 14 Uhr auf dem Programm steht.

Vor dem Schützenfest gegen Neumarkt war man mit nur einem Sieg aus acht Spielen auf den Relegationsplatz abgerutscht und konnte den im direkten Duell gegen den ASV wieder verlassen. Ob es aber nun wirklich ein Erweckungserlebnis für die Mannschaft von Kai Hempel war? Es war zumindest ein merklicher Wachrüttler für das Team, das zuletzt zwar bessere Ansätze liefern, aber keine Punkte einfahren konnte. Dass der Sieg aber gerade für den Kopf unglaublich wichtig war, versteht sich von selbst. „Wir müssen begreifen, dass es in dieser Liga nur mit diesem Einsatz, der Bereitschaft und dem Leben funktioniert wie gegen Neumarkt. Das müssen wir speichern, was wir da abgerufen und gezeigt haben“, sagt Kai Hempel, der diese Eigenschaften jetzt auch gegen den SV Donaustauf sehen will.

Die Staufer sind mehr oder weniger miserabel in die Saison gekommen, fingen sich dann einigermaßen, aber gingen zuletzt drei Mal in Folge ohne Punkte vom Feld. Ein verunsicherter Gegner kommt also zu einem Team, das einen Schritt zurück in Richtung Normalität gemacht hat. „Deshalb müssen wir jetzt nachlegen. Denn dieser Sieg gegen Neumarkt bringt nur was, wenn wir das über die nächsten Wochen abliefern“, betont Hempel: „Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen.“

Das wären beispielsweise einige Plätze weiter oben in der Tabelle. Am besten gleich mal mit einem Sieg gegen Donaustauf – zum Beispiel so wie im Hinspiel, als die DJK mit 2:0 (Tore durch Emir Terakaj und Nico Becker) gewann

Zusammenfassung 18.Spieltag Bayernliga Nord

Zusammenfassung 18.Spieltag Bayernliga Nord

Während die Süd-Staffel an diesem Wochenende bereits die Hinrunde abschließt, stehen für die Bayernliga Nord noch zwei Runden auf dem Programm, ehe jedes Team einmal gegen jeden Kontrahenten antreten durfte. Zum Auftakt des 18. Spieltages kam es in der Partie zwischen dem ATSV Erlangen und der DJK Ammerthal (2:1) zu einem Debüt. René Ebert steht ab sofort an der Seitenlinie des ATSV. Der Nachfolger von Christopher Hofbauer durfte sich über einen Einstand  nach Maß freuen.

Ligaprimus SC Eltersdorf siegte gleichzeitig beim Schlusslicht 1. SC Feucht 4:0 und machte damit einen großen Schritt Richtung der inoffiziellen Herbstmeisterschaft. SCE-Verfolger VfB Eichstätt beendet erst am Sonntag, 11 Uhr, den Spieltag mit dem „Weißwurst-Frühschoppen-Spiel“ beim ASV Neumarkt, dem Ex-Klub von VfB-Trainer Dominic Rühl.

Die weiteren sechs Partien des Spieltages gehen am Samstag über die Bühne. Der SV Donaustauf unterlag in einer ereignisreichen zweite Halbzeit letztlich 2:3 gegen die zweite Mannschaft des FC Ingolstadt 04 und der abstiegsbedrohte Würzburger FV trennte sich bei der SpVgg Bayern Hof torlos 0:0. Damit ist für den WFV die Hinrunde beendet, weil er in der kommenden Woche spielfrei hat.

In einem Duell zweier zuvor punktgleicher Teams aus dem unteren Tabellendrittel behielt der TSV Abtswind 3:2 (2:0) gegen die DJK Gebenbach die Oberhand. Der SV Fortuna Regensburg hat die direkte Abstiegszone durch das 7:2 gegen Mitausteiger TSV Neudrossenfeld und dem gewonnenen direkten Vergleich mit dem nun nach Zählern gleichauf liegenden Würzburger FV verlassen.

Außerdem gastierte die U 21 des SSV Jahn Regensburg beim Neuling FC Coburg (1:1) und der ASV Cham hält durch das 2:1 im Heimspiel gegen den TSV Kornburg den Anschluss an die Tabellenspitze. Spielfrei hat die SpVgg Hankofen-Hailing.

Schlusslicht Feucht feiert ersten Sieg

Schlusslicht Feucht feiert ersten Sieg


Schlusslicht Feucht feiert ersten Sieg – Remis im Spitzenspiel – Eichstätt zieht davon

1:3 gegen das Schlusslicht SC Feucht zu verlieren – schlimm genug. Aber die Art und Weise, wie die DJK Gebenbach am Freitagabend teilweise auftrat, wirft Fragen auf – auch bei einem extrem angefressenen Trainer: „Ich hab keinen Bock mehr auf die immer gleiche Leier. Wenn es bei dieser Qualität nicht fruchtet, muss ich mich fragen, ob die Spieler noch wollen, dass wir ihre Trainer sind. Bei allem Respekt für Feucht: aber es gegen diese Mannschaft nicht zu schaffen, mehr als ein Tor zu schießen, ist extrem bedenklich“, so Kai Hempel.

Harte Worte, die aber eben auch zutreffen – gerade letzteres. Denn es begann gut für die DJK: nach Foul an Timo Kohler verwandelte Friedrich Lieder den fälligen Strafstoß zum 1:0 (9.). Es folgten Chancen von Fabian Vogl (13.), Friedrich Lieder (25.) oder Salah El Berd (40.), durch die man zur Halbzeit deutlich hätte führen können, beim Lattenfreistoß von Dominik Haller war zudem viel Pech dabei (41.). Dieses Chancenplus sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die DJK den Gästen aus Mittelfranken durch die fahrige, unkonzentrierte und ideenlose Spielweise einiges anbot, was die dann kurz vor der Pause per Konter zum Ausgleich nutzen konnten (43.).

Im zweiten Abschnitt fand die DJK weiter keine Lösungen und hatte defensiv immer wieder Glück, zum Beispiel bei einem Lattentreffer (53.). Nico Becker, Friedrich Lieder und Dominik Haller (67., 68., 69.) vergaben dann im Minutentakt, die beste Chance ließ Patrick Hofmann freistehend aus zehn Metern liegen (80.). Und dann gingen die Mittelfranken plötzlich in Führung, nach einer Ecke in der 83. Minute: „Gegen die ein Standardtor zu fressen, die alle kleiner sind als wir, das ist dann die Krönung“, bewertete es Kai Hempel. Beim Treffer zum 1:3 von Tarkan Ücüncü war Christopher Lindner in der Nachspielzeit mit im SC-Strafraum, sodass dieser Treffer der leichteste des Tages wurde (90.+4).

Während Feucht den ersten Sieg der Saison ausgelassen feierte, war es für die DJK die vierte Niederlage in Folge – und die wird Folgen haben, verspricht Kai Hempel: „Die Liga hat diese Qualität, dass man auch mal verlieren kann. Aber nicht so, das akzeptiere ich nicht mehr. Für das heute muss man sich ja bei den Zuschauern entschuldigen. Wenn einige satt sind oder diese Galligkeit nicht mehr haben, dann muss man sich im Winter unterhalten. Der Ton wird jetzt ein anderer sein, weil man kann nicht jede Woche streicheln und gute Ansätze rausheben. Das ist Faulheit und Arroganz, was uns momentan die Beine stellt.“

DJK Gebenbach: C. Lindner – Graml (67. Hofmann), Vogl, Vidovic, Scherm (86. Schwindl) –
Kohler (60. Terakaj), Geier (74. Reiß), J. Lindner, El Berd (60. Becker), Haller – Lieder

SC Feucht: Peterson – Arnold, Zimmermann, Düll, Grimm, Um – Ücücü, Opcin, Kiebler – Sormaz, Hampl (48. Wessner)

Tore: 1:0 (9./Foulelfmeter) Friedrich Lieder, 1:1 (43.) Jannik Kiebler, 1:2 (83.) Vitus Zimmermann, 1:3 (90.+4) Tarkan Ücüncü – SR: Maximilian Ziegler – Zuschauer: 245

Mausbergfest 2023

Mausbergfest 2023

Montag, 04.09.2023
Mausbergfest zieht wieder zahlreiche Besucher an
Wie eh und je strömten die Wallfahrer wieder auf den Heiligen Berg bei Gebenbach. Es war also ein fulminanter Start. Allerdings mit einer unliebsamen Überraschung, denn über Nacht waren Vandalen am Werk.

Gebenbach. (swo) Einen Auftakt nach Maß erlebte das Mausbergfest am Sonntag, wenngleich sich das Organisationsteam zunächst mit einer bösen Überraschung konfrontiert sah. Vermutlich Besucher der Mimbacher Kirchweih hatten in der Nacht einen Großteil der Beschilderung herausgerissen oder umgeworfen, was wieder in Ordnung gebracht werden musste.

Bei Kaiserwetter strömten dann die Wallfahrer heuer wieder auf dem Wallfahrtsberg wie vor der Pandemie. Bereits zum morgendlichen Gottesdienst war die Kirche gut gefüllt. Danach füllte sich auch der Platz um das Gotteshaus rasch, und zum Festgottesdienst waren die meisten Plätze belegt. Unter den Gläubigen begrüßte Pfarrvikar Christian Preitschaft auch die Fußwallfahrer aus Hahnbach und Ursulapoppenricht.

Montag 11.09.2023

Was wäre das Mausbergfest ohne Bratwurst und andere feste Nahrung. (Bewirtung durch die DJK)

Ein überragendes Mausbergfest ist zu Ende. Ein herzliches Dankeschön an alle welche uns die 8 Tage so toll unterstützt haben. Egal ob Spieler, Mitglieder oder Freunde der DJK, viele Helfer haben zum Gelingen beigetragen. Ganz besonderen Dank gilt den Hauptbratern welche uns jeweils an 4 Tagen ganztags unterstützt haben.  Allen voran Peter Schalk mit Manfred Weiß und die tolle Versorgung unserer Lieferanten dem Ferstl Georg, Bäckerei Kredler und Metzgerei Vogl.

Vielen lieben Dank an Alle!!!
Thomas Milde 

Am letzten Tag des Mausbergfests…..
hat Diözesanbischof Rudolf Voderholzer mit den Gläubigen den Abschlussgottesdienst in der Wallfahrtskirche gefeiert. 

Scharen an Wallfahrern und Besuchern waren auch am letzten Tag der Festwoche auf den Mausberg gekommen, um bei Kaiserwetter die Atmosphäre und den Charme des Berges zu genießen. Bereits der morgendliche Gottesdienst mit Pfarrvikar Christian Preitschaft war sehr gut besucht. Dieser war dann auch leicht nervös, als er nach dem Gottesdienst die Ankunft von Diözesanbischof Rudolf Voderholzer kaum erwarten konnte.

DJK Gebenbach geht als Verlierer vom Feld

DJK Gebenbach geht als Verlierer vom Feld

DJK Gebenbach geht als Verlierer vom Feld

Gebenbach

 09.09.2023 – 12:34 Uhr

 OnetzPlus

Trotz eines guten Starts musste sich die DJK Gebenbach am Freitag gegen den SC Eltersdorf mit 1:4 geschlagen geben. Die Mittelfranken haben ihre Stärken auf dem Feld einmal mehr unter Beweis gestellt.

Am Freitag schoss Timo Kohler von der DJK Gebenbach gegen den SC Eltersdorf das erste Tor. Doch die Führung hielt nicht lange.

Der SC Eltersdorf hat seine Favoritenrolle in der diesjährigen Saison einmal mehr unterstrichen. Am Freitag brachen die Mittelfranken dann auch aus dem für sie bisher typischen Minimalismus aus (16:6 Tore nach 8 Spielen) aus – zum Leidwesen der DJK Gebenbach, die trotz eines guten Starts am Ende mit 1:4 (1:2) als Verlierer vom Feld gehen musste.

„Wir waren spielerisch zu Beginn die bessere Mannschaft, aber haben uns dann durch Härte beeindrucken lassen“, sagt DJK-Trainer Kai Hempel, dessen Team in der 18. Minute in Führung ging. Nach einem schönen Spielzug landete der Ball links außen bei Timo Kohler, der erst seinen Gegenspieler auswackelte und dann aus spitzem Winkel ins lange Eck traf. Die Freude über die Führung währte aber nur ein paar Minuten. Die DJK war da in Unterzahl, weil Jan Fischer behandelt werden musste – nach einem Schubser an der Mittellinie in die Bande. „Das war die entscheidende Aktion, das ist meiner Meinung nach klar Rot“, sah es Kai Hempel. Mit einem Mann mehr fanden die Eltersdorfer eine Lücke in der Abwehr und Tobias Herzner, der den Ball mit zwei Berührungen annahm und im Tor unterbrachte (26.). Fünf Minuten darauf bewies Tobias Herzner erneut seine ganze Klasse, als er einen Freistoß aus 25 Metern ins obere Eck zur Führung für die Gäste schlenzte. Mit diesem 1:2 aus Gebenbacher Sicht ging es dann auch in die Halbzeit.

Und erneut war es Tobias Herzner, der mit seinem dritten Streich des Tages den Deckel auf das Spiel machte. In der 83. Minute wurde es dem SC Eltersdorf über rechts kommend zu leicht gemacht und in der Mitte schlich sich Tobias Herzner davon und markierte im Fallen das 1:3. Der Treffer zum 1:4-Endstand durch den eingewechselten Manfred Strobl in der vierten Minute der Nachspielzeit war dann nur von statistischer Bedeutung.

„Wir müssen an uns arbeiten und uns jetzt auch an diese Spielweise anpassen, der wir uns ständig gegenüber sehen“, so die Einschätzung von Kai Hempel.

 

DJK Gebenbach:

C. Lindner – Hofmann (88. Acosta Marquez), Vogl, Fischer (26. Reiß), Scherm (83. Schwindl) – Lieder (86. Geier), Haller, J. Lindner, Vidovic, Kohler – Terakaj (66. Golla)

 

SC Eltersdorf:

Churilov, Bär, Zander, Jassman (88. Gonnert), Sengül (66. Konrad), Fischer (83. Strobel), Stark (90. Löblein), Karmann, Renner, Marx, Herzner (85. Ort)

 

Tore: 1:0 (18.) Timo Kohler, 1:1 / 1:2 / 1:3 (26./31./83.) Tobias Herzner, 1:4 (90.) Manfred Strobl

Zuschauer: 345

Schiedsrichter: Philipp Ettenreich

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