DJK Gebenbach – ASV Neumarkt 4:1 (1:1)

DJK Gebenbach – ASV Neumarkt 4:1 (1:1)

DJK Gebenbach:C. Lindner – Hofmann, Vogl (71. Ceesay), Fischer, Scherm – Becker, Freisinger (87. Biermeier), J. Lindner, Haller (82. Amaizo), Kohler (77. Seifert) – El Berd (53. Lieder)

ASV Neumarkt:Guttenberger – Winter (79. Gümpelein), Brüggen, Schell, Schneider, Hausner – Marx, Meyer, Heimisch – Nutz (69. Schrödl), Mjaki

Tore: 1:0 (32.) Dominik Haller, 1:1 (44.) Elias Meyer, 2:1 (58.) Niko Becker, 3:1 (66.) Timo Kohler, 4:1 (89.) Niko Becker – SR: Maximilian Prechtl – Zuschauer: 420

Auch der ASV Neumarkt konnte die DJK Gebenbach nicht stoppen: Sie gewann das Oberpfalzderby mit 4:1 und sprang – zumindest über Nacht – auf Platz eins der Fußball-Bayernliga Nord.

Der zweifache Torschütze Niko Becker (links) von der DJK Gebenbach wird in dieser Szene vom Neumarkter Niklas Schell (rechts) attackiert.

Es war ein wildes Spiel mit hochkochenden Emotionen, viel Kampf, wenig richtigem Spielfluss – aber am Ende dem besseren Ausgang für die DJK Gebenbach. 4:1 hieß es am Ende für die DJK gegen den ASV Neumarkt. Und mit dem achten Sieg in Serie sprangen die Gebenbacher – mindestens über Nacht – an die Spitze der Bayernliga Nord.

Haller nach Querschläger zur Stelle

Der ASV hatte sich offensichtlich viel vorgenommen, stand defensiv massiv mit einer Fünferkette bei DJK-Ballbesitz und ging vorne früh drauf. Gebenbach war davon etwas beeindruckt und brauchte einige Zeit, bis man den ASV-Elan bremsen konnte. Die Gebenbacher Führung erzielte dann Dominik Haller: Nach einem Querschläger zog er direkt ab und traf ins linke Eck (32.). Die Gäste versuchten es im weiteren Verlauf aber wieder, was weitestgehend gut von der DJK-Defensive geklärt werden konnte – bis kurz vor der Pause, als Elias Meyer Torhüter Christoph Lindner umkurvte und zum Ausgleich einschob (44.).

Beckers 14. Saisontreffer

Beim 3:1 zeigte die DJK dann „gewohnten“ Fußball: Schnell, direkt und nach einem Steilpass von Friedrich Lieder auf Timo Kohler auch erfolgreich, weil Kohler den Ball an ASV-Schlussmann Nick Guttenberger vorbei im Netz unterbrachte (66.). In der 80. Minute verhinderte Christoph Lindner den Anschlusstreffer von Christian Schrödl. Kurz vor Schluss machte Becker mit seinem 14. Saisontor zum 4:1 den Deckel dann endgültig drauf (89.).

 

Freitag 19:00 gegen Neumarkt

Freitag 19:00 gegen Neumarkt

Platz eins in der Bayernliga winkt

Am Freitagabend steht das Oberpfalzderby gegen den ASV Neumarkt an. Wenn die DJK Gebenbach den achten Dreier in Folge holt, steht sie ganz vorne – aber wie lange?
Vor fast genau zwei Monaten ging die DJK Gebenbach das letzte Mal nicht als Sieger vom Platz – und ausheutiger Sicht scheint die 1:6-Heimklatsche gegen den SC Eltersdorf am 12. August also doch für etwas gut gewesen zu sein. Denn seitdem gab es sieben Siege am Stück für die DJK, die bei einem weiteren Erfolg mindestens über Nacht auf Platz 1 der Bayernliga Nord springen könnte. Dafür notwendig: ein weiterer Dreier gegen den ASV Neumarkt am Freitag um 19 Uhr vor heimischen Publikum.

 

Zum Spiel vor eigenem Publikum geht’s für die DJK Gebenbach immer abwärts – runter auf den Rasenplatz. In der Tabelle ging’s ständig aufwärts, und womöglich an die Spitze der Bayernliga Nord.

Vor fast genau zwei Monaten ging die DJK Gebenbach das letzte Mal nicht als Sieger vom Platz – und ausheutiger Sicht scheint die 1:6-Heimklatsche gegen den SC Eltersdorf am 12. August also doch für etwas gut gewesen zu sein. Denn seitdem gab es sieben Siege am Stück für die DJK, die bei einem weiteren Erfolg mindestens über Nacht auf Platz 1 der Bayernliga Nord springen könnte. Dafür notwendig: ein weiterer Dreier gegen den ASV Neumarkt am Freitag um 19 Uhr vor heimischen Publikum.

Auswärts stark

Dass sie es ja eigentlich könnten, haben die Neumarkter ja schon bewiesen in dieser Spiel – vor allem in der Fremde. Da holte man nämlich schon drei Siege und damit mehr Punkte als auf dem eigenen ASV-Gelände. Die DJK wird das sicher verhindern wollen und bringt auch alles mit, um den nächsten Sieg einzufahren.

Eine Kopfsache

Das Ziel ist klar: Den Lauf aufrechterhalten, die Siegesserie ausbauen und am Ende womöglich auf Platz 1 springen, mindestens bis zum Samstag. Da empfängt der aktuelle Spitzenreiter, Eintracht Bamberg, den 1. FC Geesdorf – da kann man dann auch einen Heimsieg der Bamberger erwarten, was in Gebenbach aber jetzt momentan wohl auch noch nicht zwingend stören würde. Man schaut auf sich bei der DJK und weiß, worauf man bauen kann und worauf es ankommt. „Wir müssen weiter hungrig bleiben und dürfen es nicht schleifen lassen, gerade gegen einen Gegner wie Neumarkt. Wenn wir alles abrufen, haben wir eine brutale Qualität. Und genau das wird wichtig: es abrufen zu wollen“, so Kai Hempel. Es wird also eine Kopfsache? Ja. „Die Automatismen haben sich gut eingespielt. Und wenn wir im Kopf klar bleiben, dann gewinnen wir auch.“

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf – DJK Gebenbach 0:6 (0:4)

TSV Großbardorf: Zwickl – Mangold, Alawami, Götz (46. Först), Reiher (46. Stecklein) – J. Binder (75. L. Binder), Göller, Strohmenger (70. Schmid), Müller – Rugovaj (66. Peci), Schwab

DJK Gebenbach: C. Lindner – Fischer (56. Ceesay), Hofmann, Becker (66. Amaizo), Haller – Kohler, Freisinger (61. Lieder) Scherm (76. Geier), J. Lindner – Vogl (76. Biermeier), El Berd

Tore: 0:1 (1.) Dominik Haller, 0:2/0:3 (5./34.) Nico Becker, 0:4/0:5 (45./61.) Bastian Freisinger, 0:6 (81.) Salah El Berd – SR: Andrè Denzlein (Hochstadt) – Zuschauer: 110

Gebenbach bleibt an Bamberg dran

von Externer Beitrag

Am Sonntag schenkte die DJK Gebenbach dem TSV Großbardorf ein halbes Dutzend ein und festigt somit Rang zwei. An der Spitze gewann tags zuvor Eintracht Bamberg beim TSV Kornburg, der SC Eltersdorf musste sich im Derby mit einem Remis gegen den ATSV Erlangen zufrieden geben.

Gebenbachs Coach Markus Kipry sagt nach dem Bayenrnligaspiel beim TSV Großbardorf: „Auf unsere Stürmer war wieder Verlass“. Kein Wunder, bei der Anzahl von Toren.

 

Während der Gebenbacher Torhüter Christoph Lindner (links) bester Laune ist, liegt der Großbardorfer Jannik Göller zerknirscht am Boden.

 

Während die spielstarken Gäste bei ihrer Chancenverwertung eine unglaubliche Effizienz an den Tag legten, klappte beim TSV so gut wie nichts. „Wir haben alles vermissen lassen, was man in dieser Liga braucht, um zum Erfolg zu kommen“, so Brendler weiter. „Ich bin restlos enttäuscht, so kann man sich vor heimischem Publikum nicht präsentieren.“ Die Gastgeber, die in sämtlichen Mannschaftsteilen einen rabenschwarzen Tag erwischten, schienen mit ihren Gedanken noch in der Kabine, da lagen sie schon mit 0:1 zurück. Ein verunglückter Rückpass führte zur schnellen Gästeführung, vier Minuten später war die TSV-Defensive wieder viel zu passiv und Leon Zwickl war erneut geschlagen.

Bisschen Glück gehört dazu

„Die schnelle Zwei-Tore-Führung unter gütiger Mithilfe der gegnerischen Abwehr hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte Gästecoach Markus Kipry, „danach haben wir in der Abwehr allerdings mehrere Chancen zugelassen, die zum Glück für uns ohne Folgen blieben.“ Er sprach dabei die stärkste Phase der Großbardorfer zwischen der 15. und 30. Minute an, als zunächst Jannik Binder im Fünfmeterraum im letzten Moment vom Ball gedrängt wurde (18.) und anschließend Shaban Rugovaj gleich zweimal den berühmten Tick zu spät kam (23., 27.). So recht ins Bild des aus Großbardorfer Sicht gebrauchten Samstags passte die vergebene Großchance von Jannik Göller (33.), der drei Meter vor dem DJK-Gehäuse zu lange zögerte und die größte TSV-Chance der gesamten Partie ungenutzt ließ.

Anstelle des zu diesem Zeitpunkt möglichen Anschlusstreffers nutzte der Gast seine dritte Torchance zum 3:0 und mit dem vierten Torschuss stellte Bastian Freisinger per Freistoß vor dem Seitenwechsel auf 4:0. „Auf unsere Stürmer war auch heute wieder Verlass“, zeigte sich Kipry sehr angetan von der DJK-Offensive, „wir nutzen unsere Torchancen halt eiskalt aus.“

Alles hinterfragen

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Im Gefühl des sicheren Vorsprunges ließ die technisch versierte DJK Ball und Gegner laufen, ließen lediglich noch eine gute TSV-Torchance durch Diego Schwab zu (82.) und machten gegen eine in allen Mannschaftsteilen überforderte TSV-Elf ohne großen Kraftaufwand in der Schlussphase, in der auf beiden Seiten kräftig durchgewechselt wurde, das halbe Dutzend voll. „Wir werden nach diesem Spiel alles hinterfragen“, so Brendler, „da nehme ich mich auch in die Pflicht. Für so einen Auftritt gibt es keine Entschuldigung.“

DJK Gebenbach festigt in Feucht den zweiten Platz

DJK Gebenbach festigt in Feucht den zweiten Platz

1. SC Feucht – DJK Gebenbach 0:2 (0:1)

SC Feucht: Kowalewski, Tekeser, Spielbuehler, Heinlot, Schäf, Ruhrseitz, Kussmann, Korene, Weber (70. Somaz), Wessner, Höhenberger

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Fischer, Vogl, Scherm – Becker (90. Geier), Freisinger, J. Lindner, Kohler (84. Özuzun), El Berd (74. Biermeier) – Lieder (61. Seifert)

Tore: 0:1 (36.) Nico Becker, 0:2 (69.) Salah El Berd –SRin: Davina Lutz – Zuschauer: 160

 

Am Wochenende macht die Bayernliga Pause. Vorher hat die DJK Gebenbach noch etwas für ihr Punktepolster getan. Beim SC Feucht waren die Oberpfälzer eiskalt.

Niko Becker brachte die DJK Gebenbach in Führung.

Die DJK Gebenbach hat den zweiten Platz in der Bayernliga Nord gefestigt und sich durch den 2:0-Auswärtserfolg im Nachholspiel beim SC Feucht am Mittwochabend ein Vier-Punkte-Polster auf Rang 3 erkämpft. Nach einer offensiven ersten Hälfte war in den zweiten 45 Minuten dann eher defensives Denken gefordert. „Uns war klar, dass Feucht da kommen wird, aber wir haben das Team sensationell wegverteidigt. Jeder hat dem anderen geholfen. Das zeigt, dass wir nicht nur schön können, sondern auch arbeiten“, sagte DJK-Trainer Markus Kipry.

In der Anfangsphase war die Partie noch einigermaßen ausgeglichen, nach Chancen auf beiden Seiten, bei denen beide Keeper gut reagierten, übernahm die DJK Gebenbach aber die Kontrolle. Bei den Möglichkeiten von Friedrich Lieder (18.) und Salah El Berd (25.) fehlte noch die letzte Genauigkeit. Umso besser ausgespielt war hingegen ein Konter der DJK in der 36. Minute: Timo Kohler brachte den Ball schnell zu Friedrich Lieder, der Nico Becker ins direkte Duell mit Jan Kowaleski im Feuchter Tor schickte und dieses für sich entschied – und so ging es mit einer hochverdienten Führung für die DJK in die Halbzeitpause.

Die Gastgeber, die ihrerseits durch einen Sieg ja an die Tabellenspitze hätten heranrücken können, erhöhten in der zweiten Hälfte den Druck und hatten mehr vom Spiel, allerdings waren die Angriffe dann doch weitestgehend ungefährlich und gingen kaum über Schüsse aus der Distanz hinaus. Und mitten in der Drangphase von Feucht konnte die DJK einen der Entlastungsangriffe erfolgreich abschließen: Salah El Berd kam über die linke Seite, vernaschte einen Verteidiger und brachte den Ball im kurzen Eck zum 2:0 unter (69.). Feucht war eine Zeit lang geschockt, rappelte sich in den Schlussminuten aber noch einmal auf, so dass die DJK einmal auf der eigenen Linie klären musste (81.) und auch Christoph Lindner noch einige Male gefordert war – am Ende stand aber ein verdienter Auswärtserfolg für die DJK Gebenbach.

Die kann sich jetzt einige Tage über Rang 2 freuen. Am Samstag in einer Woche geht es dann zum TSV Großbardorf, wo man dann Sieg Nummer 7 in Serie anpeilt.

1. SC Feucht – DJK Gebenbach 0:2 (0:1)

SC Feucht: Kowalewski, Tekeser, Spielbuehler, Heinlot, Schäf, Ruhrseitz, Kussmann, Korene, Weber (70. Somaz), Wessner, Höhenberger

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Fischer, Vogl, Scherm – Becker (90. Geier), Freisinger, J. Lindner, Kohler (84. Özuzun), El Berd (74. Biermeier) – Lieder (61. Seifert)

Tore: 0:1 (36.) Nico Becker, 0:2 (69.) Salah El Berd –SRin: Davina Lutz – Zuschauer: 160

DJK gegen Jahn Regensburg II

DJK gegen Jahn Regensburg II

„Wir wollen oben dabei bleiben“

Im Freitagabend-Flutlicht-Spiel erwartet die DJK Gebenbach in der Fußball-Bayernliga Nord den SSV Jahn Regensburg II. Der hat in dieser Saison erst einmal auswärts gewonnen. DJK-Trainer Kai Hempel warnt trotzdem.

 Eine Woche Zwangspause hatte die DJK Gebenbach nach der Absage der Partie gegen den SC Feucht am vergangenen Freitag. Und so konnte man einen genauen Blick darauf werfen, was die Konkurrenz in der Fußball-Bayernliga Nord an diesem Spieltag machte: Bamberg nahm Donaustauf Punkte weg, Ammerthal zog den Kürzeren gegen Bayern Hof, und auch Eltersdorf kam nicht über ein Unentschieden gegen Würzburg hinaus.

Abgesehen von Bamberg konnte sich also kein Team wirklich absetzen, so dass die DJK trotz eines Spiels weniger als die Konkurrenz weiterhin auf Platz drei steht. Eine Position, die man an diesem Freitag, 23. September (19 Uhr), im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg II festigen, oder sogar ausbauen möchte.

Ex-Profi auf der Trainerbank

Die U21 des SSV Jahn Regensburg pendelt immer wieder mal zwischen Bayernliga Süd und Bayernliga Nord. Zuletzt war sie – von einer Saison in der Landesliga abgesehen – seit 2016 in der Süd-Staffel, davor im Norden und eben jetzt auch wieder hier. Und einige Experten hatten die Mannschaft des österreichischen Ex-Profis Christoph Jahnk (Austria Salzburg, RB Salzburg, SV Ried) auch als Favorit in der Nord-Gruppe auf dem Schirm.

Den Beweis dafür ist man bisher aber schuldig geblieben. Aktuell rangiert der SSV auf Platz neun, holte 16 Zähler aus zwölf Spielen – was vor allem auf die magere Auswärtsbilanz von nur einem Sieg in sechs Spielen in der Fremde zurückzuführen ist. Auf diese Auswärtsschwäche will man sich bei der DJK Gebenbach aber natürlich nicht verlassen: „Die sind definitiv besser als in den letzten Spielen und können an einem guten Tag gegen jede Mannschaft gewinnen, allerdings an schlechten Tagen auch gegen jede verlieren“, so Kai Hempel. Man schaut also mehr auf sich bei der DJK und das sicherlich mit großer Zufriedenheit. Die vergangenen vier Spiele konnte man gewinnen und ist mit 24 Zählern fünf Punkte hinter Spitzenreiter Bamberg – mit einem Spiel weniger auf dem Konto.

Keine Ausfälle

Die Ausgangslage könnte also schlechter sein: „Wir hätten natürlich gern gegen Feucht gespielt und ich hoffe, die Woche Pause hat uns nicht aus dem Rhythmus gebracht. Grundsätzlich ist das aber keine Momentaufnahme – wir wollen oben dabei bleiben“, so die klare Botschaft von Hempel, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Quelle: der Neue Tag (mre)

DJK Gebenbach – 1. FC Geesdorf 7:2 (6:1)

DJK Gebenbach – 1. FC Geesdorf 7:2 (6:1)

Furioser Kantersieg mit ein bisschen Schlendrian

DJK Gebenbach – 1. FC Geesdorf 7:2 (6:1)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Ceesay, Vogl (75. Biermeier), Scherm (46. Geier) – El Berd, Haller (46. Seifert), Freisinger (73. Becker), J. Lindner, Kohler (59. Amaizo) – Lieder

1. FC Geesdorf: Humpenöder – Kaiser, Bäuerlein, Schlarb (33. Lorenz), Münzberg – Aldijawi, Vasilev, Weiglein, Flores Vega – Feidel, Kuhn (57. Held)

Tore:1:0 (11.) Johannes Scherm, 2:0 (13.) Friedrich Lieder, 3:0 (20.) Bastian Freisinger, 3:1 (24.) Christian Kuhn, 4:1 (26.) Fabian Vogl, 5:1 (30.) Salah El Berd, 6:1 (31.) Timo Kohler, 7:1 (73.) Friedrich Lieder, 7:2 (76.) Vincent Helm – Gelb-Rot: (84.) Marco Geier (DJK), wiederholtes Foulspiel – Zuschauer: 190 – SR: Philipp Ettenreich

Furioser Kantersieg mit ein bisschen Schlendrian

Gebenbach

 11.09.2022 – 14:43 Uhr

Sieben Tore in einer Partie der Fußball-Bayernliga Nord: Die DJK Gebenbach nähert sich einer „Spitzenmannschaft“, wie Trainer Kai Hempel sagt. Aber noch nicht ganz, denn dazu gehören noch ein paar andere Dinge.

Bereits nach wenigen Minuten erzielte Johannes Scherm (Mitte) die 1:0-Führung.

Wenn ein Team mit einer innerhalb von 20 Minuten herausgespielten 6:1-Führung in die Pause geht, dann ist ein Trainer natürlich zufrieden: „Vorsichtig formuliert waren diese 20 Minuten schon im Stile einer Spitzenmannschaft“, so Gebenbachs Trainer Kai Hempel. Und wenn besagte Partie dann 7:2 endet, ist man natürlich zufrieden mit dem Gesamtergebnis, was aber nicht gleichzusetzen mit den zweiten 45 Minuten ist. „Letztlich sind wir zufrieden, aber die zweite Hälfte endet 1:1. Und das ärgert mich, weil wir so weiterspielen wollten wie vorher. Die Chancen waren da, aber der Schlendrian ist zurückgekommen und wir haben vieles nicht sauber zu Ende gespielt.“ Eines sollte das alles aber nicht bedeuten: „Wir dürfen es jetzt nicht zulassen, dass sich ein 7:2-Heimsieg schlecht anfühlt. Weil am Ende sind wir natürlich zufrieden, aber wir werden es auch aufarbeiten.“

Die Geschichte der Partie selbst ist eigentlich schnell erzählt. Geesdorf spielte in den ersten zehn Minuten frech mit, aber wurde dann Opfer von 20 Minuten gnadenloser Effektivität der DJK Gebenbach. Johannes Scherm eröffnete den Torreigen in der 11. Minute auf Zuspiel von Bastian Freisinger, der nur zwei Minuten später erneut Assistgeber für Friedrich Lieder mit einer butterweichen Flanke in die Mitte war (13.). In der 20. Minute war es dann Bastian Freisinger selbst, der am Ende eines traumhaften Spielzugs über Friedrich Lieder und Salah El Berd nach dessen scharfen Zuspiel in der Mitte nur noch den Fuß zum 3:0 hinhalten musste. Den zwischenzeitlichen Anschluss durch Christian Kuhn (24.) steckte die DJK bestmöglich weg, weil sich Bastian Freisinger nur zwei Minuten später mit einer Freistoßflanke einen Vorlagen-Hattrick holte und Fabian Vogl bediente, der per Volley zum 4:1 traf. Darauf hätte bei einer Dreifachchance von Bastian Freisinger, Salah El Berd und Dominik Haller eigentlich das fünfte Tor folgen müssen, aber da parierte Maximilian Humpenöder stark (28.). In der 30. Minute machte das dann aber Salah El Berd, und keine 45 Sekunden später schickte Dominik Haller Timo Kohler auf die Reise, der zum 6:1 einschob (31.).

Anderer Anspruch

Die Gäste waren hoffnungslos überfordert, Gebenbach agierte wie im Rausch – und dann kam Hälfte zwei. Die begann erneut mit guten Chancen für die DJK durch Bastian Freisinger (47.) oder Marco Seifert (53.) – aber dann ließ der Druck der Gastgeber nach, die DJK schaltete einen Gang zurück und die Partie plätscherte vor sich hin. Und genau das war es, was Kai Hempel ärgerte: „Von der Psyche her ist das schon irgendwie nachzuvollziehen, aber der Anspruch, den wir haben, ist ein anderer – wir wollten dranbleiben und nachlegen.“ Nach einigen Halbchancen auf beiden Seiten tat das dann Friedrich Lieder in der 71. Minute, als er bei einem Abspielfehler in der Geesdorfer Abwehr den Fuß hinhielt und das 7:1 markierte – der letzte Treffer der DJK an diesem Tag. Vincent Helm stellte dann den 7:2-Endstand her (76.), der aber genau so wenig Auswirkungen haben sollte wie der Platzverweis für Marco Geier wegen wiederholten Foulspiels (84.). Die Stimmung nach der Partie fühlte sich dennoch etwas irritierend an, immerhin ging die DJK mit einem deutlichen und hochverdienten 7:2-Sieg vom Platz. Doch die zweite Halbzeit wurmte die DJK-Akteure – und genau das sollte man auch als Zeichen dafür sehen, dass man an sich selbst einen hohen Anspruch stellt.

 

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