DJK geleingt Revanche gegen ASV Cham

DJK geleingt Revanche gegen ASV Cham

DJK Gebenbach landet dritten Sieg in Folge

Die DJK Gebenbach findet scheinbar zu alter Stärke zurück. Beim ASV Cham gelingt der nächste Dreier.

Der Gebenbacher Emir Terakaj (grünes Trikot) setzt sich kraftvoll durch: Die DJK Gebenbach landete beim ASV Cham einen verdienten 2:1-Auswärtssieg.

Die DJK Gebenbach hat sich mit dem dritten Sieg in Folge endgültig wieder in die Spur zurückgeschossen. Beim ASV Cham stand nach 90 Minuten ein 2:1-Auswärtssieg auf dem Papier – und der war mehr als verdient, so DJK-Trainer Kai Hempel: „Wir waren über 90 Minuten die klar spielbestimmende Mannschaft, die Jungs haben heute die richtige Mischung gefunden von dem, was es braucht. Und sie haben heute auch richtig guten Fußball gespielt.“

Auch nach der Halbzeit blieb die DJK dominant und erhöhte in der 55. Minute auf 0:2. Friedrich Lieder ließ seinen Gegenspieler im Mittelfeld mit einer Körpertäuschung stehen und schickte Nico Becker, der aus halbrechter Position ins lange Eck vollendete. Die Gastgeber kamen in der 82. Minute noch einmal heran, nachdem Cihangir Özlokman nach einem Ball über die Abwehrkette die Kugel in die Mitte gelegt bekam und nur noch den Fuß hinhalten musste. In den letzten Minuten drückte Cham dann noch einmal, doch die DJK verteidigte in der Folge gut und brachte den Sieg ohne größere Probleme über die Ziellinie.

 

„Die Jungs haben das gut gemacht, man merkt einfach, dass wir jetzt das dritte Spiel in Folge mit der fast gleichen Elf spielen konnten“, fasste es Kai Hempel zusammen. Die DJK hat sich mit dem dritten Dreier in Folge jetzt auch von den Relegationsrängen abgesetzt, auch wenn man weiterhin „nur“ auf Platz 12 liegt. Und wenn man diese Serie jetzt noch ein bisschen fortsetzt, dann wird man auch auf einem einstelligen Tabellenplatz überwintern.

ASV Cham: Peutler, Lamecker, Kalteis, Zempelin, Stowasser (87. Leutner), Özlokmann, Voigt, Plänitz (40. Seebauer), Hofbauer (46. Tolks), Haimerl, Pfab

DJK Gebenbach: C. Lindner, Graml, Vogl, J. Lindner, Vidovic (81. Reiß), Becker, Haller, Geier, Lieder (89. Kohler), El Berd – Terakaj

Tore: 0:1 (45.) Marco Geier, 0:2 (55.) Nico Becker, 1:2 (82.) Cihagir Özlokman – SR: Manuel Steigerwald – Zuschauer: 200

Rückspiel am Samstag in Cham

Rückspiel am Samstag in Cham

Die DJK Gebenbach hat sich in der Bayernliga Nord etwas gefangen. Nun geht es gegen den ASV Cham und Ex-Trainer Faruk Maloku. DJK-Coach Kai Hempel ärgert immer noch das Hinspielergebnis.
von Autor MRE (ONETZ vom 10.11.2023)

Luca Reiß (hinten) und seine Gebenbacher Teamkollegen kassierten im Juli im Hinspiel gegen den ASV Cham noch den späten Ausgleich. Am Samstag ist die DJK zum Rückspiel beim ASV zu Gast.

Zwei Siege in Folge: Eine Serie, wie sie die DJK Gebenbach in der laufenden Spielzeit erst einmal hatte (am 3./4. Spieltag) – und eben jetzt wieder. Doch nach den beiden letzten Erfolgen gegen Neumarkt und Donaustauf steht jetzt wieder ein richtiger Gradmesser auf dem Programm: der ASV Cham. Aber auch gegen Cham und den früheren DJK-Coach Faruk Maloku will Gebenbach den Aufwind und das zurückgekehrte Selbstvertrauen nutzen und die aktuelle Serie ausbauen.

Wenn es für die Elf von Kai Hempel am Samstag um 16 Uhr Richtung Bayerischen Wald geht, dann wartet dort ein Gegner, der mit 33 Zählern auf Rang 4 liegt, nur fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz. Grundlage dafür war ein furioser Saisonstart mit elf Spielen ohne Niederlage. „Wir wissen, was da auf uns wartet, gegen Cham ist es immer sehr unangenehm. Und uns ärgert auch noch das 2:2 im Hinspiel, als wir die Führung aus der Hand gegeben haben“, sagt DJK-Coach Kai Hempel.

Etwas kurios ist die aktuelle Situation ja schon: Cham ist für viele die Überraschungsmannschaft, die sich oben ranbeißt, während die Gebenbacher Saison bisher eher skeptisch beäugt wird. Aber letztlich trennen beide Teams aktuell nur acht Zähler – eine Anzahl an Punkten, die man in Gebenbach eben zu häufig liegen ließ. Umso stärker ist der Wille, jetzt einiges nachzuholen, gerade mit der kleinen Serie im Rücken: „Wir konnten jetzt ja auch das erste Mal in dieser Saison zwei Mal in Folge mit der gleichen Startaufstellung beginnen, auch das hilft natürlich. Und die zwei Siege geben uns hoffentlich jetzt genau das Selbstvertrauen, das wir brauchen. Denn wir wollen in Cham definitiv gewinnen“, gibt Hempel die Richtung vor.

Vielleicht wird es dann auch die dritte Partie in Folge, in der die DJK mit der gleichen Startelf beginnen kann, auch wenn der ein oder andere Akteur mit kleineren Problem zu kämpfen hatte während der Woche. Ausfallen werden weiterhin Bastian Freisinger, Jan Fischer, Johannes Golla, Johannes Scherm und Dominik Späth, Timo Kohler hingegen wird immer mehr zu einer Option, nachdem er schon gegen Donaustauf ein paar Minuten randurfte.

DJK : Donaustauf 2:1 (1:0)

DJK : Donaustauf 2:1 (1:0)

Die DJK Gebenbach lupft sich gegen Donaustauf zum nächsten Sieg

(Onetz.de) Hinter der DJK Gebenbach liegt ein trister Frühherbst. Jetzt läuft es wieder in der Fußball-Bayernliga Nord. Nach dem ASV Neumarkt wird auch der SV Donaustauf geschlagen. Die Tore fallen nach dem gleichen Schema.

Was ist hier los? Salah El Berd von der DJK Gebenbach ist hier mit der Entscheidung des Linienrichters überhaupt nicht zufrieden. Mit dem Endergebnis wr er es schon. Die DJK siegte 2.1. El Berd traf zum 1:0.

Es muss nicht immer ein halbes Dutzend sein: Nach dem 6:1 vom vergangenen Wochenende legte die DJK Gebenbach am Samstag einen 2:1-Sieg gegen den SV Donaustauf nach und darf in der Fußball-Bayernliga etwas durchatmen. „Das war ein absolut verdienter Sieg“, sagte DJK-Trainer Kai Hempel nach den intensiven gut 90 Minuten. „Wir hätten noch mehr Tore erzielen können, ja müssen.“ Ein bisschen mehr Entschlossenheit und ein bisschen mehr Glück, dann hätte man vier, fünf Treffer mehr bejubeln können.

„Ich will jetzt diesen Sieg aber in keinster Weise schlechtreden“, meinte der Coach, der vor dem Neumarkt-Spiel mit seinen Jungs schwere Wochen durchzustehen hatte. Das Verletzungspech klebt den Gebenbachern aber weiter an den Fußballschuhen. „Ich hatte heute nur 14 Feldspieler dabei“, erklärte er. „Aber zumindest konnte ich erstmals in dieser Saison das zweite Mal hintereinander mit der gleichen Formation beginnen.“

Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da durfte der DJK-Anhang schon jubeln. Patrick Hofmann spielte einen Ball auf Salah El Berd. Der Angreifer der Einheimischen setzte sich stark gegen seinen Gegenspieler durch und lupfte das Leder ins lange Eck. Die Gastgeber hatten das Geschehen weitestgehend unter Kontrolle, Donaustauf kam kaum geordnet vors gegnerische Tor.

Mit dem 2:0 kurz nach der Pause schien die Vorentscheidung schon gefallen. Friedrich Lieder nahm den Ball perfekt an und chippte ihn im Sechzehner über den gegnerischen Torhüter ins Netz. „Ein wirklich schönes Tor“, schwärmte da auch Hempel. Doch fast im Gegenzug kamen die Regensburger Vorstädter zum Anschlusstor. „Das war eigentlich gar keine richtige Chance“, beschrieb der DJK-Coach die Szene. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde länger und länger, und schlussendlich lag der Ball im Netz der Gastgeber. Auch wenn noch 40 Minuten zu spielen waren, der zweite Erfolg binnen einer Woche war aber nicht in Gefahr. Im Gegenteil: „Wir hatten einige Umschalt- und Kontersituationen“, meinte Hempel. Auch da erfolgreicher zu sein, daran werde man arbeiten.

Zurückgelehnt wird sich ohnehin nicht am Urspringer Weg. Die als Mitfavorit gestartete DJK will schnellstmöglichst weiter nach vorne in der Tabelle. Hempel bleibt aber vor dem nächsten Auswärtsspiel auch demütig. Am Samstag geht es zum Rückspiel zum ASV Cham: „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den vergangenen Spielzeiten mal als Außenseiter zum ASV gefahren sind.“

Gebenbach: C. Lindner – Vogl, Hofmann, Becker, Haller (84. Reiß), Terakaj (70. Schwindl), Geier, Lieder, J. Lindner, Vidovic (87. Kohler), El Berd (87. Graml)

Donaustauf: Jokanovic – Ertel (70. Adelabu), Maxhuni, Mrozek, Hofmann, Hoffmann, Sedlaczek, Mutove, Winter, Buyaala (90. Krasniqi), Onwudiwe (46. König)

Tore: 1:0 (1.) Salah El Berd, 2:0 (49.) Friedrich Lieder, 2:1 (51.) Kevin Hoffmann – SR: Dominik Kappelsberger – Zuschauer: 206 – Gelb-Rot: (72.) Justin Mrozek (Donaustauf)

Rückrundenstart

Rückrundenstart

Die DJK Gebenbach will letzten Kantersieg gegen Donaustauf veredeln

Er war eine kleine Befreiung für die DJK Gebenbach – der Kantersieg zuletzt gegen den ASV Neumarkt. Das Team von Kai Hempel erwartet nun erneut einen Oberpfälzer Kontrahenten in der Fußball-Bayernliga und hat gute Erinnerungen.

Die Hinrundenbilanz fällt dürftig aus bei der DJK Gebenbach: Platz 13 mit 22 Zählern, 10 Niederlagen stehen 7 Siegen gegenüber. In Frustration, Hektik oder Panik bricht man aber nicht aus am Urspringer Weg, sondern sieht den Start in die Rückrunde als Neustart – gerade wegen des Kantersiegs am vergangenen Wochenende gegen den ASV Neumarkt. Doch wie viel dieser 6:1-Erfolg wert war, wird sich erst nach dem Duell gegen den SV Donaustauf zeigen, das am Samstag um 14 Uhr auf dem Programm steht.

Vor dem Schützenfest gegen Neumarkt war man mit nur einem Sieg aus acht Spielen auf den Relegationsplatz abgerutscht und konnte den im direkten Duell gegen den ASV wieder verlassen. Ob es aber nun wirklich ein Erweckungserlebnis für die Mannschaft von Kai Hempel war? Es war zumindest ein merklicher Wachrüttler für das Team, das zuletzt zwar bessere Ansätze liefern, aber keine Punkte einfahren konnte. Dass der Sieg aber gerade für den Kopf unglaublich wichtig war, versteht sich von selbst. „Wir müssen begreifen, dass es in dieser Liga nur mit diesem Einsatz, der Bereitschaft und dem Leben funktioniert wie gegen Neumarkt. Das müssen wir speichern, was wir da abgerufen und gezeigt haben“, sagt Kai Hempel, der diese Eigenschaften jetzt auch gegen den SV Donaustauf sehen will.

Die Staufer sind mehr oder weniger miserabel in die Saison gekommen, fingen sich dann einigermaßen, aber gingen zuletzt drei Mal in Folge ohne Punkte vom Feld. Ein verunsicherter Gegner kommt also zu einem Team, das einen Schritt zurück in Richtung Normalität gemacht hat. „Deshalb müssen wir jetzt nachlegen. Denn dieser Sieg gegen Neumarkt bringt nur was, wenn wir das über die nächsten Wochen abliefern“, betont Hempel: „Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen.“

Das wären beispielsweise einige Plätze weiter oben in der Tabelle. Am besten gleich mal mit einem Sieg gegen Donaustauf – zum Beispiel so wie im Hinspiel, als die DJK mit 2:0 (Tore durch Emir Terakaj und Nico Becker) gewann

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