DJK Gebenbach – TSV  Kornburg 3:1

DJK Gebenbach – TSV Kornburg 3:1

DJK Gebenbach hält mit Arbeitssieg Kontakt nach oben 28.08.2022 – 14:07 Uhr

Die DJK Gebenbach hatte die Punkte gegen den TSV Kornburg fest eingeplant. Das Vorhaben klappte, wenn auch mühsamer als gedacht.

Schmerzhafte Angelegenheit für Timo Kohler (links), Mannschaftskollege Nico Becker (rechts) hilft: Die DJK Gebenbach bezwang den Aufsteiger TSV Kornburg mit 3:1 (2:0).

Die DJK Gebenbach bleibt der Spitzengruppe der Bayernliga auf den Fersen. Nach dem 3:1-Erfolg gegen den Aufsteiger TSV Kornburg hat das Team von Trainer Kai Hempel jetzt 18 Zähler auf dem Konto. Dass der Sieg gegen den Aufsteiger nicht unbedingt ein Feuerwerk war, nahm Hempel aber gelassen: „Ob schön oder nicht, ist am Ende auch egal. Dieses Spiel bringt uns richtig weiter. Und das Ergebnis geht so in Ordnung, auch wenn wir manche Sachen besser zu Ende spielen müssen, weil du halt immer eine Kiste fressen kannst, wenn es nur 2:1 steht“.

Beide Teams kamen nur schwer ins Spiel, die Anfangsphase war sehr zerfahren und bot nur wenig Sehenswertes: Friedrich Lieder scheiterte an Gästekeeper Arthur Ockert (9.), auf der Gegenseite konnte Christoph Lindner einen Freistoß von Stanislaus Herzel gut entschärfen (12.). Nach viel Hin und Her hatte Bastian Freisinger mit einem Schuss aus 20 Metern die erste richtig dicke Chance, die aber wieder von TSV-Keeper Ockert entschärft wurde (25.). Diese Aktion war so ein bisschen das Wecksignal für die DJK, die darauf hin etwas aktiver wurde und die Partie übernahm. Den Lohn dafür gab es in der 32. Minute: Jonas Lindner eroberte den Ball im Mittelfeld, Dominik Haller schickte Nico Becker und der bediente in der Mitte Friedrich Lieder fürs 1:0. Und keine 60 Sekunden später konnte die DJK wieder jubeln: nach einem Fehler im Aufbau der Gäste lupfte Dominik Haller den Ball über den aufgerückten Arthur Ockert aus gut 35 Metern zum 2:0 ins Tor (33.).

 

Die zweite Hälfte begann dann etwas lebhafter als der erste Abschnitt, Chancen gab es auf beiden Seiten durch Marco Janz (48.) oder Patrick Hofmann (51.). Und trotzdem kam der Anschlusstreffer der Gäste in der 57. Minute fast aus dem Nichts, als der eingewechselte Antonio Paunescu aus stark abseitsverdächtiger Position Christoph Lindner überwand. Die Partie blieb zerfahren und war geprägt durch viele Unterbrechungen und Diskussionen mit einem Ergebnis, das vieles bot, aber keine wirkliche Sicherheit für die DJK: die hätte Salah El Berd Sekunden nach seiner Einwechslung bringen können, sein Ball strich aber haarscharf am Pfosten vorbei (65.). So hing diese drohende Gefahr des Ausgleichs für die Gäste weiterhin über der Partie. Kornburg warf in der Schlussphase alles nach vorn und wäre dann fast zum 2:2 gekommen, wenn der Kopfball von Paul Kirschner ein paar Zentimeter tiefer gelandet wäre (83.). Für Gebenbach ergaben sich damit auch Räume und einen solchen konnten die Gastgeber dann in der 85. Minute auch in die Entscheidung umwandeln: Marco Seifert schirmte den Ball gut ab, legte quer auf Salah El Berd, der sich durch mehrere Verteidiger wühlte und dann zum 3:1-Endstand abschloss (85.).

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann (89. Biermeier), Fischer, Vogl, Scherm, Becker, Freisinger (87. Ceesay), Haller (73. Seifert), J. Lindner, Kohler (80. Amaizo), Lieder (63. El Berd)

TSV Kornburg: Ockert – Ammon (76. Kreiselmeyer), Janz, Schuster, Oppelt, Cagli (80. Kirschner), Zischler (76. Seiwerth), Olschewski, Seiler (46. Paunescu), Herzel (23. Peuntinger), Schulik

Tore: 1:0 (32.) Friedrich Lieder, 2:0 (33.) Dominik Haller, 2:1 (57.) Antoni Paunescu, 3:1 (85.) Salah El Berd – SR: Patrick Höpfner – Zuschauer: 260

DJK Gebenbach wieder in der Spur

DJK Gebenbach wieder in der Spur

Die DJK Gebenbach hat auf die 1:6-Klatsche gegen Eltersdorf entsprechend reagiert: Mit 3:0 (2:0) ging die Elf von Trainer Kai Hempel als Sieger vom Platz beim Tabellenletzten Bayern Hof. „In großen Teilen war das ganz ordentlich. Wir waren heute konsequent in der ersten Halbzeit, in der zweiten Hälfte haben wir wieder einiges liegen gelassen. Aber im großen und ganzen war das in Ordnung“, so Kai Hempel nach der Partie.

DJK Gebenbach: C. Lindner, Hofmann (90. Ambe-Peterson), Fischer, Vogl, Scherm (76. Geier), Becker (70. El Berd), Haller, Freisinger, J. Lindner, Kohler (86. Amaizo), Lieder (76. Seifert)

Tore: 0:1 (8.) Dominik Haller, 0:2 (23.) Timo Kohler, 0:3 (90.) Marco Seifert – SR: Peter Frank – Zuschauer: 340 – Gelb-Rot: (60.) Yannick Frei (Hof)

SV Köfering – SG Ursulapoppenricht 1: 1 (0: 0)

SV Köfering – SG Ursulapoppenricht 1: 1 (0: 0)

SV Köfering – SG Ursulapoppenricht 1: 1 (0: 0)

(svk) Beide Mannschaften starteten energisch in die Partie, doch die Nase vorn hatte eindeutig Köfering. Immer wieder tankten sich die Offensivkräfte Alhasan und Kramer durch, doch kam nichts Zählbares heraus. In der 57. Minute landete dann ein Kullerball in der linken Torecke und die Gäste führten aus dem Nichts – eine kalte Dusche für Köfering, das nun alles nach vorne warf. In der 82. Minute gelang Marc Arbogastvom Sechzehner aus das 1: 1. Kurz vor dem Schlusspfiff wurde die Partie noch einmal hitzig, nachdem Markus Wiesgickl im Mittelfeld hart von den Beinen geholt wurde. Der Schiri verhängte lediglich eine Zehn-Minuten-Strafe und pfiff das Spiel trotz des noch ausstehenden Freistoßes ab.

Tore: 0: 1 (57.) Maurice Albers, 1: 1 (82.) Marc Arbogast – SR : Markus Neumeyer (ASV Haselmühl) – Zehn-Minuten-Strafe: (88.) Ayman Khalti (Ursulapoppenricht) – Zuschauer : 80

DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:6 (0:4)

DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:6 (0:4)

Es waren 90 Minuten, die im Fußball vorkommen können, aber nicht sollten: Bei der DJK Gebenbach klappte bei der 1:6-Niederlage gegen den SC Eltersdorf so gut wie gar nichts, während die Mittelfranken durchgängig robust, schnell und wach auftraten. „Eltersdorf hat uns gezeigt, was es heißt, Männerfußball zu spielen. Die waren spielerisch nicht besser, aber es war eine Lehrstunde dafür, was es heißt, aggressiven Fußball zu spielen. Jetzt ist auch mal Schluss mit Alibis, das Spiel hat uns viel aufgezeigt“, so ein bedienter DJK-Trainer Kai Hempel nach der Partie.

In einer enorm wilden Anfangsphase, in der es hin und her ging, konnte die DJK noch einigermaßen mithalten. Christoph Lindner war da aber bei den tiefen Bällen des SCE immer gefordert. Die erste richtig dicke Chance der Partie hatte Marco Seifert aus gut zehn Metern, allerdings reagierte Tugay Akbakla im SCE-Tor da richtig stark (19.). Auf der Gegenseite rettete Patrick Hofmann in höchster Not vor dem einschussbereitem Alexander Piller – doch mit der anschließenden Ecke gelang Matthias Löblein die Gästeführung per Kopf (25.). So richtig wollte die DJK nicht ins Rollen kommen, leistete sich viele unnötige Fouls und kam nicht wirklich in Nähe des Tors der Mittelfranken.

Ein Treffer nach dem anderen

Die drückten jetzt auch nicht brutal, aber erhöhten in der 33. Minute erneut nach einer Ecke auf 0:2 – auch Robin Renner wurde da nicht wirklich aggressiv genug verteidigt. Nur drei Minuten später zeigte SCE-Stürmer Tobias Herzner seine Klasse, als er sich bei einem Konter absetzte und an Jan Fischer vorbeiging, der dessen Schuss unglücklich entscheidend zum 0:3 an Christoph Lindner vorbei abfälschte (36.). Beim vierten Tor der Gäste sah Gebenbachs Schlussmann dann nicht gut aus, als ein verunglückter hoher Ball von Tobias Schaffors vor ihm aufsprang und von da ins Tor trudelte – auch wenn die tiefstehende Sonne da sicher eine Rolle spielte (43.).

Minimale Hoffnung

Nach einem Dreifachwechsel zur zweiten Hälfte und dem 1:4-Anschlusstreffer durch Nico Becker, der sich in der 48. Minute durch mehrere Verteidiger durchtankte, schien man zumindest wieder den Willen zu sehen, dagegenzuhalten. Es war allerdings nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, denn quasi im Gegenzug stellte Eltersdorf durch Robin Renner den alten Abstand wieder her – erneut nach einer Ecke, das dritte Standardgegentor für die DJK an diesem Abend (50.). Robin Renner hatte bei seinem zweiten Treffer übrigens genau so viel Zeit wie Manuel Stark, der zehn Minuten später bereits den Endstand durch einen Schlenzer von der Strafraumgrenze aus herstellte (60.). Die übrigen 30 Minuten fielen dann in die Kategorie hinfällig – lernen wird man aber einiges aus dieser Partie. „Ich verlier lieber so ein Spiel als das gegen Donaustauf. 

DJK Gebenbach – SC Eltersdorf 1:6 (0:4)

DJK Gebenbach: C. Lindner – Hofmann, Ceesay, Fischer, Scherm (78. Geier) – Becker (85. Özuzun), Freisinger (46. Vogl), Haller, J. Lindner, El Berd (46. Kohler) – Seifert (46. Amaizo)

SC Eltersdorf: Akbakla – Fischer, Ort, Löblein, Egerer (58. Bär) – Konrad (72. Strobel), Schaffors (66. Um), Renner, Stark (78. Massari), Piller (62. Schmittschmitt) – Herzner

Tore: 0:1 (25.) Matthias Löblein, 0:2 (33.) Robin Renner, 0:3 (36.) Tobias Herzner, 0:4 (43.) Tobias Schaffors, 1:4 (48.) Nico Becker, 1:5 (50.) Robin Renner, 1:6 (60.) Manuel Stark – Zuschauer: 150 – SR: Leonhard Burghartswieser

DJK Don Bosco Bamberg – DJK Gebenbach 2:3 (1:2)

DJK Don Bosco Bamberg – DJK Gebenbach 2:3 (1:2)

DJK Gebenbach bleibt in Schlagweite zur Tabellenspitze

Tore: 0:1 (29.) Salah El Berd, 1:1 (40.) Dominik Sperlein, 1:2 (44.) Nico Becker, 2:2 (65.) Sayko Trawally, 2:3 (79.) Marco Seifert – SR: Marcel Krauß – Zuschauer: 95 –Rot: (90.) Nico Ott (Bamberg) – Gelb-Rot: (90.+2) Patrick Hofmann (Gebenbach)

Gebenbach

 07.08.2022 – 09:06 Uhr

Über weite Strecken ist es ein Spiel in eine Richtung. Trotzdem kassiert Fußball-Bayernligist DJK Gebenbach bei Don Bosco Bamberg zweimal den Ausgleich. Bei seinen Auswechslungen danach hat Trainer Kai Hempel dann ein glückliches Händchen.

von Onetz Autor MIR

Marco Seifert war nach einer Ecke zur Stelle und traf für die DJK Gebenbach.

Die DJK Gebenbach hat den Frust und den Ärger, der nach der Niederlage gegen Donaustauf entstand, abgeschüttelt. Zwar nicht deutlich, aber hochverdient ging die Elf von Trainer Kai Hempel im Auswärtsspiel der Fußball-Bayernliga Nord bei der DJK Don Bosco Bamberg mit einem 3:2 (2:1)-Sieg vom Feld.

„Spielerisch war es nicht so überzeugend wie gegen Donaustauf, aber der Wille war absolut da. Deshalb bin ich schon zufrieden“, fasste Kai Hempel zusammen, der gegen die Oberfranken der gleichen Startelf vertraute wie schon bei der 1:4-Niederlage während der Woche gegen Donaustauf.

Und die belohnte dieses Vertrauen mit vielen guten Aktionen, allein der Ball wollte nicht ins Tor – weder bei den dicken Möglichkeiten von Salah El Berd (2./27.), Nico Becker (11.) oder Jonas Lindner (21.) – Lindner und El Berd trafen dabei jeweils auch den Pfosten. Zählbares sprang in der 29. Minute heraus, als Nico Becker im Gegensatz zur Bamberger Abwehr einem scheinbar verlorenen Ball nach ging und Salah El Berd in der Mitte zur Führung bediente.

Becker volley aus spitzem Winkel

Einige Minuten später kam dann Bamberg auch mal vor das Gebenbacher Tor und nach etwas Ping-Pong stand es plötzlich 1:1 (40.). Kurz vor der Pause war es aber Nico Becker, der mit einer sehenswerten Volleyabnahme aus spitzem Winkel die Führung für die DJK wieder herstellte (44.). „Das war eine erste Hälfte wie schon die letzten fünf Mal, das Spiel ging nur in eine Richtung“, lobte Kai Hempel dann auch.

In der zweiten Hälfte vergab Patrick Hofmann eine gute Gelegenheit (57.), während Bamberg mit der eigentlich zweiten Chance auch gleich das zweite Tor durch Sayko Trawally markierte (65.). Hempel brachte dann neue Offensivkräfte mit Kevin Amaizo, Timo Kohler und Marco Seifert – und der zahlte das dann mit dem entscheidenden Treffer zurück. Nach einer Ecke auf den zweiten Pfosten legte Fabian Vogl den Ball in die Mitte, wo eben Seifert genau richtig stand und zum 2:3-Endstand einschob (79.).

Rot und Gelb-Rot

Die letzten Höhepunkte waren jeweils ein Platzverweise auf beiden Seiten – mit Rot gegen Nico Ott und Gelb-Rot für Patrick Hofmann.

Die DJK Gebenbach bleibt durch den vierten Sieg im sechsten Spiel auch weiterhin in Schlagweite zur Tabellenspitze und erwartet am Freitag um 19 Uhr den Regionalligaabsteiger SC Eltersdorf.

 

Tore: 0:1 (29.) Salah El Berd, 1:1 (40.) Dominik Sperlein, 1:2 (44.) Nico Becker, 2:2 (65.) Sayko Trawally, 2:3 (79.) Marco Seifert – SR: Marcel Krauß – Zuschauer: 95 –Rot: (90.) Nico Ott (Bamberg) – Gelb-Rot: (90.+2) Patrick Hofmann (Gebenbach)

 

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