Auch nach dem dritten Spieltag wartet die DJK Gebenbach auf den ersten Sieg. Denn am Mittwochabend gab es für das Team von Kai Hempel bei der U21 des SSV Jahn Regensburg eine deutliche 2:5-Niederlage – und zwar verdientermaßen.
„Das war ein gebrauchter Tag heute. Wir haben gute erste fünf Minuten und auch zum Schluss die letzten 20 Minuten ordentlich gespielt, aber was dazwischen war, das war heute schon grenzwertig“, fasste es Kai Hempel ziemlich bedient zusammen.
Dabei begann es vielversprechend für die DJK Gebenbach, als Dominik Haller nach zwei Minuten einen Freistoß zur frühen Führung versenkte. In der Folge ging es hin und her, ohne dass ein Team besonders die Kontrolle übernehmen konnte. Der Ausgleich fiel dann in der 19. Minute nach einem Konter der Gastgeber, als Bastian Walter von viel Flipper und zu wenig Zugriff der DJK-Defensive profitierte.
Gebenbach versuchte danach, die Partie zu beruhigen, was zumindest insofern funktionierte, dass die Jahn-U21 nicht mehr groß gefährlich wurde, allerdings schon mehr vom Spiel hatte. Nach einer Ecke (nach überflüssigem Ballverlust) sorgte Noel Eichinger in der 35. Minute mit einem Schuss aus der zweiten Reihe durch den gesamten Pulk hindurch für die Jahn-Führung. Dass es einfach nicht sein sollte, merkte man dann auch vor der Pause beim 3:1 durch Bastian Walter: ein langer Einwurf nähe Eckfahne sprang einmal durch den ganzen Strafraum und der Jahn-Stürmer musste am langen Pfosten nur noch den Fuß hinhalten (44.) – das war einfach viel zu billig für ein Gegentor.
So ging es mit einer verdienten 3:1-Führung der Regensburger in die Pause, Bestand hatte dieser Spielstand aber nicht lange: Titus Knoche entschied die Partie innerhalb von drei Minuten durch das 4:1 (51.) und das 5:1 (54.) endgültig. Man konnte der DJK zumindest nicht vorwerfen, dass man sich danach einfach dem Schicksal hingab – siehe hierzu das 5:2 durch Friedrich Lieder, der in der 62. Minute sehenswert einen Volley im Netz unterbrachte. Auch in der Folge kam die DJK immer wieder mal vors Tor der Gastgeber, aber am Ende fehlte – wie schon im gesamten Spiel – entweder die letzte Präzision, zum Beispiel bei Fatih Boynuegrioglu (84.) oder auch Kevin Acosta Marquez (88.).
Und so steht die DJK Gebenbach nach drei Partien noch immer ohne Sieg da. Zumindest kann und muss man den Blick gleich wieder nach vorne richten, denn schon am Samstag empfängt man in der heimischen Hudson-Arena den ATSV Erlangen.
DJK Gebenbach vergibt gegen Würzburger FV eine Zwei-Tore-Führung
Nach einer 2:0-Führung schien die DJK Gebenbach in der Fußball-Bayernliga Nord bereits auf dem Weg zum ersten Heimsieg im ersten Heimspiel dieser noch jungen Saison. Doch die Gäste aus Würzburg bestätigten ihren guten Ruf.
Johannes Scherm (links) von der DJK Gebenbach im Kopfballduell mit seinem Würzburger Gegenspieler.
Bild: Hubert Ziegler
Mal wieder hat die DJK Gebenbach eine 2:0-Führung hergegeben. Aber: Am Ende holte man beim 2:2 gegen den Würzburger FV zumindest noch einen Punkt – und zwar gegen einen Gegner, der bis zum Ende drückte. „Ganz nüchtern gesehen, haben wir gegen eine richtig gute Mannschaft einen Punkt geholt. Und in der Vergangenheit gab es genug Spiele, da haben wir in der Nachspielzeit noch eines gefressen“, sagte Gebenbachs Trainer Kai Hempel. „Würzburg hat in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass sie eine richtig starke Mannschaft haben. Da ist es dann auch mal in Ordnung, nur einen Punkt mitzunehmen.“
Dabei begann die Partie richtig gut: Die Gastgeber übernahmen von Beginn an die Kontrolle, agierten gegen den Ball in einer Fünferkette, aus der Patrick Hofmann und Johannes Scherm bei Ballbesitz deutlich nach vorne rückten. Aber es lag nicht nur daran, dass Gebenbach die Partie gleich dominierte – sondern eben auch an einem frühen Chancenplus durch Möglichkeiten von Dominik Haller, Leon Kipry und Timo Kohler in den ersten zehn Minuten. Der Belohnung in Form des 1:0 durch Dominik Haller war ein Diagonalpass von Jan Fischer auf Johannes Scherm vorausgegangen, der seinen Gegenspieler im Strafraum kreuzte und dabei gelegt wurde. Und weil Dominik Haller souverän verwandelte, stand es nach 17 Minuten 1:0.
Keine zehn Minuten später folgte das zweite Tor: Dominik Haller fing einen missglückten Rückpass ab, Leon Kipry legte ab und Friedrich Lieder traf von der Strafraumgrenze zum 2:0 (26.). Würzburg kam erstmals in der 30. Minute vors Tor, die DJK war plötzlich im kollektiven Tiefschlaf – und so machte Fabio Hock aus dem Nichts plötzlich den Anschluss (30.). Das war nicht nur unnötig, sondern auch deshalb ärgerlich, weil jeglicher Spielfluss bei der DJK plötzlich weg war.
Als man dann nach der Pause meinte, dass sich die DJK wieder gefangen hatte – nach Chancen durch Friedrich Lieder oder Aaron Mills Owusu – glichen die Gäste nach einer Ecke zum 2:2 aus, Marcel Fischer profitierte von einer Unsicherheit von Moritz Plößl (65.). Ab diesem Zeitpunkt ging dann wieder das große Zittern los bei den Fans der DJK, denn die Gastgeber brachten nichts mehr auf die Reihe.
Würzburg zeigte sich als der Gegner, den DJK-Trainer Kai Hempel angekündigt hatte: „Eine starke Truppe.“ Die Würzburger ließen Ball und Gegner laufen und hatten die Partie unter Kontrolle, allerdings ohne durchgehend für höchste Gefahr zu sorgen. Und so endete die Partie dann eben 2:2. Zumindest einen Punkt konnte man noch zu Hause behalten, freute sich auch Kai Hempel, der natürlich gern ein anderes Ergebnis gehabt hätte.
„Die Wechsel haben dann auch nicht so gefruchtet, wie wir uns das vorgestellt haben. Und klar haben wir am Ende Glück gehabt, dass es so ausgeht.“ Und das stimmt eben schon: In der vergangenen Saison wäre wohl irgendein Ball in der Nachspielzeit zum Würzburger Siegtreffer reingerutscht – und vielleicht sollte man auch das als positives Zeichen für die DJK werten. Am Mittwoch geht es für Hempel und sein Team zum SSV Jahn Regensburg II.
Unangenehme Aufgabe für DJK Gebenbach bei einem Bayernliga-Aufsteiger
Zwar hätte Kai Hempel, der Trainer der DJK Gebenbach zum Saisonstart gerne einen anderen Gegner gehabt, dennoch ist die Stimmung vor dem Gastspiel beim Neuling TSV Karlburg äußerst positiv. Hempel gerät nahezu ins Schwärmen.
Für Patrick Hofmann (rechts) und die DJK Gebenbach geht es zum Saisonstart in der Bayernliga Nord zum Aufsteiger TSV Karlburg.
Archivbild: Hubert Ziegler
Es geht wieder um Punkte in der Fußball-Bayernliga Nord – und die DJK Gebenbach brennt auf den Saisonstart. Am Samstag, 20. Juli, geht es mit einer sehr positiv verlaufenen Vorbereitung im Gepäck um 16 Uhr zum Aufsteiger TSV Karlburg in den Main-Spessart.
Für beide Teams – also sowohl die Unterfranken als auch für die DJK Gebenbach – ist es ein Neustart in vielerlei Hinsicht. Für Karlburg vor allem deshalb, weil man wieder zurückkehrt in die Bayernliga, aus der man 2022 abgestiegen war. Für Gebenbach vor allem aufgrund einer stark veränderten Mannschaft, aber auch der Tatsache, dass man endlich mal wieder eine anständige Sommerpause hatte – im Vergleich zu den letzten Spielzeiten.
„Die Vorbereitung ist so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Die Jungs sind frisch im Kopf, haben richtig Willen anzugreifen. Da ist ein ganz anderer Spirit im Team“, umschreibt es ein euphorischer DJK-Trainer Kai Hempel. Sechs Neuzugänge gab es – und die galt und gilt es eben auch zu integrieren, weil die Abgänge aufgefangen werden müssen – allen voran natürlich Jonas Lindner oder Niko Becker, die das Spiel der DJK über Jahre hinweg mitgeprägt haben.
So stellt sich eine ganz neue Kadersituation für das DJK-Trainerteam dar, nicht nur wegen eines anderen Personals, sondern auch wegen der Menge an zur Verfügung stehenden Spieler: „Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir keine verletzten Feldspieler, es stehen 20 Akteure und 2 Torhüter zur Verfügung. Der Konkurrenzkampf ist da natürlich groß, vor allem, weil wir viele junge und hungrige Spieler haben“, sagt Hempel, der jetzt vor der Qual der Wahl steht, wen er am Ende in die Startelf berufen wird: „Das wird dem einen oder anderen sicher auch wehtun.“
Wenn ein etablierter Bayernligist auf einen Aufsteiger trifft, dann tendiert die Favoritenrolle eigentlich ja schon in eine Richtung. Kai Hempel wäre zum Auftakt aber auch ein anderer Gegner ganz recht gewesen. „Wir müssen schauen, wie Karlburg drauf ist, die kommen natürlich mit viel Euphorie nach dem Aufstieg. Deshalb ist es für uns nicht so optimal, gleich bei einem Aufsteiger zu spielen“, ordnet der Gebenbacher Coach den Saisonstart ein, gibt aber auch die klare Richtung vor: „Natürlich wollen wir da aber gewinnen.“
Was die DJK positiv stimmt, ist die gute Vorbereitung – ein Garant für einen erfolgreichen Auftakt ist das längst nicht. Doch die Ausgangslage bei der DJK Gebenbach vor dem Saisonstart könnte auch deutlich schlechter sein.
DJK Gebenbach erlebt turbulentes Unentschieden beim Bayernliga-Auftakt
In einem spannungsgeladenen Spiel der Bayernliga endet das Match zwischen DJK Gebenbach und TSV Karlburg mit 1:1. Der Saisonauftakt wird von drei Platzverweisen, einer Verletzung und dem dramatischen Gegentor in der Nachspielzeit geprägt.
Dominik Haller erzielte das 1:0 für die DJK Gebenbach. Dennoch reichte es am Ende nur zu einem 1:1 gegen Aufsteiger TSV Karlburg.
Archivbild: Hubert Ziegler
Es war so, wie DJK-Trainer Kai Hempel den Saisonauftakt erwartet hatte: alles andere als einfach – und am Ende auch leider nicht mit der Ausbeute, die man eigentlich verdient hätte. Denn zum Auftakt der Fußball-Bayernliga holte die DJK Gebenbach beim Aufsteiger TSV Karlburg "nur" ein 1:1 – in einem Spiel mit drei Platzverweisen, einer langen Unterbrechung aufgrund einer schweren Verletzung eines TSV-Akteurs und dem Gegentor für die DJK in der Nachspielzeit (90.+24). Unabhängig davon war Kai Hempel nach dem Spiel mehr bedient als zufrieden: "Prinzipiell haben wir es nicht schlecht gemacht, da waren viele gute Dinge dabei. Aber wir belohnen uns für den Aufwand nicht, und das war komplett unnötig am Ende."
Im Vergleich zu vielen anderen Unentschieden ist die Geschichte des Spiels damit aber noch nicht mal ansatzweise erzählt. Bis kurz vor der Halbzeit war die DJK spielbestimmend, dann kam der erste Bruch im Spiel. Nach einem – wie Hempel betont – für alle Zuschauer eher harmlosen Foul von Johannes Golla zückte Schiedsrichter Dominik Fober glatt Rot. "Das ganze Stadion hat das anders gesehen, der Schiri hat es wohl als Notbremse interpretiert", so Hempel – der auch den nächsten Platzverweis als genauso unberechtigt bewertete, den es für Marvin Schramm bei den Gastgebern ein paar Minuten später gab.
So ging es mit 0:0 und 10 gegen 10 in die Halbzeitpause, was allerdings nur bis zur 64. Minute galt. Denn da sah der zur Pause eingewechselte Dominik Lambrecht Rot für ein brutales Foul an Timo Kohler: "So etwas hab ich in 30 Jahren Fußball noch nicht gesehen, wie der Timo da ummäht. Der ist in Timo reingeknallt, dass alles zu spät ist", fasste Hempel zusammen. Und weil sich Dominik Lambrecht – im Gegensatz zum Gefoulten – dabei schwer verletzte und auch vom Rettungsdienst abtransportiert werden musste, lief die Zeit zwar weiter, aber es wurde eben nicht gespielt – die Zeitrechnung wurde etwas konfus.
Fünf Minuten nach dem erneuten Wiederbeginn markierte Dominik Haller mit einem Flachschuss aus der zweiten Reihe die hochverdiente Führung für die DJK – laut Spielbericht in der 89. Minute, allerdings inklusive der Verletzungsunterbrechung, rund um die 70. Minute wäre es in der normalen Zeitrechnung wohl gewesen. Die DJK drückte mit einem Mann mehr weiterhin, hatte die Partie im Griff und einige hochkarätige Möglichkeiten, konnte aber keine davon nutzen – damit haderte man ja schon in der vergangenen Saison.
"Machst du das zweite Tor, ist das Spiel vorbei, aber wir fangen wieder mit Sachen an, die wir intern aufarbeiten müssen", sagte Hempel, der in der Nachspielzeit (90.+24 oder 90.+4, je nach Lesart) dann mit ansehen musste, wie Max Lambrecht quasi mit dem Schlusspfiff nach einer Ecke am zweiten Pfosten per Kopf zum Ausgleich traf. Und so endete eines der – auf der Uhr – wohl längsten Bayernligaspiele mit viel Ernüchterung auf Seite der DJK Gebenbach.
Statistik:
TSV Karlburg - DJK Gebenbach 1:1 (0:0)
TSV Karlburg:Eiselein - Winter, Schramm, Martin (90.+8 Wagner), Wabnitz (90.+14 Jeni), M. Lambrecht, Tudor (46. D. Lambrecht), Fries, Leibold, Kunzmann (88. Karle), Hock (39. Kaiser)
"Alle schrien: Notarzt!" - dann mischte sich der »liebe Gott« ein
Das Spiel Karlburg vs. Gebenbach wird in Erinnerung bleiben: Es gab drei Rote Karte, einen Sündenbock, der zum Opfer - und dessen Bruder in der Nachspiel zum Helden wurde
Es ist - ob der Fülle an erwähnenswerten Ereignissen - schwierig, irgendwo anzufangen. Die Partie zwischen dem TSV Karlburg und der DJK Gebenbach am 1. Spieltag lieferte so viele Schlagzeilen, dass es eigentlich für eine komplette Spielzeit reichen würde. Die wichtigste Nachricht aber dann doch: "Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Die OP ist gut verlaufen", informiert Dominik Lambrecht. In seinem ersten Spiel nach der Rückkehr zum unterfränkischen Aufsteiger war "Lambo" Pechvogel und Sündenbock zugleich. Der 28-Jährige brach sich Schien- und Wadenbein, bekam in der selben Situation auch die Rote Karte.
Abeder Reihe nach...
Im Ortsteil von Karlstadt entwickelte sich zunächst "ein ganz normales Bayernliga-Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Gebenbach hatte mehr Ballbesitz, ohne aber gefährlich zu werden", blickt TSV-Trainer Markus Köhler zurück. Nach der 35. Minute stellte aber sich die gewisse eigenartige Stimmung ein, die bei Fußballspielen immer herrscht, wenn etwas in der Luft liegt. Es wurde immer hitziger, es wurde immer emotionaler. Selbst die Halbzeitpause sorgte nicht für Abkühlung.
Und nach Wiederanpfiff ging dann richtig die Post ab. Minute 47: Rot für DJK-Abwehrspieler Johannes Golla. "Das war wohl wegen einer Notbremse. Muss man aber nicht geben", macht Köhler deutlich. "Und damit hat sich der Schiedsrichter selber in die Bredoulle gebracht", fügt DJK-Coach Kai Hempel hinzu. Markus Köhler wiederum erklärt weiterführend: "Und wenn er die erste Rote gibt, muss er die zweite auch geben." So geschehen nach 49 Zeigerumdrehungen: Da nämlich musste Kapitän Marvin Schramm vorzeitig unter die Dusche, "nach einem harten Einsteigen, aber insgesamt einem Allerweltsfoul. Der Ball wurde klar gespielt", findet Köhler. Hempel pflichtet ihm bei: "Solche Aktionen sind nicht verständlich."
Nein, nein. Das war noch nicht der emotionale Höhepunkt. Dieser folgte in der 64. Minute - zumindest im negativen Sinne: Timo Kohler ist auf dem Weg zum gegnerischen Tor, legt sich den Ball vielleicht einen Tick zu weit vor. Das sieht der zur Pause eingewechselte Dominik Lamprecht, im Sommer nach Karlburg zurück gekehrt. Der Vertreter von Schramm nach dessen Platzverweis und neuer Nebenspieler in der Innenverteidigung seines Bruders Max will den gegnerischen Stürmer natürlich stoppen, zieht auf, trifft aber das runde Leder nicht, sondern den Gegner.fiff
Ein klares Foul von Dominik Lamprecht. Keine Frage. Aber das interessiert zunächst keinen. "Alle schrien: Notarzt!", blickt Markus Köhler zurück. Alle eilen herbei, alle versammeln sich um den am Boden liegenden Defensivmann des Aufsteigers. Details werden an dieser Stelle nicht genannt, das wäre wohl nicht jugendfrei. Nur: "Das Bein war nicht mehr so, wie man es sich vorstellt", hält Köhler selbst bei der Erzählung noch einmal den Atem an. Lambrechts Schien- und Wadenbein ist gebrochen. Er wird mit dem Sanka abtransportiert, noch am Samstag operiert.
"Einfach fahrlässig, wie er da hingegangen ist", berichtet Gebenbachs Kai Hempel. "Trifft er Timo Kohler nur fünf Zentimeter weiter unten, liegen beide im Krankenwagen." Natürlich will der Ex-Profi seinen Spieler schützen. Und letztlich spricht er wohl das aus, was viele auch so gesehen haben. Hempel weiß aber aus Erfahrung, dass solche Situationen leider zum Fußball gehören und hat Mitgefühl: "Jeder war geschockt. Wir wünschen Dominik alles Gute." Die Rote Karte war letztlich in dieser Szene nur noch eine Randnotiz. "Ich wollte nie jemanden verletzten", entschuldigt sich der Sündenbock und Pechvogel in Personalunion. "Die Aktion galt immer nur dem Ball. Dass ich mich traurigerweise so hart verletzt habe, ist, denke ich, Pech genug."
The show must got on - und das tat sie auch. Gebenbach erholte sich schneller vom Schockmoment, ging bereits fünf Minuten danach durch Dominik Haller in Führung. Doch dann sind bei Karlburg ein "paar Tugenden zusammengekommen" (Köhler). 94. Minute, Nachspielzeit: Ein Standard, eine von nur wenigen Chancen der Heimelf. Und da steht ausgerechnet Max Lambrecht und bugsiert das Leder über die Linie. "Das darf uns nicht passieren. Aber: Der liebe Gott hat wohl dem Bruder des Schwerverletzten das Tor gegönnt. Das ist wohl Charma", formuliert es Kai Hempel.
The Comeback – Kapitel 1: Schockdiagnose Knorpelschaden
Bastian Freisinger hat einen steilen Aufstieg hinter sich. Aus der Bezirksliga wagt er den Schritt in die Bayernliga und etabliert sich innerhalb kürzester Zeit als einer der besten Achter der Liga. Erste Stimmen sagen, dass sein Potential für mehr reicht als nur Bayernliga. Im Herbst 2022 dann der Schock: Knorpelschaden im Knie.
Nach der OP ist vor der Reha - Bastian beginnt an seinem Comeback zu arbeiten, muss aber schnell feststellen, dass der Weg dorthin kein einfacher wird.
The Comeback Kapitel 3 - Die Familie auf und neben dem Platz
Von Kindesbeinen an ist Bastians große Leidenschaft der Fußball, seine Familie steht dabei schon immer hinter ihm. Auch jetzt in dieser für ihn schweren Zeit sind Freunde und Familie ein ganz wichtiger Anker in seinem Leben. In der Reha macht Bastian weiter Fortschritte und erreicht einen für ihn persönlich ganz großen Meilenstein.
The Comeback Kapitel 4 - Über Antalya zurück auf den Platz
Bastian ist zurück auf dem Platz. Mit der Mannschaft ist er ins Trainingslager an die türkische Rivera gereist. Dort muss er aber feststellen, dass er vor lauter Euphorie nicht zu früh zu viel riskieren darf. Erstmals rückt sein Comeback in greifbare Nähe.
Nach dem intensiven Training unserer Bayernliga-Mannschaft haben wir uns alle zusammengefunden, um das Viertelfinale Deutschland gegen Spanien auf der Großleinwand in Gebenbach zu verfolgen. Die Stimmung war elektrisierend, als wir gemeinsam mit der gesamten Mannschaft und rund 100 begeisterten Gästen und Fans mitfieberten. Obwohl die Niederlage schmerzhaft war, überwog die Leidenschaft für den Fußball und die Verbundenheit untereinander. Es war ein unvergesslicher Abend voller Emotionen und Gemeinschaft, der noch lange in unseren Köpfen nachhallen wird. Wir alle freuen uns schon jetzt auf zukünftige mitreißende Momente, die wir gemeinsam erleben werden!
Die DJK Gebenbach sorgt drei Wochen vorm Saisonstart in der Bayernliga Nord für weitere Angriffspower:
Der talentierte Stürmer Aaron Owusu verstärkt ab sofort die DJK Gebenbach und wechselt von der SpVgg Bayreuth. Mit seiner beeindruckenden Leistung auf dem Platz wird er sicherlich eine bedeutende Rolle im Team einnehmen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zeit mit unserem neuen Top-Stürmer!
Aaron ist ein absolutes top Talent und ist ein junger Spieler der uns sofort überzeugt hat. Er ist schnell, ist gut ausgebildet (Jugend Greuther Fürth) und ist flexibel einsetzbar.
Von der sportlichen Leistung in der Bayernliga NORD zeigt sich Anton Fleischmann – Geschäftsleitung der Elektrotechnik Fleischmann GmbH Schmidgaden beeindruckt.
„Sehr gerne möchte die Elektrotechnik Fleischmann GmbH das Team der DJK Gebenbach für die nächsten 3 Jahre als Basicpartner unterstützen und so zu einer erfolgreichen Zukunft beitragen.. Wir sagen an dieser Stelle vielen Dank für die großartige Unterstützung und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!
Herzlichen Glückwunsch an den DJK Gebenbach für den erfolgreichen Abschluss der Saison 2023/2024!
In derBayernliga Nord habt Ihr beeindruckende Leistungen gezeigt und den 10. Platz in der Tabelle erreicht.Woche für Woche habt Ihr Euer Bestes gegeben und mit Eurem Kampfgeist und Eurer Entschlossenheit habt Ihr uns immer wieder begeistert!
Wir sind stolz darauf, Euch als Sponsor zu unterstützen und freuen uns darauf, Euch auch in der nächsten Saison wieder anzufeuern!
Am Montag (17.06.2024)endet bei Fußball-Bayernligist DJK Gebenbach die Sommerpause. Mit dabei beim Auftakttraining sind auch die fünf Neuzugänge. Abgeschlossen ist der Umbruch damit aber noch nicht.
Gebenbach. (mir) Vor ziemlich genau einem Monat, nämlich am 18. Mai, hatte die DJK Gebenbach das letzte Saisonspiel in der Fußball-Bayernliga Nord - seitdem war Sommerpause. "Das hat gut getan, wir hatten endlich mal Ruhe", fasst es Trainer Kai Hempel zusammen. Doch damit ist ab Montag, 17. Juni, Schluss, wenn Hempel seine Akteure um 18.15 Uhr zum Auftakttraining für die Saison 2024/25 bittet.
Die Bayernliga-Akteure waren aber bereits fleißig, sie hatten Laufpläne und auch die Fitnesstests liefen zufriedenstellend. Jetzt kommt man aber wieder als Mannschaft zusammen und steigt in die gemeinsame Vorbereitung ein. Die neue Saison beginnt Mitte Juli.
Mit Bayernliga-Erfahrung
Einige vertraute Gesichter werden dann nicht mehr dabei sein: Jonas Lindner, Niko Becker, Marco Geier, Salah El Berd oder Luca Reiß. Dafür sind Stand jetzt fünf Neue mit an Bord. Irfan Amidou (20) kommt aus der Landesliga Nordost vom TSV Weißenburg, Burak Ayvaz (24) vom Ligakonkurrenten ATSV Erlangen. Bayernliga-Erfahrung haben auch Fatih Boynügrioglu (26, früher in Weiden und Seligenporten, zuletzt beim FSV Stadeln in der Landesliga Nordost) oder Drazen Misic (25), der vom Landesligisten FSV Bruck kommt, aber schon in Erlangen und Forchheim Bayernliga spielte.
Vom FC Amberg kommt mit Leon Kipry (21) der derzeit fünfte Neuzugang. Und auch Bastian Freisinger muss man, nach dessen mehr als eineinhalb Jahre langen Ausfall, fast schon als Neuzugang zählen. "Die Generation von damals, als ich hier angefangen habe, wird einfach älter. Deshalb ist es schon ein Umbruch, der aber notwendig ist", erklärt Kai Hempel, der gemeinsam mit seinem Team auch weiter die Augen offen hält: "Ein bis zwei Spieler wollen wir noch im zentralen und vielleicht auch offensiven Bereich holen. Aber da muss dann halt auch alles passen."
Erster Test gegen FC Nürnberg II
Nach der ersten Woche Training steht am Samstag, 22. Juni (18.15 Uhr), gleich der erste Gegner in Gebenbach auf der Matte, nämlich die U23-Mannschaft des 1. FC Nürnberg (Regionalliga). Danach geht es gegen drei Aufsteiger in die Landesliga, den SV Lauterhofen (auswärts) am Dienstag, 25. Juni (18.15 Uhr), am Samstag, 29. Juni (Zeit noch offen) daheim gegen Kosova Regensburg und dann am Samstag, 6. Juli, im Stadion am Schanzl gegen den FC Amberg.
Den Abschluss bildet ein Turnier in Ursulapoppenricht am 13./14. Juli, bevor dann die neue Bayernliga-Saison startet. Die Zusammensetzung der Liga schätzt Hempel im Vergleich zum Vorjahr übrigens als "ähnlich, vielleicht etwas weniger stark" ein.
Es bewegt sich also wieder was in Gebenbach - und auch wenn noch kein offizielles Saisonziel ausgegeben wurde, wird man in der Vorbereitung mit rund 15 Einheiten und mindestens fünf Testspielen sicher alles daran setzen, dass die neue Saison etwas ruhiger und kontinuierlicher verlaufen wird.
...wechselt zur kommenden Saison für eine Saison zur DJK Gebenbach. Bereits im Probetraining hat Drazen uns Vollkommens überzeugt. Drazen ist in der Defensive und im Mittelfeld flexibel einsetzbar. Für sein Alter ist er sehr erfahren und hat unter anderem für Jahn Forchheim, ATSV Erlangen und Seligenporten in der Bayernliga gespielt.
Burak Ayvaz wechselt zum Sommer vom ATSV Erlangen zur DJK Gebenbach.
Der 24-Jährige Ayvaz, der schon über 100 bayernliga spiele für Eltersdorf und ATSV Erlangen absolviert ist, wechselt zum Sommer zur DJK gebenbach.
Burak ist unser Wunschspieler. Wir haben seit letztem Jahr schon Regen Kontakt zu ihm und sind glücklich darüber das er sich für uns entschieden hat. Er ist ein klassischer Sechser, verfügt über hohe spielerische Qualität und ist ein sehr intelligenter Spieler. Burak wird unsere Defensive stabilisieren. Wir freuen uns. Ayvaz: Der sportliche Anreiz war sehr hoch, gebenbach verfügt über eine starke Truppe, dass haben sie insbesondere die letzten Spielen bewiesen. Ich will helfen wo ich nur kann und freue mich ein Teil vom Team zu sein.
Fatih Boynügrioglu
wechselt kommende Saison vom Fsv stadeln zur DJK Gebenbach.
Fatih ist ein schneller , technisch starker Offensivspieler den wir seit längerer Zeit beobachten. Wir sind froh über die Zusage von Fatih. Der Vertrag gilt für zwei Saisons.