Jan Fischer wird Co Trainer

Jan Fischer wird Co Trainer

Jan Fischer ist ab sofort unser spielender Co-Trainer. Nach einigen internen Gesprächen haben wir uns dazu entschieden mit dieser Konstellation in die restlichen spiele bis zur Winterpause zu gehen. Jan ist einer der den Verein und die Mannschaft sehr gut kennt und soll als verlängerter Arm des Trainers im Spiel werden.

Der neue Trainer Markus Kipry erklärt seine Rettungsmission bei der DJK Gebenbach

Kai Hempel ist nicht mehr Trainer bei der DJK Gebenbach. Markus Kipry bleibt und übernimmt alleine. Der Norddeutsche muss beim Oberpfälzer Bayernligisten auch über seinen Schatten springen. Auch wenn er das eigentlich nicht will.

Künftig gibt Markus Kipry (links) alleine die Kommandos. Kai Hempel (hinten rechts) ist nicht mehr Cheftrainer der DJK Gebenbach.

Natürlich wurde gefeiert, so ein 50. Geburtstag ist ja eine besondere Marke im Leben. „Aber natürlich hat man da auch den Kopf nicht so frei“, gibt Markus Kipry zu. Am Sonntag feierte der Amberger mit seiner Frau und den drei Kindern seinen Geburtstag, der genau in die turbulenten Tage beim Fußball-Bayernligisten DJK Gebenbach fiel. Kai Hempel trat nach der 1:5-Pleite am Samstag gegen Fortuna Regensburg zurück, der Verein machte das am Montagabend öffentlich: Markus Kipry, der bisher ein gleichberechtigtes Duo mit Hempel bildete, übernimmt.

„Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, ob ich was anders machen kann? Ob ich etwas anderes bewirken kann?“ Kipry spielte mit dem Gedanken auch abzutreten. „Natürlich habe ich überlegt, ob ich mit Kai gehe.“ Der neue Coach weiß, dass schnell Rufe aufkommen könnten, man hätte einen vollständigen Cut machen sollen, wenn sich nichts bessert. Kumpel und Kollege Kai Hempel bat ihn aber zu bleiben, auch die Vereinsoberen wollten ihn unbedingt weiter beschäftigen

Besonnen und überlegt

Dennoch weiß Kipry, der bisher her immer der Mann im Hintergrund des Trainerduos war, dass sich schleunigst etwas tun muss: „Kai ist ja zurückgetreten, um etwas zu verändern. Das darf jetzt nicht verpuffen.“ Dazu muss Kipry vielleicht etwas über seinen Schatten springen. Der gebürtige Norddeutsche gilt als sehr besonnen und überlegt, den Spitznamen „Schleifer“, den ihn mal jemand gegeben haben soll, findet er gar nicht passend: Auf die Frage, ob die Mannschaft aber vielleicht auch eine andere Ansprache bräuchte, überlegt er lange: „Vielleicht ... Vielleicht, ja vielleicht braucht die Mannschaft auch ein härteres Anpacken.“ Sogleich schiebt er seinem Naturell entsprechend nach: „Obwohl ich das nicht gerne machen würde.“

Auf jeden Fall wird der Amberger am Grundgerüst etwas ändern (müssen): „Wir können nicht mehr so spielen, wie vor zwei Jahren.“ Es ist erst gut ein Jahr her, da klopfte die DJK mit ihrer spielerischen Klasse ans Tor zur Regionalliga. Auch in der vergangenen Saison, als die Gebenbacher schon schwächelten, erzielten sie 80 (!) Tore. Dementsprechend viele Gegentreffer gab es aber auch. Das wäre ein Knöpfchen, das Kipry drücken muss: „Wir müssen einfach mal die Null halten.“ Dass mit den Abgängen von Niko Becker, Jonas Lindner oder Emir Terakaj viel Qualität und auch viel Torgefahr verloren gegangen ist, streitet der neue Coach nicht ab: „Aber wir haben gute junge Leute geholt.“ Und es seien auch noch jede Menge erfahrene Leute da. Kipry nennt als Beispiel Dominik Haller oder Friedrich Lieder: „Sie müssen jetzt vorangehen, sie müssen sich jetzt zeigen.“

Keine externe Lösung

Auch der Sportliche Leiter Erdal Izmire geht in die Richtung: „Die Mannschaft ist jetzt in der Pflicht und Verantwortung.“ Es sei viel zu einfach, immer alles am Trainer festzumachen. Izmire sagte auch, an eine externe Lösung zum jetzigen Zeitpunkt sei nie gedacht worden: „Wir brauchen auch jemanden, der die Mannschaft schon kennt. Da ist Markus der Richtige.“ Die DJK sei auch an einer langfristigen Lösung interessiert. Der Vertrag von Kipry läuft bis Saisonende.

Der Neu-Fünfziger Kipry will den Ernst der Lage bei der DJK derweil nicht ansatzweise verleugnen. „Wir stecken tief im Abstiegskampf.“ Acht Punkte beträgt schon der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. 5 Punkte in 12 Spielen sind eine miserable Bilanz. Jetzt gehe es erstmal darum, die Relegation zu sichern. „Und natürlich wollen wir am Ende über den Strich.“ Am Freitagabend geht’s zum Tabellendritten SC Eltersdorf. Eine maximal schwere Aufgabe zum Auftakt. „Gegen die haben wir zuletzt gar nichts geholt“, weiß Kipry. Dennoch ist er zuversichtlich. Vielleicht macht ihm die Mannschaft ja noch nachträglich ein Geburtstagsgeschenk. Überraschungsgeschenke sind die schönsten.

Info:

Markus Kipry

  • Geboren am 22. September 1974 in Papenburg (Emsland).
  • vor 18 Jahren mit seiner Familie in die Oberpfalz gekommen.
  • Verheiratet, 3 Kinder (Der älteste Sohn Leon spielt in Gebenbach).
  • Als Fußballer die meiste Zeit bei der DJK Gebenbach (bis zum Landesligaaufstieg).
  • Trainer auch beim SV Inter Bergsteig Amberg und TSV Detag Wernberg.
  • Seit Januar 2022 Trainerduo mit Kai Hempel bei der DJK Gebenbach.
Kai Hempel ist nicht mehr Trainer der DJK

Kai Hempel ist nicht mehr Trainer der DJK

Trainerrücktritt bei der DJK

Es war abzusehen: Kai Hempel tritt beim Fußball-Bayernligisten DJK Gebenbach als Trainer zurück. Mit emotionalen Worten erklärt der Coach am Montagabend seinen Schritt

Gezeichnet nach dem 1:5 gegen Fortuna Regensburg: Kai Hempel ist nicht mehr Trainer der DJK Gebenbach.

Kai Hempel ist nicht mehr Trainer der DJK Gebenbach. Nach der 1:5-Heimniederlage gegen den SV Fortuna Regensburg zog der 37-Jährige einen Schlussstrich, den Erdal Izmire, Sportlicher Leiter des Bayernligisten, am Montagabend öffentlich machte.

„Kai ist nach dem Spiel am Samstag auf uns zugegangen, dass seine Entscheidung feststeht. Auch über das Wochenende hat sich daran nichts geändert. Wir bereuen diese Entscheidung als Verein sehr und hätten gern mit ihm weitergemacht, aber wir müssen das auch akzeptieren“, so Erdal Izmire.

Eine große Überraschung ist die Trennung nicht: Nach zwölf Spielen hat die DJK Gebenbach noch immer keinen Sieg einfahren können, das 1:5-Heimdebakel mit einem ganz schwachen Auftritt der DJK wird dann wohl der finale Tropfen gewesen sein für Kai Hempel. „Wir spielen momentan keinen guten Fußball. Und natürlich hat auch Kai gemerkt, dass wir unter unseren Möglichkeiten bleiben“, sagte Gebenbachs Sportlicher Leiter. „Er ist halt auch keiner, der sich länger aushalten lässt, als er es muss und wollte jetzt auch ein ganz klares Signal an die Mannschaft senden, dass man die Situation jetzt mal richtig einschätzt.“

„Ich habe ich jetzt auch in der Verantwortung gesehen, diesen Schritt zu tun", sagt Hempel zu seinem Rücktritt. "Da musst du einen Schalter finden, dass es wieder läuft, es geht da auch nicht ums persönliche Befinden, sondern dass das Team wieder in die Spur kommt.“ Natürlich tue ihm dieser Schritt leid. "Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Mir sind ja nicht nur die Spieler, sondern der ganze Verein und das Drumherum ans Herz gewachsen, das wird natürlich fehlen. Aber es muss sich halt was ändern.“

 

Kai Hempel kam zum Beginn der Saison 2016/2017 vom Regionalligaabsteiger FC Amberg zum damaligen Landesligisten nach Gebenbach. Im Oktober 2021 übernahm Hempel, der zu diesem Zeitpunkt verletzungsbedingt nur noch wenige Spiele machen konnte, dann an der Seitenlinie für Franz Koller, führte die DJK in ruhigere Fahrwasser und hätte im Jahr darauf fast den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern können: Doch in der Relegation zur Regionalliga scheiterte die DJK an der SpVgg Ansbach. Nun endet der mehrjährige Weg zu einem Zeitpunkt, an dem die DJK auf Platz 17 der Bayernliga steht und bereits acht Punkte Rückstand auf einen Nicht-Relegationsrang hat. „Wir sind Kai extrem dankbar, was er für den Verein getan und erreicht hat und haben als Verein immer an ihn geglaubt, dass wir es gemeinsam schaffen, gerade weil wir von ihm als Trainer und Mensch überzeugt sind“, betont Erdal Izmire.

Neuer Chef an der Seitenlinie ist Markus Kipry, der bisher gemeinsam mit Kai Hempel die DJK führte. Er soll, wenn es nach Erdal Izmire geht, noch in dieser Woche einen Co-Trainer an die Seite bekommen, der ihn unterstützen wird. Auf das neue Gespann wartet dann am Freitag bereits der nächste Kracher, nämlich der Tabellendritte der Bayernliga, der SC Eltersdorf.

Fortuna Regensburg

Fortuna Regensburg

Noch sieglose DJK Gebenbach klammert sich vor Fortuna-Spiel an die Statistik

Die DJK Gebenbach hat in der Fußball-Bayernliga Nord am Samstag einen Gegner zu Gast, der ihr liegen sollte. Laut der Statistik der letzten Jahre. Trainer Kai Hempel hat Forderungen an seine Spieler.

Friedrich Lieder (weißes Trikot) und die DJK Gebenbach wollen gegen Fortuna Regensburg endlich den ersten Saisonsieg.

Der bisherigen Saison der DJK Gebenbach kann man eigentlich nichts hinzufügen, was nicht schon geschrieben oder gesagt worden wäre – außer, dass man die Zahl der sieglosen Spiele jede Woche um eins erhöht. Doch jede Serie reißt bekanntlich ja einmal und im Fall der DJK Gebenbach wäre es jetzt definitiv mal an der Zeit, dass das auch passiert: Den nächsten Anlauf für den ersten Dreier der Saison nimmt die Elf von Trainer Kai Hempel am Samstag um 15 Uhr in der heimischen Hudson-Arena gegen den SV Fortuna Regensburg.

Vielleicht ist diesmal ja der Gegner ein gutes Omen, denn die Bilanz in Pflichtspielen gegen den SV Fortuna ist makellos: In allen bisherigen Partien ging die DJK als Sieger vom Feld, sowohl bei den vier Partien in der Landesliga (was schon mehrere Jahre her ist) als auch in der vergangenen Saison in der Bayernliga. Auch das war eine Saison, die sehr schwankend verlief, aber dennoch gab es in Regensburg einen 2:1- und zu Hause einen klaren 4:0-Erfolg.

Vielleicht zeigt sich beim Blick auf diese Spiele aber auch eines der Probleme der DJK: Denn von den insgesamt sechs Torschützen aus diesen beiden Partien ist die Hälfte nicht mehr im Dress der DJK aktiv – nämlich Nico Becker, Jonas Lindner oder Emir Terakaj. Bleiben noch Timo Kohler, Friedrich Lieder und Fabian Vogl. Ein weiterer Beweis für den Umbruch bei der DJK, die in dieser Saison vor allem vorne zu viel liegen lässt. „Wenns nach dem Training geht, hätten wir mehr Punkte, aber im Spiel kommt halt noch der Kopf dazu. Wir haben viel Erfahrung verloren und das mit jungen Spielern aufgefüllt. Die brauchen halt mal ein Erfolgserlebnis und da muss der Knoten platzen. Aber das sind alles 19, 20-Jährige, das ist dann was anderes als wenn du da einen 30-jährigen abgezockten Goalgetter vorne stehen hast“, erklärt Kai Hempel, der auch gegen Fortuna Regensburg eine schwere Partie erwartet: „Das ist eine gefährliche Truppe mit viel Qualität. Aktuell können wir uns nicht erlauben, irgendjemanden zu unterschätzen.“ Und noch etwas, stellt Hempel fest: „Wir brauchen halt auch Spieler, die Verantwortung übernehmen, auch in schwierigen Situationen.“

SpVgg Weiden – DJK 1:1

SpVgg Weiden – DJK 1:1

Dass es sich beim Platzverweis gegen Johannes Scherm von der DJK Gebenbach im Derby bei der SpVgg SV Weiden um eine Fehlentscheidung gehandelt hat, darüber waren sich alle Beteiligten einig. Nicht aber bei den Folgen für den Spielverlauf.

Die hohen Erwartungen an ein spannungsgeladenes, emotionales und mitreißendes Derby in der Fußball-Bayernliga konnten die SpVgg SV Weiden und die DJK Gebenbach am Freitagabend vor 1317 Zuschauern im Sparda-Bank-Stadion nur bedingt erfüllen. Und doch gab es im direkten Nachgang des gerechten Remis (1:1) sowie übers Wochenende eine Szene, über die leidenschaftlich diskutiert wurde: die glatt Rote Karte gegen den Gebenbacher Johannes Scherm in der 75. Spielminute.

Die Diskussionen drehten sich weniger um den Tatbestand an sich, Spieler, Trainer und auch Zuschauer waren sich weitgehend einig in der Bewertung, dass das Foul Scherms an Igli Cami keinesfalls rotwürdig gewesen war. Vielmehr ging es um die Folgen, die sich daraus für den Spielverlauf entwickelt haben. "Ich glaube, wenn das Spiel elf gegen elf weitergeht, bekommen wir hintenraus die zweite Luft, weil die Partie gerade dabei war, in unsere Richtung zu kippen", sah sich etwa Dominik Haller, Gebenbacher Torschütze per Foulelfmeter zum Ausgleich, im Gespräch mit Oberpfalz-Medien um den Elan und damit womöglich um den ersten Saisonsieg gebracht.

SpVgg-Pferdelunge Igli Cami wusste dagegen noch nicht so recht, was er mit diesem einen Zähler anfangen sollte. "So direkt nach der Partie bin ich mit dem Remis eher nicht zufrieden, weil mir nach der Roten Karte mit einem Mann mehr auf Platz vielleicht schon noch mehr draus hätten machen können", sagte der 26-Jährige, merkte aber im nächsten Atemzug an: "Wenn wir eine Nach drüber geschlafen haben, dürften wir aber schon mit dem Ergebnis leben können, weil wir immerhin nicht verloren haben. Das ist immer das Wichtigste."

Sein Trainer Michael Riester merkte zum Platzverweis nur lapidar an: "Das war keine Rote Karte." Ehe er um eine realistischen Blickweise bei der Bewertung der Leistung seiner Mannschaft warb. "Wir haben jetzt ein Kalenderjahr lang jedes Heimspiel nicht nur nicht verloren, sondern gewonnen. Da sind alle jetzt mitunter auch ein bisschen verwöhnt und mit "nur" einem Punkt gegen die DJK Gebenbach enttäuscht. Man darf aber nicht vergessen, dass wir der Aufsteiger in dieser Liga sind und gegen eine gestandene Bayernliga-Truppe ein 1:1 geholt haben."

Doch Michael Riester wäre nicht Michael Riester, wenn er nicht ebenso ein paar Kritikpunkte am Auftritt seiner Mannschaft ausgemacht hätte, die sich vor allem auf die finale Weidener Drangphase nach dem Platzverweis bezogen. "Da hatten wir vier Freistoßsituationen in bester Lage direkt am Strafraum, waren bei der Ausführung aber nicht genau genug und zu hektisch, und haben den Ball teilweise gar nicht aufs Tor gebracht. Das müssen wir uns vorwerfen, genauso wie die Tatsache, dass wir die Derbystimmung von den Rängen nicht mit auf den Platz gebracht haben."

Zu einer nüchternen, analytischen Blickweise auf den Derbyverlauf war Riesters Pendant Kai Hempel direkt nach dem Ende der Partie noch nicht in der Lage. Die Rote Karte gegen Scherm und die "wiederholte Fehlentscheidung gegen uns" wühlten den Gebenbacher Coach emotional noch zu sehr auf. "Solche Entscheidung sind in einem Fifty-fifty-Spiel brutal. Aus welchem Grund stellt er Scherm runter? Kein Weidener hat reklamiert. Aber ich bin total stolz auf die Jungs, dass sie sich nicht haben unterkriegen lassen und sich diesen Punkt erkämpft haben."

Hempels Stolz rührt auch daher, dass es in den vergangenen Wochen zu einer "Gebenbacher Spezialität" geworden ist, späte, spielentscheidende Gegentore zu kassieren. "Das ist bei jedem im Kopf drin, wenn der Schiedsrichter sechs Minuten Nachspielzeit anzeigt. Deswegen nehmen wir das positiv mit, dass wir das diesmal mit einem Mann weniger verteidigt bekommen haben und nehmen den Punkt daher gerne mit", sagte DJK-Kapitän Haller zur turbulenten Schlussphase.

Nach dieser haben beide Serien der Lokalrivalen weiter Bestand: Die SpVgg SV Weiden bleibt als Aufsteiger auf eigenem Platz ungeschlagen, die DJK Gebenbach wartet auch nach neun Spieltagen noch auf den ersten Sieg. "Wenn wir so weitermachen, wird der aber bald kommen", war sich Haller sicher. Jetzt darf nur keine neuerliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters mehr dazwischen kommen.

Neuzugang

Neuzugang

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass Jin An zur DJK Gebenbach wechselt. Nach dem Abgang von Acosta haben wir mit Jin einen wertvollen Allrounder gewonnen, der uns qualitativ verstärkt. Trotz seines jungen Alters bringt Jin bereits eine beeindruckende Erfahrung mit, die sowohl in der Defensive als auch in der Offensive von großem Nutzen sein kann. Mit seiner Regionalliga-Erfahrung steht er uns ab sofort zur Verfügung. Obwohl er aus familiären Gründen einige Monate nicht spielen konnte, hat er beim Probetraining Mitte August eindrucksvoll überzeugt. Wir sind begeistert, dass Jin sofort spielberechtigt ist und uns schnellstmöglich unterstützen kann.

SpVgg Weiden : DJK Vorschau

SpVgg Weiden : DJK Vorschau

Verkehrte Welt in der Bayernliga Nord: Aufsteiger SpVgg SV Weiden sorgt als Dritter für Furore, während die ambitionierte DJK Gebenbach noch sieglos ist. Die Trainer Michael Riester und Kai Hempel stapeln vor dem direkten Duell eher tief.

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Von Sebastian Schell und Michael Reindl

Am 9. Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord empfängt die SpVgg SV Weiden die DJK Gebenbach zum Derby. Am Freitagabend, 30. August, um 19 Uhr stehen die Vorzeichen vielleicht anders, als vor Saisonbeginn von den meisten Experten erwartet. Weidens Trainer Michael Riester macht keinen Hehl um die Wichtigkeit dieser Partie: „Für uns ist es das Derby in der Bayernliga. Wir haben genau auf diese Spiele gewartet und werden alles dafür tun, um diese Partie erfolgreich zu gestalten.“

Auf der einen Seite spielt der Gastgeber und Aufsteiger bisher eine starke und couragierte Runde, überraschte schon einige Favoriten und steht mit 16 Punkten aus 8 Spielen auf einem starken 3. Platz. Zusätzlich ist die SpVgg SV das beste Heimteam und gewann als einziges Team der Liga alle Spiele im eigenen Stadion. Auf der anderen Seite ist die DJK Gebenbach in ihrer 7. Bayernliga-Spielzeit in Folge noch immer ohne Sieg, ist noch nicht richtig angekommen in dieser Saison und hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher.

Fünf ehemalige Weidener bei der DJK

Vier Unentschieden und vier Niederlagen sind nicht die Bilanz, die sich das Trainerduo Kai Hempel und Markus Kipry zum Saisonstart vorgestellt hat. Mit Andreas Graml, Johannes Scherm, Leon Kipry, Friedrich Lieder und Fatih Boynügrioglu stehen fünf ehemalige Weidener Akteure im Gebenbacher Kader. Riester warnt allerdings davor, den Gegner zu unterschätzen: „Gebenbach ist sicherlich nicht so gestartet, wie sie es sich gewünscht hätten, aber sie haben hervorragende Einzelspieler und wissen genau, dass sie sich in einem solchen Spiel rehabilitieren können. Wir sind gewarnt und werden das Maximum aufbieten.“

Aller Vorzeichen zum Trotz dürfen die sicher wieder zahlreichen Zuschauer auf ein lebendiges und emotionales Derby hoffen. Zuletzt kreuzten beide Teams im Ligabetrieb die Klingen im November 2022, als die DJK in einem spektakulären Neun-Tore-Spiel beim 5:4-Sieg die Punkte entführte. Im Aufgebot der SpVgg SV Weiden fehlen neben dem verletzten Niklas Lang weiterhin die Urlauber Tizian Mittereder, Patryk Bytomski und Lukas Schaller.

In Gebenbach ist man sich bewusst, dass die DJK meilenweit entfernt von dem rangiert, was man sich eigentlich erwartet hätte. Woran es liegt, das ist bekannt: Individuelle Fehler plus haarsträubende Chancenverwertung ergeben den Platz im Tabellenkeller – Rang 16. Die Niederlage zuletzt gegen Abtswind mit einem guten Auftritt in der zweiten Halbzeit, aber ungenutzten Chancen, die anderen Teams für drei Siege reichen würden, steht da stellvertretend für die bisherige Saison.

Terakajs Rückkehr "keine Option"

„Am Montag hat’s schon mal richtig gekracht. Ich hoffe, das war jetzt das reinigende Gewitter. Ich kann meiner Mannschaft aber nicht die großen Vorwürfe machen, es geht halt darum, die Chancen endlich mal zu verwerten“, erklärte DJK-Trainer Kai Hempel. So sind die Vorzeichen verdreht, wenn der etablierte Bayernligist aus Gebenbach nicht als Favorit zum Aufsteiger nach Weiden fährt: „Wir sind da Außenseiter. Weiden ist besser in die Saison gestartet, als von vielen gedacht, die haben einen eigenen Stil und einen klaren Plan. Wir haben nichts zu verlieren. Und ich hoffe, dass wir jetzt irgendwann mal für unseren Aufwand belohnt werden“, hoffte Hempel.

Ausfallen werden im Derby auf Gebenbacher Seite Jan Fischer (Knie) und Dominik Späth (Hüfte), zudem sind einige Akteure noch leicht angeschlagen. Apropos Kader: Emir Terakaj, der die DJK Gebenbach zum Ende der vergangenen Saison mit Ambitionen nach oben verlassen und dafür beim Regionalligisten Türkgücü München angeheuert hatte, ist derzeit wieder auf Vereinssuche, nachdem der Vertrag zwischen ihm und dem Regionalligisten aufgelöst wurde. Eine Idee für die DJK Gebenbach, gerade angesichts der Chancenverwertung? Dazu gibt es eine klare Aussage seitens Kai Hempel: „Emir ist für uns keine Option.“

DJK – TSV Abtswind 1:2

DJK – TSV Abtswind 1:2

Es will einfach nicht mit dem ersten Saisonsieg klappen. Die DJK Gebenbach hadert nach dem 1:2 gegen den TSV Abtswind wieder mal mit der Chancenverwertung – und der Schiedsrichterleistung.

Eine brenzlige Szene im Strafraum des TSV Abtswind, in der Mitte geht Irfan Amindou zu Boden.

„Wir haben heute zehn Bretter, da müssen wir was draus machen, schenken dem Gegner wieder eins und fertig. Die Abtswinder wissen gar nicht, warum sie gewonnen haben.“ Das ist die Kurzzusammenfassung der 1:2-Heimniederlage der DJK Gebenbach gegen den TSV Abtswind von DJK-Trainer Kai Hempel.

Und es war mal wieder so eine Partie, die man vom Spielverlauf her hätte eigentlich nicht verlieren dürfen: mit einer überlegenen zweiten Halbzeit, etlichen hochkarätigen, aber eben ungenutzten Chancen und individuellen Fehlern, die vom Gegner dankend angenommen wurden.

Und zu allem Ärger darüber kam auch noch eine Schiedsrichterleistung und -auftreten, was seitens der DJK – vorsichtig formuliert – stark kritisiert wurde, bereits während der Halbzeit als auch nach der Partie: „Ich hab jetzt von fünf Spielern, auch von Abtswindern gehört, dass der Schiri zugegeben hat, dass er absichtlich gegen uns gepfiffen hat und ihn Gebenbach ankotzt. Das sind Aussagen, die nach fünf Minuten gefallen sind. Nochmal: wir müssen heute fußballerisch gewinnen, aber bei solchen Aussagen kriege ich einen Vollhals“, so Kai Hempel.

Ob es diese Aussagen gab, das wissen nur die Beteiligten – Fakt ist aber auch, dass sehr viele 50:50-Entscheidungen seitens Schiedsrichter Christopher Schwarzmann für die Gäste aus Unterfranken gewertet wurden. Aber, und das gehört auch dazu: spielentscheidend war keine davon. Denn es waren eben vor allem eigenes Unvermögen und fehlende Cleverness seitens der DJK, was dazu führte, dass man nach acht Spieltagen noch immer ohne Sieg dasteht.

Los ging es gegen Abtswind übrigens mit einem frühen Rückstand, als Jonas Enzmann in der 7. Minute zum 0:1 traf. Mitten in eine hektische Phase mit einigen Gelben Karten scheiterte Irfan Amidou noch an TSV-Keeper Felix Reusch, Fatih Boynuegrioglu war aber zur Stelle und köpfte zum verdienten Ausgleich ein (24.). Viel Nennenswertes passierte danach nicht mehr, abgesehen von einem Freistoß der Gäste ans Außennetz (45.).

Der erneuten Führung der Unterfranken voraus ging eine der hochkarätigen Chancen der DJK, als sich Irfan Amidou aus bester Position nicht sicher war, ob er querlegen oder schießen sollte – heraus kam ein Abstoß, der gemeinsam mit einem Fehler im Aufbau der DJK dann zum 1:2 durch Tizian Hümmer führte (53.).

Das war dann letztlich, von einem Konter der Gäste abgesehen, aber auch deren letzten Annäherung ans Gebenbacher Tor, denn Chancen gab es danach ausschließlich für die Gastgeber, die die zweite Hälfte klar dominierten. Aber weil es weder Leon Kipry (55.), Fatih Boynuegrioglu (67.), Irfan Amidou (72.) oder Timo Kohler (85.) schafften, trotz bester Möglichkeiten etwas Zählbares auf die Anzeige zu bekommen, hatte dieses 1:2 bis zum Ende eben Bestand.

In Sachen Willen und Einstellung kann man der DJK Gebenbach auch diesmal keinen Vorwurf machen – aber um Spiele zu gewinnen, muss man eben auch mal seine Chancen nutzen. Die hätte es zur Genüge gegeben, mal wieder.

 

DJK Gebenbach: Völlger – Hofmann (70. Graml), Golla, Vidovic, Scherm – Boynuegrioglu (86. Schwindl), Misic (81. Lieder), Ayvaz, Haller (81. Freisinger), Kipry (75. Kohler) – Amidou

TSV Abtswind: Reusch – P. Henninger (86. Bauer), Arens, Wildeis – Kapukiran, Groß, Hümmer (81. Tuda), Ursu (62. Grill), Lehrmann (73. N. Henninger), Zelenskiy – Enzmann (46. Wächter)

Tore: 0:1 (7.) Jonas Enzmann, 1:1 (24.) Fatih Boynuegrioglu, 1:2 (53.) Tizian Hümmer – SR: Christopher Schwarzmann – Zuschauer: 170

ASV Cham : DJK 3:2

ASV Cham : DJK 3:2

DJK Gebenbach gerät beim ASV Cham in Überzahl auf die Verliererstraße

Der Leidensweg der DJK Gebenbach geht weiter. Beim ASV Cham war sogar ein Sieg möglich, ehe die Partie trotz Überzahl den Bach hinunterging

Der ASV Cham hat trotz Unterzahl das Spiel gegen die DJK Gebenbach gedreht und mit 3:2 für sich entschieden. Anders herum formuliert – nämlich, dass die DJK Gebenbach trotz Überzahl und zwei Führungen erneut ohne Punkte vom Platz geht – scheint es aber besser auf die aktuelle Situation der DJK zu passen.

„Wir sind über 65 Minuten eigentlich die bessere Mannschaft, führen, haben einen Mann mehr und müssten alles im Griff haben. Aber dann schenken wir den Sieg durch unnötige Gegentore wieder her“, erklärte Markus Kipry, diesmal alleiniger Chef an der Gebenbacher Seitenlinie, da Kai Hempel privat verhindert war.

Dabei begann die Partie aus Gebenbacher Sicht mal wieder ganz gut: Fatih Boynuegrioglu brachte die DJK bereits in der neunten Minute in Führung. Nach der Trinkpause zur Mitte der ersten Hälfte kippte die Partie aber in Richtung der Gastgeber. Cham war aktiver, hatte mehrere Gelegenheiten und belohnte sich nach einer Ecke per Kopf mit dem Ausgleich durch Björn Zempelin – das ging mal wieder viel zu einfach und passierte mal wieder in der Nachspielzeit (45.+2).

Zur Mitte der zweiten Hälfte wühlte der eingewechselte Timo Kohler mit dem Ball durch den Chamer Strafraum, wurde gelegt und Dominik Haller verwandelte den fälligen Foulelfmeter zur erneuten Führung für die DJK (68.). Kurz danach wurde es dann unschön: Fatih Boynuegrioglu machte, abseits des Spielgeschehens, eine durchaus unnatürliche Bewegung in Richtung der Füße seines Gegenspielers Valentin Seebauer. Es folgte wohl ein kleines Wortgefecht, das der Chamer mit einem Schubser gegen den Gebenbacher beendete – und dafür die Rote Karte sah (73.).

Doch trotz Führung und Überzahl sollte es auch im siebten Anlauf nicht für den ersten Gebenbacher Sieg reichen, weil der eingewechselte Anton Henning zum Matchwinner wurde: Erst glich er in der 77. Minute nach einem individuellen Fehler zum 2:2 aus und dann profitierte er davon, dass er von DJK-Keeper Lukas Völlger nach einem Rückpass auf diesen angeschossen wurde, der Ball in Richtung Tor rollte und Henning nur noch einzuschieben brauchte – und so den 3:2-Siegtreffer für den ASV Cham erzielte (86.).

„Wenn du zwei solche Tore kriegst, ist die Stimmung natürlich beschissen“, fasste es Markus Kipry zusammen, betonte aber auch: „Wenn wir diese individuellen Fehler abstellen, können wir auch mal gewinnen.“ Dafür wird es jetzt aber auch langsam Zeit: Denn vier Punkte aus sieben Spielen bedeuten auch, dass man aktuell im Tabellenkeller festhängt.
von Autor MIR

ASV Cham: Peutler, Lamecker, Kalteis (46. Chrubasik), Zempelin, Medineli (89. Hrudka), Leutner, Voigt, Landstorfer (65. Henning), Seebauer, Faltermeier (82. Haimerl), Bauer

DJK Gebenbach: Völlger – Golla, Vogl, Vidovic (89. Amidou), Scherm – Boynuegrioglu (82. Hofmann), Lieder (63. Kohler), Ayvaz, Fischer, Misic – Haller (74. Kipry)

Tore: 0:1 (9.) Fatih Boynuegrioglu, 1:1 (45.+2) Björn Zempelin, 1:2 (68./Foulelfmeter) Dominik Haller, 2:2/3:2 (77. /86.) Anton Henning – SR: Peter Frank – Zuschauer: 400 – Rot: (73.) Valentin Seebauer (ASV, Tätlichkeit)

DJK : SpVgg Bayern Hof 1:1

DJK : SpVgg Bayern Hof 1:1

Die DJK Gebenbach erreicht gegen die SpVgg Bayern Hof ein 1:1-Unentschieden. Weil Spieler im Stau standen, musste DJK-Trainer Kai Hempel die Mannschaft umstellen.

Auch im sechsten Anlauf bleibt die DJK Gebenbach in der Bayernliga Nord ohne Sieg – aber zumindest konnte man sich über etwas freuen: denn in der vierten Minute der Nachspielzeit köpfte Fabian Vogl die DJK Gebenbach zum nicht unverdienten 1:1-Endstand gegen die SpVgg Bayern Hof.

„Wir hatten in der ersten Hälfte extrem viele Fehler, die zweite Halbzeit war dann wie ausgewechselt. Der letzte Ball hat einfach zu oft gefehlt. Aber natürlich ist es für die Moral der Jungs brutal wichtig, jetzt auch mal in der 94. Minute den Ausgleich zu machen und das auch nicht unverdient. Und das nehmen wir jetzt mit“, so DJK-Trainer Kai Hempel.

Der musste vor der Partie noch umstellen, weil einige Akteure aus dem Nürnberger Raum im Stau standen. Auch deshalb hatten die Gäste aus Oberfranken von Beginn an ein Chancenplus, allerdings ohne wirkliche Hochkaräter. Die beste Gelegenheit hatte Maximilian Weiß, der in der 20. Minute aber an Lukas Völlger scheiterte, der erneut den Vorzug vor Moritz Plößl erhalten hatte. Die Angriffsbemühungen seiner Vorderleute waren von Beginn extrem hektisch und ungenau, weil es entweder keine Anspielstation gab oder – und das war deutlich öfter der Fall – die Bälle nur ansatzweise ankamen. So übernahm Hof die Partie immer mehr und nutzte kurz vor der Halbzeitpause einen riskanten und zu ungenauen Pass im Aufbauspiel und Kamil Popowicz besorgte quasi mit dem Pausenpfiff die nicht unverdiente Führung (45.+1).

Es war jetzt nicht so, dass die DJK von Hof an die Wand gespielt worden wäre oder nicht vor deren Tor kam, aber es fehlte eben immer die letzte Genauigkeit. Nach einer guten Stunde wurden die Gastgeber dann drei mal innerhalb von drei Minuten gefährlich, aber bei den Kopfbällen von Fabian Vogl und David Vidovic fehlte der letzte Punch. Kurz danach hatte man Pech, als ein Treffer von Fabian Vogl aufgrund vorangegangener Abseitsposition nicht zählte (61.).

Aber das war zumindest ein Wecksignal für die DJK, die in der Folge dominanter wurde, allerdings noch immer keine großen Chancen kreieren konnte. Innenverteidiger Fabian Vogl war der gefährlichste DJK-Akteur und hatte in der 75. Minute erneut Pech bei einem Kopfball. Hof machte kaum mehr was fürs Spiel, hätte in der 83. Minute durch Martial Ekui den Deckel drauf machen können, der traf aber nur das Außennetz bei seinem Konter.

Und so musste es am Ende Fabian Vogl sein, der in der vierten Minute der Nachspielzeit für das 1:1 sorgte. Und auch wenn es nach sechs Partien nur vier Zähler auf dem Konto sind, wird die DJK Gebenbach sicher mit mehr Aufwind zum ASV Cham fahren.

von ONetz.de - Autor MIR

Neudrossenfeld-DJK 1:1

Neudrossenfeld-DJK 1:1

DJK Gebenbach kassiert Ausgleichstreffer kurz vor Spielende

Nach einem guten Auftritt holt die DJK Gebenbach beim TSV Neudrossenfeld einen Punkt. Ärgerlich: Der Gegentreffer zum 1:1-Ausgleich fällt kurz vor Schluss.

„Irgendwas haben wir verbrochen, das haben die Jungs heute echt nicht verdient“, so fasste Kai Hempel die Partie gegen den TSV Neudrossenfeld am Freitagabend zusammen. Denn nach einem guten Auftritt der DJK Gebenbach in Oberfranken war es – mal wieder – die Schlussphase, in der die Gebenbacher das entscheidende Tor schlucken mussten. In diesem Fall zum 1:1-Endstand.

Die von Kai Hempel geforderte Reaktion nach der Partie gegen Erlangen war zu sehen, die DJK war über 90 Minuten souverän unterwegs, auch mit frischem Personal. Dominik Haller oder Bastian Freisinger nahmen erst mal auf der Bank Platz und auch im Tor nahm Kai Hempel einen Wechsel vor, da begann Lukas Völlger statt Moritz Plößl. Das ging alles auf und zur Mitte der ersten Halbzeit belohnte sich Gebenbach mit der Führung durch Fatih Boynuegrioglu.

Nach Balleroberung in der Defensive schaltete die DJK schnell um, Fatih Boynuegrioglu zog vom Flügel leicht in die Mitte und packte aus gut 30 Metern ein ganz krummes Ding aus, das genau in den linken Winkel passte (21.). Der Torschütze musste kurz vor der Pause dann auch noch verletzungsbedingt vom Feld – Beleg für die harte Gangart der Gastgeber.

In der Folge blieb die DJK ruhig, hatte beste Chancen in der zweiten Hälfte, haderte dann aber mit der Chancenverwertung. „Wir müssen das Spiel vier mal zumachen, weil wir riesige Bretter haben. Aber so war es am Ende halt wieder ein langer hoher Ball“, so Kai Hempel. Diese langen hohen Bälle konnten rund 90 Minuten erfolgreich verteidigt werden – aber eben nicht in der 90. Minute selbst. Bas Peeters musste da nur den Kopf hinhalten und der Ball lag im Netz, Lukas Völlger war in seinem ersten Pflichtspiel für die DJK im Tor vollkommen chancenlos.

Und damit sind es also nun drei Punkte aus fünf Spielen für die DJK Gebenbach – damit ist man näher dran an einem klassischen Fehlstart als an einem guten Auftakt in die Saison. All zu fest sollte sich das aber nicht in den Köpfen festhängen, weil es schon am Mittwochabend um 19.30 Uhr in der heimischen Hudson-Arena gegen die SpVgg Bayern Hof geht.

TSV Neudrossenfeld: Grüner, Gareis, Hofmann (76. Sauerstein), Wöhner, Kolb, Ismail, Seiter, Beszczynski (70. Makarenko), Weimar, Larkow (46. Schwabe), Förster (77. Peeters)

 

DJK Gebenbach: Völlger – Hofmann (85. Graml), Vogl, Fischer, Scherm – Kohler (74. Owusu), Lieder (88. Amidou), Schwindl (70. Haller), Ayvaz, Boynuegrioglu (41. Kipry) – Misic

 

Tore: 0:1 (21.) Fatih Boynuegrioglu, 1:1 (90.) Bas Peeters – SR: Michael Dotzel – Zuschauer: 250

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