Donaustauf – DJK Gebenbach 2:1
„Es tut richtig weh“: Bitterer Auftakt für DJK Gebenbach nach der Winterpause
Spielerisch war die Auftaktpartie ins Jahr 2023 zwischen dem SV Donaustauf und der DJK Gebenbach kein Glanzstück – das lag aber weniger an den Teams als an dem holprigen Geläuf. Besser damit zurecht kamen, zumindest dem Ergebnis nach, die Gastgeber, die sich schließlich mit 2:1 (0:1) gegen den Spitzenreiter der Fußball-Bayernliga Nord durchsetzten. „Ich kann den Jungs keinen großen Vorwurf machen. Wir machen es halt nicht zu und waren 70 Minuten die bessere Mannschaft. Es ist viel zusammengekommen. Aber es tut jetzt schon richtig weh, wird uns aber nicht umhauen“, sagte DJK-Trainer Kai Hempel.
Donaustauf begann mutig, doch die DJK ließ sich davon nicht beeindrucken und hatte durch Timo Kohler eine erste Chance, die allerdings deutlich vorbeiging (10.). Nur kurz darauf machte es Gebenbachs Nummer 10 aber besser, als er den Ball aus 18 Metern links unten im Tor der Gastgeber zur frühen Führung unterbrachte (11.). In der Folge ging es hin und her: Die nächste dicke Chance hatte der Gastgeber, Patrick Hofmann konnte nach dem Schuss von Imran Krasniqi kurz vor der Linie klären. Vor der Pause hätte die DJK das Ergebnis durch Friedrich Lieder (40.) und Nico Becker (45.) höher schrauben können, beide Versuche waren aber zu ungefährlich, so dass es mit der 1:0-Führung in die Pause ging.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatte Gebenbach mehrere gute Gelegenheiten, die beste davon Nico Becker, die SV-Torhüter Josef Jurasi entschärfte (48.). Aus einem Einwurf der Gäste an der Mittellinie resultierte dann der Ausgleich: Donaustauf eroberte sich den Ball, Morris Adelabu bekam zu viel Platz, stieß auf zu wenig Gegenwehr und traf zum 1:1 (52.).
Nach gut 70 Minuten ließ die DJK die Donaustaufer besser ins Spiel kommen. Nach einer Ecke der Gastgeber sprang der Ball vor Johannes Scherm auf und ihm von dort an die Hand – sicher unabsichtlich, aber eben auch ausreichend für einen Elfmeter, den Kevin Hofmann scharf und genau zur 2:1-Führung verwandelte (79.). In der Nachspielzeit sah Dominik Haller dann wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung noch glatt Rot. „Das war überzogen und willkürlich. Sogar der Gegner hat nicht das gehört, was der Schiedsrichter zu hören geglaubt hat“, so Kai Hempel.
Am Mittwoch, 8. März, steht für die DJK Gebenbach das nächste Spiel auf dem Plan. Zu Gast um 18.30 Uhr ist der ATSV Erlangen. „Wir wollen spielen und eine Reaktion zeigen. Nicht auf das schlechte Spiel, sondern auf das Ergebnis“, macht Hempel schon einmal eine klare Ansage.
SV Donaustauf – DJK Gebenbach 2:1 (0:1)
SV Donaustauf: Jurasi, Nocerino, Baldauf, Hoffmann (88. Mittermeier), Grader (61. Grimm), Adelabu (90.+1 Mrozek), Krasniqi (72. Dotzler), Goß (87. Amados), Stierstorfer, Grauschopf, Onwudiwe
DJK Gebenbach: Plößl – Hofmann, Ceesay, Vogl, Scherm (88. Geier) – Becker (88. Amaizo), Haller, Lindner, Fischer (80. Seifert), Kohler – Lieder (68. El Berd)
Tore: 0:1 (11.) Timo Kohler, 1:1 (52.) Morris Adelabu, 2:1 (79., Handelfmeter) Kevin Hoffmann – SR: André Denzlein – Zuschauer: 200 – Rot: (90.+1) Dominik Haller (Gebenbach) wegen Schiedsrichterbeleidigung



Als ob es nicht schon kurios genug gewesen wäre, dass am vergangenen Spieltag der Fußball-Bayernliga Nord zwei Partien wegen Nebel abgesagt beziehungsweise abgebrochen wurden, kommt es zum Auftakt des 20. Spieltags auch noch zum Duell von zwei der betroffenen Teams, wenn der ASV Cham am Freitag, 18. November, um 19 Uhr die DJK Gebenbach erwartet.
Auch dann, wenn es gegen alte Bekannte geht, sei es Michael Plänitz (früher FC Amberg und SpVgg SV Weiden), oder vor allem eben Faruk Maloku, der fünf Jahre lang an der DJK-Seitenlinie stand und da auch den jetzigen Trainer der Gebenbacher, Kai Hempel, coachte: „Natürlich spielt das eine Rolle, aber wir haben das jetzt nicht im Fokus, das ist ja jetzt auch schon wieder ein bisschen her.“